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Conse

Der Mann aus Laramie (und Marienfelde)

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21

Dienstag, 20. August 2013, 17:03

Im politischen Betrieb ist manches aber auch eine Sache von Zeit und Ort.
Viele Reformen von Rot-Grün damals sind mitverantwortlich für die enorm gute Wirtschaftssituation Deutschlands, die jetzt vorherrscht. Dieses Wachstum und diese Konkurrenzfähigkeit wurden allerdings teuer erkauft, nicht selten durch Zeitarbeit, Niedriglöhne und/oder Minijobs. Das hat gewisse Früchte getragen, sollte jetzt aber eben auch mal wieder relativiert werden. Beispielsweise durch Mindestlöhne (wobei diese durchaus das Potential haben Jobs in hoher Anzahl zu vernichten), endlich eine Finanztransaktionssteuer (!!!), eine moderate Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Aus wirtschaftspolitischer Sicht kann man m.E. die Agenda 2010 nicht unbedingt als Misserfolg bezeichnen. Jetzt aber, in einem besseren Konjunkturumfeld, sollten eben auch diejenigen profitieren, die das ganze geschultert haben. Der Mittelstand und die regulär arbeitende Bevölkerung nämlich. Von allem was diesen Status gar nicht erst innehat ganz zu schweigen. Wirtschaftspolitische Entscheidungen sind ja nicht auf Ewig in Stein gemeißelt und sollten so auch nicht verstanden werden. Andere Umgebungsfaktoren und andere Wirtschaftszyklen erfordern andere Maßnahmen.

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  • »WalterJoergLangbein« ist männlich

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22

Dienstag, 20. August 2013, 17:26

@Conse

Da stimme ich vollkommen zu. Aber irgendwie scheint von keiner politischen Partei wirklich Klarheit erwünscht. Welche Maßnahmen werden heute von der SPD angeprangert und der Regierung angelastet, die de facto auf Rot/Grün zurück gehen? Kanzler Schröders Politik (speziell Wirtschaftspolitik) war doch, sagen es direkt, recht CDU-nah.

Walter


valdezz

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23

Dienstag, 20. August 2013, 17:57

Das große Problem der SPD (mal abgesehen von deren Personalnot) ist vor allem auch das fehlende Profil! Opposition sieht für mich anders aus! Sie müssten einfach mal wieder ein wenig mutiger und mal provokante Thesen und Voschläge aufgreifen und angehen.

04.06.04 Rock im Park/ 11.12.04 FFM/ 27.05.05 Würzburg/ 13.08.05 Open Flair/ 10.09.05 Düsseldorf/ 06.06.08 Rock im Park/ 26.12.08 FFM/ 12.05.09 Bamberg/ 09.08.09 Taubertal/ 23.08.09 Highfield/ 19.12.09 Düsseldorf/ 02.06.12 Rock im Park/ 18.11.12 FFM/ 20.07.13 Schweinfurt/ 12.10.13 Düsseldorf/ 06.06.15 Rock im Park / 02.06.17 Rock im Park/ 09.07.17 Ludwigsburg/ 01.12.17 FFM/ 20.05.18 Braunschweig

Ewiggestriger

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24

Dienstag, 20. August 2013, 18:26

http://www.main-netz.de/nachrichten/poli…t333534,2717004

Auch wenn Campino sich als Grün-Wähler outet, scheint dass unsere Kanzlerin nicht zu stören :kotz: Zumindest auf der Ebene kann Campi sich ja dann schon mal über ein schwarz-grünes Bündnis freuen... Tja, dann können wir uns wohl drauf einstellen, TWD Ende September nach der erfolgreichen Wahl bei allen CDU-Feiern zu hören... Spätestens hier sollte langsam mal eine Reaktion der Hosen erfolgen, oder ist denen inzwischen alles egal, solange man sie mag bzw ein gegenseitiger Nutzen besteht??

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ewiggestriger« (20. August 2013, 18:55)


djrj

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25

Dienstag, 20. August 2013, 18:40

Aus wirtschaftspolitischer Sicht kann man m.E. die Agenda 2010 nicht unbedingt als Misserfolg bezeichnen


Wenn du das Kapital meinst, dann kann sich das wirklich nicht beschweren.

"uns" geht es in der Kriese gut, heißt es immer, aber derjenige, der seinen Job verloren hat und nun gezwungen ist zu Dumpinglöhnen zu arbeiten, erzählt dir etwas anderes.
Das Niedriglohnland Deutschland subventioniert schlecht bezahlte Jobs - Irrtum, hier wer werden Unternehmensgewinne subventuioniert.
Wenn ein Job nur durch ein Höchstmaß an Ausbeutung für den Unternehmer lukrativ ist, sollte man diese Jobs lieber abschaffen, dann kommen die zum Zuge, die faire Löhne bezahlen.

