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Der Mann aus Laramie (und Marienfelde)

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Dienstag, 28. August 2018, 19:58

Tja, da gibts viele Faktoren wie so ein Problem anzugehen ist - keine Universallösung, keine eierlegende Wollmilchsau.
Es ist verlockend, einfach nur "Nazis aufs Maul" zu rufen bzw. das umzusetzen. Das bringt natürlich außer einem Gegensignal nix, allerdings lässt es sich gut argumentieren, dass man mit Nazis ohnehin nicht reden kann. Ist gegebenenfalls auch was dran, aber lässt die Frage offen, ob das wirklich jeden Marschierer beziehungsweise diesen Anteil der öffentlichen Meinung umfasst, zumal das, was da gerade in Chemnitz explodiert nicht nur Chemnitz betrifft, nicht nur Sachsen, nicht nur Deutschlands Osten sondern mindestens die gesamte Bundesrepublik, wenn nicht eher große Teile von Europa. In sofern erstmal Chapeau an jeden, der da hin geht um wirklich zu demonstrieren und Präsenz zu zeigen und nicht nur Böller zu schmeißen und eine Runde "Jag den Nazi" zu spielen, so verlockend es auch sein mag, diese "Eigene Medizin" zu servieren.

Wenn man sich jetzt in der/für die Berichterstattung nur Ronnie aus Radebeul mit dem Horizont einer Kiste Pilsator, einem Opel Corsa und ein bisschen Herrenrasse raussucht und das ganze darauf reduziert, macht man es sich aber auch sehr, sehr einfach - auch wenn diese Gattung Mensch gerade vor Ort lautstark agiert und auch bekämpft werden muss. Da laufen auch viele Gestalten rum, wo sicherlich Hopfen und Malz verloren sind (auch wenn Ausstiegsprojekte ja manchmal das Gegenteil zeigen).

Trotzdem wird sich der Zulauf und das Explosionspotenzial solcher Vorkommnisse nur eindämmen lassen, wenn in Deutschland zwei Dinge mal angegangen werden:

1. Die strukturellen Bedingungen, die dem Rechtsradikalismus (und stellenweise anderen merkwürdigen politischen Ausprägungen) Zulauf bringen, müssen endlich mal wirksam bekämpft werden.... Das geht teilweise sicherlich durch individuelles Engagement auf kleinerer Ebene, wird aber im Endeffekt ohne die große Politik auch nicht passieren.

2. Der doch ziemlich unter Bedrohung stehende öffentliche Diskurs muss sich ändern - und da kann zumindest auch jeder bei sich selbst anfangen. Das betrifft nämlich eben nicht nur Aluhut Russia Today, KenFM, AFD Fake News und so weiter, sondern auch Berichterstattung im Öffentlichen Rundfunk sowie Foren, Soziale Medien, Diskussionsveranstaltungen und den eigenen, menschlichen Hang unbeqeueme Wahrheiten und gewisse Tugenden zu Gunsten der eigenen Ideologie auszublenden. Das betrifft ganz eindeutig nicht nur die Rechs-Außen Seite.

Nichts rechtfertigt das, was dieser Mob in Chemnitz (und ggf. anderswo) da veranstaltet - trotzdem befürchte ich, dass sich dieses "Phänomen" nur langfristig und auf vielen verschiedenen Ebenen bekämpfen lässt um so wenigstens den harten, völlig verblödet/verbohrten Kern von denen zu trennen, die in diesem Sumpf aus ganz anderen Gründen gelandet sind. Witzigerweise lässt sich dieses Prinzip auch auf andere politische Extreme und insbesondere ein religiöses übertragen, was man auch tun sollte.

Und dennoch: Auch den politischen Apparat als Ganzes sollte man nicht abschreiben. Das Problem mit Zahlen, die im Umlauf sind, ist bei Diskussionen in der Tat ein schwerwiegendes und schlecht durchschaubares, auch hier von verschiedenen Seiten des politischen Spektrums. Eine Zahl kann man sich aber hingegen leicht merken: Seit Beginn der Flüchtlingskrise sind keinerlei Transferleistungs- und Rentenempfänger zu Gunsten von "Zuwanderern" beschnitten worden und das Schrumpfen derselben lange vor der Flüchtlingskrise passiert sind. Null. Das hilft manchmal ein wenig, um Leuten zu erklären, dass sie das falsche Ziel für stellenweise berechtigte Wut ausgewählt haben.

