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Gabumon

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Montag, 30. Juli 2018, 11:41

Für eine Stadiontour(!) trauen sich die Hosen da schon sehr sehr viel

Wäre das Set jetzt für eine Clubtour vor 400 Leuten oder so, da könnte man sich beschweren

Es kommt die Zeit
in der das Wasser wieder steigt...
Es kommt die Zeit
in der der Airport wieder brennt...

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binda

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Montag, 30. Juli 2018, 18:35

An dieser Stelle möchte ich nun auch mal meine Gedanken äußern, obwohl ich die Setlist Diskussionen bisher immer als äußerst anstrengend, zu kopflastig und teilweise überflüssig empfand. Ich bin nämlich der Ansicht, dass, wenn man von außen nur die nüchterne Setlist betrachtet, und das Konzert daraus resultierend bewertet, man dem Konzert nicht gerecht werden kann. Und das vor allem auch vor dem Hintergrund, dass man selbst nicht einmal auf dem entsprechenden Konzert war. Ein Konzert lebt erfahrungsgemäß von der Atmosphäre, der Stimmung, sowohl auf der Bühne als auch im Publikum, dem Zusammenspiel zwischen Bühne und Publikum, der Lautstärke, den visuellen Eindrücken der Leinwand Videos, den Effekten, den Menschen und Freunden, die man trifft, den eigenen subjektiven Empfindungen und weiteren Faktoren. Alle diese Elemente tragen in ihrem Zusammenspiel zum Konzerterlebnis bei und erlauben eine vernünftige Einschätzung eines Konzerts. Was nützt bspw. die beste Setlist wenn Sound und Lautstärke total beschissen sind?

Zu den aktuellen Einschätzungen hier im Forum habe ich ein ambivalentes Verhältnis. Auf der einen Seite freue ich mich, dass die Setlisten Kritiker der „Krach der Republik“ Tour sich so für die Setlisten der jetzigen „Laune der NaTour“ begeistern können. Ich bin auch begeistert wenn mal wieder „Mehr davon“ o. ä. gespielt wird. Allerdings kann ich auf der anderen Seite nicht erkennen, dass zwischen den beiden Touren Welten liegen. Vor allem auch wenn man die oben beschriebenen Konzerterlebnisse mit in Betracht zieht. Einzig und allein aus diesem Unverständnis heraus habe ich mich überhaupt an der Diskussion beteiligt. Und dabei geht es mir eben nicht darum irgendjemandem die Laune zu verderben oder die aktuellen Setlisten schlecht zu reden. Es ist eher ein Plädoyer dafür, die „Krach der Republik“ Ära nicht ganz so mies darzustellen, wie das teilweise hier getan wird.

Die Hosen stehen schon seit Ewigkeiten vor der Überlegung ob sie Songs spielen die einem größeren Publikum bekannt sind und diesem nicht zu viel zumuten oder Songs, die dem eigenen künstlerischen Anspruch gerecht werden und die von einer im Verhältnis kleinen Anzahl an Hardcore Fans akzeptiert und gefordert werden. Bekanntermaßen hat man sich für ein Grundkonzept entschieden, das eindeutig auf die Masse abzielt und das auch bei dieser Tour gleich geblieben ist. Aus gegebenen Anlass möchte ich diesbezüglich mal das Konzert beim Deichbrand näher betrachten, da die Hosen dieses Festival sowohl 2013 bei der „Krach der Republik“ als auch jetzt 2018 bei der „Laune der Natour“ gespielt haben.

Folgende Songs sind auf beiden Konzerten gespielt worden und entsprechen der erwähnten Grundausrichtung:

Altes Fieber
Das ist der Moment
Bonnie & Clyde
Paradies
Alles aus Liebe
Steh auf, wenn Du am Boden bist
Freunde
Tage wie diese
Hier kommt Alex
Wünsch DIR was
You’ll Never Walk Alone

Auch Auswärtsspiel wurde auf beiden Konzerten gespielt und entspricht vielleicht nicht diesem Schema. Wenn man es allerdings wieder etwas genauer betrachtet, dann ist dieses Ole Ole Ole Ola genau der anspruchslose Mitgröl-Part, der die Masse bedient. Bleibt noch Liebeslied, was auch auf beiden Konzerten kam und nicht so massentauglich ist. Wird aber mittlerweile auch sehr oft gespielt.

