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OssiHose

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Donnerstag, 13. Dezember 2018, 05:02

Zitat

Aller guten Dinge sind drei – Massiver Druck auf Weihnachtsfeste der AfD!

11. Dezember 2018

Quelle: https://www.antifa-berlin.info/news/1548…tsfeste-der-afd

Der völkisch- nationalistische Bezirksverband der AfD Reinickendorf möchte am 14.12.2018 um 19 Uhr seine Weihnachtsfeier in Berlin- Heiligensee im Restaurant “Trattoria Giardini del Villaggio” (Alt-Heiligensee 67, 13503 Berlin) feiern. Die Besitzer wurden auf diese Tatsache bereits hingewiesen, haben bis jetzt jedoch nicht reagiert, was zeigt, dass sie die rechte Weihnachtsfeier dort zulassen möchten. 
Auch wenn das Restaurant schon an der Grenze zu Brandenburg liegt, werden wir die dortige Vermietung an NeofaschistInnen auf keinen Fall hinnehmen und rufen dazu auf, auch dieses Restaurant mit Flyeraktionen im direkten Umfeld und kreativen Aktionen auf unsere radikale Ablehnung der rechten Gäste hinzuweisen. Flyervorlagen zum Ausdrucken befinden sich unter diesem Text.

Die Infrastruktur der Berliner AfD angreifen!

In den vergangenen zwei Wochen ist es gelungen die Pankower AfD aus dem Landhaus Pankow zu vertreiben, was sie dazu veranlasste ihre Weihnachtsfeier in ihren eigenen Räumlichkeiten im eher isolierten Bürgerbüro in Blankenburg feiern zu müssen. Auch dort wurden durch eine gelungene Demonstration am 07.12.18 antifaschistische Akzente gesetzt und verdeutlicht, dass die AfD im Kern eine neofaschistische Partei ist.
Der Bezirksverband der AfD Mitte versuchte am 13.12.2018 ihre Weihnachtsfeier im Marinehaus in Mitte zu feiern. Auch hierzu gab es einen Indymedia Artikel, nach dem sich der Wirt meldete und bekannt gab, dass er nichts von einer AfD Vermietung wisse und diese auch auf gar keinen Fall befürworten würde. So ergab sich für uns das Bild, dass die AfD Mitte sich dort feige, übrigens wie es scheint nicht zum ersten Mal, unter falschem Namen eingemietet hat und dort nun am 13.12.2018 nicht feiern wird.

Falls wir es schaffen auch die Weihnachtsfeier im Restaurant Trattoria Giardini del Villaggio zu verhindern, so ist dem Kein Raum Bündnis in den vergangenen Wochen ein harter Schlag gegen die Infrastruktur der gesamten Berliner AfD gelungen. Diese Erfolge nehmen wir zum Anlass 2019 weiterhin entschlossen gegen die rechte Raumnahme vorzugehen und sich im Besonderen dem Restaurant Maestral in Reinickendorf(Eichborndamm 236, 13437), dem Steakhaus La Parrilla in Mitte (Albrechtstraße 11, 10117) und der Zitadelle in Spandau zu widmen. 
Gegen die Zitadelle, die ihre Räumlichkeiten an verschiedenste Verbände der AfD, die nationalkonservative Zeitung “Junge Freiheit” und an die Desiderius-Erasmus-Stiftung der AfD vermietet, wird es eine antifaschistische Demonstration am 15. Dezember 2018 um 14 Uhr vom U-Bahnhof Zitadelle geben. 
Zudem sollten wir als Berliner Antifaschist*innen nicht nur in Berlin aktiv sein, sondern unbedingt auch versuchen die Genoss*innen im Vorfeld der Kommunal- (26.05.19) und Landtagswahlen (01.09.2019) in Brandenburg im Kampf gegen den Rechtsruck zu unterstützen.

Auch online aktiv werden

Gegen das Trattoria “Giardini del Villaggio” helfen übrigens nicht nur Aktionen vor Ort, sondern auch Online- Aktivismus. Das Restaurant hat momentan noch auf Google und Facebook sehr gute Bewertungen und wartet sicherlich nur auf ein paar angemessenere Bewertungen, damit Menschen auch in Zukunft einen großen Abstand zu diesem Laden halten. Zudem freuen sich die Besitzer, die Familie Ebibi, mit Sicherheit über wütende Anrufe und Mails. Als Adressat von Beschwerden eignet sich zudem die lokale SPD. Diese möchte in dem Restaurant Trattoria Giardini del Villaggio am 18. Dezember um 19:30 Uhr nämlich ihre eigene Weihnachtsfeier abhalten. In den selben Räumlichkeiten, in denen sich nur 4 Tage vorher noch völkisch nationalistische Neofaschist*innen treffen wollen.

