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dth-jenny

*Beatfreak* + *Glückspiratin*

  • »dth-jenny« ist weiblich

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11

Samstag, 24. November 2012, 07:54

[quote='JonRockstein','index.php?page=Thread&postID=314483#post314483']
Die Summe von 800 Millionen Euro relativiert sich auch relativ schnell wenn man die [b]Verfahrensdauer von 1-2 Jahrzehnten[/b], sowie die ca 100 sich mit diese Fall befassenden Anwälte betrachtet... Bei 1000 Arbeitstagen a 10 Stunden kommt man da schnell auf einen Stundenlohn von ca 80€ (ohne Sekretärinnen, Miete, etc...)
Natürlich stellt sich die Frage, inwiefern ein solches Verfahren so umfangreich sein muss, aber dies ist wirklich nicht Michael Freges Schuld...

[/quote]

Gerade letzens hab ich von dem insolvenzverwalter der arcandor-gesellschaft gehört (zu denen gehörte unter anderem karstadt und quelle)
der soll einen millionenbetrag bekommen haben und nach einem halben jahr war das ganze ding vorbei. und er hat das geld behalten... also muss es sich nicht immer über jahrzehnte hinweg ziehen...
leider krieg ich das so früh am morgen noch nicht wieder ganz zusammengebastelt wie das genau war... werd aber nachher mal etwas recherchieren...

also ich persönlich finde die summe von 800 millionen viel viel viel zu hoch... und die reichensteuer muss kommen... die gleichen doch sowieso immer alles mit sonderzahlungen und zinsen aus...

hartunro

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12

Samstag, 24. November 2012, 08:54

Oh Mann jetzt muss sich Campino schon moralisch für das Tun seiner Familie schuldig fühlen.
Der Eindruck entsteht wenn man manches hier so liest.
Ohne den Beruf des Insolvenzverwalters moralisch aufwerten zu wollen....Solche Leute werden nun mal gebraucht.
Bei einer insolvenz gibt es meist auch Gläubiger,z.B. kleine Firmen die bezahlt werden wollen um wiederum den Arbeitern dann den Lohn zahlen zu können.
Gute Insolvenzverwalter werden nun mal sehr gut bezahlt.
JEDEM steht es offen sich in seinem Leben für diesen beruflichen Werdegang zu entscheiden.
Also keine Neiddebatte!
Und die Frage Was könnte man mit dem Geld alles machen ist genauso sinnfrei wie wenn ich hier fragen würde Was könnte man mit dem Geld vmachen das mancher Vorposter für Alkohol und Zigaretten in seinem Leben ausgibt?
Aber nein da geht es an die eigene Lebensweise und Geldbörse. Aber man könnte auch damit viel Leid in der Welt lindern. Oder?


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vampyrella

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13

Samstag, 24. November 2012, 10:18

Ist der noch zu haben? Egal wie er aussieht, ich finde ihn auf einmal mega attraktiv :D 800 Mille ich kommeeee!

Ende.

Pilsator2

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14

Samstag, 24. November 2012, 13:02

Zitat aus dem Artikel von SPON:

Zitat

Sahra Wagenknecht, Vizefraktionschefin der Linkspartei, hält die Summe für absurd. "800 Millionen Euro Honorar für die Abwicklung einer Schrottbank. Ein Arbeitnehmer, ein Mittelständler oder eine Rentnerin können darüber nur den Kopf schütteln", sagte sie SPIEGEL ONLINE. Ihr Fazit: "Wir brauchen eine Steuer von 75 Prozent für Einkommensmillionäre."


Das will ich aber auch meinen, wo ist da das von all den neoliberalen Schreihälsen so gepriesene Leistungsprinzip?

hast du auch noch weiter gelesen?


Ja, habe ich. Ich überblicke zwar nicht, was die Arbeit als Insolvenzverwalter alles umfasst, aber diese Summe, selbst wenn sie auf 100-300 Milllionen fällt, steht doch nicht im Verhältnis zur verrichteten Arbeit. Unterm Strich bleibt doch, dass die Kleinanleger von dieser Summe nichts sehen werden, wie der Artikel ja auch feststellt.