Darüber hinaus sind die folgenden Songs zwar nur auf je einem der beiden Konzerte gespielt worden, aber eigentlich nur eine identische Rotation:

Intro Drei Kreuze (2013) – Intro Laune der Natur ( 2018 )
Reisefieber (2013) – Opel Gang ( 2018 )
Jägermeister (2013) – Bommerlunder ( 2018 )
Ballast der Republik (2013) – Laune der Natur ( 2018 )
Should I Stay Or Should I Go (2013) – The Passenger ( 2018 )
Schrei nach Liebe (2013) – Willkommen in Deutschland ( 2018 )
Alles was war (2013) – Du lebst nur einmal ( 2018 )
Alles wird vorübergehen (2013) – Alles passiert ( 2018 )
Far Far Away (2013) – Nachtmusik / T. N. T. ( 2018 )

Dann bleiben von 2013 zum einen noch Draußen vor der Tür und Heute hier morgen dort. Dafür wurden 2018 die vielleicht etwas besseren Single Auskopplungen Unter den Wolken und Wannsee gespielt. Zum anderen hat man im Vergleich zu 2013 noch auf Bayern und Schönen Gruß verzichtet, was schon die größte Veränderung zu den in 2018 verbleibenden Alles mit nach Hause, Disco und Halbstark ist. Gerade die letzten Sachen sind eine Steigerung, aber letztendlich ist das kein riesiger Umbruch oder etwas grundlegend anderes.

Es hat auch in diesem Jahr ähnlich wie 2013 einen deutlichen Abfall bei der Qualität der Setlist aufgrund der größeren Locations gegeben. Die so oft beschworenen, allerdings durchaus auch vorhersehbaren Rotationen von Songs aus früheren Dekaden, wie im letzten Jahr, gibt es in dieser Form nicht mehr. Ein Hammer wie Urknall ist rausgeflogen. Und auch das ganze Potential vom Learning English, Lesson 2 Album wird überhaupt nicht genutzt.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass es definitiv eine Steigerung zur letzten Tour ist. Ich habe die Perlen im letzten Jahr hart abgefeiert und bin glücklich, dass auch viele Kritiker wieder mit an Bord geholt wurden. Allerdings hat es keinen grundlegenden Umbruch gegeben und es liegen keine Welten dazwischen.
*****************************
+ + + SUCHLISTE + + +
... Helau (Promo CD) ... All For The Sake Of Love (Promo CD) ... Tout pour sauver l’Amour (Promo CD) ... Liebeslied (7‘ Promo Single)

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Montag, 30. Juli 2018, 20:03

Ich bin mir selbst noch mein ausführliches Waldbühne Review schuldig, aber ich finde schon, dass zumindest teilweise Welten zwischen beiden Touren liegen. Und zwar zwischen jeweils genau dem 2. Leg der Tour. Die 2012er Hallentour fand ich in Ordnung, zumindest die Berlin Konzerte waren wirklich gut. Also nehme ich das 2013er Ding in Tempelhof und das 2018er Ding in der Waldbühne. Ist beides jeweils Teil der Stadiontour, auch wenn die Waldbühne natürlich kein Stadion ist. Wie auch Pillermaik zum Beispiel sehe ich vor allem auch ein unterschiedliches Auftreten der Band und mehr Variation, was die ganze Sache natürlich spannender macht - auch wenn man sich leider nicht traut den hohen Standard der 2017er Tour zu halten.

2013:
Drei Kreuze (Intro)
Ballast der Republik
Altes Fieber
Auswärtsspiel
Du lebst nur einmal
Das ist der Moment
Alles was war
Heute hier, morgen dort
Bonnie & Clyde
Guter Tag zum fliegen
Sascha
Paradies
Niemals einer Meinung
Meg'n'Jez (Lion anD the Lamb, Call of the Wild)
Pushed again
Schrei nach liebe
Liebeslied
Steh auf
Alex
Wünsch dir was
Tage wie diese

