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binda

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1

Montag, 26. Oktober 2015, 12:44

Streaming Dienste Napster, Spotify, Deezer & Co.

Was haltet Ihr von Streaming Portalen wie Napster, Spotify, Deezer & Co.? Welche Dienste nutzt ihr? Welche Bands / Künstler / Alben / Tracks habt ihr Euch zu letzt angehört?

Ich selber nutze fast ausschließlich Spotify und bin mit Qualität und bin mit den zur Auswahl stehenden Songs sehr zufrieden. Es ist eine gute Möglichkeit sich vor einem Tonträger Kauf bestimmte Veröffentlichungen vorab komplett anzuhören und zu beurteilen. Zudem besteht die Möglichkeit die Playlists mit allen möglichen Geräten zu synchronisieren und auch offline zu hören.

Meine zuletzt dort entdeckten Alben, die auch gleichzeitig eine Empfehlung sein sollen:

Le Butcherettes - A Raw Youth
Titus Andronicus - The Most Lamentable
Desaparecidos - Payola
Mourn - Mourn
Antemasque - same
CTMF - Acorn Man
Billy Bragg - Tooth & Nail
Cerebral Ballzy - Jaded & Faded
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BZBE89

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2

Montag, 26. Oktober 2015, 12:54

Bin eigentlich Verfechter der normalen Tonträger, Du hast aber schon Recht, man kann so mal ins komplette Album reinhören. Habe neulich mal den Spotify-Zugang meines Sohnes genutzt und mir das letzte Album von Irie Revoltes angehört. Geht bei mir leider nur am Fernseher oder am PC, von daher leider kein so guter Sound. Wobei der Sound, ja allgemein das Problem bei den Streamingdiensten ist, oder gibts inzwischen auch Angebote, die nicht mit MP 3 streamen? Album ist ganz ok, auf der Allez, oder auf Konzerten sind sie aber viel besser.

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Marcus Wiebusch (Kettcar) - Wagenburg

3

Montag, 26. Oktober 2015, 13:11

Ich benutze selber so gut wie keine Streamingdienste .. Sie sind sicherlich auch gut, um in neue Lieder oder Alben reinzuhören.
Was mich immernoch dabei stört, ist wie wenig de Künstler dabei verdienen.

Hier ein kürzer Überblick. Er ist zwar aus 2012, aber so viel hat sich dem auch nicht geändert...
Link: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/spoti…e-a-841643.html


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Wuffi

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4

Montag, 26. Oktober 2015, 13:46

Halte es mit Streamingdiensten ähnlich wie mit eBooks: ich will das Corpus Delicti in Händen halten.
Hängt vllt auch so´n bisschen mit meinem medialen Verhalten zusammen, sprich ich nutze das Internet ganz oldschool: Mails, surfen, Social, fertig. Lesen, hören und gucken handhabe ich in Form eines Buches, einer CD/DVD und eines TV-Gerätes. Mediatheken reizen mich auch relativ wenig.

Wenn ich mir wirklich mal unbekannte Musik anhören will, zur Vorbereitung auf ein Konzert oder weil i-wo ein interessanter Bandname genannt wurde, mache ich das mit YT. Kam bisher selten vor und hat mir immer gereicht.

Mag diese neumodischen Dinge nicht. ;)

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BZBE89

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5

Montag, 26. Oktober 2015, 14:11

Was mich immernoch dabei stört, ist wie wenig de Künstler dabei verdienen.

Da hast Du sicherlich Recht, kommt aber auch drauf an, wie Du die Dienste nutzt. Man wird die Entwicklung abwarten müssen, wie dass mit der fairen Bezahlung der Künstler abläuft. Wobei man da wohl eher davon ausgehen muss, dass sie weiterhin ausgenützt werden. Es geht schliesslich nur um eins.
Manchen Künstlern wird auch erstmal nichts anderes übrigbleiben als da mitzumachen. Es ist für sie auf jeden Fall 'ne Möglichkeit um bekannter zu werden. Habe allerdings keine Ahnung, ob die Bands sich anbieten können oder ob die Unternehmen auch nur die Songs in Ihre Playlists aufnehmen, von denen sie sich bessere Verkäufe erhoffen.
Vielleicht kennt sich ja hier jemand mit den Hintergründen aus und kann's uns erklären. :s_thanks:
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Marcus Wiebusch (Kettcar) - Wagenburg

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6

Montag, 26. Oktober 2015, 15:33

Früher bin ich am Tag der VÖ immer voller Vorfreude zum Dealer meines Vertrauens gegangen. Zuletzt habe ich gesehen, dass es einen davon nach 30 Jahren immer noch an derselben Stelle gibt :rolleyes: 8):thumbsup: Da war ich dann gefühlt wieder ein Teenie :D.

Nein, Streaming Gedöns nutze ich gar nicht.

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melly80

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7

Montag, 26. Oktober 2015, 16:44

Halte es mit Streamingdiensten ähnlich wie mit eBooks: ich will das Corpus Delicti in Händen halten.
Hängt vllt auch so´n bisschen mit meinem medialen Verhalten zusammen, sprich ich nutze das Internet ganz oldschool: Mails, surfen, Social, fertig. Lesen, hören und gucken handhabe ich in Form eines Buches, einer CD/DVD und eines TV-Gerätes. Mediatheken reizen mich auch relativ wenig.

