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DTH_HB_86

Verflucht, verdammt, gebrandmarkt

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Mittwoch, 3. Februar 2016, 07:54

Bisher war auch nicht mehr die abgestzte Stückzahl, oder Download wichtig, sondern der Umsatz der damit erzielt wurde.
Sehr interessanter Punkt, das wusste ich gar nicht; das erklärt in der Tat die teilweise absurd gefüllten Boxen (zugegeben, in manchen Fällen sind die auch ganz nett bestückt & in dem ein oder anderen Fall habe ich auch zur Box gegriffen), die so inflationär auf den Markt geschmissen worden sind in den letzten Jahren.
Als "Bonbon" der Labels, um Sammler glücklich zu machen, habe ich die Dinger vorher allerdings auch nicht gesehen ;-)
Die Hoffnungslosigkeit stirbt zuletzt.



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binda

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Dienstag, 12. April 2016, 19:17

Hier ein wirklich interessanter Artikel auf heise online zum Thema: Dank Streaming: Musikbranche mit erstem Umsatzplus seit Jahren

Zitat

Erstmals seit fast 20 Jahren verbucht die globale Musikindustrie wieder steigende Erlöse. Doch Ärger mit Gratis-Angeboten im Netz vergällt der Branche die Freude darüber.

Das Geschäft mit Streaming aus dem Netz hat der gebeutelten Musikbranche das erste deutliche Wachstum seit rund zwei Jahrzehnten beschert. Der globale Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent auf 15 Milliarden Dollar (rund 13 Milliarden Euro). Zugleich griff die Musikindustrie im Jahresbericht ihres Verbandes IFPI noch schärfer als sonst Gratis-Angebote wie Googles Videoplattform YouTube an.

Streaming "explodiert"

Bei den Streaming-Angeboten sprangen die Erlöse 2015 um 45,2 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar. "Das Geschäft mit Streaming-Diensten explodiert förmlich", sagte Edgar Berger, Internationaler Geschäftsführer von Sony Music, am Dienstag in London.

Insgesamt haben die digitale Musikangebote den Handel mit Tonträgern nun klar abgehängt. So werden inzwischen 45 Prozent der Erlöse mit dem Verkauf rein digitaler Musikprodukte wie Streaming und Downloads erzielt. Der Verkauf von CDs und anderen Tonträgern macht nur noch 39 Prozent der weltweiten Umsätze aus.

Deutschland hält CD die Treue

In Deutschland ist das Verhältnis allerdings noch umgekehrt, hier ist der Handel mit Tonträgern immer noch für 60 Prozent des Umsatzes verantwortlich. Doch auch in Deutschland sind die Streaming-Dienste im Kommen. Sie bescherten der Branche nach Angaben des Bundesverbands der Musikindustrie im vergangenen Jahr sogar ein Umsatzwachstum von 4,6 Prozent. Der IFPI kam mit einer etwas anderen Berechnungsgrundlage auf ein plus von 3,3 Prozent.

Zufrieden ist die globale Musikindustrie mit der Entwicklung des Streaming-Geschäfts trotz allem nicht. Für Spannungen sorgen vor allem Plattformen wie der Video-Streaming-Dienst Youtube, bei dem Musik nach wie vor kostenlos verfügbar ist.

"Es gibt ein Missverhältnis zwischen der Zahl der Nutzer von Musikangeboten und den Erlösen", sagt IFPI-Geschäftsführerin Frances Moore. Den weltweit 900 Millionen Nutzern kostenloser Musikangebote im Internet stünden nur 634 Millionen Dollar an jährlichen Einnahmen gegenüber. Dagegen zahlten 68 Millionen Nutzer von Bezahldiensten pro Jahr rund 2 Milliarden Dollar für ihre Musik im Netz.

Problembär YouTube

Anders als bei Anbietern von Streaming-Diensten wie Spotify, Apple Music, Deezer oder Napster werden die Inhalte auf YouTube auch von Nutzern hochgeladen. Der internationale Musikverband IFPI fordert deshalb Gesetzesänderungen, um YouTube und andere dazu zwingen zu können, Lizenzen zu erwerben. Zugleich platzieren Musikfirmen oft auch selbst Videos ihrer Künstler bei YouTube – um die Songs populärer zu machen, wie es heißt.

