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Gabumon

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Freitag, 10. Mai 2019, 11:04

Meist bringt es mehr mal das Gesundheitsamt da vorbeizuschicken :D

Es kommt die Zeit
in der das Wasser wieder steigt...
Es kommt die Zeit
in der der Airport wieder brennt...

OssiHose

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Donnerstag, 16. Mai 2019, 08:39

Zitat von »https://de.indymedia.org/node/32705«

AfD Wahlkampfparty crashen!
von: Kein Raum der AfD!


Am Abend des 26.5.19 möchte die Berliner AfD eine Wahlkampfparty veranstalten, um sich nach dem Europawahlkampf gebührend selbst zu feiern. Für die AfD kein allzu leichtes Unterfangen: Bereits bei der Wahlkampfparty zur Bundestagswahl fiel es der rechten Partei schwer geeignete Räumlichkeiten zu finden. Darüber hinaus wurde die Party von tausenden Antifaschist*innen belagert und massiv gestört.

Dieses Jahr wird die Party im Loewe Saal (Wieberstraße 42 – 45, 10553 Berlin) in den Ludwig Loewe Höfen in Berlin Mitte stattfinden. Als “Star-” Gäste werden u.a. Alexander Gauland, Jörg Meuthen und Guido Reil vor Ort sein. Die Sause ist in der Zeit von 17 – 24 Uhr geplant, weshalb wir mit unserer Demonstration bereits um 15:30 Uhr von U Turmstraße starten möchten .

Der EU-Wahlkampf der AfD ist gespickt mit hoffnungslosen Versuchen sich globalpolitischen Debatten anzunehmen: der Klimawandel wird geleugnet und Klimaschützer*innen als die “eigentliche Gefahr” für das Klima bezeichnet – die AfD sieht den “Dexit” als unausweichlich und fordert damit die ökonomische, als auch kulturelle Nationalisierung – Von Lehren, die sich aus deutscher Kolonialgeschichte ziehen lassen, wollen die Rechten nichts wissen.
Rassistische Hetze, verschwörungstheoretische Umvolkungsmärchen und Finanzierungen durch
dubiose millionenschwere Spender*innen sind alles, was von dieser Partei übrig bleibt.

Die massive Erstarkung rechter Parteien in Europa ist und bleibt weiterhin alamierend. Mögliche Verbündete der AfD beim Europawahlkampf sind andere rechtspopulistische Parteien wie die französische Nationale Sammlungsbewegung (ehemals Front National), die österreichische FPÖ, die ungarische Fidesz von Ministerpräsident Viktor Orbán sowie die italienische Lega von Innenminister Matteo Salvini. All diese Parteien treten offen dafür ein, dass rassistische Gewalt und soziale Spaltung wieder salonfähig werden.

Dieses Jahr wird die Party im Loewe Saal (Wieberstraße 42 – 45, 10553 Berlin) in den Ludwig Loewe Höfen in Berlin Mitte stattfinden. Als “Star-” Gäste werden u.a. Alexander Gauland, Jörg Meuthen und Guido Reil vor Ort sein. Die Sause ist in der Zeit von 17 – 24 Uhr geplant, weshalb wir mit unserer Demonstration bereits um 15:30 Uhr von U Turmstraße starten möchten .

Auf gar keinen Fall werden wir dies der AfD und den Inhabern der Höfe so einfach durchgehen lassen. Wer der völkisch-nationalistischen Partei Räumlichkeiten bereitstellt, bekommt es mit uns zu tun.
Wir rufen dazu auf, die AfD Wahlkampfparty im Jahr 2019 erneut zu einem Desaster werden zu lassen.
Die Betreiber*innen des Loewe Saals möchten wir deutlich daran erinnern, wie die Proteste gegen den Einzug der AfD in den Bundestag 2017 vor dem Traffic Club in Mitte abliefen und was für Signale durch die Vermietung von Räumlichkeiten an die AfD für ihre Wahlkampffeier gesendet werden.
Um unserer Forderung, die AfD schnellstmöglich vor die Tür zu setzen, Nachdruck zu verleihen werden wir im Anschluss an die Demonstration gegen das Maestral am 18.5. zum Loewe Saal fahren und dort eine Wutkundgebung abhalten.