Aber auch das ist natürlich alles nur die Spitze eines Eisbergs, der fast nirgendwo in seiner Gesamtheit diskutiert wird. Teils auf Grund der entsprechenden Komplexität, teils auf Grund von ideologischer Verbohrtheit. Aber wie Bayernfahne schon schrieb, Reden ist wenigstens der notwendige Anfang.

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Dienstag, 28. August 2018, 21:40

Ihr habt natürlich alle recht.aber ich bin schon ziemlich resigniert und fatalistisch.wo hass und angst diese Menschen lenkt,nutzen weder fakten,zahlen noch argumente.die meisten bzw der mitlaufende pöbel braucht jemandem zum nach unten treten und dazu,von seinem eigenen kleinen verschissenem leben abzulenken.sündenbockyndrom.und solange die etablierten Parteien nach ihrem profil suchen,sich zerfleischen und so ein vakuum enrsteht,dass der afd rekordwerte beschert,ist das ende der fahnenstange noch nicht erreicht.ich warte auf den tag,wo im osten bei einer der nächsten Landtagswahlen die afd zur regierungsbildung aufrufen wird.
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Dienstag, 28. August 2018, 21:51

Wenn das denn mal im Osten sein wird... ich habe das blöde Gefühl, dass es in Bayern bald Schwarz-Blau geben wird.

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Dienstag, 28. August 2018, 22:33

@ Kuddel Für völlig abwegig halte dieses Zennario auch nicht, die Grenzen zwischen den Parteien sind ja nun fließend.
Wenn man sich diese Ereignisse in Cemnitz ansieht kann einem wirklich Angst und Bange werden in welcher Masse dieser rechte Blödsinn in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.
Bei mir auf der Arbeit wurde heute von Leuten geäußert wie lobenswert die Einstellung der Leute in Cemnitz wäre und das sie sich endlich mal wehren würden. Das schizophrene ist auch da sich die gleiche Person um ein AuPair auf Indien kümmert. Da kommt man mit Vernunft nicht mehr weiter. 8|

.... das hat wahrscheinlich hormonelle Gründe!

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Mittwoch, 29. August 2018, 07:12

ich habe das blöde Gefühl, dass es in Bayern bald Schwarz-Blau geben wird.

Würde zwar von der politischen Ausrichtung passen, aber soweit ist die CSU als Partei noch nicht. Hoffe ich doch. Da gibt's vorher 'ne Minderheitenregierung und sie lassen sich von der AfD unterstützen.
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Mittwoch, 29. August 2018, 07:16

Wenn man sich diese Ereignisse in Cemnitz ansieht kann einem wirklich Angst und Bange werden in welcher Masse dieser rechte Blödsinn in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

Das ist schon lange so, Stammtische gibt's überall, und gerade wenn es den Menschen gut geht, wie in Bayern, in BaWü, usw., haben sie Angst vor allem was ihren Wohlstand gefährdet. Und damit sind auch anfällig für diesen braunen Scheiß.
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Mittwoch, 29. August 2018, 09:02

Aus politikwissenschaftlicher Sicht ist es übrigens, auch wenn das hier eine unpopuläre Meinung sein dürfte, ein großes Versagen von CDU/CSU gewesen, sich von teilen ihres Klientels derartig zu entfremden, dass die auf einmal massiv nach der AFD suchen...

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Donnerstag, 30. August 2018, 06:31

Die Donots bringen es mal wieder auf den Punkt.

Zitat

Wenn die widerlichen Bilder dieser Tage (zuletzt) aus Chemnitz eine Sache leider ganz klar machen, dann die Erkenntnis, dass man definitiv nicht mit Nazis reden kann und vor allen Dingen NICHT MUSS. Wer jetzt noch glaubt, man werde schon irgendwann jene Menschen bekehren, die andere beleidigen, bedrohen, jagen, hetzen, verletzen, gar töten wollen und dies auch noch lakonisch und unumwunden vor laufenden Kameras zugeben, der mag der ultimative Diplomat und Mediator sein, aber leider auch weltfremd as fuck.