Das Geschäft der Musikindustrie war mit der Verbreitung illegaler Kopien im Internet drastisch eingebrochen. Die Musikfirmen hoffen nun, dass der Markt dank Streaming-Angeboten mit der Zeit sogar größer als vor Beginn der Talfahrt werden kann. (dpa)

Quelle
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binda

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Dienstag, 26. Juli 2016, 12:24

Hier ein weiterer interessanter Artikel auf Heise Online. Interessant finde ich die Grafik, die darstellt, wer was am Verkauf eines Tonträgers verdient.
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kateissa

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Sonntag, 18. Juni 2017, 17:16


binda

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Donnerstag, 22. Juni 2017, 18:41

Hier noch ein weiteres Spotify Interview mit Campino zur Learning English Lesson Two.
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Samstag, 1. Juli 2017, 18:40

Ganz nette Spielerei von Spiegel online:
http://www.spiegel.de/kultur/musik/die-beliebtesten-songs-der-50er-60er-70er-80er-90er-00er-a-1151101.html

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Montag, 30. Juli 2018, 08:26

Halte es mit Streamingdiensten ähnlich wie mit eBooks: ich will das Corpus Delicti in Händen halten.
Hängt vllt auch so´n bisschen mit meinem medialen Verhalten zusammen, sprich ich nutze das Internet ganz oldschool: Mails, surfen, Social, fertig. Lesen, hören und gucken handhabe ich in Form eines Buches, einer CD/DVD und eines TV-Gerätes. Mediatheken reizen mich auch relativ wenig.

Wenn ich mir wirklich mal unbekannte Musik anhören will, zur Vorbereitung auf ein Konzert oder weil i-wo ein interessanter Bandname genannt wurde, mache ich das mit YT. Kam bisher selten vor und hat mir immer gereicht.

Mag diese neumodischen Dinge nicht. ;)

Knapp 3 Jahre später sieht die Welt spotifytechnisch ein wenig anders aus: zwar bin ich immer noch kein zahlender Spotify-Nutzer und mein Datenvolumen würde wsl immer noch nicht ausreichen, um unterwegs dauernd Musik darüber zu hören - was ich eh nicht möchte, auch wenn mein Volumen inzw. etwas höher ist, als das damals vorhandene - aber zu Hause im Wlan nutze ich es inzw. gelegentlich doch, um mal ne Band anzuhören, von denen ich (noch) keine CD besitze bzw. mir auch keine kaufen werde.
Da ich noch nie ein Fan von YT war (und sein werde), gefiel mir das oben erwähnte reinhören dort nie wirklich.
So gesehen, ist Spotify schon ganz praktisch. Dass man alle halbe Stunde Werbung ertragen muss und nur ne bestimmte Anzahl an Tracks skippen kann, stört mich nicht, das wäre mir eine kostenpflichtige Nutzung nicht wert.
Allerdings bleibt es dabei, dass ich mir die Musik der Bands die ich generell höre, lieber auf CD kaufe. Und diese dann auch nur via CD höre und nicht über Spotify.
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EmslandDTH

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Montag, 30. Juli 2018, 09:43

Was bei Spotify einfach auch der Reiz ist: Bei einem vollausgelasteten "Familien Account" zahlt jeder nur 3-4€. Und dafür hast du dann unendlich Musik. Du bekommst automatisch Playlisten erstellt, gekoppelt an deine Hörgewohnheiten. Dadurch entdeckt man schnell neue Bands. Und auch die Tatsache, dass "kleine" Bands vertreten sind, ist super: The Baboon Show fande ich in Essen klasse. Habs dann 2 Tage später im Auto nochmal hören können. Das ist schon cool.

Thema Datenvolumen: Eine Stunde Musik braucht zwischen 30 und 40MB. Ich weiß zwar nicht, was für ein Datenvolumen du hast, aber mittlerweile beinhalten auch die günstigen Mobilfunkverträge 8GB Volumen. Damit könntest du täglich über 6 Stunden streamen.

Anfangs war ich auch irgendwie skeptisch: Das Gefühl, eine Platte zu kaufen, einzulegen und entspannt zu hören ist ein Stück verloren. Aber die Vorteile überwiegen schon. Und was dazu kommt: Du hast ne Mengen Hörbücher und Podcasts dazu.

Fazit: Spotify Premium lohnt absolut. Die 4€ monatlich (sharing) sind für das Angebot ein Witz. Schon super. Ähnlich halte ich es mit Netflix. 3€ monatlich für ein unglaublich vielfältiges, qualitativ hochwertiges und immer wachsendes Angebot an Serien, Filmen und Dokumentationen.


DTH_HB_86

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79

Montag, 30. Juli 2018, 09:51



Thema Datenvolumen: Eine Stunde Musik braucht zwischen 30 und 40MB.
Ist die Qualität da so stark reduziert? Das entspricht ja nicht einmal 128kbps-MP3-Qualität und die finde ich schon deutlich zu dünn.

Generell als Ergänzung oder als Alternative zum Radio hören sicherlich eine nette Sache, Tonträger ersetzen würde das für mich allerdings nicht.
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Devil76

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80

Montag, 30. Juli 2018, 10:23

Deshalb kauf ich lieber die CD bzw LP :D


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