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pillermaik

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11

Montag, 15. September 2014, 10:26

Ja, die schlechten Krüger/Gottschalk Filme.. Eieiei... ABER ich will die Hosen einfach nicht in dieser Blödelecke sehen!!!

Only death is real...

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DTH_HB_86

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12

Montag, 15. September 2014, 10:38

Ich fand den Film eigentlich ganz witzig, also auf einer trashigen Ebene. Klar ist das Müll & zu Recht ist es den Hosen auch peinlich, aber mit fast 30 Jahren Abstand finde ich das eigentlich nur witzig. Wenn die heute so einen Klamauk abliefern würden, würde ich mich eventuell auch eher aufregen ;-)

Aber, Maik, in einem Punkt muss ich dir entschieden widersprechen: ich finde "Faust in der Tasche" großartig. Obwohl das eigentlich übelster NDW-Abklatsch ist... ich mochte den Song von Anfang an und der landet sogar heute noch auf Hosen-Mix-CDs für's Auto ;-)
Die Hoffnungslosigkeit stirbt zuletzt.

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pillermaik

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13

Montag, 15. September 2014, 11:13

:D ..da sieht man mal wieder: Geschmacksache!

Den finde ich echt mies. Aber wie gesagt: "Vom Surfen und vom Saufen" finde ich gross.. War in den frühen 90ern, bevor ich CDs brannte, auf JEDEM Hosen Mix-Tape drauf!
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DTH_HB_86

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14

Montag, 15. September 2014, 11:17

So sieht das aus mit den Geschmäckern hehe.

"Vom Surfen und vom Saufen" fand ich allerdings auch immer nicht verkehrt, "Head over Heels" und "La Historia..." finde ich doch recht speziell und die Zweitverwertung von "Schöne Bescherung" war definitiv unnötig. Insgesamt ist die Mini LP aber schon besser als ihr Ruf :-D

Die Hoffnungslosigkeit stirbt zuletzt.

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15

Montag, 15. September 2014, 11:19


Die Band sagte ja, dass sie heute noch dankbar sind, dass sie "damit durchgekommen" sind - umso verwunderlicher, dass sie bei der nächsten Studioproduktion - "Damenwahl" - den Fuss auch vom Gas nahmen und eine reine Poprockscheibe abgeliefert haben anstelle von ungeschliffen hartem Punkrock... Damals suchten sie offensichtlich den Erfolg/Auferksamkeit!
immerhin haben sie damals sehr Gut reagiert. Und haben die "Never Mind..." direkt danach aufgenommen.

Karl Arsch

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16

Dienstag, 16. September 2014, 00:58

Zur Verteidigung der Hosen, bei dem Film mitgemacht zu haben: Kuddel behauptet, dass der Film ganz anders angedacht gewesen sei:

„Händeschütteln mit Kölnern – vielleicht waren wir ein bißchen übermütig geworden in diesen Monaten. Das sollte sich rächen, als Wolfgang Büld ein zweites Mal unsere Wege kreuzte. Der große Subkultur-Regisseur, dem wir das 'Bommerlunder'-Video verdankten, kam wieder mit einer ganz neuen, tollen Idee. Er wollte einen halb-ironischen Spielfilm über die 'Formel 1'-Sendung machen, in dem über die Teenager-Industrie schwer abgeulkt werden sollte. Das jedenfalls war die Kurzversion der Idee, mit der Büld uns für das Projekt gewann. Wir waren schon immer für Ironie, und wir waren schon immer dafür, für sechs Wochen Arbeit insgesamt fünfzigtausend Mark zu kassieren. Wenn man gar nichts hat, sind fünfzig Riesen in der Bandkasse ein Klumpen Gold. Ironie gegen Gold, das schien ein fairer Deal zu sein. Also sagten wir zu.
Das Geld kam dann auch rüber, aber auf die Ironie warten wir bis heute. Es wurde natürlich kein Ulk auf die Teenager-Industrie, sondern eines ihrer bravesten Produkte. Was anfangs bissig geklungen hatte, endete in der Umsetzung als kleine Blödelei. Von den angekündigten Bands liefen neben uns nur noch angewavte Schrottkapellen auf – nichts von den Jungs von Motörhead zum Beispiel, von denen ursprünglich die Rede gewesen war. Dafür gab es Psychokräche und neurotische Ausbrüche im Halbstundentakt.“ (Kuddel, 3. „Meine Herren, die Gaderobe ist freigegeben!“, in: Bis zum bitteren Ende... Die Toten Hosen erzählen ihre Geschichte. Geordnet von Bertram Job. 3. Auflage, Köln 1996, S. 129- 172, S. 139- 140.)