-
OpelGang
Bofrostmann
Sloopy
Should i stay or should i go (Arnim und Peter)
-

Alles wird vorübergehen
Far far away
10 kleine Jägermeister
Schönen Gruß
-
Draußen vor der Tür
Alles aus liebe
Freunde
Walk on


2018 sah es so aus:

Intro (Laune der NaTour 2018 )
Opel-Gang
Auswärtsspiel!
Laune der Natur
Niemals einer Meinung
Alles mit nach Hause
Liebeslied
Das ist der Moment
Bonnie & Clyde
Altes Fieber
Unsterblich (/+Esther & Streicher)
Sascha... (/+Esther & Streicher)
Paradies
Alles aus Liebe
Wannsee
Alles was war
Unter den Wolken
Pushed again
Wünsch DIR was
Hier kommt Alex
Freunde
----
Halbstark
Wieviel Jahre (Hasta La Muerte)
Du lebst nur einmal (/+Esther & Streicher)
Wort zum Sonntag
-----
Draußen vor der Tür
The Passenger
Eisgekühlter Bommerlunder
Schönen Gruß, auf Wiedersehen
-----
Alles passiert (/+Esther & Streicher)
TNT
Tage wie diese
You'll never walk alone
Verschwende deine Zeit (weil ist ja noch nicht 22 Uhr!)
Outro (Kein Grund zur Traurigkeit)

Klar, könnte man meinen dass das auf den ersten Blick ähnlich aussieht, aber im Detail sieht man schon ein paar Unterschiede.

Setlänge:
Relativ vergleichbar. Aber 2018 gibt es den Hang, nach dem eigentlichen Ende eben doch noch mal ein Liedchen rauszuhauen wenn noch Zeit ist. Das ist einfach weniger eingerostet - und in der Waldbühne haben die Hosen definitiv überzogen, was durchaus hätte teuer werden können... 2013 gab es solche Späße recht selten und man konnte die Uhr auch danach stellen welches Lied was beendet.

Covers:
Zählt man Walk on nicht dazu, und ansonsten meine ich hier nur wirkliche Cover und nicht Bearbeitungen oder Sachen mit Eigenanteil der Hosen, gab es 2013 mindestens doppelt so viele Covers (wenn man Meg n' Jez als 2 Cover zählt werden es noch mehr, genau so wie wenn man Heute hier als reines Cover ansieht). Der 2018er Passenger ist meiner Meinung nach zwar nicht nötig, aber angebrachter als der verdammte Sloopy oder das völlig deplazierte Schunkelding Far, Far Away. TNT hätte man sich vielleicht auch sparen können, zumindest ist der Gag mit dem neuen Sänger aber noch nicht so abgenudelt. Und TNT nehme ich auch jederzeit lieber als Far, Far Away weil es halt wenigstens rockt. Es gibt also anno 2018 noch unnötige Cover, aber erheblich wengier. Klarer Pluspunkt für diese Tour im Vergleich. Im direkten Vergleich haben wir 2013 ohne Walk on 7(!!!) Covers im Set. 2018 sind es 2(!!!).

Lieder des neuen Albums:

Hier ist es natürlich ein wenig Geschmacksache, wie sehr man das jeweilige Album mag. Ich persönlich mochte damals die Ballast sehr und mag heute die Laune sehr. Bei der 2013er Tour war als "Ausnahmesong" genau ein einziger dabei, nämlich "Ein guter Tag zum Fliegen". 2018 ist es im Grunde auch nur einer, nämlich "Alles mit nach Hause". Sicherlich kein Weltenunterschied, wobei ich dann anmerken würde, dass letzterer um einiges rockiger ist, während der gute Tag eine weitere Ballade war.


Anordnung der Setlist:

Selbst bei den häufig gespielten Songs wurden endlich mal ein paar etablierte Kombinationen aufgebrochen. Wir haben wechselnde Opener gesehen, Freunde ist zum ersten Mal seit Anno Dazumal keine Zugabe. Es gab regelmäßig Songs nach Walk on. Ein paar Klassiker wie Niemals einer Meinung sind viel früher im Set, ein paar Dinger wie Altes Fieber etwas nach hinten gerutscht und selbst im Vergleich zu 2017 wurden einige etablierte Kombinationen wieder aufgebrochen (z.B. UdW und Steh auf). Es ist im Zyklus 2017/2018 einfach mehr Dynamik und Bewegung drin. 2012 und 2013 konnte ich mit 90% Trefferwirkung das nächste Lied vorhersagen (womit ich meine Kumpels in den Wahnsinn getrieben hab). Das konnte ich dieses Jahr so ohne weiteres nicht. Dann gibts für mich aber noch nen anderen wichtigen Faktor. 2013 ist quasi jedes Mal, wenn es mal kurz etwas schneller oder rockiger wurde, sofort ein Gähnblock hinterhergeschoben worden. Zwar könnte das Tempo dieses Mal immer noch ein wenig höher sein, aber es gibt einfach nicht so viele super lahme Stinker am Stück. Das macht viel aus, auch wenn es sicherlich kein Weltenunterschied wie bei Metallica ist...

Absolute Kacksongs aus der Hölle:
Klar, auch etwas subjektiv.... DidM ist natürlich in beiden Jahren vertreten. Wenn er aber eingebettet zwischen Liebeslied und Bonnie & Clyde kommt, ist er für mich erheblich erträglicher als wenn er in einem Block mit Heute hier und Alles was war daher kommt. Ansonsten waren 2013 noch diese Kacksongs aus der Hölle dabei: Far, Far Away, Sloopy, Bofrostmann, Jägermeister. Zusammen mit dem völlig bescheidenen Meg n'Jez Familienspaß ist das 6x Würgreiz, die Lagerfeuervariante des Liebeslieds macht im Grunde 7 daraus. 2018 gabs im Grunde genommen nur den Bommerlunder. Selbst wenn wir aber TNT und den Passenger dazu zählen, sind es gerade mal 3. (Dann müsste man aber 2013 auch noch das ausgenudelte Armin von den Beatsteaks Should I stay dazunehmen). Für mich ist das ein gravierender Unterschied. Es gab 2018 einfach nicht diesen ständigen Abturn am Stück. Und die Zahl der Stinker ist erheblich niedriger.

Positive Songüberraschungen:
2013 sehe ich da schlicht und ergreifend absolut gar keine - korrigier mich bitte jemand, wenn ich da falsch liegen sollte. 2018 haben wir Unsterblich, einen Song den ich nicht erwartet hatte überhaupt noch live zu hören. Die neue Version von Du lebst nur Einmal finde ich auch erheblich ambitionierter als z.B. das Lagerfeuer von Liebeslied - und das wiederum war 2012 und 2013 auch schon nicht mehr neu. Halbstark im regulären Set sind erwähnenswert, Verschwende deine Zeit ebenso, Wort zum Sonntag ist einfach ein Überhit der zuletzt auch oft nicht dabei war. Klar, nichts weswegen man übermäßig ausrasten müsste, die Higlights der 2017er Tour waren sicherlich stärker, trotzdem sehe ich hier erheblich mehr positives.
Ansonsten: Wir sehen 2018 mal Fehler, Campi labert nicht immer nur die einstudierten Sätze und alles in allem wirkt das alles etwas frischer.

Liegen da also wirklich keine Welten zwischen? Für mich ist alleine der Unterschied in der Anzahl von Covers und absoluten Stinkern Grund genug diese Tour erheblich besser zu finden als 2013....Auf ein Hosenkonzert zu gehen und den Opener nicht zu kennen war auch ganz nett.

Die aktuelle Tour vereint den Greatest Hits Anspruch von großen Zuschauerzahlen mit einem klein wenig Fanservice, der 2013 gefehlt hat. Und mehr als dieses kleine bisschen Berücksichtigung wollte hier kaum einer. Deswegen sind hier viele eben auch erheblich zufriedener.
Allerdings bleibt es noch ein wenig abzuwarten, wie die aktuelle Tour weiter verläuft. Sooooo viele Konzerte waren es ja noch nicht.
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Montag, 30. Juli 2018, 20:56

Ich möchte noch ergänzen, dass 2013 das Tempelhofer Feld auch eine sehr bescheidene Location war. Und der Sound an dem Abend war auch noch richtig miess.


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Montag, 30. Juli 2018, 21:02

Der Sound bei den Ärzten am selben Wochenende und in derselben Location war jedenfalls besser, habe ich von mehreren unabhängig voneinander gehört. Könnte man den Hosen zumindest ankreiden.

