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S-Man

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Sonntag, 10. März 2019, 12:33

Extrem schlecht gewählter Zeitpunkt. Zeitgleich läuft die Artikel 13 Demo.

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Narf.

OssiHose

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Mittwoch, 13. März 2019, 01:09

Zitat von »https://de.indymedia.org/node/29840«

Brandenburg Calling! AfD- Party in Schönwalde-Glien zum Desaster machen!

Am Freitag den 15.03.2019 möchte die AfD Brandenburg im „Schwanenkrug“ in Schönwalde-Glien ihren großen Wahlkampfauftakt feiern. Angekündigt ist ein „Öffentlicher politischer Stammtisch Rathenow mit Andreas Kalbitz“ (sic) inklusive „anschließender Feier in den Wahlkampf mit DJ“. Es soll also nicht nur gehetzt, sondern auch getanzt werden.
Passend zu dem völkisch- nationalistischen Kurs, mit dem die AfD in Brandenburg bisher sehr erfolgreich ist, wurden vorwiegend AfD- PolitikerInnen mit Verbindungen in die radikale Rechte als Gäste und RednerInnen eingeladen. Der „Schwanenkrug“ bot der AfD Havelland in der Vergangenheit bereits mehrmals für regelmäßige Stammtische ein Zuhause und duldet die Rechten in seinen Räumlichkeiten.

Lasst uns der AfD Brandenburg auch im Hinterland ihren Wahlkampfauftakt versauen.
Kein Raum der AfD in Schönwalde-Glien!
Völkischem Nationalismus den Kampf ansagen!

Gemeinsamer Anreisetreffpunkt: Freitag 15.03. // 17:10 Uhr S+U Berlin Hauptbahnhof (Gleis 14)
Schönwalde-Glien liegt noch im C- Bereich. Somit sind wir innerhalb von nur 50 Minuten vor Ort!


Der folgende Artikel soll eine kurze Übersicht geben, mit wem die AfD in Brandenburg die Wähler*innen an die Urne treiben möchte.

Ziemlich rechte Freunde
Steffen Kotré ist seit 2017 Mitglied des Bundestages und darüber hinaus Mitglied der schlagenden Burschenschaft Corps Berlin.

Über Andreas Kalbitz, der früher Pfadfinderlager der „Heimattreuen deutschen Jugend“ (HDJ) besuchte und dem völkischen „Flügel“ der AfD angehört, wurde in den letzten Wochen bereits so viel publiziert, dass es an dieser Stelle nicht nötig ist, weitere Worte über ihn zu verlieren.

Das Mitglied des Bundestages Steffen Keuter, seines Zeichens auch Sprecher des AfD Kreisverbandes Essen und stellvertretender Sprecher des Bezirksverbands Düsseldorf, geriet im Oktober 2017 in die Schlagzeilen. Nach Medien-Recherchen stellte sich heraus, dass er NS-verherrlichende Bilder (Hitler, Wehrmachtssoldaten…) per Whatsapp an einen Mitarbeiter geschickt hatte.

Eingeladen ist auch der Regisseur Imad Karim, der schon häufig als Gastredner für die AfD fungierte und der online immer wieder durch die Verbreitung von Fake- News auf sich aufmerksam macht. Die AfD nahe Desiderius Erasmus Stiftung hatte Karim im März 2018 in das Kuratorium der Stiftung berufen.

Erscheinen wird auch der AfD- Landeschef aus Mecklenburg Vorpommern Dennis Augustin, der Migrant*innen öffentlich mit „Halbaffen“ verglich und von dem Unternehmer Philipp Steinbeck unterstützt wird. Dieser half der AfD und der NPD finanziell und pflegt darüber hinaus Kontakte zum ehemaligen NPD Chef Udo Pastörs. Augustin gilt darüber hinaus als Unterstützer des Höcke-Flügels.

Angelika Barbe, ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin und CDU Mitglied, nahm mehrmals an Pegida Veranstaltungen in Dresden teil und jammert über eine angebliche Besserstellung von Migrant*innen gegenüber der „einheimischen Bevölkerung“. Auch sie wurde im März 2018 von der Desiderius Erasmus Stiftung ins Kuratorium der Stiftung berufen.

Die christliche Fundamentalistin Heidemarie Mund, angekündigt als Lehrerin und Aktivistin, ist die Organisatorin von Pegida Frankfurt. Sie sprach unter anderem auch bei einer rechtsradikalen Kundgebung von „Hooligans gegen Salafisten (HoGeSa)“ in Hannover und lobte die Anwesenden mit den Worten „Ich bin stolz auf deutsche Männer, die endlich einen Arsch in der Hose haben und unser Land bewahren wollen“. Bei der vorangegangenen Demonstration von „HoGeSa“ hatten Neonazi-Hools in Köln Jagd auf Migrant*innen und Andersdenkende gemacht.

