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Tangobrunder

Kriminaltango

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21

Sonntag, 18. August 2013, 14:12

Ja endlich mal eine/einer, die/der es checkt, gut ich kann da nicht mitreden, weil ich erst seid ca. 6-7 jahren hosenfan bin. Ich kann zwar verstehen, dass viele enttäuscht sind; dass die hosen sich geändert haben, aber es sind immer zwei (will jetzt keine Namen nennen) die versuchen den punk rock aus den aktuellen hosen zu finden und wenn man ihre Beiträge sieht, denkt man, dass sie die band nicht mehr mögen. Und wie gesagt, das mit der "TWD-fan" sache ist doch mal richtig dreist. Sind wir das nicht von anderen bands auch? Es ist doch legitim auf ein Konzert zu gehen und nur 5 lieder zu kennen.

19.12.2008 Hannover/13.06.2009 Braunschweig/03.06.2012 Rock am Ring/07.06.2013 Hannover/21.07.2013 Deichbrand/31.08.2013 Minden/05.06.2018 Rock am Ring/03.06.2015 Rock am Ring/21.11.2017 Hannover/25.12.2018 Dortmund/20.05.2018 Braunschweig/01.06.2018 Hannover/ 01.09.2018 Minden/13.10.2018 Düsseldorf



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22

Sonntag, 18. August 2013, 15:09

Außerdem ging es in keinster Weise um's diskutieren, ich bat & bitte nur um Sachlichkeit.
Toleranz sollte man nicht nur predigen ...

Öhm, wo genau vermisst(est) du denn die Sachlicheit, im Beitrag von winter89??
Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!

Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

Pilsator2

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23

Sonntag, 18. August 2013, 15:20

Ich greife mal den Punkt "Politisches Engagement der Band" heraus, da mir dieser bei Musik mit am wichtigsten ist:

Politisches Engagement: hmmm. Für mich war es / ist es immer wichtig, dass die Band sich politisch engagiert. Das machen sie nach wie vor. Ich finde es aber schade, dass bei politischen Themen hier im Forum so wenig diskutiert wird (bzw. es sind meistens die gleichen Leute (DS an euch!). Sind die Themen euch so unwichtig? Geht es euch NUR ums Saufen, Merch und die Setlisten, Bändchen-Farbe etc.?