Das schlimme ist ja wirklich, dass rot und grün alles versprechen, aber nichts halten.
Auch gefällt es mir nicht, wie eine Grüne Oberschicht meint, die Weisheit mit Löffeln gefressden zu haben.
Bis auf ein paar Studenten engagieren sich keine Mallocher bei den Grünen, die sind weit weg von der Lebenswirklichkeit arbeitender Menschen im Niedriglohnbereich.
Warum z.B. die in NRW das Rauchen in Raucherräumen abschaffen mussten, können die auch nur damit erklären, dass sie zu doof waren, ein Gesetzt zu schaffen, dass vernünftige Ausnahmen gerichtsfest regelt.

Wie schon jemand schrieb: rot grün hat die Sauereien erledigt, an die sich die konservativen niemals heran getraut hätten. Die Gewerkschaften haben mich da auch sehr enttäuscht, "Widerstand ist Zwecklos, das sind ja unsere Genossen".

Eigentlich finde ich die Linke wählenswert. Allerdings vergeht mir die Lust darauf, wenn ich mir die Köpfe anschaue, die da Politik machen wollen. Die haben viel zu wenig gute Leute, aber den anderen Parteien geht es ja auch nicht besser; was die so im Rat sitzen haben....

Keine Ahnung, was ich wähle. Was gibt es denn da noch?
Die Partei, aus Protest wählen?
Die Piraten, weil die liberaler sind, als die Liberalen, wobei Beliebigkeit leicht mit Liberalität verwechselt wird?
Warten wir mal den Wahlomat ab, vielleicht hilft das ja bei der Entscheidungsfindung, welches Programm man am besten findet. Ob das dann tatsächlich auch durch gezogen wird, wenn man die Wahl gewinnt, wage uich zu bezweifelt - und schuld ist dann natürlich immer nur der Koalitionspartner oder die Situation ist eh' "alternativlos", wie Merkel immer sagt.

Sicer ist auf jeden Fall schon mal, dass ich die Stimmen als Wahlvorsteher auszählen muss. Leider darf man nicht verraten, was die löeute so alles auf die dann natürlich ungültigen Stimmzettel schreiben und außer dem Wahlvorstand wird das auch niemanden erreichen.

Ich hoffe nur, dass die Poppulisten von Alternative für Deutschland oder anderer rechter Mist nicht zu viel Zulauf bekommt.

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wsv

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26

Dienstag, 20. August 2013, 19:20

RE: Glaubwürdigkeit



Ansonsten ist es doch immer das gleiche Spiel: Die jeweilige Opposition verkündet: Wenn wir ran kommen, dann senken wir die Steuern! Und die jeweilige Regierung antwortet dann: Das ist nicht finanzierbar...

Walter


lustigerweise ist s diesmal eher andersrum ;)

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27

Dienstag, 20. August 2013, 20:39

Steinbrück stellt Steuersenkungen in Aussicht

Herr Steinbrück stellt Steuersenkungen in Aussicht...

http://www.merkur-online.de/aktuelles/po…zr-3063024.html

Oder doch nicht?

http://www.focus.de/politik/deutschland/…id_1074688.html


Walter


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28

Mittwoch, 21. August 2013, 08:13

Ich muss ehrlich zugeben, dass mich der Ausgang der Wahl nicht wirklich interessiert, dazu glaube ich nicht mehr genügend der Politik (Auch dies ist nicht einfach so dahergesagt: Denkt mal bitte an die Einführung der PPPs. Ein weiteres Beispiel für die Aushöhlung unseres Grundgesetzes, welches ich nachwievor äußerst gut finde. Ebenso die Einführung des ESM). Alles Beispiele für die Versklavung der Politik durch die Hochfinanz

Spannender finde ich die Frage, was nach der Wahl passiert. Ich lese zurzeit ja geradezu frohlockende Nachrichten bzgl. der Euro-Krise. Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass nach der Wahl die Bombe platzen wird. Privater Schuldenschnitt für Griechenland? Weiteres Hilfspaket? Jugendabrbeitslosigkeit in Spanien, Portugal, Griechenland und Italien?
Was ist, wenn Italien als Geberland ausfällt?
Es wird teuer, so oder so. Da aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB unsere privaten Altersversorgungsrücklagen in Bedrängnis geraten könnten (s. http://www.geldtipps.de/versicherungen/l…sversicherungen), bin ich nunmal gespannt, wieviel Geld noch vom Steuerzahler direkt oder indirekt abgeschröpft werden muss. Da wird kein Platz für Steuersenkungen sein, im gegenteil die Quote wird steigen, vielleicht sogar gleichzeitig mit Kürzung der Sozialbezüge, Einführung einer PKW-Maut ohne die Kfz-Stuer anzutasten. Das ist ja immer das probate Mittel. Das gilt natürlich für den nierländischen, finischen, etc. Steuerzahler ebenso.
Die Hochfinanz treibt uns wie Säue vor sich her. Und die Politik ist machtlos, oder gekauft?

