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SurfingUhu

König aus dem Märchenland

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11

Mittwoch, 15. Januar 2014, 22:35


Ich glaube bei der Learning english wollte Rotten nicht mitmachen!
Jup, so isses. Er kam sich wohl angeblich irgendwie veräppelt vor, daher dann die Aktion mit R. Biggs. Und später waren sie vllt. auch zu stolz, um dann was zu covern. Quasi, wenn die nichts mit uns machen wollen, machen wir auch kein Lied von denen...

Hab' übrigens nochmal nachgeforscht, aus welchem Interview die Aussage (s.o.) stammt und hab's gefunden.

WDR 2 MonTalk (03.06.2013)
C.:"Ich bin ja auch Fan von der Queen, geb ich ganz ehrlich zu. [...] Deshalb hab' ich auch ein kleines Problem eigentlich mit diesem destruktiven Ansatz bei den Pistols gehabt"

Denke schon, dass die die gehört haben und in jungen Jahren sicherlich
klasse gefunden haben, eben einfach weil es so provokant war und somit geeignet Eltern und Autoritäten zu ärgern.
Aber jetzt noch anzufangen Pistols zu Covern wäre wohl zu spät. Sowohl für Pistols Songs als auch für die Entwicklung der Hosen
Das seh' ich (mit einem lachenden und einem weinenden Auge) genau so!


I
mmer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.




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DTH_HB_86

Verflucht, verdammt, gebrandmarkt

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12

Donnerstag, 16. Januar 2014, 08:30

aber im Endeffekt war das eine gecastete Band


Das ist ein weit verbreiteter Unsinn!

Gitarrist Jones, Drummer Cook, die zusammen zur Schule gingen, und Bassist Matlock spielten schon 1974 zusammen! Damals noch nicht als Sex Pistols!
McLaren stiess erst 1975 als Manager dazu. Lydon/Rotten ebenfalls! Aber die Musik wurde schon geschrieben bevor McLaren dazu kam.
Castingbands sind zusammengewürfelte bands, Musiker die gesucht werden um einer Rolle gerecht zu werden. Das war bei den Pistols NIE der Fall.
Dann rudere ich mal zurück & bin peinlich berührt, dass ich die Behauptung einfach irgendwann ungeprüft übernommen habe.
Aber zumindest Sid Vicious wurde aus rein optischen Gründen aufgenommen ;-)
Die Hoffnungslosigkeit stirbt zuletzt.

Fabsi

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13

Donnerstag, 16. Januar 2014, 12:43

Ich denke auch nicht, dass das noch passieren wird mit nem Cover, aber Möglichkeiten hatten sie vor Jahren ja gehabt, wo es noch zu denen gepasst hätte z.B. Anfagnszeit der Hosen, wo sie auch noch frech waren...

Wäre interessant gewesen, wenn die Pistols mitgemacht hätten bei der Learning English, ob sie dann auch "No one..." genommen hätten oder nen anderen Song.
Haben oder hatten die denn überhaupt ein richtiges freundschaftliches Verhältnis? Getroffen haben sie sich sicher mal, aber sonst nie zusammen irgendwo gespielt oder mal so was gemacht (außerhalb der Musik)?
Weil wie schon gesagt es hieß immer nur wir haben Pistols gehört und finden sie gut, Vorbilder usw.
Bei Traurig einen Sommer lang verarbeitet Campi auch den Tod von Sid.


pillermaik

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14

Donnerstag, 16. Januar 2014, 13:16

Ich denke mal, wenn man einen Pistols Song genommen hätte, wären Cook, Jones und vorallem Matlock die richtigen Ansprechspartner gewesen! Grad letzterer war ja Hauptsonglieferant, wenn auch wenig zu Ruhm gekommen, weil durch Sid ersetzt... Sid war natürlich kein Ersatz für den brillanten Matlock!!

Lydon hat sich ja lange und immer wieder schlecht über die Sex Pistols geäussert und stattdessen PIL in den Vordergrund gehoben. Ich denke nicht, dass er mit einem Pistols Song von einer aus seiner Sicht damals sicher zweitrangigen Deutschen Band angetreten wäre. Das ergäbe für ihn wenig Sinn.

Schade, dass sie Matlock oder Jones nicht gefragt haben und dann sowas wie "Pretty vacant" (Matlock) aufgenommen hätten. Das wäre geil gewesen.
Ebenso Strummer von The Clash mit zB "London calling". Vor Strummer hatte Campi wohl zuviel Respekt, respektive die Angst, sein Vorbild könnte ein Idiot sein privat. Da liessen sie die Finger von.

Only death is real...