Wir fordern die SPD Reinickendorf hiermit also auf, diese Weihnachtsfeier abzusagen oder zu verschieben, bis nicht geklärt ist, ob die AfD Reinickendorf wieder ausgeladen wurde.
Kein Raum der AfD!
Kein Weihnachtsfest für NeofaschistInnen!


Druck aufbauen:
Telefonnummer: +493084420667
Email Adresse: trattoria_giardini_del_villaggio@hotmail.com(link sends e-mail)
facebook.com/SPDReinickendorf(link is external)/
instagram.com/spdreinickendorf(link is external)/

Kreisgeschäftsstelle SPD Reinickendorf
Waidmannsluster Damm 149
13469 Berlin
Tel.: (030) 411 70 36
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djrj

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Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19:41

Bei der Gegendemo am Sonntag in Duisburg spielen übrigens gegen 13:30 Uhr "Die Krauses" (Punk)


RackerJ

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23

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 20:36

Da möchte man sich mal nach guten Restaurants in Berlin erkundigen und dann sind die gar nicht mehr auf Facebook. :(

NEIN :!:

OssiHose

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24

Freitag, 1. Februar 2019, 14:57

(SOFIA/BG) KEINE NAZIS AUF UNSEREN STRAßEN 2019

Quelle: https://de.indymedia.org/node/28707

Regionen: Sofia/Bulgarien

Event: Anti-Lukovmarsch

Im Februar 2019 werden zum sechzehnten Jahr in Folge die Straßen von Sofia zum Schauplatz internationaler Rechtsradikaler. Die Rede ist von dem jährlich stattfindenden neonazistischen „Lukovmarsch“. Antifa Sofia ruft am 16.02.2019 zur antifaschistischen Gegendemo „Keine Nazis auf unseren Straßen“.

Sofia/Bulgarien -- KEINE NAZIS AUF UNSEREN STRAßEN 2019


(Übersetzung des Soli-Aufrufes der Antifa Bulgarien)

An unsere Freund*innen und Genoss*innen,

im Februar 2019 werden zum sechzehnten Jahr in Folge die Straßen von Sofia zum Schauplatz internationaler Rechtsradikaler. Die Rede ist von dem jährlich stattfindenden neonazistischen „Lukovmarsch“. Antifa Sofia ruft am 16.02.2019 zur antifaschistischen Gegendemo „Keine Nazis auf unseren Straßen“.

Ein weiteres Jahr ist vergangen und noch immer läuft die Todesmaschine „Festung Europa“ auf Hochtouren, sichtbar an den vielen Fällen ermordeter oder terrorisierter Migrant*innen an den Ufern, Grenzen und im Inland der Balkanstaaten. Noch immer werden ethnische Minderheiten auf dem Balkan Opfer staatlicher Repression, von Gettoisierung und sozialem Stigma. Homophobie, Transphobie, Sexismus, Ableismus und andere Formen der Diskriminierung sind die alltägliche Realität im ultrakonservativen Klima der osteuropäischen Länder. Dies alles bleibt nicht unbeeinflusst vom globalen Erstarken rechtsradikaler Kräfte und leider bietet Bulgarien einen der fruchtbarsten Böden innerhalb Europas für rechtsextreme Umtriebe.

Wer ist General Lukov und was ist der Lukovmarsch?

Der Lukovmarsch ist ein klassisch faschistischer Fackelmarsch mit hunderten von Teilnehmern, der seit 2003 jeden Februar an General Hristo Lukov (1887-1943) erinnern soll. General, Politiker und Kriegsminister Lukov war zur Zeit des Zweiten Weltkriegs Unterstützer Nazideutschlands und Anführer des ultranationalistischen Bundes der Bulgarischen Nationalen Legionen. Er drängte die Regierung zur Deportation der bulgarischen Juden und Jüdinnen in die Vernichtungslager der Nazis. Lukov wurde im Februar 1943 von der jüdischstämmigen Violeta Yakowa erschossen. Die Attentäterin war Mitglied des im Untergrund operierenden antifaschistischen Widerstands in Sofia.