Abgerundet wird diese völkische Mischung durch die AfDlerin Leyla Bilge, die bereits zweimal den rassistischen Frauenmarsch durch Berlin führte, an dem sich Neonazis, ReichsbürgerInnen und Identitäre beteiligten. Bilge hetzte dabei massiv gegen Geflüchtete und lässt sich ebenfalls dem „Flügel“ der Partei zuordnen.

Diese RassistInnen sind 8 gute Gründe, um am Freitag mit uns nach Schönwalde-Glien zu fahren und unsere antifaschistischen Genoss*innen vor Ort zu unterstützen. Eine braunere Mischung von RednerInnen hätte die Brandenburger AfD sich für ihren Wahlkampfauftakt kaum aussuchen können. Dies stellt für uns die Möglichkeit dar, der lokalen Bevölkerung vor Ort zu zeigen, dass die AfD in neonazistische Strukturen tief verwurzelt ist. Mit der Kundgebung vor Ort bietet sich zudem die Chance antifaschistischen Protest und Widerstand auch im tiefsten Brandenburger Hinterland praktisch werden zu lassen.
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33

Mittwoch, 13. März 2019, 01:18

Zitat von »https://de.indymedia.org/node/29841«

Brandenburg Calling! Kein Platz für Nazis in Brandenburg!

Am 16.03 rufen Nazis in Brandenburg an der Havel zu einer Kundgebung zum “Tag der politischen Gefangenen” auf. Dies wollen wir ihnen nicht einfach so durchgehen lassen und deshalb werden wir auch aus Berlin zu den antifaschistischen Gegenprotesten nach Brandenburg reisen.

Gemeinsame Anreise aus Berlin: Samstag 16.03.19 // 11:30 Uhr – Hauptbahnhof (Gleis 13), RE1

Gegenkundgebung Brandenburg a.d.H.: 12:30 Uhr – Neustädtischer Markt


Auf der Homepage der Initiative werden Shoah Leugnende wie Ursula Haverbeck und Horst Mahler zu “politischen Gefangenen” stilisiert und deren Freiheit gefordert. Mahler sitzt zur Zeit in der JVA Brandenburg/Havel seine Haftstrafe wegen Volksverhetzung ab. Angemeldet wird die Kundgebung von einem NPD-Funktionär aus Rathenow. Erwartet werden Nazis von NPD, III. Weg und Kameradschaften. Auch Die RECHTE Niedersachsen, die am selben Tag im benachbarten Dessau-Roßlau einen Aufmarsch durchführen will, könnte auftauchen. Vor Ort ruft die Antifa Jugend Brandenburg zu Gegenprotesten auf.

Kommt mit uns nach Brandenburg/Havel, um die Antifaschist*innen vor Ort zu unterstützen und den FaschistInnen zu zeigen, dass es auch in Brandenburg kein ruhiges Hinterland gibt! Wo auch immer sie ihren Antisemitismus und ihre Menschenverachtung zu verbreiten versuchen werden wir ihnen entgegentreten!
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Mittwoch, 13. März 2019, 14:46

Zitat

Pressemitteilung

Aufstehen gegen Rassismus

16. März 2019 - #WorldAgainstRacism #MarchAgainstRacism

Proteste gegen Rassismus und rechte Parteien in 27 deutschen Städten
erwartet

Organisationen, Gewerkschaften, Parteien, Künstlerinnen und Künstler
rufen unter dem Hashtag #worldagainstracism auf, weltweit am 16. März
gegen Rassismus und rechte Parteien auf die Straße zu gehen.

Aus diesem Anlass werden in Deutschland Demonstrationen, Kundgebungen
und andere Aktionen in 27 verschiedenen Städten organisiert. Auch das
Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ wird sich an diesen Aktivitäten
beteiligen. Zu dem internationalen Aktionstag werden Proteste in den
USA, Kanada, Australien, Brasilien, Großbritannien, Griechenland,
Ungarn, Österreich, Dänemark, Polen, Irland, Frankreich, Belgien,
Norwegen, Spanien und Katalonien erwartet. „Aufstehen gegen Rassismus“
ist Teil dieser internationalen Bewegung gegen Rassismus.

Die Aktionen in Deutschland richten sich im Besonderen gegen die AfD.
Diese Partei ist mit ihrer menschenfeindlichen Agenda zum Sammelbecken
für extreme Rechte geworden. In Chemnitz und an anderen Orten hat sie in
den letzten Monaten im Bündnis mit gewalttätigen Faschisten Stimmung
gegen Migranten gemacht.