Wenn ich mir wirklich mal unbekannte Musik anhören will, zur Vorbereitung auf ein Konzert oder weil i-wo ein interessanter Bandname genannt wurde, mache ich das mit YT. Kam bisher selten vor und hat mir immer gereicht.

Mag diese neumodischen Dinge nicht. ;)


Das kann ich zu 100% genauso unterschreiben, trifft in allen Punkten genau so auf mich zu. Ich hab aber schon öfter mal gedacht, dass ich mich vielleicht doch mal mit diesem Streaming-Gedöns beschäftigen sollte, weil ich einiges dann doch gern möglichst schnell haben würde. Aber dann bin ich jedesmal wieder zu faul und zu ignorant. :think::rolleyes:

bassonkel

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Montag, 26. Oktober 2015, 17:11

Ich steh dem auch eher skeptisch gegenüber. Nicht zuletzt weil da beim Künstler so gut wie nichts hängen bleibt. Darüber hinaus bin ich auch jemand der eher was in der Hand haben will, wenn er es kauft. Ich brauch einfach den physischen Tonträger.
Paradoxer weise ist das erst was ich mit einem neuen Album mache, es als mp3 zu rippen. Natürlich für die Festplatte und damit ich das Ganze meist gleich auf den AutoMusik USB-Stick schieben kann. Weil da höre ich am meisten Musik. Die CD verschwindet nach der 1. Sichtung meist gleich im Regal.

Ob du als Künstler bei diesen Streamingdiensten gelistet wirst, hängt vom digitalen Vertrieb ab mit dem du zusammen arbeitest. Du bist nicht gezwungen da mitzumachen. Es gibt ja auch Künstler die sich verweigern. Siehe z.b. Herbert Grönemeyer.
Der physische und der digitale Vertrieb sind/ können 2 paar Schuhe sein. Zumindest ist es bei uns so. Nachdem "meine" Band bei den mp3- Downloadportalen wie Amazon und dem von Appel (ich komme gerade nicht auf dem Namen), usw. gelistet wurde , tauchten wir auch bei Spotfy und Co. auf. Aber da hat sich unser 1.-Mann-Label darum gekümmert. Wie das genau abläuft, habe ich leider auch keine Ahnung. Bei uns geht es aber auch nicht ums Geld verdienen.

Im Gegensatz zu Musikstreamingdiensten nutze ich aber gerne Filmstreming. Das hat sich aber auch eher durch Zufall ergeben, seit dem ich Amazon Prime nutze. Gerade für Serien und wenn Abends nichts im TV läuft, eine prima alternative.
Was ich da aber nicht einsehe, mir einen Film für teilweise 4...5Euro/ 48Stunden zu "leihen". Da sehe ich das Verhältnis nicht.
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binda

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Montag, 26. Oktober 2015, 19:20

Also ich nutze das Angebot von Spotify seit ungefähr einem Jahr. Wie schon erwähnt ist es eine gute Möglichkeit sich aktuelle Veröffentlichungen, aber auch alte Klassiker vorab zunächst vor allem auf legale Weise anzuhören.

Die Bezahlung der Künstler ist natürlich ein guter Einwand. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass ein Künstler auch beim Verkauf der CD über die üblichen Kanäle nicht wirklich verdient. Demnach verdient ein Künstler pro verkaufter CD etwa 2 EUR. Die Ausnahme ist sicher der Eigenvertrieb, den ich hier mal außen vor lasse.

Laut eigener Aussage von Spotify im Dezember 2013 gehen pro gestreamten Lied 0,6 - 0,84 US-Cent an den Künstler. Das entspricht nach dem damaligen Umrechnungskurs 0,44 - 0,61 EUR-Cent pro gestreamten Lied. Wenn ich mir nun mal den Donots Song "Stop The Clock" auf Spotify ansehe, dann steht dort, dass der 1.046.236 mal gestreamt wurde. Es ist zwar ausgerechnet der Song von den Donots, der am meisten gestreamt wurde, aber ich möchte eigentlich nur ein Beispiel nennen. Dementsprechend würde Spotify für diesen Song zwischen 4.603 und 6.382 EUR an die Band zahlen.

Ich weiß leider nicht wie viel CDs vom Album "Coma Chamäleon" verkauft werden müssen, damit der Song die oben erwähnten Einnahmen erzielt. Aber es ist doch sicherlich eine zusätzliche Einnahme, wie auch das streamen bei YouTube.

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bassonkel

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Montag, 26. Oktober 2015, 19:51

pro gestreamten Lied 0,6 - 0,84 US-Cent an den Künstler. Das entspricht nach dem damaligen Umrechnungskurs 0,44 - 0,61 EUR-Cent pro gestreamten Lied.


Das kann nicht stimmen. In dem hier schon von Minnie geposteten Link, ist von 0,0034 Euro die Rede. Das erscheint mir auch weitgehend realistischer. Ansonsten ist das mit den etwa 10Euro(?) pro Abo im Monat auch gar nicht machbar. Wenn man jetzt noch Steuern usw. mit berücksichtigt ...na lassen wir das.

~50cent je einzeln gestreamten Song? Also dafür muss man nicht BWL Studiert haben, um das als nicht machbar zu entlarven.
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