2003 wurde Hristo Lukov erstmals aus dem Müllhaufen der Geschichte gezogen, um seitdem jährlich mit dem Fackelmarsch zu seiner Ehre bedacht zu werden. Seit sechzehn Jahren findet dieser Marsch nun jeden Februar statt – trotz der zahnlosen Versuche der Stadtverwaltung in den letzten Jahren die Veranstaltung formell zu verbieten. 2018 wurde der Marsch mit Unterstützung des sogenannten demokratischen Staates Bulgarien und seiner Polizeikräfte durchgeführt und das, obwohl das Land gleichzeitig den Vorsitz des Rates der Europäischen Union innehatte.

Die formellen und informellen Gruppen hinter dem Lukovmarsch sowie die meisten seiner Teilnehmer repräsentieren den Großteil der bulgarischen Rechtsradikalen und Neonazi-Szene: Die Nationale Bulgarische Union, die nationalistische Partei VMRO (gegenwärtig Teil der Regierung), der Nationale Widerstand(berüchtigt für homophobe Demonstrationen), neonazistische Ultras und Hooligangruppen, der bulgarische Zweig des neonazistischen Blood and Honour-Netzwerkes und andere.

Hier ein Videolink zum Lukovmarsch 2018:

Warum ist transnationale Solidarität von so großer Bedeutung?

Der rassistische Antimigrationsdiskurs und die Angst vor angeblichen „Migrantenhorden“, welche in Europa einfallen würden, verwandeln Mainstream-Politik zunehmend zu einem Spielfeld des Rassismus, Nationalismus und der Xenophobie. Ultranationalisten sind bereits in mehreren Regierungen vertreten, beispielsweise in Bulgarien, Ungarn, Österreich und Polen. In anderen Ländern wie Deutschland genießen sie die höchsten Umfragewerte seit 1945. Parlamentarische wie außerparlamentarische Naziorganisationen aus ganz Europa organisieren sich gemeinsam gegen Migrant*innen und veranstalten internationale Treffen, Demonstrationen und Konferenzen. Sie halten „weiße internationale Solidarität“ hoch, um erklärtermaßen „Europa zu schützen“. Dies schlägt sich seit einiger Zeit nieder in der großen Zahl ausländischer Unterstützer des Lukovmarsches. Einige dieser Organisationen sind:

Terre et People, eine rechtsextreme Organisation aus Frankreich – www.terreetpeuple.com

Die spanische Falange, Nachfolger der faschistischen Partei des Diktators Franco – www.lafalange.org

Die NPD, die Nationaldemokratische Partei Deutschlands, sprachlich und inhaltlich in der Tradition der NSDAP – www.npd.de

Die Rechte, eine rechtsradikale, ultranationalistische Absplitterung der NPD – https://die-rechte.net/

Der III. Weg, ebenfalls eine NPD-Absplitterung, versteht sich als nationalsozialistische Partei – http://der-dritte-weg.info/

Die Kroatische Neofaschistische Partei – www.hcsp.hr

CasaPound Italia, eine neofaschistische Partei aus Italien – www.casapounditalia.org

Die Europäische Aktion, eine Bewegung für ein vereintes und „reinrassiges“ Europa – www.europaeische-aktion.org

Die Russische Imperiale Bewegung – www.rusimperia.info

Die Nordische Widerstandsbewegung, eine skandinavische neonazistische Bewegung, die hauptsächlich in Schweden aktiv ist – www.nordfront.se

Die Nationale Wiedergeburt Polens, eine antisemitische und faschistische Partei – http://www.nop.org.pl/?o=english

Ungarische Nationalisten und Mitglieder der paneuropäischen Identitären Bewegung



Wie jedes Jahr gehen auch wir auf die Straße, um unsere antiautoritäre Stimme zu erheben. Wir protestieren gegen die Werkzeuge der Macht – Neonazis, Faschisten, Ultranationalisten sowie gegen die sie unterstützenden Politiker und Medien, die die rechte Propaganda, Rhetorik und Gewalt erst ermöglichen.

Das herrschende System entmenschlicht eine große Anzahl Menschen bis zu dem Grade, dass ihre verlorenen Leben nichts mehr als blanke Nummern darstellen, dass ihre Träume auf unbegrenzte Zeit in Abschiebelagern eingesperrt werden und dass Kinder mit Tränengas bekämpft werden, wenn sie nach anderen Lebensorten suchen als einem irregulären und baufälligen Zeltlager. In diesem fruchtbaren Nährboden aus Hass, bestens gedüngt durch die Ausscheidungen von Medien, Politikern und seelenlosen Bürokraten, gedeihen Neonazis, Homophobe und Frauenverächter prächtig.

