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Mr. BammBamm

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Donnerstag, 25. Mai 2017, 08:48

Nachdem ich Laune der Natur in Endlosschleife gehört habe, widme ich mich nun eingehend der LE2.....was mir aufgefallen ist, ist der letzte Satz: Fuck off.... a lot of you


Diesen Zusatz finde ich sehr charmant. Steckt da mehr dahinter? Was denkt Ihr?

Menschen, die blind in Kollektive sich einordnen, machen sich selber schon zu etwas wie Material, löschen sich als selbstbestimmte Wesen aus. Dazu paßt die Bereitschaft, andere als amorphe Masse zu behandeln. (Adorno)


"As long as the general population is passive, apathetic, diverted to consumerism or hatred of the vulnerable, then the powerful can do as they please, and those who survive will be left to contemplate the outcome." (Chomsky)



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binda

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Donnerstag, 25. Mai 2017, 09:16

Ist das nicht die Kernaussage des Punk?

*****************************
+ + + SUCHLISTE + + +
... Helau (Promo CD) ... All For The Sake Of Love (Promo CD) ... Tout pour sauver l’Amour (Promo CD) ... Liebeslied (7‘ Promo Single)

Mr. BammBamm

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Donnerstag, 25. Mai 2017, 09:50

Keine Ahnung, um das beurteilen zu können, müssten mich gewisse User erstmal in einem langen Text darüber aufklären, was denn nun eigentlich Punk und dessen Kernaussagen ist.



Ich verstehe dieses fuck off a lot of you als einen Gruß an das gewisse Klientel, welches die Hosen allerdings selbst auf den Plan gerufen hat (Die ich rief, die Geister,werd ich nun nicht los.) Kann natürlich auch sein, dass ich es mir einfach nur einbilden möchte angesichts der wieder erstarkten Hosen.

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BAB

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Donnerstag, 25. Mai 2017, 09:53

Nachdem ich Laune der Natur in Endlosschleife gehört habe, widme ich mich nun eingehend der LE2.....was mir aufgefallen ist, ist der letzte Satz: Fuck off.... a lot of you
Kleine Korrektur: es heißt richtig: "the lot of you" (alle!) und NICHT "a lot of you" (viele) ! Kleiner semantische Unterschied!

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Mr. BammBamm

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Donnerstag, 25. Mai 2017, 09:56

echt? Danke für die Korrektur..dann hat sich auch die Frage erledigt

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Donnerstag, 25. Mai 2017, 12:44

Ich liebe
: :love: ...ich habe alles gesehen. Jetzt kann ich sterben. :s_thanks:





Sorry für das unnötige Off Topic
Der Hund an der Leine
der hat keine Beine,
darum ist der Hund
auch untenrum wund!

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Freitag, 26. Mai 2017, 01:44

Ich mag dich, bassonkel.


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Freitag, 26. Mai 2017, 11:46

Vorab: Meine Erwartungen nach den Soundschnipseln, die uns von den Hosen so vorgesetzt wurden, waren ganz schön hoch. Als ich dann endlich nach dem Wochenende nach Hause kam, die Box beim Nachbarn holte und auspackte, die Vinylscheibe beim aus der Hülle ziehen, knisterte, wusste ich: Die Band hat mich wieder. Denn so aufgeregt ist man nur, wenn man wirklich was fühlt, wenn man eine tolle Platte hört, oder wenn man verliebt ist. Und so ist es wohl auch. Ich war so voller Hoffnung, dass mich diese Platte, anders als der Vorgänger, einfach nur wegbläst. Und so ist es auch gekommen, zumindest bei den meisten Songs. Aber der Reihe nach:

