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Chris69

Master of Disaster

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1

Dienstag, 13. Januar 2015, 21:59

Wolfgang "Wölli" Rohde hat Lungenkrebs

Hier eine schauerliche Nachricht, die ich noch nicht wusste und heute erst gelesen habe:

Zitat

Ex-Tote-Hosen-Drummer hat Lungenkrebs


Wolfgang "Wölli" Rohde (Quelle: imago star media)

Schocknachricht für den ehemaligen Drummer der Toten Hosen Wolfgang "Wölli" Rohde. Wie "bild.de" berichtet, wurde bei dem 64-Jährigen Lungenkrebs diagnostiziert. Zuvor war er bereits an Nierenkrebs erkrankt. Doch Wölli will sich nicht unterkriegen lassen und sagt: "Mich schafft der Scheiß-Krebs nicht. Versprochen."
Entdeckt wurde der Lungenkrebs bei einer Nachuntersuchung seiner Nierenkrebs-OP. Im Juni war dem Schlagzeuger eine Niere entfernt worden.

Weiche Chemotherapie
Jetzt unterzieht sich Wölli einer sogenannten weichen Chemotherapie. Sie soll die Krebszellen in seiner Lunge austrocknen.
Zu "bild.de" sagte Wölli: "Die Ärzte sagten, dass die Nebenwirkungen nicht so schlimm werden wie bei der harten Chemo. Ich muss nur mit Übelkeit rechnen und dass ich schneller ermüde."

"Ich habe im Leben alles gehabt"
Seinen Lebenswandel hat der Drummer längst umgestellt: "Ich rauche nicht mehr, trinke höchstens noch mal ein Glas Wein. Aber ich sage mir, ich habe im Leben alles gehabt. Die tollen Jahre mit den Hosen, Partys, Drogen, wir haben nichts ausgelassen. Da kann ich jetzt auch mal etwas ruhiger treten."

Hier der Link zur Meldung: www.t-online.de

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Rock-Sus, DerBofrostmann86

RackerJ

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2

Mittwoch, 14. Januar 2015, 08:25

Zitat

"Aber ich sage mir, ich habe im Leben alles gehabt. Die tollen Jahre mit den Hosen, Partys, Drogen, wir haben nichts ausgelassen. Da kann ich jetzt auch mal etwas ruhiger treten."


Ist das - wenn man irgendwann Sensemann gegenüber steht - wichtiger als noch etwas mehr Zeit auf der Erde zu haben?


Muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist bestimmt, an welcher Stelle man in seinem Leben und mit seinen nahestehenden Personen angelangt ist.
Ich kann mir vorstellen, dass die Zufriedenheit über ein erfülltes und turbulentes Leben der Angst vor dem Tod letztendlich doch weicht.



"Der Preis des Lebens ist der Tod."
NEIN :!:

Zumschwein

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Mittwoch, 14. Januar 2015, 08:28

Ich denke schon, dass ein nicht ganz so langes und erfülltes Leben in jedem Fall besser ist, als ein langes langweiliges Leben. Was hat man denn davon, wenn man immer schaut wie man den Tag rumbekommt, sich nie mal was verrücktes wagt und dann 100 Jahre wird. Lieber 70 tolle Jahre als 100 langweilige Jahre. Denke ich.


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4

Mittwoch, 14. Januar 2015, 09:10

Man kann aber auch ein nicht so langes, erfülltes Leben gehabt haben, ohne die "Erfüllung" in Drogen und Partys gefunden zu haben.

Weiß nicht, ob man auf so was stolz sein muss, wenn man am Ende eines Lebens Resümee zieht. Ich glaub in dem Moment würde ich mir eher denken, scheiße, hätteste doch ne Kippe weniger rauchen und 3-27 Abstürze weniger haben sollen, dafür aber noch 3 weitere Jahre die Natur genießen zu können.
Aber wsl sieht man das im Rockstar-Business etwas anderes, so in Richtung "Märtyrer" [edit sagt: oder Held oder Vorbild oder sonst eine heroische Art des Punkrock´n´rollmusikbusinessablebens. Bevor da weiter auf dem begriff Märtyrer rumgeritten wird. :rolleyes: ]


@ Chris69:
darüber wurde hier schon diskutiert: dth-live.de/Wölli und die Band des Jahres

Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!

Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

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DTH_HB_86

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Mittwoch, 14. Januar 2015, 09:18

Man kann aber auch ein nicht so langes, erfülltes Leben gehabt haben, ohne die "Erfüllung" in Drogen und Partys gefunden zu haben.
Klar kann man das. Aber wenn man mit den Erfahrungen eben hauptsächlich gute Erinnerungen und witzige Geschichten verbindet, finde ich da ein positives Resümee absolut legitim. Stolz ist da auch relativ; die Frage ist ja nur, ob man selbst, mit dem, was man gemacht hat, im Großen und Ganzen zufrieden ist.
Mit Märtyrertum hat das doch rein gar nichts zu tun, zumal er mit über 60 auch zu alt für den "klassischen Rock'n'Roll-Tod" wäre.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.

