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maetschens

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1

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 21:57

fördermittel

QUELLE:http://www.elo-forum.net/shortnews/2011100536209.html




Berlin (dts) – Die Bundesregierung hat Konzertauftritte der erfolgreichen Bands Tokio Hotel und Die Toten Hosen im Rahmen der Kulturförderung mit Steuergeld bezuschusst. Das geht aus der Antwort der schwarz-gelben Koalition auf eine Große Anfrage der SPD-Fraktion hervor, die der “Welt” (Donnerstagausgabe) vorab vorliegt. Demnach hat das Auswärtige Amt einen Auftritt von “Tokio Hotel” im Dezember 2010 in Tokio mit 25.738 Euro gefördert. Für zwei Gigs der Toten Hosen im selben Jahr in Taschkent (Usbekistan) und Almaty (Kasachstan) wurden insgesamt 68.793 Euro bewilligt. Zur Begründung heißt es in dem Papier der Bundesregierung, das Auswärtige Amt fördere “in Einzelfällen auch Kunstprojekte direkt, wenn außenpolitische Erwägungen und auch das Projektvolumen dafürsprechen”. Wie die “Welt” weiter berichtet, hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr auch die wichtigste Lobby-Organisation der deutschen Plattenindustrie mit Steuergeld unterstützt. Ausweislich der Antwort der Bundesregierung hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) bei der Etablierung des Preises Echo Jazz 75.000 Euro zur sogenannten “einmaligen Anschubfinanzierung” beigesteuert. Veranstalter des Echo Jazz ist der Bundesverband Musikindustrie. Grundsätzlich ist die staatliche Unterstützung von Profi- und Laienmusik Sache der Länder und Kommunen. Der Bund wird nur bei Projekten und Institutionen tätig, die “gesamtstaatliche Relevanz” haben. Insgesamt hat die Bundesregierung im Jahr 2010 rund 44,2 Millionen Euro für Musikförderung ausgegeben, wie die “Welt” schreibt. Spitzenempfänger war demnach die Rundfunk Orchester und Chöre Berlin GmbH (ROC), die Trägergesellschaft der vier öffentlich-rechtlichen Berliner Klangkörper. Die ROC erhielt mit rund 11,9 Millionen Euro etwa ein Viertel der gesamten bundesdeutschen Musikförderungen. Dahinter rangieren das Netzwerk Neue Musik (4,15 Millionen Euro), die Initiative “Jedem Kind ein Instrument” (3,48 Millionen Euro) und der Deutsche Musikrat (3,04 Millionen Euro).

© – dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur

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Vogtländer

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2

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 22:21

Das kocht zwar jetzt hoch aufgrund der SPD-Anfrage, ist doch ansonsten im Grunde Schnee von gestern.
Die Tour wurde vom Goethe-Institut organisiert und die leben nunmal von Fördermitteln.
Und selbst, wenn die Kohle direkt 1:1 in die Taschen der dortigen Zensurbeauftragten geflossen ist, für die Einheimischen die dort waren, war es mit Sicherheit ein unvergessliches Kulturerlebnis.
Insofern: China - Sack Reis...

Falls sich mal jemand die Seiten der Anfrage reinziehen will:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/049/1704901.pdf
wahrscheinlich ist die antwort noch viel umfangreicher, da ist DTH wohl nur eine Randnotiz...

Viel schlimmer finde ich, dass solche mafiös organisierten Veranstaltungen wie die Bayreuther Festspiele seit Jahren mit Fördermitteln vollgepumpt werden.

"Was sind schon Argumente? Nichts weiter als überbewertete Fakten."
(Olaf Schubert)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Vogtländer« (5. Oktober 2011, 22:31)


djrj

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3

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 13:41

Zitat

Original von Vogtländer
Viel schlimmer finde ich, dass solche mafiös organisierten Veranstaltungen wie die Bayreuther Festspiele seit Jahren mit Fördermitteln vollgepumpt werden.


Jetzt rate doch mal, woher die Bundeskanzlerin ihre Karten für die Festspiele bekommt.

Ich finde es dagegen höchst erstaunlich, dass einem einzigen Träger in Berlin 1/4 des Etats zufließen. Wo wird Berln nicht noch überall Kohle in den Arsch geschoben, nur weil Berlin Hauptstatdt ist und die Bundesbeamten unterhalten werden wollen....
.... die hätten meinetwegen auch im Bonn bleiben können.

