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pillermaik

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Sonntag, 10. Juni 2018, 08:39

Von Top zu Flop: Bands

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Gibt es auch Bands, die ihr mal geliebt habt - die dann aber über die Jahre Musik abgeliefert haben, die ihr nicht mehr nachvollziehen konntet? Eventuell durch eine Stiländerung oder sonst was? Da gibt es Bands, bei denen man heute jeweils bei neuen Releases den Kopf schüttlet, gleichzeitig aber ältere Werke verehrt und liebt, sie regelmässig auflegt...

Jede Band hat sicher mal 1, 2 nicht so starke Alben veröffentlicht - das gehört dazu, das meine ich hier aber nicht! Sondern ein Absturz, der richtig weh tut, weil sich die Bands nicht mehr erholen konnten (natürlich alles rein subjektiv)!

Ich habe das am schlimmsten bei der Band TIAMAT erlebt... Erst machten sie Death Metal, dann kamen etwas Pink Floydsche Elemente dazu und auf dem Peak veröffetlichten sie 1994 das wunderschöne Hammeralbum "Wildhoney", das für mich zu den besten Alben ever gehört! Danach ging es dann rapide bergab - zwar war der Nachfolge "A deeper kind of slumber" nocht ganz gut, aber was dann kam, dieses Abdriften in den peinlichen Gothic-Kitsch-Metal - furchtbar!

Ähnlich und vor allem gleichzeitig ging es mir mit PARADISE LOST. Auch ihre Wurzeln lagen im Death Metal und sie hatten ihren Peak mit "Icon" (1993) und "Draconian times" (1995) - zwei wundervolle Alben, die mich in der Zeit enorm bewegten.. Danach kam der Absturz - auch PL biederten sich dem nichtssagenden Gothic-Mist an und wurden eine Lachnummer.

MANDO DIAO: Ihre ersten 3 Alben waren so stark, dass ich damals um 2006 rätselte, ob sie die neuen Beatles werden könnten (natürlich nicht in Sachen Kreativität und Pionierarbeit etc) - doch es war ernüchternd, was dann von der Band kam. Ihre Hitsingle "Dance with somebody" und was danach noch alles kam, hatte 0,00 mit der Poweroffensive der Alben "Bring 'em in" und "Hurricane bar" zu tun. Mit "Aelita" folgte 2014 eine radikale Stiländerung - weg vom Retro-Rock, hin zu den 80ern, allerdings nicht sonderlich glücklich umgesetzt. Dann verliess einer der beiden Hauptsongwriter und Sänger die Band, seither sind Mando Diao für mich total durch... Dabei hatte ich zwischen 2003 und 2006 mit ihnen die mitunter geilsten Konzerte!

MUSE: Ende der 90er sah ich die damals unbekannte Band live - ich belächelte sie etwas als Radiohead-Kopie! Dann wurde 2001 das Hammeralbum "Origin of symmetry" veröffentlicht und ich wurde richtig Fan der Gruppe - das hielt an bis und mit "Black holes and revelations" (2006) und auch "The Resistance" war noch ganz ok! Aber was danach kam; Absturz deluxe, kann die Band nicht mehr hören, grausam!

MILLENCOLIN & THE OFFSPRING: Wie ich anfangs/Mitte der 90er ihre Scheiben geliebt habe - von Offspring "Smash" und auch noch "Ixnay on the ombre" - aber danach kam der tiefe Fall in die Bedeutungslosigkeit - dasselbe mit Millencolin, die mit "Tiny tunes" & "Life on a plate" zwei klasse Alben ablieferten.. Bereits "For monkeys" (1997) war zu 80% dicke Scheisse!

Und da wären noch DIE ÄRZTE; für mich die Initialzündung für den Punkrock um 1987. Ich war 11 und da kann man ihre bösen und albernen Texte natürlich gut nachvollziehen. Dann die Trennung, für mich ein kleiner Weltuntergang - umso erfreuter war ich, als sie 1993 zurück kamen mit Supersongs wie "Für uns", "Kopfüber in die Hölle" und auch "Schrei nach Liebe" - allerdings ging es ab da ziemlich schnell und massiv bergab. Zwar war "Le Frisur" eine wunderbar erfrischende, lustige - jedoch nicht unbedingt im klassischen Sinne gute - Scheibe, aber ab da war's das eigentlich für mich mit DÄ!