Mit den Aktionen am 16. März starten wir die Kampagne „Wer AfD wählt,
wählt Nazis – Deine Stimme gegen die AfD.“ Mit einer Aktionszeitung und
weiteren Materialen liefern wir Argumente für einen antirassistischen
und antifaschistischen Europawahlkampf.

Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Antiziganismus und jede andere Form
des Rassismus dürfen keinen Platz in Deutschland haben – weder auf den
Straßen, noch in den Parlamenten.

Informationen über die verschiedenen Aktionen finden Sie hier:
www.aufstehen-gegen-rassismus.de/maerz16…ainstracism.org
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Freitag, 5. April 2019, 06:30

Zitat von »https://www.ein-europa-fuer-alle.de«

Ein Europa für Alle Deine Stimme gegen Nationalismus!

Sonntag, 19. Mai 2019, Großdemos in den Städten Europas


Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben. Ihr Ziel: Mit weit mehr Abgeordneten als bisher ins Europaparlament einzuziehen. Wir alle sind gefragt, den Vormarsch der Nationalisten zu verhindern!

Wir halten dagegen, wenn Menschenverachtung und Rassismus gesellschaftsfähig gemacht werden sollen. Wir appellieren an alle Bürger*innen Europas: Geht am 26. Mai wählen – tretet ein gegen Nationalismus und für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa!

Gemeinsam sagen wir: Die EU muss sich ändern, wenn sie eine Zukunft haben will. Wir streiten für unsere Vision eines anderen Europas. Unser Europa der Zukunft verteidigt Humanität und Menschenrechte; steht für Demokratie, Vielfalt und Meinungsfreiheit; garantiert soziale Gerechtigkeit und treibt einen grundlegenden ökologischen Wandel und die Lösung der Klimakrise voran.

Sei mit dabei, wenn wir am 19. Mai europaweit mit zehntausenden Menschen gleichzeitig auf die Straße gehen! Für die Zukunft Europas, gegen Nationalismus!

#1EuropaFürAlle


Berlin
Frankfurt
Hamburg
Köln
Leipzig
München
Stuttgart
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Montag, 8. April 2019, 22:02

Quelle: https://berlin-gegen-nazis.de/demonstrat…-in-lichtenberg

Demonstration gegen rassistische Übergriffe in Lichtenberg

Am Samstag, 13.04.2019 findet ab 14.00 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Berlin-Lichtenberg eine antirassistische Demonstration statt.

"Aktiv in Lichtenberg" weist darauf hin, dass es seit Anfang diesen Jahres mindestens vier rassistisch-motivierte Übergriffe und Beleidigungen allein im Weitlingkiez gab. Die Initiative organisierte bereits im letzten Jahr einen antirassistischen Spaziergang und will auch diesmal wieder gemeinsam mit Anwohner_innen und Betroffenen rechtsextremer und rassistischer Gewalt für ein solidarisches Miteinander auf die Straße gehen.

Aufruf und weitere Infos: https://m.facebook.com/events/343436566286751

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37

Samstag, 13. April 2019, 22:53

Zitat von »https://nationalismusistkeinealternative.net/berlin-brandenburg/«

Heimat” angreifen! Aufruf zur Demo gegen das Frei.Wild-Konzert in Prenzlau -gemeisame Anreise aus Berlin-

Am 17.04.2019 wird es im brandenburgerischen Prenzlau (Uckermark) ein Konzert der rechten Band „Frei.Wild“ geben. Lokale Antifaschist*innen planen Protestaktionen gegen diesen Auftritt und wünschen sich Unterstützung aus vielen anderen Städten. Deshalb werden auch wir an diesem Tag nach Prenzlau reisen und „Frei.Wild“ und ihren Fans zeigen, dass wir keine Lust auf ihre nationalistische Scheiße und Heimattümelei haben.

“Heimat” angreifen!

Aufruf zur Demo gegen das Frei.Wild-Konzert in Prenzlau

- Gemeinsame Anreise aus Berlin -

Gemeinsame Anreisetreffpunkt Berlin:

17.04.2019 // 14:20 Uhr Gesundbrunnen - Gleis 9 (achtet auf die Blümchenfahne)

Gemeinsame Abreise spätestens: 21:45 Uhr am Bahnhof Prenzlau

Frei.Wild ist eine erfolgreiche deutsche Rockband, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, als Heimatverfechter nicht nur der Neuen Rechten eine popkulturelle Stimme zu geben, sondern gleichzeitig mit ihrer Musik viel Geld zu verdienen. Dabei bezeichnen sie sich selber als die Band, die die Wahrheit bringt, sprich als Propheten für ein rares, fast totgeglaubtes Gut, dass den weißen Mann an seine Rolle in der Gesellschaft erinnern soll: “Sprache, Brauchtum, und Glaube sind Werte der Heimat/Ohne sie gehen wir unter, stirbt unser kleines Volk."1