Damit das ganz klar ist: Der braune Mob wohnt seit jeher jenseits der Grenzen des zivilisierten Zusammenlebens, weitab von einem letzten Quäntchen Empathie-Fähigkeit und ganz sicher überall, nur nicht in Sichtweite von gesundem Menschenverstand. Der einzige Unterschied ist, dass Neonazis auf jene menschlichen Defizite plötzlich wieder ganz offen genauso stolz sind wie auf das 4-teilige Puzzle, für dessen Fertigstellung sie daheim nur 7 Wochen gebraucht haben. Man muss ganz sicher kein Verständnis für blinden Hass haben, wenn überhaupt, dann Mitleid für die schlechte bis nicht vorhandene Erziehung dieser Menschen, die falschen Entscheidungen, die sie getroffen haben, das ekelige Umfeld, mit dem sie sich wider besseren Wissens umgeben und so weiter.

Aber auch soviel sei hier einfach mal resigniert festgestellt: Wer so abgrundtief in seiner eigenen Verbitterung verwurzelt ist, der wird ganz sicher nicht "mal eben so" mit einem anderem Blickwinkel aus einem vermeintlich sinnvollen Gespräch mit weltoffeneren Menschen rausgehen. Das ist ähnlich traurig wie die Einsicht, dass man beim täglichen Scrollen durch die Social Media Timelines am liebsten einfach selbst nur noch ohnmächtig wütend seinen Laptop gegen die nächste Wand werfen möchte, obwohl man doch eigentlich ein so friedvoller Mensch ist.

Plötzlich ist da wieder so elendig viel dieser scheußlichen Vergangenheit erneut zu überwinden. Auf einmal bemerkt man wieder, dass ein Lerneffekt nur bei den Menschen einsetzt, die auch wirklich aus den verabscheuungswürdigen Gräueltaten des Dritten Reiches lernen wollen. Schlagartig sehen die Tagesthemen wieder ähnlich aus wie bei den Berichterstattungen zu Lichtenhagen, Solingen und Co, dieses Mal halt nur gesendet in HD. Und schließlich sind da dann noch die ach so bürgerlichen Fascho-Parteien, die den ganzen Mist für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen, weiter Öl ins Hass-Feuer gießen, um ihr Angst-Süppchen darauf zu kochen.

Und mit einem Mal bemerkt man dann aber auch, wie gut jede einzelne laute Gegenstimme tut. Jeder positiv-wütende Song, jedes weltgewandte Posting, jede tolle, kleine wie große Gegenveranstaltung zu dem rassistischen Wahnsinn, jede verdammte Geste, die das Zusammenleben auf diesem Planeten mit ihren Mitteln (wenn auch vielleicht nur ganz kurz) ein kleines bißchen besser macht.

Es sind nämlich nicht die Nazis, mit denen man reden muss:

Es sind all jene Menschen und vor allem die Kids und Jugendlichen da draußen, die entweder noch nicht für die Thematik sensibilisiert sind oder sich in der Diskussion noch nicht für eine Seite entschieden haben. Ein jeder von uns sollten ihnen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten ihrerseits Möglichkeiten eröffnen, sich laut, offen, mutig, pazifistisch und hoffnungsvoll für eine Welt auszusprechen, die ihre Zukunft in einer Zukunft hat, in der die Vergangenheit als Mahnmal dasteht, damit wir alte Fehler nicht noch einmal begehen.

Denn wenn man die eingangs erwähnten widerlichen Bilder dieser Tage als Lehrmaterial nehmen möchte, dann stehen wir augenscheinlich wieder ganz kurz vor den allergrößten Fehlern der jüngeren Menschheitsgeschichte.

https://www.facebook.com/donotsofficial/…7949?__tn__=K-R
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Donnerstag, 30. August 2018, 06:39


Es sind all jene Menschen und vor allem die Kids und Jugendlichen da draußen, die entweder noch nicht für die Thematik sensibilisiert sind oder sich in der Diskussion noch nicht für eine Seite entschieden haben. Ein jeder von uns sollten ihnen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten ihrerseits Möglichkeiten eröffnen, sich laut, offen, mutig, pazifistisch und hoffnungsvoll für eine Welt auszusprechen, die ihre Zukunft in einer Zukunft hat, in der die Vergangenheit als Mahnmal dasteht, damit wir alte Fehler nicht noch einmal begehen.


