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  • »Wehende Bayernfahnen« ist männlich

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Mittwoch, 26. April 2017, 00:15

Legenden haben gar nicht so viel mit dem Zeitpunkt des Ablebens zu tun, da meiner Meinung nach deren Definition eher daherrührt, wie stark sie über einen längeren Zeitraum öffentlich präsent bleiben. Bei den meisten kann das natürlich erst nach deren Tod wirklich definiert werden, aber brauchen wir denn wirklich den Tod eines Boris Becker, um die legendäre "Becker Faust" zu machen? Muss Sven Hannawald erst sterben, bevor seine vier Siege bei der Vierschanzentournee 2002 als legendär bezeichnet werden? Ich denke nicht...

Ähnlich ist es mit Musik. Die Stones produzieren noch einiges davon. Aber früher oder später werden auch Mick Jagger und Keith Richards sterben. Trotzdem werden die Rolling Stones als Legenden bezeichnet werden, völlig egal, was bis dahin noch passiert. So auch Metallica, Queen, The Beatles, Elvis Presley, Pink Floyd usw.

Wenn ihr mich fragt, ob die Hosen eine Legende sind, dann kann meine Antwort nur lauten: ja! Eine Band, die so lange gegen alle Regeln des Geschäfts bestanden hat (vor allem auf die ersten 5-6 Jahre bezogen), die so lange am Ball blieb, obwohl richtig nennenswerte Erfolge lange auf sich warten ließen, die mindestens drei Mal (Hier kommt Alex, Jägermeister, Tage wie diese) ein Stammpublikum vergrault und sich trotzdem in einer Welle aus Euphorie und Rückhalt wiedergefunden und behauptet hat, die so lange in der gleichen Besetzung blieb, kann nur als außergewöhnlich bezeichnet werden. Dazu kommt noch die Fähigkeit, (Achtung, persönliche Ebene) auf fast jede meiner Lebenslagen einen passenden Song parat zu haben und mir persönlich im gleichen Moment das Gefühl "unfassbar geil, das will ich auch mal erreichen!" wie auch "unfassbar geil, das ist so dermaßen gut, das kann ich niemals erreichen!" zu vermitteln.

Ich habe mit "Unter den Wolken" festgestellt: diese Band wird noch so lange Mist bauen können, wie ich auf diesem Planeten wandle. Es wird NICHTS an das heranreichen, was sie bis hier hin vollbracht haben. Zumindest, was die deutsche Musikszene angeht, sind die Toten Hosen der Inbegriff von LEGENDÄR. :love:

Kettenreaktion
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Es ist das alte Leid im neuen Gewand!
Habt ihr das nicht kapiert, habt ihr das nicht erkannt?
Alles was hier passiert ist schon mal so gewesen!
Um das zu sehen muss man kein Geschichtsbuch lesen!

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DTH_HB_86

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Mittwoch, 26. April 2017, 08:43

Legenden haben gar nicht so viel mit dem Zeitpunkt des Ablebens zu tun, da meiner Meinung nach deren Definition eher daherrührt, wie stark sie über einen längeren Zeitraum öffentlich präsent bleiben. Bei den meisten kann das natürlich erst nach deren Tod wirklich definiert werden, aber brauchen wir denn wirklich den Tod eines Boris Becker, um die legendäre "Becker Faust" zu machen?
Nicht unbedingt, nein. Aber Boris Becker ist ein schönes Beispiel dafür, wie man sein eigenes Bild in der Öffentlichkeit zerlegen kann. Sportlich Weltklasse hat er nach seinem Karriereende nur noch Presse gemacht mit eher unglücklichen Geschichten aus seinem Privatleben, peinlichen Fernsehauftritten, noch peinlicheren Werbesports und völlig unqualifizierten Auftritten als "Experte" bei Premiere/Sky etc.

Meine persönliche Wahrnehmung von Boris Becker ist konsequent negativ, seinen Legendenstatus als Sportler kenne ich zwar noch aus der Erinnerung, nehme ich aber nicht mehr als maßgeblich wahr.

Es muss ja nicht immer gleich ein frühzeitiges Ableben sein, das einen vor dem Peinlichwerden und damit auch Zerlegen des eigenen Legendenstatus bewahrt, aber ein Rückzug aus dem "öffentlichen Leben" hätte bei der ein oder anderen Person manchmal nicht geschadet.

Ähnlich verhält es sich auch mit Otto, der in den 70ern und 80ern einfach genial war, aber ab den späten 90ern immer mehr zu einer Karikatur seiner selbst verkam.
Die Hoffnungslosigkeit stirbt zuletzt.

oaausb

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Mittwoch, 26. April 2017, 09:05

Ähnlich verhält es sich auch mit Otto, der in den 70ern und 80ern einfach genial war, aber ab den späten 90ern immer mehr zu einer Karikatur seiner selbst verkam.
Diese Aussage gilt so auch für MM Westernhagen, der hier ja auch schon als Legende genannt wurde.