„Urknall“, der erste Song, trifft mich mitten in die Fresse. So schnell, so frisch hab' ich diese Band schon lange nicht erlebt. „Wir wollen zurück auf den Bolzplatz“, und genau da sind sie wieder: Im Dreck, im Schlamm, im Matsch, die Füsse geradeaus, knapp über der Grasnarbe, immer nach vorne.
Gleich geht’s weiter mit einer typischen Hosenhymne: „Alles mit nach Hause“, Campino in Höchstform, gerade die Stelle, am Ende der 2. Strophe, als er sich die Seele aus dem Leib schreit – wundervoll. Der Song lebt von seiner tollen Melodie, hat aber doch genug Druck um nach Urknall zu bestehen. Was heißt bestehen? Der Song - er haut mich um.
„Wannsee“, zum ersten Mal gehört. Der erste Eindruck: Katastrophe! Was soll das? Dann ein zweites, drittes und viertes Mal. Und der Song hat seine Chancen genutzt. Gerade bei diesem Frühlingswetter, einfach ein guter Laune Song mit seinen Reggae – Rhythmen und seiner locker, flockigen Melodie. Mir gefällt der Gesang von Campino hier außergewöhnlich gut.
„Unter den Wolken“ wollte beim ersten Hören auch noch nicht so richtig zünden, als ich ihn dann aber öfter gehört habe hat er sich so richtig im Ohr festgesetzt. Geile Nummer, auch textlich. Macht einfach Mut. Diese 4 Songs begeistern mich immer mehr, je öfter ich die Scheibe höre. Und das war in den letzten Wochen fast jeden Tag der Fall.
„Pop und Politik“ hingegen gefällt mir vom Text her verdammt gut, gerade diese Stelle: „Wir sagen's euch im Guten, haltet euch lieber raus, an Tagen wie diesen, bleibt ihr besser mal zuhaus'“. Aber der Song selbst will leider nicht so richtig zünden. Ich kann nicht sagen, an was es liegt, ist halt so.
Bei „Laune der Natur“ ist es eher anders: Der Text ist mir zu kryptisch, aber der Song als solches hat mich gepackt. Auch wieder voll toller Reggae Elemente. Finde ich richtig stark.
Dann leider das „Babababaaaaah ...“. Gefällt mir überhaupt nicht.
Und auch „Alles passiert“ haut mich nicht um. Ein weiterer Song über 'ne gescheiterte Beziehung. Irgendwas fehlt mir.
Glücklicherweise beginnt die zweite Seite genau so stark wie die erste. „Die Schöne und das Biest“ , durchzogen von diesen Westernsounds, kommt daher wie der Soundtrack zu 'nem modernen Western. Find' ich klasse, gerade die Gesangsmelodie im Chorus.
Dann für mich einer der Höhepunkte, der grandiose Gitarrensound von Kuddel bei „Eine Handvoll Erde“. Dadurch gewinnt der Song ungemein. Die Beschreibung einer Beerdigung unterlegt mit dieser hypnotischen, monotonen Gitarrenmelodie – wunderschön. „Es hilft mir, dass ich weiß, wir gehören immer noch zusammen, uns trennt nur ein bisschen Zeit“ - tröstende Worte zum Ende des Songs.
„Wie viele Jahre (Hasta la muerte)“, ein Song wie ihn nur die Hosen schreiben: Geile Musik, ab nach vorne, melodiös, fordernd, dazu ein geiler, simpler Text, über ihre Zeit als Band und die Aussichten bis zu Breiti's 60ten und hoffentlich darüber hinaus. Und was das mit Wolle Petry oder Matthias Reim zu tun haben soll, weiß der Geier. Bockstark, der ganze Song!
„Mit dem ICE nach Düsseldorf“, für mich leider noch ein Füller, bevor es mit „Geisterhaus“ wundervoll weitergeht: Die gezupfte Akustikklampfe, dazu Campino mit den am schönsten gesungenen Zeilen seit langer Zeit: „Hier gab's mal Eltern, Kinder und Geschrei, Träume und Familienstreit, und die Liebe hat hier mal gewohnt“.
„Lass los“ ein weiteres trauriges Liebeslied von Campino, aber dieses hier packt mich. Hier passt die Verbindung von Musik und Text.
Wölli, toll dass die Hosen sich so von Dir verabschieden, ganz grosse Geste. Wir werden uns alle irgendwann mal treffen – also: „Eigentlich kein Grund zur Traurigkeit“.

So endet ein Album, welches mich berührt, begeistert, mitsingen und zuhören, grölen und tanzen lässt, also alles was ein grosses Album mit einem machen sollte. Es macht Spass, es ist abwechslungsreich und es klingt nach mehr, gib mir mehr, einfach mehr – by the way (könnte man natürlich ersetzen durch: da fällt mir ein), da gibt’s doch noch 'nen Song, den man auch mal wieder spielen könnte.
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Ein Wir will öffentlichen Raum
Ein Ich will seinen Teil vom Kuchen
Überall besorgte Bürger, die besorgte Bürger suchen

Marcus Wiebusch (Kettcar) - Wagenburg

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Freitag, 26. Mai 2017, 12:29



„Wie viele Jahre (Hasta la muerte)“, ein Song wie ihn nur die Hosen schreiben: Geile Musik, ab nach vorne, melodiös, fordernd, dazu ein geiler, simpler Text, über ihre Zeit als Band und die Aussichten bis zu Breiti's 60ten und hoffentlich darüber hinaus. Und was das mit Wolle Petry oder Matthias Reim zu tun haben soll, weiß der Geier. Bockstark, der ganze Song!



Ich finde den Song auch klasse, aber ich muss zugeben das mich der Refrain von der Melodie her schon ein wenig an "Matthias Reim - Ich hab mich so auf dich gefreut" erinnert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »josimc« (26. Mai 2017, 12:37)


BZBE89

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Freitag, 26. Mai 2017, 12:38

Und wer hat solche Songs zuerst geschrieben? Es ist ein weiterer, auf einer tollen, einfachen Melodie aufbauender Song von den Hosen. Ich kann die Vergleiche mit den beiden nun mal nicht ab. Ist aber wohl mein Problem.

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Ein Wir will öffentlichen Raum
Ein Ich will seinen Teil vom Kuchen
Überall besorgte Bürger, die besorgte Bürger suchen

Marcus Wiebusch (Kettcar) - Wagenburg

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