Bad Religion haben sich zB ja wieder gefangen, während sie zwischen 1996 und ca. 2002 auch nur noch Kackscheiben veröffentlichten, ähnlich Metallica (deren oft verrissenes "Load" ich fantastisch finde) - das sind dann positive Beispiele, die hier nicht gement sind - ebenso für mich Duran Duran, die in den späten 80ern und frühen 90ern nur Mist ablieferten! Heute wieder top.

Gibt es Bands, bei denen es euch ähnlich erging?
F!CKEN

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batschkapp

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Sonntag, 10. Juni 2018, 08:50

Beatsteaks


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MartinDortmund666

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Sonntag, 10. Juni 2018, 08:52

Paradise Lost klingen heutzutage wieder so wie zu Gothic (Album) Zeiten. Tiamat können es zumindest noch live. Bei Metallica kam nach dem schwarzen Album nichts zwingendes mehr. Bad Religion waren nie schlecht, vielleicht ein wenig langsamer. Bei den anderen Bands passt es in etwa.


Kuddel Fan 97

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Sonntag, 10. Juni 2018, 08:52

Auf jeden Fall Beatsteaks

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Mr. BammBamm

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Sonntag, 10. Juni 2018, 09:31

Living end
Beatsteaks
Ärzte

Menschen, die blind in Kollektive sich einordnen, machen sich selber schon zu etwas wie Material, löschen sich als selbstbestimmte Wesen aus. Dazu paßt die Bereitschaft, andere als amorphe Masse zu behandeln. (Adorno)


"As long as the general population is passive, apathetic, diverted to consumerism or hatred of the vulnerable, then the powerful can do as they please, and those who survive will be left to contemplate the outcome." (Chomsky)

Eckimann

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Sonntag, 10. Juni 2018, 09:40

Für mich auf jeden Fall The Cure.

Ende der 80er, Anfang der 90er waren Cure für mich von der Wichtigkeit her so eine Art Parallel-Band zu den Hosen, wenn auch mit ganz anderer Musik. Hab die oft gehört.

Eigentlich kam schon ab 1996 nix brauchbares mehr, die Alben wurden immer seltener und Robert Smith wollte wie immer jedes Mal die Band auflösen. :D

Btw: Ich hatte mir immer fest vorgenommen, The Cure nochmal live zu sehen.

Vor dem letzten Frankfurt-Konzert habe ich den "Fehler" gemacht, mir online ihre Tour-Konzerte anzusehen und war entsetzt, wie alt Robert Smith geworden war und was er inzwischen für eine leblose Performance abgibt.
Das Geld fürs Ticket habe ich mir dann gespart...  8)

Wir werden immer laut durchs Leben ziehn,
jeden Tag in jedem Jahr.
Und wenn wir wirklich einmal anders sind,
ist das heute noch scheißegal.

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pillermaik

Don Krawallo

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Sonntag, 10. Juni 2018, 09:53

Beatsteaks: So sehr ich diese Band live noch immer weit geiler fand als auf Platte - selbst im Frühsommer letztes Jahr fand ich das live trotz allem noch richtig gut (Arnim macht halt echt ne Menge wett) - aber spätestens mit Yours find ich das zeitweilig echt nur beschämend. Das Vorgänger-Album Beatsteaks, dass ich auf Platte auch schon nicht berauschend fand, hatte zumindest live noch seine Berechtigung (wie gesagt Arnim halt - in Charisma, Authentizität und Ausstrahlung auch Campino ne Menge Voraus), aber das aktuelle?! Ich hab es bis heute trotz aller Sympathien nicht geschafft, es mir einmal am Stück anzuhören... Dass dann auch live noch Deichkind etc. für solch sch... Stücke dazu kommt und es mit dem Höhepunkt des Gigs darstellen soll, einfach nur NEIN...


S-Man

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Sonntag, 10. Juni 2018, 09:56

Für mich ganz klar Die Ärzte. Weder Platte noch live seit einigen Jahren begeisterungsfähig.