Bis dahin gilt es auch Online und per Telefon kräftig Druck zu machen:

Telefon: +49 (0) 30 – 34 50 95 87
Kontakt Geschäftsführung: Milada Bormann Mobil: +49 (0) 160 – 94 60 55 28
E-Mail: info@loewesaal.de
Projektleitung: Mirko Preugschat Mobil: +49 (0)170 – 77 91 913 E-Mail: m.preugschat@loewesaal.de

Antifaschistische Demonstration gegen das Restaurant Maestral: 18.05.2019 // // 17:00 Uhr // S+U Wittenau
+ Live- Mucke: Babsi Tollwut & Special K

Wutkundgebung vor dem Loewe Saal: 18.05.2019 // 20:30 Uhr // Wieberstraße 42 (U Turmstraße)

Antifaschistische Demonstration gegen die AfD Wahlkampfparty: 26.05.2019 // 15:30 Uhr // U Turmstraße
"+ Live- Mucke: Lena Stoehrfaktor // Pyro One // Torkel T // Wunstra"


Mehr Infos folgen in den kommenden Tagen auf:

keinraumderafd.blogsport.eu
facebook.com/events/329224901116353
twitter.com/noafdberlin
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Der die Flüsse überlaufen lässt
Und den Müll aus dieser Stadt endlich wegspült
Der die Falschheit und Intrigen
Und die Heuchelei mitnimmt,
Die uns jeden Tag nach unten zieht"

VerschwendeDeineZeit

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Freitag, 24. Mai 2019, 07:57

Heute in jedem größeren Ort in Deutschland https://fridaysforfuture.de/streiktermine/ - 1668 Demos weltweit https://fridaysforfuture.org/events/list
...und ein Aufruf:

Zitat

Am Freitag den 20. September werden wir auf Bitte der jungen Menschen, die rund um die Welt Schulstreiks organisieren, unsere Arbeitsplätze und Wohnungen verlassen, um einen Tag lang Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fordern, die große, existenzielle Bedrohung der gesamten Menschheit. Es wird ein eintägiger Klima-Streik sein und der Auftakt zu einer Woche mit Klima-Aktionen auf der ganzen Welt. Wir hoffen, damit eine Zeitenwende einzuleiten. Und wir hoffen, dass sich uns viele Menschen anschließen und ihre Büros, Bauernhöfe und Fabriken verlassen; dass Politiker ihren Wahlkampf unterbrechen und Fußballstars ihre Spiele; dass sich Schauspieler abschminken und Lehrer ihre Kreide niederlegen; dass Köche ihre Restaurants schließen und für die Protestierenden kochen; und dass Rentner ihren Alltagstrott unterbrechen. Damit unsere führenden Politiker endlich diese Botschaft hören: Jeden einzelnen Tag verursacht unser Lebensstil eine ökologische Krise, die eine gesunde, sichere Zukunft auf unserem Planeten unmöglich macht.
Wir sind uns wohl bewusst, dass dieser Streik und die internationale Klima-Aktions-Woche alleine am Lauf der Dinge nichts ändern wird. Die gute Nachricht ist, dass uns die Technologien zur Verfügung stehen, die wir brauchen - der Preis eines Solarpanels ist in den letzten zehn Jahren um 90 Prozent gefallen. Und wir wissen, durch welche politischen Maßnahmen sie wirksam werden: Überall auf dem Planeten sind Formen eines Green New Deal vorgeschlagen worden, Gesetze, die rasch fossile Energiequellen durch Energie aus Sonne und Wind ersetzen würden und dabei für gute Jobs sorgen, die lokale Wirtschaft stabilisieren und die langfristige Gesundheit von Kommunen unterstützen würden, die weithin vernachlässigt worden sind. Wir grüßen die Leute - viele von ihnen sind jung - die hart daran arbeiten, diese Maßnahmen gegen den hartnäckigen Widerstand der Industrie fossiler Brennstoffe durchzubringen.
Dieser globale Aktionstag soll diese Leute unterstützen. Wir hoffen, dass Gruppen aus allen Bereichen des Umweltschutzes, des Gesundheitswesens, der Sozial- und Entwicklungshilfe sich anschließen werden. Aber unsere größte Hoffnung ist, einfach zu zeigen, dass die, die etwas gegen diese Krise tun und die, die schon jetzt am härtesten davon betroffen sind, von Millionen von Menschen unterstützt werden, an denen das wachsende Grauen über unsere ökologische Misere nagt, die sich aber bisher eher im Hintergrund gehalten haben. Es könnte ein paar Anläufe brauchen um diese Mengen auf die Straße zu bringen, aber wir haben nicht viel Zeit. Unser Fenster für wirksamen Klimaschutz schließt sich schnell.
Wir wissen, dass nicht jeder teilnehmen kann - auf einem Planeten, der von eklatanter Ungleichheit geprägt ist, kommen viele ohne den Lohn eines Tages buchstäblich nicht über die Runden, oder sie haben Chefs, die sie entlassen würden, sollten sie es wagen zu streiken. Andere Jobs lassen sich schlicht nicht unterbrechen: Notärzte sollten sich weiterhin ihren Aufgaben widmen. Aber viele von uns können ihre täglichen Routinen für 24 Stunden unterbrechen und sich trotzdem darauf verlassen, dass sie noch da sind, wenn sie zurückkehren.
Wir hoffen, dass einige Menschen den Tag dem Protest widmen: gegen neue Pipelines oder die Banken, die sie finanzieren; gegen Ölkonzerne und die Politiker, die deren Lügen weiterverbreiten. Wir hoffen, dass andere den Tag damit verbringen, die Wände am Nachbarhaus zu isolieren oder Radwege zu bauen. Wir hoffen, dass jeder zumindest ein paar Minuten im Stadtpark verbringt oder auf einem Feld oder auf dem Dach ihres Hauses, um sich einfach in die Schönheit der Welt zu versenken, die zu beschützen unser Privileg ist.
Es liegt auf der Hand, dass wir viel verlangen: ein Tag im Leben der Welt ist eine große Sache und wir alle haben uns an unsere Routinen gewöhnt. Aber wir wollen uns nicht damit abfinden, dass die ganze Verantwortung auf den Schultern von Schulkindern lastet - sie brauchen unsere Unterstützung. Und der Schlüssel scheint darin zu liegen, unsere gewohnten Abläufe zu unterbrechen - es sind diese Routinen, die uns ermatten, der Umstand, dass wir jeden Morgen aufstehen und ziemlich genau dasselbe tun wie am Tag zuvor, sogar noch im Angesicht einer anhebenden Krise.
Wir sind die Menschen, die zufällig in einem historischen Moment leben, in der unsere Entscheidungen die Zukunft noch auf Zehntausende Jahre hin beeinflussen: wie hoch die Meeresspiegel ansteigen, wie weit sich die Wüste ausbreitet, wie schnell die Wälder abbrennen. Ein Teil unseres Wirkens muss darin bestehen, die Zukunft zu bewahren.
Bill McKibben, Autor, Pädagoge, Umweltschützer und Gründer von 350.org (USA), Christiana Figueres, ehemalige Geschäftsführerin der Klimarahmenkonvention der UN (Costa Rica), Naomi Klein, Journalistin (Kanada), Mark Ruffalo, Schauspieler (USA), Michael Mann, Klimaforscher und Geophysiker (USA), Margaret Atwood, Schriftstellerin (Kanada), Noam Chomsky, Sprachwissenschaftler, Philosoph, Kognitionswissenschaftler, Historiker, politischer Aktivist und Sozialkritiker,(US), Nancy Fraser, kritische Theoretikerin, Feministin, Professorin für Sozialwissenschaften und Philosophie (USA), Vandana Shiva, Wissenschaftlerin, Umweltaktivistin (Indien), Bruno Latour, Philosophieprofessor (Frankreich), Nnimmo Bassey, Health of Mother Earth Foundation (Nigeria), Rebecca Solnit, Schriftstellerin (USA), Farhana Yamin, Internationale Rechtsanwältin und Koordinatorin des politischen Teams von Extinction Rebellion (Großbritannien), Patrick Bond, Ehrenprofessor für politische Ökonomie an der Witwatersrand-Universität Johannesburg (Südafrika), Gina McCarthy, Expertin für Umweltgesundheit und Luftqualität, ehemalige Leiterinn der Umweltschutzbehörde (USA), Rev. Lennox Yearwood, Präsident des Hip Hop Caucus (USA), Valérie Cabanes, Schriftstellerin und Juristin (Frankreich), Annie Leonard, Geschäftsführerin von Greenpeace (USA), Aurélie Trouvé, Ökonomin, Attac France (Frankreich), John Holloway, Soziologe und Philosoph (Irland), Tadzio Müller, Klimagerechtigkeitsaktivist (Deutschland), Geneviève Azam, Ökonomin, Attac France (Frankreich), Anne Poelina, Traditionsverwalterin aus der Mardoowarra am unteren Fitzroy River, (Australien), Craig Challen, ehemaliger Australier des Jahres, Höhlenforscher, Tierarzt (Australien), Tim Flannery, Klimaforscher (Australien), Lesley Hughes, Klimaforscherin, Direktorin des WWF (Australien), John Hewson, Ehemaliger Parteivorsitzender der Liberalen Partei und Ökonom (Australien), Chris Taylor, Komiker (Australien), Tom Ballard, Komiker (Australien), Thomas Coutrot, Ökonom, Attac France (Frankreich), Maxime Combes, Ökonom, Attac France (Frankreich), Nicola Bullard, Klimagerechtigkeitsaktivistin (Frankreich/Australien), Heather McGhee, Seniorchef und ehemaliger Präsident der Denkfabrik Demos(USA), Rachel Carmona, Geschäftsführerin des Women's March (USA), Moema Miranda, Umweltaktivistin (Brasilien), Tomás Insua, Geschäftsführer der Globalen Katholischen Klimabewegung (Argentinien).

https://www.sueddeutsche.de/kultur/greta…tzung-1.4460327
A fallen wall becomes a bridge to connect us rather than divide. (Zeb Love)

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OssiHose

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Freitag, 24. Mai 2019, 09:45

Sehr kurzfristig. Ich poste es aber trotzdem.

