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die fliege

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551

Samstag, 29. April 2017, 22:35

...

Zitat

Hannover. Voreilig ist deutsch. Manche hatten die Hosen nach „Tage wie diese“ gehässig in die tote Schublade mit all den derzeit deutsch reimenden Gefühlsduslern geschoben, in das nach Kalkül müffelnde Fach mit den Benzkos und Bouranis und ihrem radioträchtigen, schlagerhaften Gejammere zu – zugegeben – gelegentlich durchaus bezwingenden Melodien. Aber letztendlich war dieses Mitgröl-Monster, dieser breit walzende Überhit, nur ein Glücksglucksen zu einem Leben mit Musik, zum Feiern mit Musik, zu dem, was es bedeutet, eine Band zu sein.
Als wollten sie es nun allen Spöttern zeigen, starten die Hosen ihr neues Album „Laune der Natur“ (JKP) mit „Urknall“, das – nomen est omen – im Punkgalopp losstürmt. So bleibt das Album nicht. Schon der dritte Song „Wannsee“ bietet einen elektronischen Anfang, Reggae und einen hymnischen Chorus, und mit der ersten Single „Unter den Wolken“ sind wir schon wieder beim Kraftpop mit U2-Gitarren. Die schon seit langem mit Stilen spielenden Hosen lassen sich vom Schmäh der wahren Punks nicht mehr einengen, sie bringen ein soundbuntes Allerlei – von Hardrock-Riffs („Energie“) bis Westernklang („Die Schöne und das Biest“).
Die Hosen sind tot, es leben die Hosen!
Thematisch kreist viel um Heimat, Endlich- und Vergänglichkeit, nicht alles ist frei von Pathos und Sentiment. Die alte Gang träumt sich gleich in mehreren Liedern in die Musikstadt Düsseldorf zurück. Und sie lässt im letzten Song ihren verstorbenen Ex-Drummer Wölli singen, es bestehe „Kein Grund zur Traurigkeit“. Unterm Strich ist es das wohl persönlichste Album der Hosen.
In „Wie viele Jahre (Hasta La Muerte)“ wird die Bandgeschichte durch den Zeitraffer gejagt und die Frage gestellt „Wie viele Jahre kann das so weitergehn“. Worauf der Song „ICE nach Düsseldorf“ umgehend eine böse Antwort gibt, ein augenzwinkerndes Lied vom Hosen-Tod, dem letzten Schwarzfahren im Sarg, der Gruftlegung auf dem Südfriedhof. Bange könnte einem da werden. Aber wer die Spezialedition mit dem beigefügten Cover-Album „Learning English Lesson 2“ besitzt und hört, wie hier freudvoll zu Songs von Dead Boys, Buzzcocks, Ruts und Boomtown Rats mit Gitarren gerüpelt wird, schöpft wieder Hoffnung .
Es ist, wie es immer war: Die Hosen sind tot, es leben die Hosen!

http://m.maz-online.de/Nachrichten/Kultu…Laune-der-Natur

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Campi1995

PastorOfMuppets

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552

Samstag, 29. April 2017, 22:47

Die Vorfreude steigt von Stunde zu Stunde!

Korn, Bier, Schnaps und Wein

und wir hören unsere Leber schrein'

wsv

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553

Samstag, 29. April 2017, 23:02

ich habe seit vielen jahren keinen so reflektierten campino mehr gelesen, wie im interview der oeticket seite. gefällt mir gut, was er so erzählt. und was übers album bekannt ist, macht definitiv lust auf mehr! hätte nicht gedacht, dass sich meine erwartungshaltung so ins positive entwickelt. hab bock :daumen:


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Rocky2209, Erdbeertoertchen

die fliege

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Sonntag, 30. April 2017, 01:55


Gabumon

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Sonntag, 30. April 2017, 11:09

...