RackerJ

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Mittwoch, 26. April 2017, 09:11

Chuck Berry war für mich - der ja Schwierigkeiten mit lebenden Legenden hat - ein Beispiel einer Legende auch vor seinem Tod.

Die Onkelz sind aufgrund der vielen Gerüchte (nicht aufgrund der Selbstbeweihräucherung) auch "irgendwie" legendär.


Wenn ihr mich fragt, ob die Hosen eine Legende sind, dann kann meine Antwort nur lauten: ja! Eine Band, die so lange gegen alle Regeln des Geschäfts bestanden hat (vor allem auf die ersten 5-6 Jahre bezogen), die so lange am Ball blieb, obwohl richtig nennenswerte Erfolge lange auf sich warten ließen, die mindestens drei Mal (Hier kommt Alex, Jägermeister, Tage wie diese) ein Stammpublikum vergrault und sich trotzdem in einer Welle aus Euphorie und Rückhalt wiedergefunden und behauptet hat, die so lange in der gleichen Besetzung blieb, kann nur als außergewöhnlich bezeichnet werden. Dazu kommt noch die Fähigkeit, (Achtung, persönliche Ebene) auf fast jede meiner Lebenslagen einen passenden Song parat zu haben und mir persönlich im gleichen Moment das Gefühl "unfassbar geil, das will ich auch mal erreichen!" wie auch "unfassbar geil, das ist so dermaßen gut, das kann ich niemals erreichen!" zu vermitteln.

Ich habe mit "Unter den Wolken" festgestellt: diese Band wird noch so lange Mist bauen können, wie ich auf diesem Planeten wandle. Es wird NICHTS an das heranreichen, was sie bis hier hin vollbracht haben. Zumindest, was die deutsche Musikszene angeht, sind die Toten Hosen der Inbegriff von LEGENDÄR. :love:

Klasse Lobhudelei auf die Hosen. :thumbsup:
Sehe es ähnlich.
Dies sollte uns aber nicht vergessen lassen, dass Al Bundy 1966 VIER (!) Touchdowns in einem Spiel gemacht hat und den Polk High School Panthers damit zur Stadtmeisterschaft verholfen hat.

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Mittwoch, 26. April 2017, 09:12


tote legenden:

ginger baker


der lebt aber noch ;)

und bei den lebenden hast du natürlich MIKE PATTON vergessen! :D

Es müsste immer Musik da sein.
Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da.
Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.

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Mittwoch, 26. April 2017, 10:31

spielverderber... hätte keiner gemerkt :)
dachte echt, der sei hinüber...

patton, rose, hetfield, campino - hatte ich aufm schirm, aber irgendwie sind die noch zu wenig "legendär" für mich, wenn auch in der topliste der lebenden musiker.

"the list goes on and on.." sollte verdeutlichen, dass da noch einige fehlen :D.

F!CKEN

  • »ewingoil72« ist männlich

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Mittwoch, 26. April 2017, 10:37

spielverderber... hätte keiner gemerkt :)
dachte echt, der sei hinüber...


wird wohl nicht mehr so lange dauern... :wacko::(

Es müsste immer Musik da sein.
Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da.
Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 09:05

Frankreich weint - ihr Nationalheld Johnny Hallyday ist letzte Nacht gestorben. Dass er krank war und Krebs hatte, wusste man - nun hat er ihn geschafft, Alter 74.

Der gebürtige Belgier Hallyday (Smet mit richtigem Namen) war in Frankreich das was Elvis für den Rest der Welt war. Er war Rock n Roll-Pionier für die Franzosen, später - in den 70ern - hat er mit Schlager kokettiert, um dann dann wieder zu seinen Rockwurzeln zurückzufinden.

Ich bin in Genf geboren, in der französisch sprechendnen Schweiz, mein Vater ist Welscher (so nennt man die Menschen der französisch sprechenden Schweiz) und seit seiner Jugend grosser Johnny Hallyday-Fan. Mir wurde die Musik von Hallyday in die Wiege gelegt und ich fand eigentlich das Meiste von ihm ok bis sehr gut! Grad seine (Power)Balladen waren für mich immer grossartig - Vivre pour le meilleur, Quelques cris, L'envie, Ma gueule, Que je t'aime, J'oublierai ton nom, Merci, Le Ghetto, Ce que je sais, Je te promets oder M'arreter la...

Live habe ich ihn 3x sehen dürfen; 1994, 2003 und 2005 - jedesmal grossartig und eine Klasse für sich!

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