Mal was anderes: Ist das nicht der Bruder von Campino, der in dem Bericht "Deutschland deine Künstler" gezeigt wird, wo Campino seinen Bruder in Berlin besucht? Ich dachte immer der wäre Lehrer, da hat er dann wohl doch einen etwas lukrativeren Job erwischt ;)
Campi: "Jetzt muss ich mal von Amateur zu Amateur fragen: Wollen wir hier stimmen an dieser Stelle? Breiti muss die Gitarre wechseln! Das hätten wir uns früher nicht erlaubt so ne Scheiße!"
Andi: "Früher hatte Breiti nur eine Gitarre!"

S036, 2. September 2009

Medusa1599

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15

Samstag, 24. November 2012, 13:49

Zitat

Mal was anderes: Ist das nicht der Bruder von Campino, der in dem Bericht "Deutschland deine Künstler" gezeigt wird, wo Campino seinen Bruder in Berlin besucht? Ich dachte immer der wäre Lehrer, da hat er dann wohl doch einen etwas lukrativeren Job erwischt


Nee der in Berlin hat nach meinen Gedächnis weniger Haare (glaub der hatte gar keine) und heißt anderes weis nicht mehr wie ??? (John)
Dürfte also um einen weiteren Bruder handeln soviel ich das noch im Kopf habe ist ds ja auch eine ganze Herde Kinder gewessen.
Alle Rechtschreibfehler sind volle Absicht!
Zusammen ergeben sie eine geheime Nachricht mit der ich versuche, die Weltherrschaft an mich zu reißen…!
Ignorieren von Mir/User leicht gemacht Anleitung:Ignorieren von Nutzern

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16

Samstag, 24. November 2012, 14:59

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne…e-a-868939.html

Zitat aus dem Artikel: "Angesichts dieser widerstreitenden Interessen lohnt es, sich die Zusammensetzung des möglichen Rekordhonorars genauer anzuschauen. Dabei richtet sich die Vergütung zum einen nach der Insolvenzmasse. Der Grundsatz lautet: Je mehr Geld der Verwalter für die Gläubiger herausholt, desto höher ist seine Vergütung. Der Anteil ist dabei gestaffelt: Von den ersten 25.000 Euro gibt es 40 Prozent, von den nächsten 50.000 dann noch 25 Prozent, ab 50 Millionen Euro aufwärts stehen dem Verwalter noch 0,5 Prozent der Insolvenzmasse zu. Bei Lehman Brothers Deutschland liegt die zu verteilende Summe bei rund 15 Milliarden Euro.
"Die Summe ist plausibel"
Neben dieser Grundvergütung sieht das Gesetz Zu- und Abschläge vor. Für besonders komplizierte Fälle gibt es mehr Geld, ebenso, wenn ein insolventes Unternehmen weitergeführt werden muss und der Insolvenzverwalter faktisch den Job der Geschäftsführung übernehmen muss. Dazu kommt, dass das Geld natürlich nicht an einen einzelnen Mann gezahlt wird. Laut Freges Kanzlei sind seit 2008 rund hundert Anwälte und Experten durchgehend mit der Abwicklung der Lehman-Tochter befasst. Freges Kanzleichef Hubertus Kolster sagte, allein für die bisher geleisteten Arbeitsstunden könne CMS eine Rechnung von 215 Millionen Euro stellen. Das Verfahren werde sich aber noch mindestens zwei bis drei Jahre hinziehen.

