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pillermaik

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1 011

Dienstag, 10. Juli 2018, 07:54

Neulich hat hier jemand zu "Drei Worte" geschrieben, dass es darin auch um Campinos Schwierigkeit beim Texten gegangen sein könnte


Das war Binda - fand die These auch interessant, ob nun zutreffend oder nicht.
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binda

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1 012

Dienstag, 10. Juli 2018, 14:12

Stimmt. Ich war das. Allerdings ist das hier im Thread zu "Krach der Republik - Live" gelandet. In der Diskussion dort zwischen den Seiten 44 und 54 ist auch sehr viel über das "Ballast der Republik" Album geschrieben worden.

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Conse

Der Mann aus Laramie (und Marienfelde)

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1 013

Freitag, 13. Juli 2018, 13:57

Da ich ein paar Stunden am Flughafen rumsitze (fliegt niemals über Paris, hört nur ein einziges Mal auf mich!!!), mache ich mal mit beim Spielchen Platte ausgraben. Ich hab jetzt keine Lust auf mein altes Urteil zu gucken, aber ich weiß, dass ich die Ballast damals passabel, dann sogar richtig gut fand. Die emotionale Beziehung zu der Band Ära ist hingegen so 50:50 - 2012 war für mich ein sehr geiles Hosenjahr, 2013 bis auf das Huxleys ne Vollkatastrophe. Aber wie siehts ein paar Jahre später aus, zudem noch mit all dem Wissen über diese Bandphase und die teilweise sehr negativen Hintergründe. Damals meinte ich übrigens immer den Versuch zu erkennen, ein Album zu machen, dass aus den verschiedenen Schaffensperioden der Band Sounds importiert hat - und das finde ich immer noch.


Da ist dann zu nächst:


Drei Kreuze: Immer noch DAS Gänsehautintro! Da kommt richtig Laune auf und keines der gekünstelten Tourintros mit den immer gleichen Videos der letzten

Jahre ran. Immer noch top.

Ballast der Republik: War damals umstritten, ist es wohl immer noch. Für mich immer noch ein gutes Brett von Albumopener und ich finde den Text auch nach wie vor sehr gelungen.

Tage wie Diese: Noch mehr umstritten. Hör ich nicht mehr oft, gefällt mir aber immer noch gut. Lange hab ich damit schöne Erinnerungen aus Montana und vielen anderen tollen Zeiten verbunden, es hat sogar den verdammten Aufstieg der Fotztuna und den damit verbundenen Abstieg der Hertha heil überstanden. Inzwischen hat es sich bei mir aber etwas abgenutzt. Hassen werde ich es aber wohl nie, nerven tut es mich auch nicht.


Traurig einen Sommer lang: Für mich damals der Burner, das Ding mit dem "Hossa" finde ich immer noch grandios. Ansonsten leider sehr belanglos und nicht gut gealtert. Würde ich mir so als Song nicht anmachen


Altes Fieber: Da nervt dann zum ersten Mal die all zu glatte Produktion in einem eigentlich herausragenden Song. Das Kennen der Hintergrundgeschichte macht den emotionalen Faktor aber etwas zu Nichte. Trotzdem sicherlich noch ein Hosenhit den man/ich gerne hört.


Zwei Drittel Liebe: Jetzt juckt der Daumen aber sehr in Richtung Skiptaste. Überspringe ich eigentlich immer. Unnötig, belanglos, schlechter Versuch den Sound von IaS zu emulieren.


Europa: Musikalisch schwer zu bewerten. Textlich nach wie vor ein einfach beschreibender und damit sehr treffender Text. Die Musik passt gut dazu. Aktuell wie eh und je. Und die Menschen werden weiter ersaufen, auch weil wir ständig völlig falsche Lösungen für das Problem diskutieren. Aber das gehört hier nicht her. Top Song jedenfalls und wichtig wenn man die Publikumsexplosion 2013 bedenkt...


Reiß dich los: Es juckt schon wieder. Zu poppig, zu nichtssagend, lauter leere Metaphern, sehr künstlich. Und dieses verdammte "Lohoohoohooooos" macht mir Brechreiz. (Die Krankheit ist aber auch auf der Laune zu finden)


Drei Worte: Langweilig. Noch so ein Lied, was diesen "harten" Hosensound darstellen soll, aber daran scheitert. Text und Musik passen wenig, emotional bleibt auch nix hängen. Laaaaaaahm.


Schade, scheiße: Jetzt wirds bitter. Da wollte man nochmal an die Auswärtsspiel und Fahnenschwenk Zeiten anknüpfen. Dämlicher Text, lahme Melodie und überhaupt ein blödes Larifari. Wer singt eigentlich nach einer Niederlage so einen Trallala-Dingdong? Da ist man sauer, will einen hauen (und wenns ein Spieler ist), ist traurig, wütend, oder einfach nur genervt - auf jeden Fall nicht im Ballermann Modus.


