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Hendrik91

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101

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 20:34

Ich habe sie als Vorband in Frankfurt/Oder bei den Hosen gesehen. Musikalisch fande ich das gar nicht übel. Aber in jeder Ansage ging es um die bösen Nazis, den bösen Staat und die bösen Polizisten. Das finde ich alles etwas einseitig, auch wenn dieser Kampf gegen rechts wohl auch etwas mit ihrer Heimat zu tun hat. Mich hat das Geschwafel trotzdem irgendwann gelangweilt.
Dennoch höre ich ihre Musik hin und wieder ganz gern. Meines Erachtens haben sie gute Songs im Repertoire. "Komplett im Arsch", "Geschichten aus Jarmen, "Gehen oder bleiben", "Warten auf das Meer" oder "Mit dir" finde ich schon ziemlich stark. Die machen beim Hören echt Spaß. Dabei kann ich dann auch mal gut das zumeist nervige Gebrabbel ausblenden.

Wir werden immer laut durch's Leben zieh'n, jeden Tag in jedem Jahr :thumbup:



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Kuddel83

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102

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 21:08

Feine Sahne Fischfilet wäre auch was Feines. Die fand ich als Vorband in FFO spitze. Die haben ordentlich eingeheizt.Für mich neben den Donots und Royal Republic eine der besten Vorbands der Hosen der letzten 10 Jahre!
...Das finde ich alles etwas einseitig, auch wenn dieser Kampf gegen rechts wohl auch etwas mit ihrer Heimat zu tun hat. Mich hat das Geschwafel trotzdem irgendwann gelangweilt....

Was denn jetzt? :D

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103

Freitag, 13. Oktober 2017, 04:34

Mal davon abgesehen, dass das FSF-Repertoire thematisch gesehen deutlich mehr umfasst, als nur Nazi-, Staat- und Bullenschelte finde ich es hin und wieder nicht verkehrt, ein paar Punk-Eventies vor den Latz zu knallen, wofür diese Musik, die sie alle so feiern, eigentlich mal stand und immer noch stehen sollte. Monchi hat die Zuschauer durchaus schon angepöbelt, dass es ihn ankotzt, vor 2.000 Leuten zu spielen, die gemeinsam "Nazis raus!" skandieren, während er Wochen zuvor bei einer Demo in derselben Stadt nur zwischen knappen 200 Seelen stand.
Wann kam so eine Ansage zuletzt von den Hosen?

Den Mut, das eigene Publikum auch mal mit etwas zu konfrontieren, rechne ich denen hoch an. Und dass die Ansagen mit dem Ausdruck "digga" an allen Ecken und Enden gespickt sind, ist definitiv unschön, aber da sollte auch jeder Kritiker noch mal auf Campinos Ansagen achten und Signalwörter mitzählen. Ist letztlich einfach eine andere Art zu reden und bei FSF kommt zumindest noch das Gefühl von Spontaneität auf...

Kettenreaktion
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Es ist das alte Leid im neuen Gewand!
Habt ihr das nicht kapiert, habt ihr das nicht erkannt?
Alles was hier passiert ist schon mal so gewesen!
Um das zu sehen muss man kein Geschichtsbuch lesen!

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Ewiggestriger

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104

Freitag, 13. Oktober 2017, 06:33

Die band ist mir ziemlich latte,aber ansonsten kann ich mich der bayernfahne nur anschließen.


Conse

Der Mann aus Laramie (und Marienfelde)

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105

Freitag, 13. Oktober 2017, 08:19

Mal davon abgesehen, dass das FSF-Repertoire thematisch gesehen deutlich mehr umfasst, als nur Nazi-, Staat- und Bullenschelte finde ich es hin und wieder nicht verkehrt, ein paar Punk-Eventies vor den Latz zu knallen, wofür diese Musik, die sie alle so feiern, eigentlich mal stand und immer noch stehen sollte. Monchi hat die Zuschauer durchaus schon angepöbelt, dass es ihn ankotzt, vor 2.000 Leuten zu spielen, die gemeinsam "Nazis raus!" skandieren, während er Wochen zuvor bei einer Demo in derselben Stadt nur zwischen knappen 200 Seelen stand.
Wann kam so eine Ansage zuletzt von den Hosen?

Den Mut, das eigene Publikum auch mal mit etwas zu konfrontieren, rechne ich denen hoch an. Und dass die Ansagen mit dem Ausdruck "digga" an allen Ecken und Enden gespickt sind, ist definitiv unschön, aber da sollte auch jeder Kritiker noch mal auf Campinos Ansagen achten und Signalwörter mitzählen. Ist letztlich einfach eine andere Art zu reden und bei FSF kommt zumindest noch das Gefühl von Spontaneität auf...
Die selbe Ansage kam auch, garantiert früher schon, von Farin Urlaub. Und was machen wir da jetzt draus?
Davon abgesehen: Punk stand sicherlich ursprünglich nicht für einseitigen Extremismus - eher im Gegenteil.


Das eigene Publikum etwas zu konfrontieren ist eine gute Sache, sehe ich auch so und gerade bei den Fischfingern mag die oben genannte Ansage vielleicht sogar insbesondere angebracht sein, mehr noch als bei Farin U oder den Ärzten - wo ich diese Haltung auch eher begrüße als das aufgesetzte "Nazis Raus" nach einer Runde "Madelaine". Wie viele Salonlinke es auch bei Feine Sahne inzwischen gibt, dürfte ja manchem Fan erster Stunde inzwischen auch sauer aufstoßen.... Hindert natürlich nicht daran, immer größere Venues zu buchen.