Beatsteaks sehe ich auch so, ähnlich Green Day, die mich nach 21st Century Breakdown nicht mehr begeistern konnten - live sowieso nie.

Ganz enttäuschend ist für mich seit Jahren Meat Loaf. Nach einigen schlechteren Sachen lieferten Jim Steinman und ML mit. Bat out of Hell III durchaus nochmal ein solides Album ab. Aber was der Typ inzwischen live zusammen jammert, ist wirklich wirklich gruselig. Bei Booh3 mussten die Tonmixer wirklich ganze Arbeit leisten, um diese nicht mehr vorhandene Stimme irgendwie noch aufzuwerten. Live die Hölle. Band super, aber lasst den Mann nicht mehr ans Mikro! Alle Folgealben waren für die Tonne. Klarer Fall von nicht gewusst, wann es besser gewesen wäre, aufzuhören.

Momentan sehe ich Nightwish im Tal. Eine Band, der ich sehr lange etwas abgewinnen konnte und meiner Meinung nach auch mit dem FrontfrauWechsel noch mal Qualität zunahm - den neueren Stil mag ich noch mehr als den alten. Mit Imaginaerum lieferte die Band ihr Meisterstück ab. Das Folgealbum (wieder mit Frontfrauwechsel) war dürftig und das aktuelle BestOf sowieso. Ist jetzt noch kein Flop und Imaginaerum zu wiederholen ist mMn quasi unmöglich, aber ich bin sehr gespannt auf die Tour und die Zukunft.

Auch Trans-Siberian Orchestra ist eine Nummer, die ich verehre. Das letzte Album war nicht gut, und ist auch schon ne Weile her. Gut, dazu beigetragen hat sicherlich der Tod ihres Masterminds. Bin gespannt wie es hier weiter geht. Aber mit Beethoven's Last Night haben sie für mich ein Ever - Top10-Album geschaffen.

Ansonsten gibts Bands, die für mich kaum noch gute Alben machen, aber live immernoch sehenswert sind: Metallica, Red Hot Chili Peppers, Mutabor

Bei Ballast/Krach der Republik habe ich sogar ein wenig mit den Hosen gehadert, allerdings gabs selbst da noch großartige Aktionen und Clubauftritte, so dass es mir schwer fällt, sie hier einzuordnen. Und an der LdN und der Tour ist ja aktuell nur wenig auszusetzen.

Vielleicht als nicht ganz ernst gemeinte Ergänzung: Die Prinzen. Ich ahbe sie als kleines Kind geliebt. Als ich dann in die Pubertät kam und mich ernsthaft mit Musik auseinander setzte, waren die neuen Sachen doof. Allerdings muss das so ein Nostalgie-Ding sein: Die alten Sachen höre ich immer noch sehr gern.

Und Beethoven hat auch schon ne Weile nix brauchbares mehr gebracht...

Ja, ich stehe auf "Heute hier, morgen dort".

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pillermaik

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Sonntag, 10. Juni 2018, 10:12

Gerade die Peppers haben mit ihrem letzten Album mehr als überzeugt. Ähnlich wie Slipknot nach nen beschissenen Album wieder ne gute Plate lieferten.


Linkin Park
Die ersten zwei Alben waren extrem stark, danach kam aber nur noch Müll.

Black Eyed Peas
Die ersten zwei Alben sehe ich als extrem gelungene Hip-Hop Alben an. Cooler Sound und sehr gute Raps. Dann kam Fergie und der Abstieg. Inzwischen ist Fergie weg und man macht wieder Old Scholl Rap. Trotzdem extrem harte Jahre


pillermaik

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Sonntag, 10. Juni 2018, 11:49

ac/dc: letztes starkes album war 1979 „highway to hell“! danach einzelne (sehr) gute songs, aber die alben insgesamt; furchtbar! besonders ab „the razors edge“ fast unhörbar!

deep purple: gillan, geh in rente! was die DP-coverband seit jahrzehnten ablässt ist kaum zu ertragen! letztes wirklich gutes album, wenn auch mehr rainbow als DP: slaves& masters, 1990.
F!CKEN

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