Um den Gedanken von Agent1873 fortzuführen:
Vielleicht befolgen die Menschen diese Regeln, so sinnvoll sie auch sein mögen, auch nicht, weil sie von oben erlassen wurden. Quasi ohne Mitbestimmungsrecht auferlegt wurden. Womit wir wieder beim autoritäten Gottesbild wären 
Man lernt in jeder Pädagogikvorlesung, dass Regeln eigentlich nur gut und dauerhaft funktionieren, wenn sie gemeinsam erarbeitet werden. Sich an von oben auferlegte Regeln zu halten, fällt vielen schwer ("Würdest du die Gebote befolgen, nur wegen mir?").
Was dann wiederum zu Wut und Verzweiflung bei demjenigen führt, der die Gebote erlassen hat ("Gott war verzweifelt, als er sich ansah", "jede Warung, jede Drohung, die vom Himmel kam.."). Interessant auch nochmal, dass von "Drohung" gesprochen wird.
Ein bisschen wirkt "Gott" hier wie ein überforderter Pädagoge 