Zitat


Hannover. Voreilig ist deutsch. Manche hatten die Hosen nach „Tage wie diese“ gehässig in die tote Schublade mit all den derzeit deutsch reimenden Gefühlsduslern geschoben, in das nach Kalkül müffelnde Fach mit den Benzkos und Bouranis und ihrem radioträchtigen, schlagerhaften Gejammere zu – zugegeben – gelegentlich durchaus bezwingenden Melodien. Aber letztendlich war dieses Mitgröl-Monster, dieser breit walzende Überhit, nur ein Glücksglucksen zu einem Leben mit Musik, zum Feiern mit Musik, zu dem, was es bedeutet, eine Band zu sein.
Als wollten sie es nun allen Spöttern zeigen, starten die Hosen ihr neues Album „Laune der Natur“ (JKP) mit „Urknall“, das – nomen est omen – im Punkgalopp losstürmt. So bleibt das Album nicht. Schon der dritte Song „Wannsee“ bietet einen elektronischen Anfang, Reggae und einen hymnischen Chorus, und mit der ersten Single „Unter den Wolken“ sind wir schon wieder beim Kraftpop mit U2-Gitarren. Die schon seit langem mit Stilen spielenden Hosen lassen sich vom Schmäh der wahren Punks nicht mehr einengen, sie bringen ein soundbuntes Allerlei – von Hardrock-Riffs („Energie“) bis Westernklang („Die Schöne und das Biest“).
Die Hosen sind tot, es leben die Hosen!
Thematisch kreist viel um Heimat, Endlich- und Vergänglichkeit, nicht alles ist frei von Pathos und Sentiment. Die alte Gang träumt sich gleich in mehreren Liedern in die Musikstadt Düsseldorf zurück. Und sie lässt im letzten Song ihren verstorbenen Ex-Drummer Wölli singen, es bestehe „Kein Grund zur Traurigkeit“. Unterm Strich ist es das wohl persönlichste Album der Hosen.
In „Wie viele Jahre (Hasta La Muerte)“ wird die Bandgeschichte durch den Zeitraffer gejagt und die Frage gestellt „Wie viele Jahre kann das so weitergehn“. Worauf der Song „ICE nach Düsseldorf“ umgehend eine böse Antwort gibt, ein augenzwinkerndes Lied vom Hosen-Tod, dem letzten Schwarzfahren im Sarg, der Gruftlegung auf dem Südfriedhof. Bange könnte einem da werden. Aber wer die Spezialedition mit dem beigefügten Cover-Album „Learning English Lesson 2“ besitzt und hört, wie hier freudvoll zu Songs von Dead Boys, Buzzcocks, Ruts und Boomtown Rats mit Gitarren gerüpelt wird, schöpft wieder Hoffnung .
Es ist, wie es immer war: Die Hosen sind tot, es leben die Hosen!http://m.maz-online.de/Nachrichten/Kultu…Laune-der-Natur


Ach du meine güte, dass klingt nach einem Ballast der Republik 2... mit nur den schlechten Songs
Es kommt die Zeit
in der das Wasser wieder steigt...
Es kommt die Zeit
in der der Airport wieder brennt...

Campi1995

PastorOfMuppets

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556

Sonntag, 30. April 2017, 11:23

Falls schon gepostet, dann sorry..

Eine Zeile aus Pop und Politik: Wer will schon eure Lieder, geht endlich aus dem Weg / Spart euch die Kommentare zu Pop und Politik“:

Korn, Bier, Schnaps und Wein

und wir hören unsere Leber schrein'

kateissa

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Montag, 1. Mai 2017, 20:05

https://www.nordbuzz.de/lifestyle/musik/…ur-8231843.html

Zitat

Vorab: Ein neues „Tage wie diese“ ist nicht auf diesem Album. Auch wenn
die Hosen dem eigenen Bekunden nach gerne noch so einen Hit geschrieben
hätten. Aber „Laune der Natur“ ist keine aufs Stadion, auf die Bengalos
und wehenden Flaggen hin geschriebene Hymnensammlung. Das neue Werk
wirkt unrunder, allerdings auch etwas eitler als die beiden vorherigen,
die nach einer längeren Schaffenskrise bei der Mehrzahl der Fans als
sehr gelungen durchgingen. Mit „Laune der Natur“ wird es mancher von
ihnen schwerer haben.

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Campi1995

Kuddel Fan 97

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558

Montag, 1. Mai 2017, 20:21

Na das klingt doch ganz gut - keine Stadionhymnen wären mal ein Anfang.

The easiest thing to do.

Just say fuck you.

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servolenker

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559

Montag, 1. Mai 2017, 20:42

ich habe gerade diesen böhmermann vor augen

Zitat

Ihr Song „Pop & Politik“ dreht sich höchst sarkastisch um
Ihr politisches Engagement und die Tatsache, dass Sie dafür gerne mal
harsch angegangen werden. Darf man also folgern, dass Sie sich über
diese Kritik ärgern?



Campino: Ach, ich
sehe das eher mit einem lachenden Auge. Ganz ehrlich: Dieser Song sollte
zuerst gar nicht aufs Album. Den Titel fanden zwar alle gut. Aber die
Jungs meinten auch: „Willst Du auf dieses Thema wirklich noch mal
eingehen? Das will doch keiner hören.“ Der Song sollte dann nur als
Bonussong auf eine der Singles. Aber dann hat uns „Pop & Politik“
doch so einen großen Spaß gemacht, auch weil das Lied so rau ist und da
reichlich geschrien und gerotzt wird, dass wir es in letzter Sekunde
doch noch auf die Platte packten.

Das musste ja auch mal gesagt
werden. Für uns selber. Wir mussten mal auf all diese Klischees, mit
denen man da so angegangen wird, und auf dieses Phänomen der Shitstorms
eingehen. Das hat heutzutage ja eine neue Qualität: Die Leute haben zwar
schon vor 30 Jahren dieselbe Scheiße gedacht. Aber man hat es nicht zur
Kenntnis nehmen können, weil es kein Internet gab.
quelle: http://www.wz.de/home/kultur/musik/die-t…lanen-1.2426198
http://www.wz.de/lokales/duesseldorf/kul…liebe-1.2425875

Kuddel Fan 97

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560

Montag, 1. Mai 2017, 20:50

"Aber dann hat uns „Pop & Politik“
doch so einen großen Spaß gemacht, auch weil das Lied so rau ist und da
reichlich geschrien und gerotzt wird, dass wir es in letzter Sekunde
doch noch auf die Platte packten."

Das klingt doch auch sehr ordentlich :D
Ich habe richtig Bock auf Freitag.
The easiest thing to do.

Just say fuck you.

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