Vogtländer

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4

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 21:23

Die roc berlin (kurz für: Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin) ist Trägergesellschaft für vier professionelle Klangkörper, deren Geschichte eng mit der Rundfunkkultur in Deutschland verbunden ist. Sie wurden von Rundfunkanstalten gegründet. Sie nahmen darüber hinaus - und in den letzten Jahren vermehrt - Aufgaben im öffentlichen Konzertleben wahr.
Zur roc berlin gehören folgende Ensembles:

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Rundfunkchor Berlin
RIAS Kammerchor

Die roc berlin wurde von DeutschlandRadio Berlin, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Berlin und dem Sender Freies Berlin (heute: Rundfunk Berlin-Brandenburg) gegründet und nahm ihre Arbeit am 1. Januar 1994 auf. Als Zweck wurde die Sicherung und Erhaltung der wirtschaftlichen Stabilität für die ehemaligen Rundfunk-Klangkörper festgelegt.

Mit Berlin an sich hat das nur lokal zu tun, die Klangkörper sind nunmal historisch bedingt in Berlin, nicht wegen den verwöhnten Beamten.

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djrj

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5

Freitag, 7. Oktober 2011, 16:36

Kultur ist aber Ländersache und die WDR Bigband oder der Chor der Deutschen Oper am Rhein bekommen keine Millionensubventionen vom Bund....

als Berlin und der SFB sich die "Klangkörper" nicht mehr leisten konnte, ist der Bund eingesüprungen - Hauptstadtbonus würde ich resultieren.
Aber die DDR-Klangkörper wurden abgewickelt...

Warum leistet sich Berlin ein Synphonie-Orchester und ein Sinfonieorchester?
Weil es der Bund bezahlt!
So groß ist der Bedarf auch nicht.
Dazu kommen ja auch noch die Berliner Philhamoniker. Ein gewisses Überangebot kann man wohl nicht bestreiten.
Da finde ich die paar tausend Euro für die Hosentour besser angelegt...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »djrj« (7. Oktober 2011, 16:38)


Vogtländer

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6

Freitag, 7. Oktober 2011, 17:56

das sowieso :D

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schakese

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7

Freitag, 7. Oktober 2011, 19:41

Geld nicht immer zum Fenster raus

Es wird seit Jahren Geld für deutsche Bands und einzelne Sänger und Sängerinnen für Konzertreisen ins Ausland ausgegeben. Da hat sich bis jetzt keiner daran gestört und das wird niemand in Zukunft machen. Es gibt wichtigere Dinge in diesenm Land zu lösen.

Durch die Vernunft existiert der Mensch bloß, durch die Leidenschaft lebt er.

Kermit

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8

Freitag, 7. Oktober 2011, 19:52

Generell stelle ich mir die Frage, ob man Bands, die richtig fett Kohle verdienen auch noch mit Steuergeldern unterstützen muss, wo es doch wichtigere Dinge gibt, bei denen komischerweise gerne der Rotstift angesetzt wird (z.B. beim Blindengeld). :down:


maetschens

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9

Freitag, 7. Oktober 2011, 20:52

besser sowas und di subkultur unterstützen, als diese möchtegern hochkultur und diese scheisse a`la bayreuther festspiele etc,

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hartunro

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10

Freitag, 7. Oktober 2011, 22:21

Noch ein kurzer Einwurf.
Die Hosen traten im Rahmen der Deutschen Wochen in Zentralasien auf.
Sowas ist immer mit Geld verbunden.
Werbung kostet nun mal Geld und wenn es "nur" Werbung für Deutschland war um kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen zu verbessern.
Das Geld wurde dann nun aus dem Topf der Kulturförderung entnommen.
Ein ganz normaler Vorgang
Der Wert ihrer Auftritte lässt sich aber eigentlich nicht in Zahlen bzw. Geld beziffern.
Es ist mehr.
Sie haben den Besuchern in Zentralasien ein Stück unserer Werte vermittelt. Meinungsfreiheit, Demokratie und ein Stück unserer Kultur und unseres Lebensgefühls zum Beispiel.
Das hatte für die Besucher dort sicher ein viel höheren Stellenwert gehabt als die Zahl von 70000 Euro.
Mithin das Geld war gut angelegt.
Ich durfte mich in ganz Zentralasien davon überzeugen!
Eine ganz feine Sache. Danke ans Goetheinstitut und die Hosen!

@ Mayhem
Die Band hatte sicher auch ne Menge Ausgaben und sie wurden ganz einfach für ihre Arbeit bezahlt.Equipment Miete, Transport, die Roadies Hotels usw. kostet alles Geld Oder arbeitest Du umsonst?


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