Das brachten die Onkelz schon vor 26 Jahren auf den Punkt - sie boten sich immer wieder an, doch man wollte nicht hören und legte ihnen Steine in den Weg! Dabei waren sie es, auf die Wackelkandidaten am ehsten gehört hätten... Will hier im forum leider auch keiner hören.
F!CKEN

Gabumon

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Donnerstag, 30. August 2018, 08:52


Das brachten die Onkelz schon vor 26 Jahren auf den Punkt - sie boten sich immer wieder an, doch man wollte nicht hören und legte ihnen Steine in den Weg! Dabei waren sie es, auf die Wackelkandidaten am ehsten gehört hätten... Will hier im forum leider auch keiner hören.


Das kannst du den Klappspaten in der Politik nicht verkaufen.

Allem vorran die CDU und die ExCDU (aka. AfD) und die kleine AfD (aka FDP) stellt sich da massiv quer. Nach Solingen/Mölln/Lichtenhagen etc konnte die Politik hier nicht mehr anders als zähneknirschend Geld für Antirechts projekte locker machen. Obwohl die Jugendarbeit schon 10 Jahre vorher (also Anfang der 80er!) davor warnte das wieder rechtsradikales Gedankengut sich breit machte. Die Politik schob das damals auf "Medien" wie Comics oder Bücher. (In den 90ern waren es dann Video und Computerspiele) und dann stand man vor brennenden Flüchtlingsheimen. Aus der Politik kam dann das übliche "Ach hätte uns doch wer gewarnt"

Man erziehlte dann erste Erfolge, die rechten Gruppen die sich gebildetet hatten lösten sich auf etc. Nur hätte man hier eben auch dran bleiben müssen. Aber was passierte. Die Politik erkärte das Projekt dann für beendet. Kaum 10 Jahre später (so 2005) fing es langsam wieder an, Geld? Für Projekte? Guter Witz...

Und jetzt wird sich gewundert warum die Neonazipartei AfD soviel zulauf hat? Im Grunde ist das nur klar. Jede Menge alte Säcke supporten die (Erika Steinbach z.b.) aber die sterben bald weg, zum Glück. Problem ist auch die Bauernfänger greifen die perspektivlosen Jugendlichen ab. Denen ist leicht weiss zu machen das "Der Auslända!!!" schuld ist. Weil irgendwer muss ja schuld sein (Hallo CDU...) die AfD ist nicht die Krankheit, die ist das Symptom von mangelnder Bildung (Man braucht ja die Schwarze Rollstuhlnull) mangelnder Perspektive (Man braucht ja die schwarze Rollstuhlnull), Vetternwirtschaft... (die 0 ...) und und und.

Die paar Hardcoreneonazihohlbirnen die kriegst du nicht weg. Die Mitläufer schon. Aber das kostet nicht nur Zeit sondern auch Geld...

Dazu kommt, die Neonaziparteien bringen denen was, was die brauchen. Zusammenhalt, Kameradschaft. Wenn die da erstmal drin stecken ist alles zu spät. Warum es das von der anderen Seite nicht gibt? Nunja, frag mal unser Jugendzentrum hier. Support der Stadt? Können nen Kredit aufnehmen ja, aber zurückzahlen? Ohne Sponsoren etc kämen die kaum über die runden. Im Gegenteil man legt denen bei Veranstaltungen auch noch Steine in den Weg. (Dank dieser komischen Hochschule die hier hingesetzt wurde...) Wir hatten hier in der Stadt mal 7(?) Jugendzenten. alle dicht gemacht. Auf dem Land siehts etwas besser aus da der Kreis mehr Geld ausgibt als die Stadt (Die bauen sich lieber ein neues Rathaus mit Tiefgarage ohne Zufahrt, oder wollen eine Sportbootschleuse für 20+x Millionen) bauen...
Es kommt die Zeit
in der das Wasser wieder steigt...
Es kommt die Zeit
in der der Airport wieder brennt...

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