Im Bonumsaterial bestätigt Wolfgang Büld, der Regisseur des Films, der ziemlich sympathisch rüberkommt, diese Geschichte. Seine ursprüngliche Intention sei eine andere gewesen. Büld hatte ja bereits den "Bommerlunder"-Clip für die Hosen gedreht, der immerhin erst mal aus dem öffentlichen Fernsehen – privates Musikfernsehen gab es damals noch nicht – verbannt wurde. Der Kontakt zu den Hosen sei über Trini Trimpop zu Stande gekommen, der aus der gleichen Gegend im Sauerland stammt wie Büld, und die sich schon lange kannten. Neben dem "Bommerlunder"-Clip hatte Büld tatsächlich auch schon ein paar anständige Sachen gedreht, u.a. die Dokumentation "Punk in London" 1977 oder den Spielfilm "Brennende Langeweile" 1979 mit den Adverts. Wolfgang Büld über das Zustandekommen des Films:

"Als wir den Formel Eins-Film anfingen, hatten wir in so erster Hinsicht eine ziemlich stringente Geschichte mit einer Handlung, wo die Musik irgendwie zweite Rolle spielte. Dann ist die Bavaria, die ja die Formel Eins-Sendung produzierte, als Koproduzent in diesen Film eingestiegen und hat dann ihre Interessen eingebracht und die waren, möglichst viele Musik-Acts zu featuren, und da ist von unserer Handlung immer weniger gekommen und mehr Musik dafür reingekommen. Dann hatte die Bavaria auch noch einen eigenen Autoren angestellt, der von sich aus ein Buch geschrieben hatte. Mit dem konnte ich dann nicht zusammenarbeiten. Also hab ich dann mein Buch gehabt. Der hat sein Buch gehabt. Und der Peter Zenk hat dann mit 'ner Schere und 'ner Tube Uhu aus diesen Büchern dann eins zusammengeklebt, also was dann unser Drehbuch war, und das, ja, war dann so, dass unterm Drehen auch noch immer mehr Musik-Acts dazukommen sollten, das was dann auch von der Plattenfirma, die den Soundtrack machte, die wünschten dann noch, wenn irgendwie ein Act in Stadt war, der da rein sollte – oder Pia Zadora war anfangs nicht geplant, die drehte aber gerade einen teuren Videoclip, den die Bavaria produzierte, also musste sie auch noch in unseren Film rein und – es gab ursprünglich ein ganz anderes Musikkonzept: Also was, das was jetzt Limahl spielt, hatte ich mir eigentlich Billy Idol gewünscht, und es sollte weniger Pop und mehr Rock sein. Also auch Meat Loaf, der ja recht gut ist, aber irgendwie nicht grade bedrohlich, was dann in dieser Szene eher erforderlich gewesen wäre, da hatte ich mir Motörhead oder Judas Priest oder Iron Maiden gewünscht, und es gab da eben eine unterschiedliche Auffassung über die Musik-Acts darin. Und die Handlung ist dann immer dünner geworden. Also die Handlung war dann irgendwie noch praktisch ein Vorwand, um jetzt wieder einen neuen Musik-Act zu zeigen. Und auch diese Geschichte „Boy meets girl“, die jetzt drin ist, war eigentlich anders geplant, also es ging zwar um so eine Zweierbeziehung, aber eine mehr konfliktreiche und abenteuermäißge.“ (Wolfgang Büld im Interview auf dem Bonusmaterial der DVD „Der Formel Eins Film“, 2009.)

Der Film ist dann nicht der erhoffte kommerzielle Erfolg geworden und habe ihm in seiner Karriere geschadet. Immerhin hat Büld Anfang der 1990-er Jahre noch den genialen „Manta Manta“ gemacht.

"Work is the curse of the drinking classes." (Oscar Wilde)

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