Nichts desto trotz finde ich eine Konfrontation mit dem Publikum in Form von "Willkommen in Deutschland", "Europa" und meinethalben auch "Sascha" um einiges geistreicher als diese McPomm Plattitüden.

In jedem Fall lasse ich mich von diesem Pfeffisaufenden Selbstdarsteller nicht als Nazi oder Nazibefürworter brandmarken. Damit hat sich die Diskussion um die Band dann auch für mich erledigt. Der Rest mag ja teilweise Auslegungs- oder Geschmacksache sein, aber das ist einfach indiskutabel. Daher auch der Verweis auf die tolle Ausdrucksweise. Ich mag zwar den Begriff "Digga" nicht, mir gings aber eher um die fehlenden Inhalte....

Vielleicht "muss kein Mensch Bulle sein", aber es wird auch keiner gezwungen zum Linksfaschisten zu werden.
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Hendrik91

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106

Freitag, 13. Oktober 2017, 09:41

Feine Sahne Fischfilet wäre auch was Feines. Die fand ich als Vorband in FFO spitze. Die haben ordentlich eingeheizt.Für mich neben den Donots und Royal Republic eine der besten Vorbands der Hosen der letzten 10 Jahre!
...Das finde ich alles etwas einseitig, auch wenn dieser Kampf gegen rechts wohl auch etwas mit ihrer Heimat zu tun hat. Mich hat das Geschwafel trotzdem irgendwann gelangweilt....

Was denn jetzt? :D
Als Vorband, die man erstmal auf ihre musikalische Darbietung reduziert, ist FSF in meinen Augen ein Gewinn für die Tour. Wie ich bereits sagte, finde ich einige Sachen von ihnen wirklich gut. In FFO war es daher wirklich stark, FSF als Vorband zu haben. Deswegen gehören sie für mich auf der musikalischen Ebene zu einer der Top Vorbands der letzten Jahren.
Was ich aber abseits der musikalischen Darbietung zwischen den Songs nervig fande, waren die Ansagen von Monchi. Das ist der Punkt, den ich am Auftreten der Band kritisiere. Ihr Kampf gegen rechts ist aller Ehren Wert und vermutlich durch ihre Heimat auch mehr als legitim. Aber irgendwann sollte man es auch mal gut sein lassen und nicht jede Ansage dazu benutzen, um gegen Nazis auszuteilen. Ich würde mal sagen, dass mindestens 95% der Konzertbesucher sich darüber einig sind, dass eine solche Ideologie scheiße ist. Da muss man nicht immer und immer wieder in diese Kerbe schlagen. So bekommt das für mich einen faden Beigeschmack, weil es musikalisch gesehen Spaß macht, der Gruppe zuzuhören. Deswegen betrachte ich die Gruppe immer unter diesen beiden Gesichtspunkten.
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vampyrella

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107

Freitag, 13. Oktober 2017, 10:09

Mal davon abgesehen, dass das FSF-Repertoire thematisch gesehen deutlich mehr umfasst, als nur Nazi-, Staat- und Bullenschelte finde ich es hin und wieder nicht verkehrt, ein paar Punk-Eventies vor den Latz zu knallen, wofür diese Musik, die sie alle so feiern, eigentlich mal stand und immer noch stehen sollte. Monchi hat die Zuschauer durchaus schon angepöbelt, dass es ihn ankotzt, vor 2.000 Leuten zu spielen, die gemeinsam "Nazis raus!" skandieren, während er Wochen zuvor bei einer Demo in derselben Stadt nur zwischen knappen 200 Seelen stand.
Wann kam so eine Ansage zuletzt von den Hosen?

Den Mut, das eigene Publikum auch mal mit etwas zu konfrontieren, rechne ich denen hoch an. Und dass die Ansagen mit dem Ausdruck "digga" an allen Ecken und Enden gespickt sind, ist definitiv unschön, aber da sollte auch jeder Kritiker noch mal auf Campinos Ansagen achten und Signalwörter mitzählen. Ist letztlich einfach eine andere Art zu reden und bei FSF kommt zumindest noch das Gefühl von Spontaneität auf...



Sicherlich so nicht falsch.

Aber das Hosenpublikum hat größtenteils recht wenig mit Punk am Hut. Der Altersdurchschnitt ist halt eben nicht Mitte 20, sondern eher Mitte 40.

Ich selber brauche niemanden der mir sagt wie ich was finden soll. Das Nazis Scheisse sind weiß ich auch selber, das braucht mir keiner von der Bühne zu sagen.
Jedoch: Ich schätze das Engagement von FSF in ihrem Bundesland sehr. Da ist das auch nötig.
Ende.

binda

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108

Freitag, 13. Oktober 2017, 10:51

Fuer mich war der erste Eindruck damals auch eher der einer Schuelerband, in der die "uncoolen" halt ne Clique gegruendet haben, in der sie einem neurotischen dicken Selbstdarsteller hinterher rennen [...]
Klingt irgendwie nach einer bekannten Band aus Düsseldorf in den Anfangsjahren... :D
*****************************
+ + + SUCHLISTE + + +
... Helau (Promo CD) ... All For The Sake Of Love (Promo CD) ... Tout pour sauver l’Amour (Promo CD) ... Liebeslied (7‘ Promo Single)

Conse

Der Mann aus Laramie (und Marienfelde)

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109

Freitag, 13. Oktober 2017, 19:50

Touché, der war gut :D

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