Warme Worte, gerichtet nicht nur an alte Freunde des Freiwild-Sängers Phillip Burger, der seine Neo-Nazi Vergangenheit als “Jugendsünde”2beschreibt (er war Mitglied der rechtsradikalen Band “Kaiserjäger”), sondern vielmehr an die “demokratisch” gesinnte Mitte der Gesellschaft, die glücklicherweise einen breiten Absatzmarkt für die heimatlichen Liebeleien mit nationalistischen und anti-feministischen Inhalten bietet. Titel wie “Nicht zu viel denken und einfach machen” vom neuesten Album “Rivalen und Rebellen” werden zu süßen Devisen identitätsstiftender Naivität, die in Deutschland ja nicht ganz unbekannt ist.

Prenzlau hat ein Problem!

Fälle von rassistischer Gewalt sind in Prenzlau keine Seltenheit. Neben der Alltäglichkeit von verbalen Übergriffen, werden Menschen mit Fluchthintergrund regelmäßig zu Opfern von Körperverletzung. 2018 stufte der Verein „Opferperspektive“ die Stadt als gefährlichste Brandenburgs ein, was fremdenfeindliche Übergriffe betrifft. (Nordkurier, 21.11.2018) Im gesamten Landkreis Uckermark versuchen verschiedene Neo-Nazi Gruppen mit ihren „Streifgängen“ eine Dominanz im öffentlichen Raum aufzuzeigen, die an SA-Strukturen erinnern. Da die Lokalpolitiker*innen das Problem nicht in den Griff bekommen, oder gar versuchen zu relativieren, müssen wir als Antifaschist*innen die Gegenbewegungen vor Ort unterstützen! Solche Verhältnisse dürfen wir nicht zulassen und keine rassistische Gewalttat unbeantwortet lassen! Auf zu den Genoss*innen nach Prenzlau!

Wir sind wir, kein Volk und keine Nation!

Um die Verbreitung heimatstiftender Rhetoriken nicht unbeantwortet zu lassen gehen wir am 17.04 in Prenzlau auf die Straße! Lasst uns den identitären und anti-feministischen Profiteuren und ihren Fans entgegentreten. Gemeinsam fahren wir von Berlin aus nach Prenzlau, um den angemeldeten Protest vor Ort zu unterstützen. Um 16:30 Uhr findet eine Demo gegen Nationalismus durch Prenzlau statt, die mit einem Gegenkonzert endet.

Da es bereits Infos gibt, dass Neonazis planen, die antifaschistische Demonstration anzugehen, ist es wichtig, dass wir uns Koordinieren und zusammenbleiben. Dazu möchten wir euch bitten, aufmerksam zu sein und geschlossen von der Demo zum Zug zurückzugehen. Am besten kommt ihr in Bezugsgruppen, aber es gibt auf dem Weg auch die Möglichkeit sich bestehenden Gruppen anzuschließen!

Nationalismus ist keine Alternative!

We'll come United!


1 Freiwild - “wahre Werte”

2 https://www.br.de/themen/kultur/freiwild…eiwild-100.html
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  • 38447.jpg (181,32 kB - 12 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. April 2019, 18:29)
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Dienstag, 23. April 2019, 11:30

Zitat von »https://www.antifa-berlin.info/news/1586-1-mai---kein-raum-der-afd«

1. Mai - Kein Raum der AfD!

18. April 2019 | News Redaktion

Zum dritten Mal in Folge plant die AfD am 1. Mai ein Fest in Pankow. Gemeinsam mit vielen Menschen aus dem Großbezirk Pankow und ganz Berlin ist es uns gelungen die AfD 2017 erfolgreich aus dem Bürgerpark und 2018 aus dem Bleichröderpark im Pankower Zentrum zu vertreiben. Auch wenn die AfD aktuell noch vor Gericht um die Nutzung des Bleichröderparks am 1. Mai streitet, spricht vieles dafür, dass das diesjährige 1. Mai-Fest der Partei in Blankenburg stattfinden wird. Vor dem Pankower AfD-Parteibüro soll sich mit Bratwurststand, Hüpfburg, Bühnenprogramm und Reden der Parteiprominenz auf den Europawahlkampf 2019 eingeschworen werden. Wir werden das nicht unkommentiert lassen und rufen zur 1. Mai Demonstration in Pankow auf. Lasst uns der AfD ihr Fest vermiesen!