Nichtsdestotrotz hat Conse sich aber lediglich auf die Songauswahl bezogen und diese ist unabhängig von Sound und Location zu betrachten.

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Montag, 30. Juli 2018, 21:32

Das stimmt natürlich. Der Sound hat aber auf das persönliche Empfinden des Konzerts. Was das ganze in dem Fall nicht besser gemacht hat.
Ja, bei den Ärzten war der Sound besser, die Location war aber immer noch kacke.


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Dienstag, 31. Juli 2018, 11:01

Ich wollte dein Argument auch gar nicht negieren, die Location spielt eine große Rolle in der Wahrnehmung von Konzerten. Ich kann mich noch gut an Conses Erfahrungsbericht von damals erinnern. Was mir davon insbesondere hängen geblieben ist, war die große Masse an Familien mit Kindern und generell Publikum, das eher auf den Ballerman oder ins Bierzelt gehört. Vielleicht ist das auch Art/Größe der Location geschuldet, aber die Waldbühne ist ja auch nicht gerade klein und auch anno 2018 sind die Hosen ziemlich omnipräsent im Radio vertreten. Auf mich machen sie schon einen unbequemeren Eindruck als damals und das spiegelt sich scheinbar auch in der Zusammensetzung der Konzertbesucher wieder.
Dass die Setlisten hier insgesamt auch besser wegkommen, ist sicherlich ein Stück weit auch dem Umstand geschuldet, dass die "Laune" vielen besser gefällt als die "Ballast." Geht mir persönlich jedenfalls so, trotzdem wirkt alles etwas frischer, abwechslungsreicher. Gefühlt hab ich die "Laune" alleine deshalb nicht so schnell über, weil nicht die halbe Platte ständig, die andere Hälfte gar nicht gespielt wird, was bei der "Ballast" tendenziell schon so war.

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Dienstag, 31. Juli 2018, 18:55

Ausgerechnet Tempelhof ist für mich persönlich das Paradebeispiel für ein Konzerterlebnis bei dem die Setlist nur eine unbedeutende Rolle spielt. Zum einen war ich einer der glücklichen, die ein paar Tage vorher das Warm Up im Huxley’s miterleben durften. Ein Konzert, das in seiner Intensität alle meine Wünsche erfüllt hat. Von daher war mein Bedarf an selten gespielten Songs für den Monat gedeckt. Und zum anderen war in Tempelhof die erste Welle wirklich gut drauf. Gute Stimmung, viel springen, ordentlicher Pogo und gut gelaunte Menschen. Darüber ob Pyro und Fahnen schwenken sein muss kann man streiten. Hier war es eine gute Ergänzung. Darüber hinaus habe ich ein paar alte Freunde wieder getroffen und neue Freunde kennen gelernt. Alles in allem hatte ich dort tatsächlich einen hervorragenden Tag und eine gute Party auf der meine Lieblingsband gespielt hat. So unterschiedlich können eben die Wahrnehmungen sein. Und auch so unwichtig eine Setlist.

Sag mal @Conse… war Waldbühne 2013 nicht das Konzert wo Du auf der Bühne warst? Da wäre mir die Setlist so was von egal gewesen.

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Dienstag, 31. Juli 2018, 20:49

[...] ist für mich persönlich das Paradebeispiel für ein Konzerterlebnis bei dem die Setlist nur eine unbedeutende Rolle spielt.

Dies gilt bei mir bei den meisten Konzerten.

Zum einen gehe ich ja dorthin, um Spaß zu haben. Die Einstellung macht es für mich am Konzerttag aus. Ich möchte feiern und Leute treffen. Warum sollte ich mir dann einen Abend selbst versauen, indem ich mich über eine tendenziell öde Setliste aufrege? (rhetorische Frage - keine suggestive Frage)

Zum anderen bin ich meistens was Hosen-Konzerte betrifft nicht so übersättigt, dass ich mir das komplette "Standard-Programm" aus den Ohren raus hängt. Sicherlich gibt es da Lieder, bei denen ich tatsächlich schreiend weglaufen könnte (Alles aus Liebe), aber dafür auch andere, die mir im Gegensatz zu vielen anderen hier live immer noch gut gefallen (Jägermeister).