Draußen vor der Tür: Wohl ein Song, bei dem die Zeit einige Änderungen meiner Wahrnehmung zu verantworten hat, aber ich meine den auch damals schon gemocht zu haben. Mein Vater ist am 6.6. gestorben - ich wusste dass das Lied tags drauf wohl in der Waldbühne zu hören wäre. Schreibe ich im Konzertthread nochmal was zu. Obwohl Campi hier seine sehr eigene Geschichte aufarbeitet ist da trotzdem vieles übertragbar. Top!


Das ist der Moment: Ähm naja, die perfekte Welle, perfekte Cornflakes. Nuff said. Live kann ich diesen Song mittlerweile ertragen. Das muss reichen.


Ein guter Tag zum Fliegen: Ist bei mir etwas in der Sympathiewertung gestiegen, weil ich die Liveversion dann auf einmal doch schon echt mochte. Eigentlich ein wirklich passabler Song mit ein paar guten Textzeilen ("Für heute reichts......" ist echt gelungen). Leider ist es hier dann doch mal wieder die viel zu poppige Produktion mit dem Schuhkartonschlagzeug und Dumpfgitarren und viel zu viel Keyboard, die hier das Hörvergnügen trübt....


Oberhausen: M.E von Anfang an unterschätzt. Klingt für mich ein wenig so, als ob das, was zu Opium Zeiten als poppigere Songs galt, hier Vorbild war. Gefällt mir immer noch sehr gut, ausnahmsweise auch mal ein guter Einsatz der Backgroundstimmen. Die emotionale Bindung, die ich an den Song allerdings mal hatte, ist allerdings weg bzw. stark reduziert.


Alles hat seinen Grund: Für mich ein stimmungsvoller Düstersong mit einigen richtig guten Passagen ("Uns fehlt die Kraft selbst zu entscheiden wann und wo unser Weg zu Ende ist). Läuft bei mir manchmal einzeln an düsteren fies-traurigen Tagen. Kann nicht jeder Song vom Album von sich behaupten.p


Vogelfrei: Live leider viel zu oft ignoriert. Sau geiler Refrain, passabler Witz. Hätte nicht unbedingt sofort wieder in der Versenkung verschwinden müssen...

Was bleibt unterm Strich? Nimmt man die fiesen Stinker weg, wäre da ein recht passables, wenn auch nicht überragendes und mies produziertes Album übrig geblieben.
1. Drei Kreuze
2. Ballast der Republik
3. Tage wie Diese
4. Altes Fieber
5. Europa
6. Draußen vor der Tür
7. Ein guter Tag zum Fliegen
8. Oberhausen
9. Alles hat seinen Grund
10. Vogelfrei
Meinethalben auch noch den Sommer dazu, aber der Rest ist Stinker. Das ist etwas mager.Emotional fühle ich auch bei den wenigsten Songs noch was. Da laufen vlt. noch 4 Songs überhaupt ab und zu mal (Europa, Draußen vor der Tür, Alles hat seinen Grund, Ein guter Tag zum Fliegen).
Unterm Strich also keine wirklich tolle Ausbeute. Bei der Auswärtsspiel siehts bei mir aber gar nicht mal soooo sehr anders aus, was das Verhältnis angeht. Daher also für mich nach wie vor nicht die Höllenplatte, die daraus gemacht wird. Aber auch nicht der Burner, der sie für mich eine Zeit lang mal war.... Eher ein Zeitdokument für ein geiles Jahr 2012 (und dann später Ursprung von absolutem Frust im Jahr 2013)
Megawatt- Die Band von Constantin aus Marienfelde:
Neues Album: Die Nächste Etappe
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Azzurro08

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1 014

Samstag, 14. Juli 2018, 00:50

Was haben eigentlich alle mit Oberhausen? Ich finde den Song gerade musikalisch total furchtbar...

Gerade Europa ist immer noch Top aktuell, gerade weil völlig illegalerweise auch noch versucht wird zu verhindern das Schiffbrüchtige gerettet werden, was ein verstoß gegen Internationales Seerecht ist und ein Seehoferdrecknazi findet das auch noch ganz toll. Diesen Typ und auch den Kurz und so einige andere sollte man auch auf einem Schlauchboot aussetzen... ich schweife ab...

Reiss dich Los passt einfach hinter Europa.

Es kommt die Zeit
in der das Wasser wieder steigt...
Es kommt die Zeit
in der der Airport wieder brennt...

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