Es gibt (k)ein ruhiges Hinterland
In Blankenburg konnte die AfD bei der Bundestagswahl 2017 hohe Wahlergebnisse erzielen, darüber hinaus stellt das örtliche AfD-Parteibüro eines der wichtigsten Zentren der Partei in Pankow und ganz Berlin dar. Wie auch schon bei den Besitzern ihres ehemaligen Treffpunktes, dem Heinersdorfer Krug, kann die AfD auch hier auf die Unterstützung gewachsener rechter Strukturen im Pankower Norden setzen. Vermieter des Gebäudes ist niemand anderes als Andreas Geithe – Bürgerdeputierter der Pankower AfD und ehemaliges Mitglied der rechtsterroristischen Vereinigung »Nationalistische Front«, sowie – nach ihrem Verbot in den 1990er Jahren – in deren Nachfolgeorganisation. Da die Partei in Berlin kaum über attraktive Lokalitäten verfügt, hat sich das ehemalige Restaurant, das zu einer Veranstaltungslocation umgebaut wurde, zu einer berlinweiten Adresse für AfD-Strukturen entwickelt. Vorträge, Infoveranstaltungen, Treffen, Brettspielabende und Feste der Pankower AfD und der Jungen Alternative werden hier regelmäßig abgehalten. Seit Bestehen des Parteibüros versuchen sich die Neofaschist*innen so an einer Art rechter Stadtteilarbeit. Zudem versucht die AfD den Protest der Kleingartenbesitzer*innen gegen den drohenden Abriss ihrer Gärten für sich zu vereinnahmen.

»Tag der deutschen Arbeit« 2.0
Der 1. Mai ist ein Feiertag, den die internationale Arbeiter*innenbewegung blutig erkämpft hat. Es ist ein Kampftag gegen die Ausbeutung durch Lohnarbeit und dem Streben nach Profitmaximierung und für die Verteidigung der Arbeiter*innenrechte. Als 1933 die Maifeier von den deutschen Faschisten zum gesetzlichen Feiertag erklärt und daraufhin die Organisationen der Arbeiterbewegung gewaltsam zerschlagen und Tausende ihrer Mitglieder ermordet wurden, war politisch ein zynischer Höhepunkt erreicht. Aus der Unversöhnlichkeit zwischen Arbeiter*innen und Chefs, für die der 1. Mai steht, wurde dieser Tag unter den Nazis zum Symbol für die Idee der Volksgemeinschaft. Er wurde zu einem Tag an dem sich Lohnabhängige und Bosse in seeliger Einigkeit am Bratwurststand treffen. So wie der »Tag der deutschen Arbeit« damals schon eine zynische Veranstaltung war, so ist es das alljährliche 1. Mai-Fest der AfD heute auch. Hinter ihrer Selbstinszenierung als Partei der kleinen Leute, verbirgt sich eine völkische und neoliberale Agenda. Der »Tag der deutschen Arbeit« passt somit gut zu dem wofür die AfD steht: Kein Murren und Meckern über niedrige Löhne, solange es dem Standtort Deutschland nützt!

Für mehr Revolten statt rechten »Alternativen«
Die AfD hat in Pankow, wie auch sonstwo, nichts relevantes zu den eigentlichen Problemen zu sagen. Während die Welt ökologisch sprichwörtlich den Bach runter geht, behauptet die AfD störrisch der Klimawandel sei eine Erfindung rot-grüner Lobbyisten und Kohlendioxid »kein Schadstoff, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil allen Lebens.«. Während Anfang April in Berlin 40.000 Menschen gegen steigende Mieten auf die Straße gingen, bezeichnet die AfD die Mietpreisbremse tatsächlich immer noch als »planwirtschaftlichen Eingriff«. Das Volksbegehren “Deutsche Wohnen enteignen”, dass von vielen Berliner*innen unterstützt wird und das aktuell große Immobilienkonzerne, sowie Parteien erfolgreich unter Druck setzt, wird als “kommunistische Träumerei aus dem Fantasialand” diffamiert. 
Die Gefahr der Rechten besteht darin, dass sie alle relevanten Konflikte in der Gesellschaft rassistisch umdeutet. Bei der Frage nach der Verteilung des Reichtums geht es nicht mehr um arm und reich, sondern darum, dass »Nichtdeutsche« möglichst wenig bekommen sollen. Die Rechten waren schon immer Verräter*innen an jeder sozialen Revolte. Dies zeigte sich sehr deutlich, wenn wir einen Blick in die Nachbarländer Deutschlands werfen, wo die europäischen Partner-Parteien der AfD die Regierung mitstellen. In Österreich hat die FPÖ den 8-Stunden Tag abgeschafft, ebenfalls eine Errungenschaft der Arbeiter*innenbewegung. Dank Rechten und Konservativen gibt es dort für alle Arbeiter*innen einen 12-Stundentag.
Während der Proteste gegen die Arbeitsmarktreform in Frankreich solidarisierte sich der »Front National« mit der Polizei und ihrer Gewerkschaft und nicht mit der Bevölkerung auf den Straßen von Paris. Auch bei den »Gelbwesten«-Protesten, die auch die Rechte zu unterwandern versuchte, übten sich die Faschisten im Verrat. Neonazigruppen organisierten völlig eigenmächtig Ordner*innendienste und lieferten militante Demonstrant*innen an die Polizei aus. Dabei besteht die Stärke der »Gilets Jaunes« genau darin, dass es eine Bewegung ist, die Führer ablehnt und dem Staat auch praktisch die Stirn bieten kann. Genau darum geht es: Die Menschen in der Bevölkerung zusammen zu bringen, die eben nicht von dem Gewinn profitieren, den sie erwirtschaften. Der erste Mai steht genau für diesen Zusammnschluss der Menschen, unabhängig von Herkunft und »Geschlecht«. Die soziale Revolte wird antirassistisch und antisexistisch sein, oder sie wird nicht sein. Die soziale Revolte ist nötig und in einem Land wie Deutschland längst überfällig.

