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Sascha89

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Montag, 15. August 2011, 15:32

FAQs zu Bootlegs/Mitschnitte & lossy/lossless

Da mir seit einiger Zeit Mitschnitte zu 90% immer als Bootlegs genannt werden mal 'n paar Fakten dazu ...


Bootlegs sind nicht autorisierte GEPRESSTE CDs mit Live- und/oder Studio-Material einer Band, die verkauft werden.
Es hat sich heutzutage leider nur so entwickelt dass jeder Mitschnitt als Bootleg angesehen wird, was falsch ist.

Mitschnitte sind eben einfach Live-Aufnahmen die man tauscht, oder sich auch so gegenseitig gibt. Diese sind entweder als Daten-Dateien wie .ogg, .mp3, .flac, .wave etc vorhanden oder als CDR als Audio-CD gebrannt.
Gebrannt, nicht gepresst!


Unterschied von lossy (.mp3, .ogg, etc) zu lossless (.flac, .wave):
Bei .mp3 Dateien ist einiges weg komprimiert, was das menschliche Ohr angeblich nicht hört.
Bei .flac und .wave Dateien ist nichts weg komprimiert.

Jetz bringt es aber nichts .mp3 Dateien in .flac und/oder .wave zu konvertieren, denn was weg komprimiert ist, ist weg. Das kann man nicht mehr her holen.

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Montag, 15. August 2011, 15:41

Ist jetzt beides extrem kurz gefasst, deshalb gibt's das ganze auch als ausführliche FAQs von KTA.


Zitat

Was sind Bootlegs?

Der Begriff Bootleg (engl. für den Stiefelschaft) bezeichnet den Schmuggel und Verkauf von verbotenen oder gefälschten Dingen. Die Verwendung des Begriffes Bootleg für den Schmuggel geht in die Zeit der Prohibition in den USA zurück und bezeichnete den illegalen Verkauf von Spirituosen. Später wurde er auch auf andere Schmuggelgüter angewendet.
Speziell bei Musik ist ein Bootleg eine nicht autorisiert (nicht von der Band und/oder der Plattenfirma erlaubte) hergestellte und vertriebene Langspielplatte oder CD (Raubpressung). Im Gegensatz zu selbst gebrannten CDs oder aus dem Internet heruntergeladenen MP3-Dateien ist ein Bootleg eine in einer Fabrik gepresste CD, die in Geschäften oder über Onlineshops verkauft wird.
Man unterscheidet dabei das Bootleg vom Counterfeit. Bei Counterfeit handelt es sich um die rechtswidrige Kopie einer offiziell erschienenen Platte (auch bekannt als Polen-Bootleg o.ä.)
Die Herstellung und der Handel von Bootlegs sind verboten und werden strafrechtlich verfolgt (UrhG §§ 106 und 108).

Der Unterschied der auf Kill them All zwischen "Livebootleg" und "Livemitschnitt" gemacht wird ist folgender: Livemitschnitte sind Konzerte, die auf CD-R (oder als Dateien) meist mit selbstgebasteltem Cover getauscht/gehandelt werden. Im Gegensatz dazu sind die CDs bei Livebootlegs gepresst und die Cover sind professionell gedruckt.

siehe auch: Wikipedia-Artikel zum Thema Bootlegs


Quelle: http://www.kill-them-all.de/bootlegs.php



Zitat

Eine kurze Geschichte der Tapens – Wie entstehen eigentlich Mitschnitte?

Die ersten Mitschnitte wurden mit großen Tonbandgeräten gemacht, die über einen Batteriebetrieb verfügten. Mitte der 80er wurden diese mehr und mehr von tragbaren Kassettenrekordern (Walkman!) abgelöst, die um die Hälfte kleiner waren. Die (wenn denn überhaupt vorhandene) Security nahm es damals noch nicht so genau und lachte mehr über die Mitschneide-Versuche, als dass sie den Mitschneidern das Mitnehmen ihres Equipements in den Konzertsaal verbot.

In den 1990er Jahren kamen dann vermehrt digitale Aufnahmegeräte wie DAT-Bänder zum Einsatz. Diese boten eine deutlich gesteigerte Soundqualität. Das massive Aufkommen von Live-Bootlegs zu dieser Zeit führte nach und nach zu strengeren Kontrollen beim Einlass.

Um die Jahrtausendwende eroberte ein neues Aufnahmegerät den Mitschneide-Sektor: MiniDisc-Rekorder waren geradzu prädestiniert für illegale Konzertaufnahmen. Durch eine Longplay-Aufnahme von 160 Minuten auf eine Disc hatte der geneigte Mitschneider jetzt genügend Platz für komplette Konzerte (wenn die ärzte nicht wieder eines ihrer legendären Tourabschluss-Konzert spielten und ordentlich überzogen ;). Viele Mitschnitte-Sammler werden die MiniDisc noch als DEN Standard schlechthin kennengelernt haben.