Das politische Engagement der Band ist Gott sei Dank da, das ist richtig und gut so. Was mich nur momentan sehr stört, ist Folgendes: Wenn man sich schon für das Konzept der Massenbespaßung in Stadien entscheidet (soll gar nicht negativ klingen, ist de facto nun mal so), dann sollte es für eine Band wie die Hosen, die sich immer auch als politisches, wenn nicht gar als sozialkritisches Sprachrohr einer "linken" (so diffus und oberflächlich dieser Begriff auch ist) Bevölkerungsgruppe verstanden haben, selbstverständlich sein, diese Masse zu nutzen, um ihnen politische Statements zu servieren, die zum Nachdenken anregen sollten. Wenn Musik nur Alltagsflucht und Mitgröhlerei ist, hat sie für mich persönlich keine Relevanz - und ich meine zu glauben, für die Hosen bisher auch nicht. Wenn ich mir die aktuelle Standard-Setlist ansehe, finde ich mit "Ballast der Republik", "Sascha" und "Schrei nach Liebe" nur 3 Songs mit politischer Message, was einfach zu wenig ist, vor allem, wenn man sich die Songs mal näher anschaut: Mit der Aussage von "Ballast der Republik" habe ich nach wie vor Probleme, da hier der Eindruck entsteht, man solle die NS-Vergangenheit Deutschlands zwar ernstnehmen, aber nun endlich auch mal ausblenden, weil "die Deutschen" (schon diese Bezeichnung bereitet mir Kopfschmerzen, da ich nicht in diesen Kategorien denke) sonst nie auf ihr Land stolz sein könnten. Näher und besser wird das in diesem Post von RunawayTrainDriver dargelegt.
"Sascha" und "Schrei nach Liebe" sind coole Songs, allerdings macht Campino in seinen Ansangen dazu zu wenig draus: Klar kann jeder dann mal "Nazis raus" rufen, super, aber wo bleibt der Aufruf, selbst aktiv zu werden? Da finde ich Farin Urlaubs Haltung viel sympathischer und sinnvoller, wenn er meint, es sei so einfach, mit 10.000 anderen "Nazis raus" zu rufen und bei der nächsten NPD-Demo doch zu Hause zu bleiben, daher also bitte auf zur nächsten Gegendemo!
Darüber hinaus haben die Hosen zum Thema "Gegen rechts" vor allem mit "5 vor 12" einen Weltklasse Song, der das Thema viel ernsthafter und ohne Mitgröhl-Faktor anpackt ("Wer glaubt hier noch, dass uns das alles nichts angeht? Wann kommt die Wut, die all das Zögern von Euch nimmt?"). Text und Musik stecken voller Tiefgang und machen so nachdenklich, dass ich allein beim Hören Gänsehaut bekomme.
Wenn ich dann Leute mit Freiwild-Shirts auf Hosen-Konzerten sehe, wenn ich als Proasyl-Unterschriftensammler Aussagen höre wie "Die [Flüchtlinge] sollen alle da bleiben wo sie sind!" und wenn ich hier von conse lesen muss, dass ihn Männer mit altdeutscher Schrift auffordern, seine Haare abschneiden zu lassen, dann kriege ich das Kotzen. Genau solche Leute sind es, die Songs wie "1000 gute Gründe", "Europa", "Willkommen in Deutschland", "Neue Mitte", "Dagegen".... in der Endlosschleife vor den Latz geknallt kriegen müssen!!!
Ich weiß, dass die Hosen ihre politische Relevanz nicht verloren haben, denn mit "Europa" haben sie ja einen großartigen Song auf der aktuellen Platte, der im Stadion einfach nicht gespielt wird, zum Glück wenigstens letztes Jahr auf der Hallentour. Und diese Mutlosigkeit der Hosen ist es, die mir missfällt. Klar wissen sie, dass sie was zu sagen haben, aber die Befriedigung der Massen um jeden Preis scheint ihnen in der Konsequenz dann wichtiger zu sein als das Transportieren politischer Inhalte.
Heute in 5 Wochen ist Bundestagswahl, wo bleibt mal eine Ansage Campinos zum aktuellen politischen Geschehen? Zu Prism, zur sogenannten "Rettung" Südeuropas, zu Merkels Politikstil der Inhaltsleere? In diesem Punkt (Nicht-anecken-wollen) sind die Hosen Merkel leider erschreckend ähnlich. Abgesehen von fehlenden Ansagen Campinos zur BTW finde ich die Situation 5 Wochen vor der Wahl erschreckend: Abgesehen von Wahlkampfplakaten macht praktisch nichts auf den 22.9. aufmerksam, denn eine politische Debatte, egal welcher Art, findet doch so gut wie nicht statt - ein weiteres Ergebnis Merkels einschläfernder Politik, was durch Steinbrück als "Gegner" noch mal verschärft wird.

Was den Punkt des geringen politischen Interesses im Forum angeht, so gebe ich Dir, winter89, recht, allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich im Prism-Thread deshalb zurückhalte, weil viele kluge Sachen bereits von anderen Usern gesagt wurden, nicht zuletzt natürlich auch von Dir!


Viele regen sich darüber auf daß die Toten Hosen momentan so wenig politisch aktiv sind! Hmmm, sind sie das wirklich? Bloß weil es nicht in der Zeitung steht, heißt es noch lange nicht, dass sie manches nicht tun! Campino sagt noch immer seine Meinung über die deutsche Politik, wenn er gefragt wird! Auf den Konzerten sind noch immer Pro Asyl und Oxfam dabei! Vor ein paar Wochen haben sie an einer Unterschriftenaktion für Pussy Riot teilgenommen! Sie haben ihr Meinung über das Thema Frei.Wild geäußert! Sie äußern sich nicht mehr mit der Brechstange, sondern klarer und überlegter! Und wer weiß was sie sonst noch machen, an Aktionen, die wir hier nicht mitkriegen! Wir wissen alle, dass sie nicht so mediageil sind, und bei jeder guten Aktion eine Kamera dabei haben müssen um zu zeigen, was für tolle Jungs sie sind!