s. hier:[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=MXUO2HbingE[/youtube]

Hier der erste Teil, bitte auch die anderen Teile anklicken:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Ts4ynYTd2MY&feature=c4-overview-vl&list_pxtube=PLDA0C65D6126B554F[/youtube]


auf humoristische Art und Weise: Erwin Pelzig
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=c1qoVEsWs_s[/youtube]

Goldman Sachs-Eine Band lenkt die Welt:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=cTjnPp2KhLw[/youtube]
Menschen, die blind in Kollektive sich einordnen, machen sich selber schon zu etwas wie Material, löschen sich als selbstbestimmte Wesen aus. Dazu paßt die Bereitschaft, andere als amorphe Masse zu behandeln. (Adorno)


"As long as the general population is passive, apathetic, diverted to consumerism or hatred of the vulnerable, then the powerful can do as they please, and those who survive will be left to contemplate the outcome." (Chomsky)

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Pilsator2

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29

Mittwoch, 21. August 2013, 15:09

Es kommt bei der Bewertung von Menschen, hier insbesondere bei Parteien, wie immer nur auf deren Taten an. Und da fällt die Bilanz für Rot-Grün vernichtend aus.

die frage ist halt wo die bilanz eventuell noch vernichtender ausfällt. eigentlich ist jede partei unwählbar. aber manche parteien sind halt noch unwählbarer als andere. ;)


Da hast du recht. Andererseits zeugt das doch auch von einem traurigen Zustand unserer Demokratie, wenn man sich nur noch für das kleinere Übel entscheidet, weil die anderen Parteien alle noch schlimmer sind. Ich denke, das geht nicht nur den Menschen so, die politisch nicht in der Mitte zu finden sind. Wie oft musste ich schon von SPD-Wählern hören, dass sie ihre Stammpartei nur wählen, weil sie im Vergleich zur CDU das kleinere Übel sei und der Rest doch sowieso keinen Einfluss hätte?
Dabei kann man sich hierzulande noch glücklich schätzen, das Verhältniswahlrecht genießen zu dürfen, denn das Mehrheitswahlrecht, wie wir es aus den USA oder UK kennen, hat doch nur entfernt etwas mit Demokratie zu tun, wenn 2 große Parteien die Politik im wahrsten Sinne des Wortes diktieren (in UK allerdings + Liberale + regionale nationalistische Parteien, die die Unabhängigkeit von UK anstreben).
Doch wie kann ein anderes politisches System aussehen, in dem das Votum des Einzelnen mehr Gewicht hat, als in der parlamentarischen Demokratie? Reicht schon eine repräsentative Demokratie mit mehr plebiszitären Elementen, um den Zustand der Politiker- und Parteienverdrossenheit sowie der damit verbundenen Ohnmacht des Einzelnen vor dem System zu ändern?

Zum Thema "Nichtwählen - Ende des kleineren Übels" gab es vor 2,5 Monaten ein interessantes Essay im SPIEGEL vom Sozialpsychologen Harald Welzer, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Welzer wurde daraufhin vor allem von den Grünen scharf kritisiert, so durften Trittin und auch im aktuellen SPIEGEL Cohn-Bendit eigene Essays veröffentlichen, in denen sie in "vogelfrei"-Manier zum Wählen (natürlich der Grünen) aufrufen, um den Stillstand der Merkel-Ära zu beenden. Ironischerweise legt Cohn-Bendit darin die Option Schwarz-Grün nahe (Merkel abwählen?!).
Dass auch Campino Schwarz-Grün begrüßt, indem er das als "spannende Regierungskoalition" bezeichnet, gibt schon zu denken. Rot-Rot-Grün wäre auch spannend, aber da weigert sich die SPD beinhart.
Campi: "Jetzt muss ich mal von Amateur zu Amateur fragen: Wollen wir hier stimmen an dieser Stelle? Breiti muss die Gitarre wechseln! Das hätten wir uns früher nicht erlaubt so ne Scheiße!"
Andi: "Früher hatte Breiti nur eine Gitarre!"

S036, 2. September 2009

  • »WalterJoergLangbein« ist männlich

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30

Mittwoch, 21. August 2013, 17:50

Pelzig

Pelzig sollte uns noch viel mehr erklären.

Walter


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