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pillermaik

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Dienstag, 11. August 2015, 15:51

Wobei der richtige deutsche Patriot ja eigentlich ein überzeugter Nazihasser sein sollte!!
Warum? Die Fucknazis haben mit ihrem Scheiss das Land kaputt gemacht, zerstört, ruiniert.. Welcher Mensch, der sein Land geil findet, kann sowas gut heissen?

Genauso in der Schweiz: Jeder Schweizerpatriot, der sein Land liebt, müsste die Ausländer mögen. Warum? Mit dem Wirtschaftswachstums vor gut 80 Jahren brauchten wir Menschen, die unser Land aufbauen - dafür wurden Gastarbeiter aus Spanien, Portugal, Italien geholt, die bei uns die harte Drecksarbeit gemacht haben und somit unser Land aufgebaut haben - die meisten Häuser bis in die 80er rein - und heute noch - wurden/ werden von Ausländern gebaut. So konnte die Schweiz wachsen, so konnte sie gedeihen - auf dem von Ausländern errichteten Fundament, deren Mauern! Also: Wer heute stolz auf die Schweiz ist, muss stolz auf das Werk der Ausländer sein, die das Land "gebaut" haben.

Einfach? Doof? Prollig? Zu wenig intellektuell? Mir egal. Es ist so.

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Conse

Der Mann aus Laramie (und Marienfelde)

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12

Dienstag, 11. August 2015, 15:59

Ich hab da eine relativ ähnliche Meinung zum Patriotismus und wie er in Deutschland aussehen könnte oder eben nicht kann.

Was Till Schweiger angeht: Ich mag ihn als Schauspieler nicht, ich mag ihn als Type nicht und hätte ihn auch (unabhängig davon) eher ans Konservative Ende geschätzt. Sein aktuelles Engagement finde ich hingegen sehr gut. Er hat dabei wirklich einiges zu verlieren und tut es trotzdem. Dass es in Deutschland immer sehr kritisiert wird, wenn man sich mit Politikern an einen Tisch setzt, ist immer so eine Geschichte- ich würde zumindest deswegen ein entsprechendes Engagement nicht gleich verteufeln.

Edit: Natürlich kann man auch was tun, ohne es an die große Glocke zu hängen. Wenn ich allerdings gucke, wie viele Leute einen medialen Leithamel brauchen, der ihnen sagt was sie denken sollen oder sie zumindest mal zum Denken anregt, finde ich es sehr gut, wenn "Personen des öffentlichen Lebens" sich für etwas einsetzen- zumindest wenn es mehr als einmalige Sprüche oder Werbespots sind.

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Karl Arsch

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Dienstag, 11. August 2015, 16:39

Es findet halt auch ein blindes Huhn mal ein Korn.
Im Ernst: Es ist schon in Ordnung, wie sich Schweiger momentan positioniert, wo man sich gerade für zahlreiche seiner Landsleute schämen muss.
Leider vergeigt Schweiger es gleich wieder, indem er sich mit Gabriel an einen Tisch hockt, der nur politischen Profit aus der Sache zu ziehen versucht. Und wer ist denn dieser Gabriel? Er ist immerhin Minister einer Regierung, die einer türkischen Regierung treu die Stange hält, welche sich momentan als der Hauptdestablisator im Nahen Osten erweist und deren Politik und Einmischung im Nachbarland Syrien (Unterstützung der Dschihadisten sämtlicher Sorten) eine Hauptursache für die momentan anhaltenden Flüchtlingsbewegungen sein dürfte.

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pillermaik

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Dienstag, 11. August 2015, 16:49

Er ist ein Minister einer Regierung - und er ist Sigmar Gabriel, der Mensch hinter dem Minister der Regierung. Das darf man einfach nicht vergessen. Politiker allgemein müssen häufig Dinge tun, die sie eigentlich gar nicht wollen.. Kennt jemand SEINE persönliche Meinung?

Habt ihr das Video gesehen von Angela Merkel in einer Schule, als sie über Flüchtlinge redete und sich eine Schülerin äusserte, dass sie ausgewiesen wird und dann in Tränen ausbrach? Herzzerreissend... Denkt ihr nicht, dass der MENSCH Angela Merkel dieses Kind - und davon gibt es TAUSENDE - am liebsten in Deutschland lassen würde?

Politikern sind doch häufig die Hände gebunden - je höher der Grad, desto mehr.

Dass gleichzeitig jeder "öffentliche Mensch" Dinge auch macht um sich zu profilieren - egal ob Musiker, Schauspieler oder Politiker - ist klar und hat einen unschönen Beigeschmack. Aber wie will man es richtig machen? Wenn man es nicht öffentlich tut, wird einem vorgeworfen keinen Mumm zu haben sich zu positionieren - wenn man es öffentlich tut, kommt gleich die Selbstdarstellungs-/Profilierungskeule...

Politiker zu kritisieren ist immer einfach, ihre Fehler sind ersichtlich - und noch einfacher ist es Fehler in der Vergangenheit zu suchen, was Politiker XY 1987 mal gemacht hat... Logik ist nicht imm gegeben, sie entsteht durch Wissen und Lernen.
Ein Politiker in einer hohem Position muss zwangsläufig "Dreck am Stecken" haben - oder zumindest x Kompromisse eingegangen sein, die ihn vielleicht sogar "verraten" - sonst wäre er nicht dort wo er ist.