Insolvenzrechtsexperte Heribert Hirte kann diese Rechnung nachvollziehen. "Natürlich klingt die Summe von mehreren hundert Millionen unvorstellbar. Doch wenn man den Aufwand betrachtet, ist das schon plausibel", sagte er. Er vermutet, dass die Hedgefonds versuchen, mit Hilfe einer seit diesem Jahr geltenden Gesetzesänderung Druck auszuüben." Zitat Ende

Wer also glaubt es bekommt eine Person 800 Mio. sollte weniger BILD lesen ;) Das eine Anwaltkanzlei nicht für lau arbeitet ist wohl auch klar.
7.8. Berlin 9.8. Berlin 22.8. Dresden 23.8. Dresden 6.9. Bayreuth

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17

Freitag, 30. November 2012, 09:56

die Blödzeitung hat heute auch einen Bericht:

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/lehma…32938.bild.html


Also ob Campino was dafür kann... Für mich klingt das ganze ein bisschen wie Sippenhaft.
Einfach unglaublich diese Zeitung.


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18

Freitag, 30. November 2012, 10:14

Da machen sich die Frege Brüder schön die Taschen voll....so klingt das!!!



Die Bild musste ja die Verbindung zu Campino mit rein nehmen weil sonst niemand was mit Michael Frege anfangen kann,und so ist es ja noch Interessanter für die Leute zu lesen.

"Ich bezahle dich gut,
ich geb dir alles, was ich noch hab.
Meinen Charakter, meinen Selbstrespekt,
jedes letzte Gefühl von Moral"

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19

Freitag, 30. November 2012, 10:18

ich find schon, dass campino da was für kann. die hätten ruhig mal ein lied rausbringen können, dessen erlös an die us-banken geht. sowas wie 10 kleine ami-banken. oder gleich ein ganzes album mit so liedern wie auflösen, steh auf, sascha, ein aufrechter banker, warum werde ich nicht satt, wir sind die jung von der lehman-bank. sowas halt...


DTHAlex

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20

Freitag, 30. November 2012, 10:26

Einige Überlegungen hierzu:

- Die Insolvenzverwalter sind bis heute mit über 200 Mio in Vorkasse gegangen und die Kosten laufen weiter
- Die Gläubiger werden über 80% ihrer Forderungen erhalten, was viel mehr als erwartet ist. Es wurde also hervorragende Arbeit geleistet.
- Das Verfahren wird (so sich die Hedgefonds nicht quer stellen) viel schneller abgeschlossen sein als erwartet, was immens Kosten spart.
- Die größten Gläubiger sind die Bundesbank und der Einlagensicherungsfonds. Das heißt das wir Steuerzahler am Ende weniger belastet werden als erwartet.
- Die Diskussion um die 800 Mio wurde von Hedgefonds angestoßen die das Geld lieber selber haben wollen als es an den Insolvenzverwalter zu zahlen.
- Die Entlohnung für den Insolvenzverwalter wird vom Gericht festgelegt, welches nebenbei auch den Verwalter bestellt.
- Der Insolvenzverwalter haftet für Fehler mit seinem gesamten Privatvermögen.

Soweit die Fakten. Meine Meinung dazu: Wer gute Arbeit leistet sollte entsprechend entlohnt werden. Die Summe ist für die Schlagzeilen künstlich hoch angesetzt um zu schocken. Die Bezahlung wird vom Gesetz und Gerichten geregelt, also kann man niemandem vorwerfen sich unfair zu bereichern. Was mir am meisten stinkt ist das die Debatte von Hedgefonds losgetreten wurde die so schon durch die gute Arbeit der Insolvenzverwalter richtig absahnen werden, aber trotzdem noch versuchen mehr raus zu holen zu Lasten des Verwalters und des Steuerzahlers (Bundesbank, Sicherungsfonds).
Wären 1 Mio zu viel Lohn für eine Person? 10 Mio? 100 Mio? Ich weiß nur das ich das Geld lieber bei Herrn Frege sehe als bei den Hedgefonds. Und ob ein Teil nicht zu wohltätigen Zwecken verwendet wird wissen wir nicht. Nicht jeder geht damit hausieren.

Was Campino mit dieser Sache zu tun hat verstehe ich nicht. :rolleyes:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DTHAlex« (30. November 2012, 10:30)


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