Zum Thema Oxfam und ProAsyl: Wie gesagt super, dass die Hosen ihnen auf den Konzerten eine Plattform bieten, allerdings bleibt die entscheidende Durchschlagskraft aus, wenn Songs wie "Europa" etc. fehlen. Wie viel Einfluss das Wort der Hosen hierbei hat, habe ich jetzt 2x als Unterschriftensammler für Proasyl und Oxfam erlebt. Die meisten Leute sind erst mal absolut skeptisch, haben überhaupt keine Ahnung, worum es dabei geht - erst wenn sie das Hosen-Foto auf dem Unterschriftenzettel sehen, waren die meisten bereit, sich das Ganze wenigstens mal anzuhören! Daher gehe ich davon aus, dass sich der Durchschnittskonzertbesucher, der eben auch mal die Hosen auf der aktuellen Tour gesehen haben will, wenigstens peripher mit der Flüchtlingssituation am Mittelmeer beschäftigt, wenn er ein Statement Campinos oder gar "Europa" gehört und verstanden hat. ("Europa" kannten übrigens nur sehr wenige Leute, die ich dabei auf die Message des Songs angesprochen habe.)

Zum Thema Freiwild: Wo haben sich die Hosen denn eindeutig zum Thema Freiwild positioniert? Möglich, dass ich nicht ganz up to date bin, aber meiner Erinnerung nach wollte sich Campino beim SWR3-Unitalk am 18.2. in Mainz zum Thema Freiwild nicht äußern; auf der Halltentour '12 gab es ein paar mal die Songzeile "Zwischen Störkraft und dem Freiwild..." zu hören. Ich finde das angesichts der Popularität dieser Hilfstruppe sowie der Anzahl von Freiwild-Shirts auf Hosen-Konzerten zu wenig! 2-3 Sätze unmissverständliche Sätze, was Freiwild so gefährlich macht, wären wünschenswert! Das muss keine umfangreiche Analyse sein, aber bitte einfach mal ein klares Statement dazu!
Campi: "Jetzt muss ich mal von Amateur zu Amateur fragen: Wollen wir hier stimmen an dieser Stelle? Breiti muss die Gitarre wechseln! Das hätten wir uns früher nicht erlaubt so ne Scheiße!"
Andi: "Früher hatte Breiti nur eine Gitarre!"

S036, 2. September 2009

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Aprilscherz08

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Sonntag, 18. August 2013, 15:43

Danke pilsator! Ich finde dein Posting sehr gut. So sehe ich das ganze auch, und ich war so erschrocken, wieviele frei.wild t-Shirts ich in Berlin beim tempelhofkonzert gesehen habe.
Ich finde auch traurig, das so wenig von der Band kommt, grad auch im Bezug auf die Bundestagswahl.

LG Franzi

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Sonntag, 18. August 2013, 15:56

Was die politischen An-/Aussagen bzw. Richtung der Hosen betrifft:
mir für meinen Teil ist es lieber, wenn sich die Hosen eher "im Stillen" politisch engagieren. Ich muss auf nem Konzert nicht mit Politik zugeschmissen werden.
Wenn ich "Polit-Punk" hören möchte, würde ich zu i-ner "Asi-Punkgruppe" gehen um mir dort was über böse Bullen, korrupte Politiker und das böse, böse System anzuhören. Ein Glück, dass die Hosen diese Schiene nicht fahren.

Und was sollen sie denn eigentlich zur Bundestagswahl sagen? Als Person des öffentlichen Lebens ist es nun mal schwer, sich dazu in eine bestimmte Richtung zu äußern, weil man Gefahr läuft, gleich dafür vor den Karren gespannt zu werden. Da ist Zurückhaltung vermutlich das kleinere Übel.
So gesehen bliebe ihnen ja fast nur zu sagen "wählt keine NPD" (o.ä.) - alles andere ist eh Pest oder Cholera.

Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!

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winter89

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26

Sonntag, 18. August 2013, 18:32

:!:

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Sonntag, 18. August 2013, 21:37

Danke, winter89!

Danke, winter89, für Deine deutlichen Worte in der Eröffnung dieses Threads! Ich kann jedes Wort unterschreiben!

Danke!

Walter


pillermaik

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28

Sonntag, 18. August 2013, 23:10

Ich weiss, dass ich hier in diesem Thread keine Freunde habe, aber ich finde es gut, dass mal jemand sagt wie er das sieht als alter Hase. Logischerweise sehe ich vieles anders und habe das auch ausführlich erklärt - aber für mich ist das völlig ok. Gehört auch dazu.

F!CKEN

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Pilsator2

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29

Montag, 19. August 2013, 00:46


Und was sollen sie denn eigentlich zur Bundestagswahl sagen? Als Person des öffentlichen Lebens ist es nun mal schwer, sich dazu in eine bestimmte Richtung zu äußern, weil man Gefahr läuft, gleich dafür vor den Karren gespannt zu werden. Da ist Zurückhaltung vermutlich das kleinere Übel.

Irgendeine Partei unterstützen oder sich vor den Karren spannen lassen geht gar nicht, das stimmt, höchstens wenn es DIE PARTEI wäre, das fände ich wiederum großartig weil lustig ;)
Campino soll keinesfalls Wahlempfehlungen abgeben, aber wenigstens ein Kommentar, z.B. zu dem lähmenden Wahlkampf, zur Regierung Merkel, zur Grundrechtsverletzung durch NSA, BND und Co., was auch immer - jedenfalls irgendetwas mit gesellschaftlicher Bedeutung wäre wichtig, denn die Hosen stehen zum Glück nicht nur für Jägermeister und Tage wie diese, sonst wären sie echt nicht meine Lieblingsband!
Ich will auch auf keinen Fall, dass Campino für irgendeine Partei auf Konzerten öffentlich Werbung macht und zum Wählen auffordert, so weit muss man schon alleine denken. Angesichts der Politikverdrossenheit, die letztlich eher Politikerverdrossenheit ist, könnten sie aber zum Beispiel mal wieder "Einmal in vier Jahren" auspacken. Das fände ich super und wäre überhaupt nicht mit einer gefährlichen Parteienpräferenz verbunden. Oder irgendein flacher, populistischer Spruch gegen Merkel (Zitat RaR 04: "Es gab einmal diesen Schwur: Von deutschem Boden darf nie wieder Angst ausgehen, Angst und Schrecken. Und da bietet [Stoiber] uns eine Bundeskanzlerin mit so einer Frisur an!"), aber bloße Zurückhaltung passt nur wieder ins Schema des aalglatten Nicht-Anecken-Wollens, um ja nicht die Massen zu verschrecken. Wann haben sich die Hosen denn jemals in politischen Fragen zurückgehalten? Vielleicht ist es aber auch das Alter, das milder und gelassener Werden, was dann gleichzeitig viele aktuelle Entwicklungen bei den Hosen erklären würde.


Zu Campino. Er ist nicht der Sprachrohr der Nation und muss sich nicht zu jedem Thema äußern. Für diejenigen, die über seine Meinung zur Bundestagswahl lesen wollen (Link: http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-re…portkommentator). Es liegt aber in unserer Verantwortung, uns zu informieren und die eigene Meinung zu bilden! (auch im entsprechenden Thread gepostet)