Zusammen handeln gegen das AfD-Fest!
Dem Versuch der Faschisten, soziale Proteste zu vereinnahmen, fortschrittliche Feiertage wie den 1. Mai umzudeuten oder sich in Stadtteilen wie Blankenburg festzusetzen, muss entschieden entgegen getreten werden. Darum haben wir am 1. Mai Menschen und Initiativen eingeladen, die darüber berichten werden, wie sie sich in Berlin gegen Hartz 4-Schikanen und Lohndumping stark machen. Denn Antifaschismus ist mehr als nur »gegen Nazis«. Lasst uns in auch diesem Jahr den Handlungsraum der AfD einschränken – werdet kreativ und sorgt dafür, dass den Rechten die Lust auf ihre Feier vergeht. Sagt euren Freund*innen Bescheid und geht mit uns am 1. Mai in Pankow auf die Straße!

Kein Raum, keine Stimme, keinen 1. Mai der AfD!
Der 1. Mai bleibt antifaschistisch und revolutionär!
Demonstration – 10.00 Uhr – Pankow
Anreise: 9.00 Uhr, S-Bhf. Gesundbrunnnen (Gleis 4)
Infos und genauer Ort unter: keinraumderafd.blogsport.eu // facebook.com/noafdberlin // twitter.com/noafdberlin // #1maipa

Live-Mucke von LMF (Refpolk) + Pyro One

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Montag, 29. April 2019, 00:53

Zitat von »https://www.antifa-berlin.info/news/1589-afd-fest-am-1-mai-beginnt-erst-nachmittags«

AfD-Fest am 1. Mai beginnt erst Nachmittags

Seit dem letzten Aufruf (link is external) zum Gegenprotest gegen das diesjährige Maifest der AfD Pankow hat sich einiges getan. Die AfD hat angesichts der angekündigten antifaschistischen Demonstrationen und Kundgebungen ihre Veranstaltung nach hinten verschoben, in der Hoffnung, dass ihnen weniger Widerstand und Ablehnung begegnet.

So bewerben die Rechten ihr Fest nun offiziell ab 14 Uhr vor dem Braunen Haus in Blankenburg (Alt Blankenburg 12a).
Die Zeitverschiebung kümmert uns jedoch nicht im Geringsten. Viel mehr sind wir nun noch entschlossener, dass Fest für die AfD zu einem Desaster werden zu lassen.

Unsere Anreisezeiten für dynamischen und kreativen Gegenprotest ändern sich wie folgt:

Anreise: 12.00 Uhr, S-Bhf. Gesundbrunnnen (Gleis 4)
Antifaschistische Demonstration – 13.00 Uhr – S Blankenburg

In Blankenburg nichts neues?

Wie dem “Pankow Newsletter” des Tagesspiegels zu entnehmen war, hat sich der interne Streit (link is external) in der Pankower AfD weiter vertieft. So wird die BVV Fraktion nicht an dem geplanten Fest teilnehmen mit der Begründung, man wolle nicht bei einem Nazi feiern. Dennoch wird das Fest auf eine große Resonanz innerhalb der AfD stoßen: rechte Hardliner aus ganz Berlin werden anreisen, um daran teilzunehmen. Es werden die anwesend sein, die kein Problem darin sehen, gemeinsam mit Neonazis und einem ehemaligen Angehörigen einer militanten Nazivereinigung zu feiern, Bratwurst zu fressen und Bier zu trinken. Wer zu diesem Fest geht, hat somit jegliche bürgerliche Fassade hinter sich gelassen und outet sich als knallharter Rassist und Faschist.
Umso gespannter werden wir so auch vor Ort die Neofaschist*innen beobachten, die das braune Haus an diesem Tag aufsuchen.
Verheizen der eigenen Anhängerschaft