Der Lukovmarsch ist ein Paradebeispiel für das „Funktionieren“ des Systems – schon seit Jahren wird gegen ihn protestiert. Selbst die Hauptstädtische Abteilung für Innere Angelegenheiten (die Polizeiabteilung Sofias) veröffentlichte Berichte, nach denen beim Lukovmarsch rechtsextreme Terroristen und kriminelle Gruppierungen teilnehmen. Seit 2014 verbietet die Bürgermeisterin jedes Jahr formell den Aufzug, nur um ihn dann unter großer Polizeibegleitung stattfinden zu lassen. Gleichzeitig sind die Parteien im Umfeld der Organisatoren des Lukovmarsches fest in den lokalen, nationalen und europäischen Machtstrukturen eingebunden und besetzen einige Spitzenpositionen. Öffentliche Hassaufrufe und Hetzkampagnen sind allgegenwärtig und willkommenes Futter für die Medien, die mit rassistischen Stereotypen und Angstmacherei ihre Auflage erhöhen. Aus all diesen Gründen wollen wir eine klare Botschaft schicken – Keine Nazis auf unseren Straßen, weder hier noch irgendwo sonst!

Wie könnt ihr uns unterstützen?

Der vorläufige Zeitpunkt für unsere Gegendemo ist der 16. Februar (am selben Tag wie der Lukovmarsch, aber andere Uhrzeit). Vorgesehen sind weiter ein Plenum nach der Demonstration und Infoveranstaltungen am folgenden Tag, an dem verschiedene Gruppen und Kollektive ihre Initiativen vorstellen, Diskussionen führen und Ideen austauschen können. Auch Soli- und Infomaterial (Flyer, Bücher, Zines, etc.) sind willkommen. Wir sind überzeugt, dies alles sind wichtige Schritte, um eine größere Öffentlichkeit über antifaschistische (und andere intersektionale) Kämpfe zu informieren und in sie einzubinden.

Der politische und soziale Kontext in Bulgarien unterscheidet sich von den meisten anderen europäischen Ländern – es fehlen besetzte Räume und lokale Unterstützung. Wir werden unser Möglichstes tun, um allen anreisenden Unterstützer*innen unserer Demo Unterkunft zu bieten. Falls ihr vorhabt zu kommen, könnt ihr uns anschreiben, damit wir Schlafplätze und ähnliches organisieren können.

Wenn ihr vorhabt, uns mit einem Solikonzert oder ähnlichem Spendenaktionen zu unterstützen, kontaktiert uns bitte. Jede Art von Unterstützung ist willkommen und wird uns helfen, Propagandamaterial zu drucken sowie die Demo zu organisieren.

Seit zehn Jahren versuchen wir jetzt den Lukovmarsch zu stoppen, bisher erfolglos. Noch fehlt uns die institutionelle oder physische Stärke. Dennoch ist die anfängliche Initiative von sieben Einzelpersonen inzwischen zu 400 Demonstrant*innen angewachsen (hier ein Video von unserer Demo 2018 ). Langsam aber deutlich zeigt sich eine positive Entwicklung, daher können und werden wir nicht aufgeben. In diesem Kontext sind wir äußerst dankbar für jede und jeden der angereisten Unterstützer*innen aus den letzten Jahren und denen, die am 16. Februar dieses Jahr nach Sofia kommen!

Lukovmarsch ist ein Paradebeispiel für die internationale Kollaboration von Neonazis, die damit ihre Ideologie von Hass und Tod verbreiten. Lasst uns Sofia zu einem Symbol transnationaler, antifaschistischer Solidarität machen!



Um mit uns in Kontakt zu treten, schickt eine E-mail an sofia@antifa-bulgaria.org. Die gesamte Kommunikation die Demo und Kooperationen betreffend geht durch diese Mail.