Danke für das Interview, kannte ich bisher nicht, und erstmal sorry, dass ich dem Thread jetzt einige Sachen vermischt habe, die nicht unbedingt mit dem Fan-Verhalten zu tun haben, das du bedauerst. Klar ist Campino nicht das Sprachrohr der Nation und natürlich soll er auch nicht zu jedem Scheiß seine Meinung öffentlich kundtun, wie er es vielleicht noch in den 90ern getan hat, als er gefühlt in jeder zweiten Talkshow präsent war. Komplette Zurückhaltung aber ist auch deswegen schade, weil die Hosen eben enormen Einfluss haben, gerade wenn sie vor 50.000 spielen. Deswegen wäre der eine oder andere Song (wie bereits gefordert z.B. "Die letzte Schlacht") oder ein kurzes Statement ("Ist doch wirklich unfassbar, was die Amis da machen - also geht hin zur Snwoden-Soli-Demo und informiert Euch!") für mich absolut wünschenswert. Das sollte natürlich auch niemals dogmatisch und verbissen sein, aber die Gefahr sehe ich bei den Hosen ohnehin nicht, dann eher bei kleineren Politpunkbands - davon sind die Hosen ja Lichtjahre entfernt.

Zitat


Zu Frei.Wild. Zum einen bin ich auch deine Meinung, dass Campi als Musiker sich äußern könnte. Auf der anderen Seite, finde ich nicht. Wenn er sich äußert, dann schreckt er vielleicht die FW-Anhänger ab. Wäre es aber doch nicht möglich, dass einen Sinneswandel durch die Hosen / Konzerten / Gesprächen / neu gewonnene Freunde / Diskussionen in Foren irgendwann stattfindet? Ist das nicht eher der Sinn der Sache? Das gilt auch natürlich auch bei allen anderen Themen!


Sinneswandel, also eine Art Katharsis, unter anderem durch Diskussionen in Foren wie diesem finde ich prima. Ich erinnere da mal an den großartigen User Nici-Milchi hier, der seine Freiwild-CDs gegen Geld verbrannt hat und das ganze dann noch bei YouTube hochgeladen hat....
Aber zur Abschreckung der FW-Anhänger: Ich bitte darum, dass die durch entsprechende Ansagen abgeschreckt werden. Diese Band ist so widerlich, auf diese Fans können die Hosen echt verzichten!
Campi: "Jetzt muss ich mal von Amateur zu Amateur fragen: Wollen wir hier stimmen an dieser Stelle? Breiti muss die Gitarre wechseln! Das hätten wir uns früher nicht erlaubt so ne Scheiße!"
Andi: "Früher hatte Breiti nur eine Gitarre!"

S036, 2. September 2009

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Montag, 19. August 2013, 06:07

Zum Thema Freiwild: Wo haben sich die Hosen denn eindeutig zum Thema Freiwild positioniert? Möglich, dass ich nicht ganz up to date bin, aber meiner Erinnerung nach wollte sich Campino beim SWR3-Unitalk am 18.2. in Mainz zum Thema Freiwild nicht äußern; auf der Halltentour '12 gab es ein paar mal die Songzeile "Zwischen Störkraft und dem Freiwild..." zu hören. Ich finde das angesichts der Popularität dieser Hilfstruppe sowie der Anzahl von Freiwild-Shirts auf Hosen-Konzerten zu wenig! 2-3 Sätze unmissverständliche Sätze, was Freiwild so gefährlich macht, wären wünschenswert! Das muss keine umfangreiche Analyse sein, aber bitte einfach mal ein klares Statement dazu!


@Pilsator2: Ich denke in erster Linie an das Posting der Hosen auf ihrer Homepage als Frei.wild vom Echo ausgeladen wurden und dann, was Campino neulich bei Melle´s Mixtape gesagt hat. Es ging um die Geschichte der Echo-Verleihung. Ich hab leider keinen entsprechenden Podcast gefunden, aber wenn ich mich noch recht erinnere hat Campino gesagt: Er fände es fragwürdig, dass eine Band sich einerseits von Rechts distanzieren will, aber dann doch immer wieder in fragwürdige Situationen auftritt. So ungefähr. Vielleicht hat jemand das zufällig aufgenommen und kann es hochladen. An die genauen Wortlaute erinnere ich mich nicht mehr. Vielleicht sollte man ihm zugestehen, daß er sich anscheinend noch nicht ausreichend mit der Band beschäftigt hat und deswegen noch keine klare Meinung. Und sich nicht deshalb groß äußern will.

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