Nicht nur durch das Verhalten des Nazi-Bürgerdeputierten Andreas Geithe oder des rechtsradikalen Fraktionsvorsitzenden Stephan Wirtensohn, die sich beide gerade eine rechte Schlammschlacht liefern, lernen wir hier ganz praktisch, dass es so etwas wie eine echte “rechte Solidarität” nicht gibt.
Auf dem Flyer, den die AfD Pankow für ihre Anhänger veröffentlicht werden lediglich zwei Anreisewege angegeben. Einmal über den S Bahnhof Blankenburg und per Bus von Karow. Darüber hinaus wird geworben mit “Speis und Trank zu günstigen Preisen, einem Kinderprogramm (Schminken, Hüpfburg, Ponyreiten, XXL- Tischkicker) und Informationen zur Arbeit der Partei in den Parlamenten und zum EU Wahlkampf”. Mit keinem Wort erwähnt die AfD die vielfältig angekündigten Gegenproteste, die es für AfDlerInnen sicher nicht einfach oder ungefährlich machen, die faschistische Veranstaltung zu besuchen. Stattdessen wird versucht den Gegenprotest, sowie die den Bezirksverband überschattende Nazi-Affäre totzuschweigen, so als wäre alles in bester Ordnung.
Dass die Nazis an diesem Tag in Blankenburg jedoch eine empfindliche Niederlage und einen großen Imageverlust zu befürchten haben, steht außer Frage. An diesem Tag bekommen wir Gelegenheit den Bürger*innen Blankenburgs die wahre Fratze dieser Partei zu präsentieren.
Diese Gelegenheit werden wir nicht ungenutzt lassen!

Kommt am 1. Mai mit uns raus nach Blankenburg!
In den kommenden Tagen folgt noch eine Aktionskarte.

Anreise: 12.00 Uhr, S-Bhf. Gesundbrunnnen (Gleis 4)
Antifaschistische Demonstration – 13.00 Uhr – S Blankenburg

Bisherige Aufrufe:
de.indymedia.org/node/31528 (link is external)
de.indymedia.org/node/31483 (link is external)

Für Antifa- Internet Trolle: Die auch an diesem Tag mit der AfD kooperierenden Eventagenturen “Idee- Entertainment” und “Eventagentur Berlin” freuen sich sicherlich über weitere Emails, Anrufe und Eintragungen auf ihrer Online Präsenz. Halten wir den Druck aufrecht!
de.indymedia.org/node/31698 (link is external)

Weitere Infos zum Tag: keinraumderafd.blogsport.eu (link is external) // facebook.com/noafdberlin // twitter.com/noafdberlin // #1maipa
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Freitag, 10. Mai 2019, 08:29

Zitat von »https://www.antifa-berlin.info/news/1593-kein-raum-der-afd-schluss-mit-rechter-hetze-im-maestral«

Kein Raum der AfD! Schluss mit rechter Hetze im Maestral!

Weit über 50 Locations haben bisher der AfD und ihren Untergruppen in Berlin für Vermietungen eine Absage erteilt. Nur noch wenige Restaurants oder Gaststätten bieten den rassistischen Nationalisten offen einen Raum. Eins davon ist das Restaurant Maestral in Reinickendorf. Nach mehreren Kundgebungen und Aktionen vor und um das Restaurant möchten wir euch hiermit zu einer Demonstration einladen, um Wirt und Gästen zu zeigen, dass wir Vermietungen an Menschenfeinde niemals stillschweigend tolerieren werden. Darüber hinaus möchten wir auf rassistische Kontinuitäten in Reinickendorf aufmerksam machen und an den von Faschisten ermordeten Ufuk Sahin gedenken.

Rechte Stimmungsmache im Maestral beenden!

Das Maestral ist in Berlin einer der letzten Rückzugsorte der Berliner AfD. Schon seit mehreren Jahren wird das Grill-Restaurant in Reinickendorf, als Treffpunkt und Veranstaltungsort von den Rechten genutzt. Besonders aktiv ist hierbei der Bezirksverband Reinickendorf, der dort jeden 2. und 4. Dienstag im Monat einenen offenen Stammtisch abhält. Auch größere Vorträge und Diskussionsveranstaltungen mit namhaften Redner*innen fanden hier regelmäßig statt, unter anderem mit Björn Höcke, Albrecht Glaser und Beatrix von Storch.
Zudem wurde das Maestral auch von anderen Bezirksverbänden zum Abhalten von Bezirkswahlversammlungen und Kandidatenvorstellungen genutzt.

Damit hat sich das Restaurant in den letzten Jahren zu einem Epizentrum der AfD entwickelt, an dem wichtige Veranstaltungen zur Mitgliederwerbung und politischen Stimmungsmache in Berlin stattfinden.