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15

Donnerstag, 16. Januar 2014, 20:15



Ebenso Strummer von The Clash mit zB "London calling". Vor Strummer hatte Campi wohl zuviel Respekt, respektive die Angst, sein Vorbild könnte ein Idiot sein privat. Da liessen sie die Finger von.
Ja so war es. Aber hatte er nicht hinterher das Vergnügen gehabt? ich mein er hatte in mal Interviewt.

grover

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16

Donnerstag, 16. Januar 2014, 20:48

Campino hat mal in einem Interview erzählt, man habe Kontakt zu Rotten aufgenommen. Irgendwie sei es aber nicht zustande gekommen, Rotten sei auch irgendwie zu nett gewesen. Weiß noch genau, dass er diese Formulierung gewählt hat. Zudem hätten die Pistols nicht wirklich auf die CD gepasst, da sie es ja kommerziell geschafft hätten im Gegensatz zu den Lucky Losern, die zwar den ein oder anderen kleineren Hit hatten aber nie wirklich großartigen Erfolg hatten.

Ob das wirklich die Begründung ist/war oder Campino sich das so zurecht gelegt hat steht natürlich auf einem anderen Blatt. ;) Erzählt hat er es aber so.

Edit: habs gefunden, netter Artikel übrigens:

http://www.musikexpress.de/das-archiv/ar…jetzt-alle.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grover« (16. Januar 2014, 21:14)


DTH_HB_86

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17

Freitag, 17. Januar 2014, 07:44

Zudem hätten die Pistols nicht wirklich auf die CD gepasst, da sie es ja kommerziell geschafft hätten im Gegensatz zu den Lucky Losern, die zwar den ein oder anderen kleineren Hit hatten aber nie wirklich großartigen Erfolg hatten.

Ob das wirklich die Begründung ist/war oder Campino sich das so zurecht gelegt hat steht natürlich auf einem anderen Blatt. ;) Erzählt hat er es aber so.

Da habe ich auch so meine Zweifel, ob die Begründung wirklich ehrlich ist und nicht vielmehr einfach irgendwie so halbwegs passte. Denn so richtige "Lucky Losers" sind zumindest auch die Ramones ja nicht wirklich gewesen. Naja sei's drum ;-)
Die Hoffnungslosigkeit stirbt zuletzt.

pillermaik

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Freitag, 17. Januar 2014, 07:50

Campinos Aussagen sind zwar häufig interessant, pointiert und man hört ihm gerne zu, doch in ganz ganz vielen Fällen sind sie auch mit viel Vorsicht zu geniessen. Der redet sich die Welt manchmal auch so zurecht, dass es für ihn stimmt. Und grad was ihre stories/Bio angeht, wird zur Legendenbildung so einiges erfunden, abgeändert oder hinzu gedichtet..!

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Marco

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Freitag, 17. Januar 2014, 15:03



Ebenso Strummer von The Clash mit zB "London calling". Vor Strummer hatte Campi wohl zuviel Respekt, respektive die Angst, sein Vorbild könnte ein Idiot sein privat. Da liessen sie die Finger von.
Ja so war es. Aber hatte er nicht hinterher das Vergnügen gehabt? ich mein er hatte in mal Interviewt.

War es nicht so, dass sie Strummer nicht erreicht haben? Ich meine Breiti hätte mal gesagt, dass sie ihn gerne mit drauf gehabt hätten, aber er zu der Zeit nicht erreichbar war.
Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft!

Karl Arsch

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Freitag, 17. Januar 2014, 19:36

Jon Caffery, der langjährige Produzent der Hosen und früher ja eine halbe Hose, hat bei "God save the queen" "mitgemischt" - er war wohl Toningenieur in dem Studio, in dem die Pistols die Single aufgenommen haben - ob sein Einfluss auf den Sound jetzt so groß war, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls haben die Hosen das immer betont, wenn sie von Jon gesprochen haben. Er galt daher immer als der Hosen- und Pistols-Produzent, also wenn sein Name in der Musikpresse fiel.
Was Clash und "Learning English" angeht: Die Hosen haben immer wieder behauptet, ganz bewusst hätten sie bei Clash nicht angefragt, weil im Zusammenhang einer Levi´s-Werbung, für die "Should I stay or should I go" verwendet wurde, war der Song wiederveröffentlicht worden und recht erfolgreich (Radio, Charts usw.). Und hätten sie was mit Clash gemacht, hätte das so ausgesehen, als ob sie Trittbrettfahrer wären.
Ist auch egal, die Stärke von "Learning English" ist doch die, dass sie ohne die zwei großen Punkbands Pistols und Clash auskommt. Die Platte ist vielleicht die beste Compilations des ´77-Punk, die es gibt, und gerade deshalb, weil sie genau die Bands abbildet, welche die Breite der Punkbewegung zeigen (sind ja auch die bekannteren und nicht der Untergrund), ohne die großen Vorreiter.

"Work is the curse of the drinking classes." (Oscar Wilde)

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