Oder folgt unserer Facebookseite für regelmäßige Info-Updates: Antifa Bulgaria/ Антифа България: https://www.facebook.com/AntifaBulgaria/
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OssiHose

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Mittwoch, 6. Februar 2019, 11:25

Zitat von »https://de.indymedia.org/node/28811«

Brandenburg Calling! Auf nach Eberswalde - "Heimatliebe Brandenburg" den Tag versauen!

von: Kein Raum der AfD!
am: 04.02.2019 - 14:39

Emailadresse: keinraumderafd@riseup.net

Und weiter gehts mit unseren antifaschistischen Brandenburg Anreisen. Nach der erfolgreichen Fahrt zur Demonstration nach Rangsdorf am 02.02.2019, bei der wir vor Ort an den Protesten gegen den dort stattfindenden Landesparteitag der Brandenburger AfD teilnahmen, möchten wir nun am Samstag den 09.02.2019 mit euch nach Eberswalde reisen. Hier soll an diesem Tag eine Demonstration von “Heimatliebe Brandenburg” stattfinden. Dahinter verbirgt sich eine braune Mischung aus AfD, Identitären und mal mehr – mal weniger, organisierten Neonazis. In Eberswalde gibt es eine Gegendemonstration und eine Gegenkundgebung, die wir tatkräftig unterstützen werden.

Im folgenden dokumentieren wir eine Einladung der antifaschistischen Gruppe rumble (rumble.blackblogs.org) aus Eberswalde:

Heimatliebe Brandenburg den Tag versauen!

Am 09.02. möchte der rechte Mob um Lars Günther erneut durch Eberswalde laufen. Bereits im August und November letzten Jahres veranstaltete Günther unter dem Label „Heimatliebe Brandenburg“ Demonstrationen in Eberswalde. Wie bei seinen Kundgebungen und einer von ihm organisierten Demonstration 2015 zeigte sich, dass Günther zusammenbringt, was offiziell nichts miteinander zu tun haben will: AfD, Identitäre und (organisierte) Neonazis.

Die Demonstrationen in Eberswalde finden von Anfang an mit tatkräftiger Unterstützung durch den völkisch-nationalistischen Verein „Zukunft Heimat e.V.“ aus Südbrandenburg statt. Während es personelle Überschneidungen zwischen dem Verein und der verbotenen rechtsradikalen Gruppe „Spreelichter“ gibt, tritt der Vorsitzende Christoph Berndt auf Platz zwei der AfD-Landesliste zur Brandenburger Landtagswahl an. Weitere RednerInnen der letzten Demonstrationen Günthers waren unter anderem Siegfried Däbritz, Mitgründer von Pegida Dresden, und André Poggenburg. Poggenburg gehörte dem völkischen Flügel in der AfD an, trat im Januar 2019 jedoch aus und gründete seine eigene Partei „Aufbruch deutscher Patrioten“.

Günther ist in der gesamten (neu-) rechten Szene Berlin-Brandenburgs sehr gut vernetzt und extrem umtriebig: 2017 trat er in Bad Freienwalde für die AfD als Bürgermeisterkandidat zur Wahl an, 2018 organisierte er zusammen mit Leyla Bilge den rechten Frauenmarsch in Berlin, er arbeitet aktiv im AfD-Kreisverband Märkisch-Oderland mit und ist beruflich bei Jürgen Elsässers Compact-Magazin tätig. Offensichtlich ist ihm dies nicht genug und es scheint so, als wolle er im Raum Märkisch-Oderland und Barnim mit diesen Veranstaltungen eine rechte Hegemonie etablieren.

Neben einer angenehmen Bahnfahrt und einem Eberswalder Spritzkuchen gibt es also viele gute Gründe am 09.02. die Provinz zu besuchen!

Kein Raum der AfD!
Keine Ruhe in der Provinz!

Weitere Hintergrundinformationen lassen sich hier (https://inforiot.de/lars-guenther-rechte…ngstheoretiker/) nachlesen

Samstag 09.02.2019 // 12:20 Uhr – Zugtreffpunkt: Gesundbrunnen (Gleis 9)
Donnerstag 14.02.2019 // 20 Uhr – Mehr Infos zu “Heimatliebe Brandenburg” von (AGB – Antifa goes Brandenburg) – Schreina 47 (Schreinerstr. 47, U- Bahnhof Samariterstraße)


In Eberswalde wird es ab 14 Uhr eine Demonstration des Bündnisses “Unteilbar Eberswalde” vom Bahnhof geben.

Ab 15 Uhr findet am Kirchhang die Abschlusskundgebung der Demonstration statt. Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Startpunkt (Markplatz Eberswalde // 15 Uhr) der Demonstration von Heimatliebe Brandenburg.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »OssiHose« (6. Februar 2019, 11:41)


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