Das Maestral distanziert sich von diesem Treiben kein Stück. Im Gegenteil: Der Besitzer bietet in seinem Restaurant seit Jahren einen Treffpunkt für rechte, menschenfeindliche Gruppierungen. Unter anderem trafen sich hier bereits BÄRGIDA und das Neuschwabenland-Forum, ein esoterisch-verschwörungstheorethischer Kreis von Faschisten.
Und wo die Rechten sich sammeln, da darf auch die “bürgerliche Mitte” nicht fehlen. Neben der AfD wird das Maestral nämlich auch eifrig von der CDU Wittenau genutzt. Im Rahmen unserer letzten Protestkundgebung vor dem Restaurant kam dem rechtsoffenen Betreiber auch so gleich deren Ortsvorsitzender Björn Wohlert zur Hilfe(link is external). Dieser erklärte großspurig im Internet seine Solidarität mit dem Maestral und versprach heldenhaft während der antifaschistischen Kundgebung drinnen im Laden und direkt neben der AfD- Veranstaltung speisen zu gehen. Was wären die rechten Kräfte nur ohne vermeintliche Demokrat*innen, die sich immer wieder für sie gerade machen?

Der Normalisierung der AfD muss entschieden entgegen getreten werden! Die AfD vertritt Positionen, die sich nicht diskutieren lassen: Ihre Menschenfeindlichkeit, ihr Rassismus, ihr Sozialchauvinismus, ihr Geschichtsrevisionismus und ihr Sexismus bieten keine Grundlage für eine sachliche Debatte, sondern müssen entschlossen bekämpft werden.

Rassistische Kontinuitäten in Reinickendorf

Rechte Strukturen git es in Reinickendorf jedoch schon deutlich länger, als es die Partei Alternative für Deutschland gibt. Bis heute gibt es in Reinickendorf einen aktiven NPD-Bezirksverband – einer der letzten verbliebenen in Berlin. Reinickendorf war früher eine Republikaner-Hochburg, heute dominieren CDU, SPD und AfD.
Auch faschistische und rassistische Gewalt ist ein Teil dieser Kontinuitäten: Vor 30 Jahren, am 12. Mai 1989, wurde der damals 24 Jährige Ufuk Sahin von Faschisten nahe des S- und U-Bahnhofes Wittenau, im Märkischen Viertel von einem Faschisten erstochen. Der Täter lauerte Sahin gezielt auf, der mit einem Freund Murat P. spazieren war, und erstach ihn mit einem Klappmesser. Murat P. berichtete, dass der Täter vorher unter anderem “Deutschland gehört den Deutschen!” gerufen hat. Ufuk Sahin war Vater, Ehemann und Nachbar. Während dem Trauerzug, an dem tausende Menschen teilnahmen, pöbelten immer wieder Faschisten, die auch den Hitlergruß zeigten.
Wie auch bei den NSU-Morden sah die Berliner Polizei damals keinen Anlass ein rassistisches Motiv auch nur in Betracht zu ziehen, ebenso wie die Staatsanwaltschaft, die “keinen Hinweis auf ein politisches Motiv” sah.
Nur fünf Jahre später, am 23. Juli 1994, wurde auch die Sexarbeiterin Beate Fischer in Reinickendorf von drei jungen Berliner Neonazis erdrosselt.
An die Gesichter und an die Namen der Ermordeten muss erinnert werden. So wird es im Rahmen des antifaschistischen Aktionsmonats zur Europawahl am Sonntag, dem 12. Mai, eine Gedenkkundgebung für Ufuk Sahin geben.

Wir haben keinen Bock darauf, dass sich hier Menschenverachtung und Hass ungehindert breitmachen. Wir wollen nicht, dass sich eine Stimmung etabliert, die rassistische Ausgrenzung weiter normalisiert.
Zeigt dem Maestral, dass wir weder hier in Reinickendorf noch irgendwo anders Bock auf rassistische, sexistische Scheiße haben! Faschistoiden Gruppierungen eine Plattform geben, wird Konsequenzen haben!
Lassen wir den Druck auf den Wirt und die AfD weiter ansteigen!
Kein Raum für Rassismus!
Kein Raum für rechte Hetze!
Kein Raum der AfD!
Für globale Solidarität und eine befreite Gesellschaft, statt einer Festung Europa!
Erinnern heißt kämpfen!

Gedenken an Ufuk Sahin: 12.05.2019 // 13:00 Uhr // Wilhelmsruher Damm 224 – 228 (U Wittenau)

Antifaschistische Demonstration: 18.05.2019 // 17:00 Uhr // S+U Wittenau
+ Live- Mucke: Babsi Tollwut & Lady Lazy


"Ich warte nur auf den Regen,
Der die Flüsse überlaufen lässt
Und den Müll aus dieser Stadt endlich wegspült
Der die Falschheit und Intrigen
Und die Heuchelei mitnimmt,
Die uns jeden Tag nach unten zieht"

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