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6

Mittwoch, 14. Januar 2015, 21:11

Erst mal gute Besserung an Wölli!

Wenn er auf sein Leben zurückblickt und sagt, dass er alles gehabt hat und Erfüllung gefunden hat, dann ist das nun mal so. Dann hat das hier niemand in Frage zu stellen. Ich teile ebenfalls die Auffassung lieber 70 gute Jahre als 100 schlechte. Wobei ich das noch mal extremer sehe: Lieber 25 gute Jahre als 50 schlechte.
Und das meine ich nicht auf Drogen oder ungesunde Ernährung bezogen, sondern allgemein. Wenn man für sein Leben gerne an Felswänden herumklettert und mal daneben greift und dann die Lichter ausgehen, ist das auch besser als sich jeden Spaß selbst zu verbieten, um sich länger auf der Erde langweilen zu dürfen...

Kettenreaktion
-
Es ist das alte Leid im neuen Gewand!
Habt ihr das nicht kapiert, habt ihr das nicht erkannt?
Alles was hier passiert ist schon mal so gewesen!
Um das zu sehen muss man kein Geschichtsbuch lesen!

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wsv

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7

Mittwoch, 14. Januar 2015, 22:18

Erst mal gute Besserung an Wölli!

Wenn er auf sein Leben zurückblickt und sagt, dass er alles gehabt hat und Erfüllung gefunden hat, dann ist das nun mal so. Dann hat das hier niemand in Frage zu stellen. Ich teile ebenfalls die Auffassung lieber 70 gute Jahre als 100 schlechte. Wobei ich das noch mal extremer sehe: Lieber 25 gute Jahre als 50 schlechte.
Und das meine ich nicht auf Drogen oder ungesunde Ernährung bezogen, sondern allgemein. Wenn man für sein Leben gerne an Felswänden herumklettert und mal daneben greift und dann die Lichter ausgehen, ist das auch besser als sich jeden Spaß selbst zu verbieten, um sich länger auf der Erde langweilen zu dürfen...


on point, danke.

pillermaik

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8

Donnerstag, 15. Januar 2015, 10:15

Ich weiss nicht... Es ist sicher lässiger das so zu sagen. Aber wenn man an dem Punkt ist, wo es um's Lebendige geht, wo man dem Tod in's Auge blickt und weiss, das Leben kann in wenigen Minuten, Stunden oder Tagen vorbei sein, denkt man zu 99,999% anders... Da geht einem dann schonmal durch den Kopf "Hätte ich doch hier ein bisschen weniger, dafür da ein bisschen mehr". Man bereut Vieles... Man will leben. Man will die Menschen die man liebt nicht allein lassen. Man will ihnen keinen Kummer bereiten - und man will schlicht einfach noch nicht gehen. Da wünscht man sich ein langweiliges aber noch etwas ausgedehnteres Leben.

Dass Wölli das so nicht sagt ist ja logisch - aber ich denke mal, die Gedanken kamen ihm dennoch schon oder werden ihm noch kommen. Meine Gedanken sind jedenfalls bei ihm!

F!CKEN

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Gabumon

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9

Donnerstag, 15. Januar 2015, 21:13

Die Sache ist die, Lungenkrebs ist sehr sehr schlecht Heilbar, dass wird man auch Wölli gesagt haben. "Kürzer Treten" und die Lunge schonen kann die Lebenszeit da schon beträchtlich verlängern.

Zudem ist Wölli nicht mehr der jüngste, der wird sicher nicht mehr auf PArties rumspringen wollen selbst ohne Lungenkrebs

Es kommt die Zeit
in der das Wasser wieder steigt...
Es kommt die Zeit
in der der Airport wieder brennt...

Azzurro08

…heute hier, morgen dort.

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10

Freitag, 16. Januar 2015, 00:18

…und als nächstes kommt die Frage, ob Wölli tatsächlich in der Gemeinschaftsgrabstätte seine letzte Ruhe findet… oder wie?!
Kinder - HUNDERT soll er werden!
Krankheiten – egal ob prominenter oder nicht prominenter Menschen – gehören für mich in deren Privatsphäre.
Das Argument „jaaaaaa – aber er /sie ist eine Person, die in der Öffentlichkeit steht“, ist für mich keins.
Auch eine Person, die in der Öffentlichkeit steht, hat ein Recht auf Privatsphäre.
Und wer jetzt auf´s Interview pocht: Vermeintliche - oder auch bestätigte - Gerüchte kommen meiner Meinung nach eher „hintenrum“ raus, nicht weil der oder die Betroffene unbedingt damit an die Presse will… Und wenn du dann erstmal an der Wand stehst…

Aber wie wär´s mit einem "Schwarzwaldklinik"-Thread - in dem die Heilungschancen diverser Krebserkrankungen und Leiden allgemein und ausführlich diskutiert werden können?! 8|



"Morgen ist auch noch ein Tag", sagte der Optimist.
(Werner Mitsch)

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