Insofern konnte ich sowohl auf den Touren 2012/13 als auch 2017/18 gute Erlebnisse genießen und verstehe manche Leute nicht, die (scheinbar) schon mit einer Meckerpott-Einstellung zu den Konzerten hinfahren. Jeder ist zu einem dominierenden Anteil selbst seines Glückes Schmied an einem Konzertabend m.M.n.

Außerhalb von konkreten Konzerterlebnissen kann ich jedoch bestätigen, dass die Band auf mich eine komplett andere Wirkung hat als vor 5 Jahren. Dafür gibt es viele Gründe. Die haben mit den Setlisten allerdings nur am Rande etwas zu tun.
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Mittwoch, 1. August 2018, 20:36

Ausgerechnet Tempelhof ist für mich persönlich das Paradebeispiel für ein Konzerterlebnis bei dem die Setlist nur eine unbedeutende Rolle spielt. Zum einen war ich einer der glücklichen, die ein paar Tage vorher das Warm Up im Huxley’s miterleben durften. Ein Konzert, das in seiner Intensität alle meine Wünsche erfüllt hat. Von daher war mein Bedarf an selten gespielten Songs für den Monat gedeckt. Und zum anderen war in Tempelhof die erste Welle wirklich gut drauf. Gute Stimmung, viel springen, ordentlicher Pogo und gut gelaunte Menschen. Darüber ob Pyro und Fahnen schwenken sein muss kann man streiten. Hier war es eine gute Ergänzung. Darüber hinaus habe ich ein paar alte Freunde wieder getroffen und neue Freunde kennen gelernt. Alles in allem hatte ich dort tatsächlich einen hervorragenden Tag und eine gute Party auf der meine Lieblingsband gespielt hat. So unterschiedlich können eben die Wahrnehmungen sein. Und auch so unwichtig eine Setlist.

Sag mal @Conse… war Waldbühne 2013 nicht das Konzert wo Du auf der Bühne warst? Da wäre mir die Setlist so was von egal gewesen.
Mein Waldbühnen Highlight war 2009. Und ja, spätestens ab dem Punkt Paradies war die Setlist dann ohnehin wurscht, das war ja kein normales Konzert mehr. Außerdem war ich auf einmal damit beschäftigt, CJ Ramone zu überreden mir Bier aus dem Catering zu holen - was er auch dankenswerterweise getan hat :D

Meine Wahrnehmung von Tempelhof war allerdings dennoch eine völlig andere. Location und Organisation war super. Spaß gemacht hats für mich aber nur bis zu den Broilers. Die erste Welle fand ich lahm (was eben auch an der Setlist lag), Stimmung kam nicht auf, fragwürdiges Publikum für die erste Welle. Kleinkinder mit ihren Eltern rund um den Pogo, Stöckelschuhfrauen, nerviger Grundton und ständig hinallende Kiddies. Und das obwohl Tempo ja kaum vorhanden war. Und nein, ich bin nicht schlecht gelaunt dahingegangen und hab auch nicht erwartet keinen Spaß zu haben, wir hatten vorher extrem gute Laune.

Das hat mir das Konzert aber alleine noch nicht versaut, die Tatsache, dass die Setlist auf genau all das ausgerichtet war war es, was mir richtig übel aufgestoßen ist. Politik? Fehlanzeige. Punk? Kaum. Wir bringen unsere Kinder auf die Bühne? Check. Das Highlight ist das Cover eines Popsongs. Autsch. Das war für mich echt der Punkt wo es mir schwer gefallen wäre, den ewigen Vorwurf der Ballermann Band zu entkräften. Und in meinem Umfeld (wir waren nicht alle zusammen, die Erfahrungen kommen also aus verschiedenen Ebenen des Konzerts) fand dieses Konzert wirklich jeder mies. Und für die meisten von uns lag es an der Setlist. Die war einfach das gewisse Etwas zu wenig. Deswegen gefällt mir die aktuelle Tour um Welten besser.

Im Huxleys war ich übrigens auch, glaube aber nicht, dass es daran lag. 2009 war ich auch im SO und trotzdem war das Weihnachtskonzert in Düsseldorf Klasse.
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