Inzwischen sind auch die MDs Schnee von gestern: Anfangs wurden mp3-Recorder noch aufgrund der geringen Bitraten und Speicherkapaziäten milde belächelt. Mittlerweile werden aber die meisten Mitschnitte tatsächlich mit solchen Recordern angefertigt. Speicherkapaziäten von mehreren Gigabyte und schnelle Schreibgeschwindigkeiten haben dieser Technik dazu verholfen State-of-the-Art zu werden. Man darf gespannt sein, was sich die Taper als nächstes einfallen lassen...

Denkt aber bei alledem daran:
Das Mitschneiden von Konzerten ist und bleibt verboten!


Quelle: http://www.kill-them-all.de/taper.php



Zitat

Was ist der Unterschied zwischen LOSSLESS- und LOSSY-Formaten?

Wird Musik oder anderes Tonmaterial auf dem Rechner gespeichert, so verbraucht es relativ viel Speicherplatz. Für 15 Minuten Tonmaterial werden so ca. 150MByte benötigt. Unkomprimierte Tondateien tragen unter Windows die Dateierweiterung (Teil des Namens hinter dem Punkt) .WAV.
Um Platz zu sparen können diese Dateien komprimiert (kleiner gemacht) werden. Dabei wird grundsätzlich zwischen verlustfreier (=lossless) und verlustbehafteter (=lossy) Komprimierung unterschieden.

Bei verlustfreier Komprimierung ist es möglich aus der komprimierten Datei wieder eine unkomprimierte Datei zu erstellen, die der originalen Datei exakt gleicht. Das am weitesten verbreitete Format für verlustfreie Komprimierung ist das FLAC-Format. FLAC steht dabei für Free Lossless Audio Codec. Dementsprechend lautet die Dateierweiterung ebenfalls .FLAC. Eine FLAC-Datei von 15 Minuten Länge verbraucht etwa 70MByte Speicherplatz. Die Platzersparnis einer FLAC-Datei gegenüber einer WAV-Datei beträgt also ungefähr 50%.
Um zu verstehen, wie eine solche Komprimierung funktioniert, hilft es sich die Zahl 123456789 vorzustellen. Wenn wir uns "Einhundertdreiundzwanzigmilliardenvierhundertsech sundfünfzigmillionessiebenhundertneunundachtzig" merken müssen, können wir uns zeitgleich nicht mehr viele andere Informationen merken. Merken wir uns stattdessen die Information "Die Zahl aus den Ziffern 1-9" merken, fällt uns das leichter und wir können uns zeitgleich noch andere Informationen merken. Wollen wir die Zahl später wieder aufschreiben, ist es kein Problem 123456789 zu Papier zu bringen. Also exakt die selbe Information, die wir als Ausgangsbasis hatten.

Bei verlustbehafteter Komprimierung ist es - wie der Name schon aussagt - nicht möglich die Originaldatei wieder herzustellen. Zwar ist es auch möglich verlustbehaftet komprimierte Dateien in eine WAV-Datei umzuwandeln, diese sind aber nicht indentisch mit der Originaldatei. Der Grund dafür ist, dass der Computer beim Komprimieren der Datei die Teile der Musik ignoriert, von denen er glaubt, dass sie vom menschlichen Gehör nicht wahrgenommen werden können. So können zum Beispiel sehr leise Geräusche vom menschlichen Gehör nicht (oder nur sehr schlecht) wahrgenommen werden, wenn sie unmittelbar auf ein sehr lautes Geräusch folgen.
Das bekannteste Format für verlustbehaftete Komprimierung ist MPEG-1 Audio Layer 3. Die Dateierweiterung für dieses Format ist .MP3, weshalb es kurz als MP3-Format bezeichnet wird. Eine 15 Minuten Lange MP3-Datei ist ca. 14-20MByte groß, benötigt als nur etwa 10% des Speicherplatzes, des eine unkomprimierte Datei braucht.
Bei den meisten Formaten für verlustbehaftete Kompression kann man verschiedene Bitraten auswählen, welche die Qualität der Dateien beeinflusst. Mit 128kbps komprimierte Dateien haben dabei eine Qualität, die von den meisten Menschen als "etwas besser, als von einer Kassette" beurteilt wird. Sobald die Musik mit 192kbps oder mehr komprimiert wird, könne die meisten Menschen keinen Unterschied mehr zur Originaldatei wahrnehmen. Mit steigender Bitrate wächst natürlich der Speicherplatzbedarf der Datei.


Ist der Unterschied zwischen Lossless- und Lossy-Dateien hörbar?
Auf diese Frage kann man mit einem klaren "Jein" antworten. Letztendlich kann diese Frage nur jeder für sich selbst beantworten. Als Faustregel gilt jedoch, dass bei einer mit 192kbps komprimierte Datei die allermeisten Menschen keinen Unterschied mehr zu unkomprimierter Musik bemerken.
Besonders bei Live-Mitschnitten aus dem Publikum geben dagegen viele Leute an, dass sie den Klang verlustbehafteter Dateien als wesentlich dumpfer empfinden, als es bei der unkomprimierten Datei der Fall ist.

Vielen Dank an Wazowski für dieses FAQ!


Quelle: http://www.kill-them-all.de/faqlossy.php



Danke an Badetuch vom KTA Team für das ok, dass ich es hier unter Angabe der Quellen reinstellen darf.
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