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Karl Arsch

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Dienstag, 11. August 2015, 16:58

Bei dem Video merkt man gleich, dass Merkel keine Kinder hat, so unbeholfen sie an dem Kind rumtatscht. Kennt Ihr die Folge der Simpsons, als Mr. Burns Gouverneur werden will und vor der Kamera ein Kind auf den Arm nehmen muss, damit er beliebt rüberkommt? Daran musste ich denken.
Man kann sich sicher sein, jeder derartige Auftritt in der Öffentlichkeit eines Spitzenpolitikers dient ausschließlich PR-Zwecken.
Politiker einer Regierung tragen zudem eine Verantwortung. Daran muss man sie auch messen.

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pillermaik

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Dienstag, 11. August 2015, 17:14

Dass sie keine Kinder hat und in der Situation vollkommen unbeholfen war bedeutet nicht, dass sie Dinge tun MUSS, die sie als Privatperson nicht tun würde. Darum geht es.
Dass solche Dinge - sagte ich bereits - eine Art von PR und Pflichtübungen sind, sollte jedem klar sein. Dazu brauch ich keine Simpsons um das zu schnallen.

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Dienstag, 11. August 2015, 17:16

Was ich an dieser Merkelgeschichte das eigentlich problematische finde ist nicht, dass sie sich mal für 10 Sekunden in den Streichelzoo begeben hat, sondern, dass sie auf die Frage eines verängstigten Kindes nicht so eingegangen ist, wie sie es hätte tun können, um das Kind zu beruhigen. Stattdessen hat sie den Großteil der Bevölkerung beruhigt: "Alle können wir nicht aufnehmen." Das ist leider das, was der Großteil der Deutschen hören will.
Stattdessen hätte sie dem Mädchen, ich glaube Reem war ihr Name, unverbindlich eine Prüfung ihrer Situation zusichern können. Es ist ja nicht so, dass die öffentlichen Behörden zu viel arbeiten würden...

(Und ich sage das nicht nur so, zwei Personen aus meinem sehr engen Freundeskreis arbeiten in diesem Bereich.)

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Dienstag, 11. August 2015, 21:00

Zitat

Stattdessen hätte sie dem Mädchen, ich glaube Reem war ihr Name, unverbindlich eine Prüfung ihrer Situation zusichern können. Es ist ja nicht so, dass die öffentlichen Behörden zu viel arbeiten würden...

(Und ich sage das nicht nur so, zwei Personen aus meinem sehr engen Freundeskreis arbeiten in diesem Bereich.)

Naja, da liest man aber derzeit ganz anderes, nämlich dass die Behörden mit Prüfen und Bearbeiten der Flüchtlingssituation bzw. den Anträgen nicht mehr nachkommen. Was ich mir angesichts der vielen aktuellen Flüchtlingslager auch vorstellen kann.
Einerseits sagt man so leicht dahin, dass man den Einzelfall mal hätte prüfen können, andererseits ist jeder dieser Personen, die einen unsicheren Status haben, ein Einzelfall für sich - nur geht da keiner bzw. kaum einer durch die Medien.

Nix gegen deine Freunde, aber das sind 2 von ?? , die in D. in diesem Bereich arbeiten. Ich habe auch mal im öffentlichen Dienst gearbeitet und kann auch nicht von mir behaupten, mich auf diesem Amt tot geschufftet zu haben, ganz im Gegenteil, trotzdem solls auch Ämter geben, wo "richtig" viel gearbeitet wird.
Wenn man den "bösen" Medien die Überforderung der Sachbearbeiter nicht abnimmt, kommt das mMn aber auch einer Leugnung der vielen Flüchtlinge gleich - denn das eine geht nicht ohne das andere einher.

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19

Dienstag, 11. August 2015, 21:05

Da das Flüchtlingsheim, was er bauen möchte, in meiner Nachbarstadt stehen wird "muss" ich ja auch was dazu sagen :D
Zu aller erst finde ich es eine gute Sache, dass er sich für Flüchtlinge einsetzen tut, aber es bleibt ein großes Fragezeichen im Raum stehen. Tut er es wirklich aus Nächstenliebe oder nur aus Ruhm um sich als Gutmensch der Nation feiern zu können. Und warum macht er es in der niedersächsischen Provinz, die eh keine Sau kennt und zu der er überhaupt keine Verbindung hat. Dazu ist hier die rechte Szene sehr, sehr, sehr aktiv, da wird es sicher öfter mal knallen...

Sein Verhalten bei Facebook finde ich nicht schlecht, endlich mal wieder jemand der aneckt und den Schwachmaten ihre Grenzen zeigt.

The easiest thing to do.

Just say fuck you.

klubis

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Dienstag, 11. August 2015, 22:55

Sehe das ganze mit gemischten Gefühlen. Mal abgesehen von seinem kübstlerischen Schaffen (das für meine Begriffe in der Anfangszeit deutlich besser war, als er noch nicht so auf dem Romantic-Family-Komödien-Tripp war) ist der Einsatz durchaus löblich. Aber wie hier auch schon erwähnt wurde, finde ich sein Verhalten, das mitunter kindische Gepöbel und jegliche fehlende Kritikfähigkeit sehr anstrengend. Schön, dass er was macht/sagt, aber das Wie gefällt mir oft einfach nicht. Und das Ungute Gefühl der "Aufmerksamkeit-Generierung" für seine Person (die er ja, wenn man die Besucherzahlen seiner Filme etc. betrachtet, ja eigentlich Null nötig hat) schwingt da bei mir immer ein wenig mit.

Bis zum bitteren Ende!

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