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Registrierungsdatum: 18. Oktober 2011
Wohnort: Fischbach
Fan seit: 1993
Junge Bundesbürger haben eklatante Wissenslücken hinsichtlich der deutschen Geschichte: Einer Umfrage zufolge können 21 Prozent der unter 30-Jährigen nichts mit dem Begriff Auschwitz anfangen - und jeder dritte Deutsche weiß nicht, in welchem Land das ehemalige Konzentrationslager steht.
Quelle: [URL=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811338,00.html]http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811338,00.html[/URL]
Was sagt man dazu? Kann das sein? Wenn ja, darf das sein?
Ich finds unglaublich
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Registrierungsdatum: 21. Januar 2007
Wohnort: Münster
Fan seit: 1996
ob das sein darf oder nicht ist hier denke ich klar. viel interessanter finde ich, warum das so ist. in jedem geschichtsunterricht, egal an welcher schule, geht es irgendwann um den nationalsozialismus. in dem zusammenhang wird doch wohl auch das wort judenvernichtung und so auch auschwitz fallen. es hat ja nicht mal was mit intelligenz zu tun, dass man sowas nicht weiß. ich denke, es ist eher eine art abgestumpftheit. denn wenn die oben genannten wörter fallen, wird man normalerweise automatisch hellhörig und das ist nicht gerade etwas, das man von jetzt auf gleich wieder vergisst.
Ist wieder so eine tolle bescheuerte Statistik... "unter 30" auch Säuglinge sind unter 30...
Man könnte auch mal erwähnen das die Russen und Allierten die KZs auch selbst noch betrieben haben, aber das würd ja nicht zur deutschen Täterrolle passen
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Registrierungsdatum: 18. Oktober 2011
Wohnort: Fischbach
Fan seit: 1993
stand in dem Bericht nicht was von "zwischen 14 und 30"? Müsste jetzt nochmal nachlesen
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Registrierungsdatum: 28. April 2007
Vorname: Christian
Wohnort: Kronberg im Taunus
Fan seit: ca.. 2000?
Das it so eine Sache mit dem Geschichtsunterricht.
Ich persönlich finde, dass (hier in Hessen...) das Thema Nazionalsozialismus viel zu kurz kommt. Der Lehrplan sieht so viel vor, dass alles nur sehr kurz kommt. Ich mach n halbes Jahr die franzosische Revolution, die mich ehrlich gesagt einen Scheißdreck interessiert, aber nur höchstens 1,5 Monate lang nur den Nazionalsozialismus. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass es viele Lücken gibt. Joa.. es wurden Juden und andere Feindbilder der Nazis deportiert.. aber wohin ist da eben Nebensache. Schade eigentlich. Ich wäre schwer dafür dieses Thema etwas mehr zu behandeln...
Die weitere Arbeit dazu an unserer Schule finde ich allerdings sehr gut, wie Zeitzeugengespräche oder die Schüler/Lehrer-Gruppe, die sich mit dem Kreisauer Kreis befasst und auch jedes Jahr dort hinfährt.
Man muss sich vieles (wie ich finde auch wichtiges...) halt einfach selbst aneignen leider. ![]()
vor 30 Jahren war es in Niedersachsen auch nicht viel besser.
Wir sind in der Realschule auf der Steinzeit, Eisenzeit und was es da noch so gab ewig rumgeritten. Leider hatten wir zuerst auch einen Lehrer, der viel krank war, so daß noch einiges an Unterricht ausfiel.
Bis zum Ende der 10. Klasse haben wir es bis zum Beginn des 1. Weltkrieges gebracht, die Parallelklassen bis kurz vor den 2. Weltkrieg.
Da wir unseren letzten Geschichtslehrer auch in Sozialkunde hatten und wir da recht flott im Unterrichtsstoff durchkamen, hat er dann dort angefangen uns alles was nach 1945 los war zu vermitteln, weil er eigentlich gehofft hatte, daß wir im Geschichtsunterricht bis 1945 kommen würden.
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Registrierungsdatum: 18. Oktober 2011
Wohnort: Fischbach
Fan seit: 1993
@ Sensemann2: So ungefähr war es bei mir auch! Jedes Thema ewig lang, aber die "jüngere Geschichte" - speziell das dritte Reich - kam dagegen viel zu kurz.
Viele Zeitzeugengespräche, Ausstellungen, etc. gabs bei uns aber auch! Wir hatten zum Glück nen Lehrer bei uns an der Schule rumrennen, der sich bis heute sehr intensiv damit auseinandersetzt und hier in der Stadt im kleinen Rahmen auch immer mal wieder Ausstellungen macht.
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Registrierungsdatum: 12. Januar 2007
Vorname: Arabell (Ara)
Wohnort: Würzburg
Fan seit: 2006
Meiner Meinung nach kommt das Thema im Verhältnis zu Themen wie französischer Revolution und Aufklärung tatsächlich ein wenig zu kurz. Allerdings müssen doch zumindest einige Begriffe bei den Schülern hängen bleiben. Oder nicht?
Ich bin sehr froh, dass es an meiner Schule Pflicht ist, wahlweise nach Dachau, Buchenwald oder nach Nürnberg zu fahren und das alles einmal vor Ort zu sehen und nachzuvollziehen. Und ich bin dankbar, dass ich in Dachau noch die Möglichkeit hatte, ein Zeitzeugen-Gespräch mitzuerleben. Das war einer der ergreifensten Momente in meinem Leben,... das ging richtig nah. Ich glaube, dass das ein großes Problem ist - also, dass es immer weniger Zeitzeugen gibt und die Jugend deshalb auch ein Stück weit den Bezug verliert... :/
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Registrierungsdatum: 15. März 2006
Wohnort: Aus dem schönsten Bundesland der Welt!
Fan seit: 1982
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Registrierungsdatum: 24. Mai 2008
Vorname: Walter
Wohnort: gebürtig in Michelau (Oberfranken), seit 1979 wohnhaft in Lügde
Fan seit: ???
Ich kann mich gut an unseren Geschichtsunterricht erinnern. Das III. Reich wurde intensiv behandelt. So wurden Dokumentarfilme gezeigt, etwa über die Befreiung der KZs... das waren erschütternde Bilder... entsetzlich... nicht in Worte zu fassen.
Walter
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