Zitat von »http://antifa-nordost.org/8523/«

Berlin-Buch: Zusammen handeln – gegen die Faschisten! - Dieter Eich-Gedenken

Am Sonntag den 26. Mai finden die Wahlen zum Europaparlament statt. In Anbetracht einer immer stärker werdenen AfD und immer selbstbewuster auftretenden Nazis denken wir das es nötig ist in den Berliner Kiezen auf die Straßen zu gehen, wo Nazis sich sicher fühlen und wo die AfD hohe Wahlergebnisse erziehlt. Berlin-Buch ist so ein Ort. Kurz vorm 8. Mai wurde das Befreiungsdenkmal von Nazis geschändet und auch sonst bewegen sich Nazis hier weitestgehend ungestört. In vielen Wahllokalen in Karow und Buch konnte die AfD bei den Bundestagswahlen 2017 zwischen 25% und 30% erreichen – Wahlergebnisse die auch zur Europawahl zu erwarten sein werden. Lasst uns all dass nicht unwidersprochen hinnehmen!

Die klassischen Nazis nicht vergessen

Die AfD wird voraussichtlich mit hohen Wahlergebnissen ins europäische Parlament in Brüssel einziehen. Im Verbund mit anderen Parteien ihrer Geisteshaltung wird die AfD nun auch auf europäischer Ebene durchzusetzen versuchen, was wir von ihr bereits jetzt auf nationaler und kommunaler Ebene von zu hören bekommen: Homo- und transfeindliche Gesetzesnovellen, Sozialabbau und dazu noch dichtere Grenzen, mit noch höheren Zäunen um eine noch abgeschottetere Festung Europa. Die NPD wirbt mit der Losung »Keine %-Hürde. Keine Stimme verschenkt.« Von dieser Hoffnung auf Sitze im Europaparlament getragen, werben auch faschistische Kleinstparteien dieser Tage um Stimmen. AfD und Co. werden sich auf den Rängen des EU-Parlaments also in guter Gesellschaft von NPD- und 3. Weg-Funktionären wähnen können.
Aber warum überhaupt noch über die NPD nachdenken, über sie schreiben oder gegen sie aktiv werden? Ja, warum eigentlich? Die AfD hat bundesweit, sogar in den ehemaligen NPD-Hochburgen nahezu das gesamte Potential ihrer Wählerstimmen aufgesogen und stellt mittlerweile ein anschlußfähiges und wirksames rechtes Parteiprojekt dar. Warum es uns immer noch wichtig gegen »klassische« Nazis aktiv zu werden, wird einem jede*r berichten können, der*die in den Provinzen dieser Republik lebt. Wenn du Linker, Migrant*in oder LGBTQI* bist, stellen die Nazis auf der Straße schlicht und ergreifend die Hauptgefahr dar. Die mehrtätigen Nazievents wie das »Schild und Schwert«-Festivalzeigen deutlich, dass der klassische Neofaschismus eben nicht tot ist, sondern im Windschatten der AfD-Erfolge prächtig gedeiht. Hier werden Gelder für militante Nazinetzwerke erwirtschaftet und die klammen Parteikassen gefüllt. Um derlei Entwicklungen zu bemerken muss mensch allerdings nicht extra nach Sachsen fahren. Wer es sehen will, kann es sehen. Ein Spaziergang mit offenen Augen durch die Straßen von Treptow, Marzahn oder in Nord-Pankow reichen aus.

Nord-Pankow bleibt rechtes Kerngebiet

Wer einen solchen Spaziergang dieser Tage durch Blankenburg, Karow und Buch unternimmt, sieht wie es um die Zustände im Norden Pankows bestellt ist: NPD-Plakate, mehrere übereinander an jeder Laterne, daneben die Werbung der AfD. Propaganda anderer Parteien werden durch die Nazis regelmäßig beschädigt. So entsteht der Eindruck einer rechten »Homezone«. Die Nazis führen im Rahmen der NPD-»Schutzzonen«-Kampagne regelmäßig Patrollien durch, um sich auf Facebook als Bürgerwehr zu inszenieren. Den Nazis gelingt es zwar nicht Einfluss auf die realpolitischen Entwicklungen in Buch oder Karow zu nehmen, die Verbreitung offen faschistischer Propaganda gelingt ihnen hier jedoch weitestgehend störungsfrei. Fast schon routinemäßig konnten die Faschisten wenige Tage vor dem Gedenken am 8. Mai das Befreiungsdenkmal mit Farbe schänden. Unter diesen Bedingungen gelang es der NPD Pankow über mehrere Jahre in der Schwanebecker Chaussee ungestört ein »nationales Jugendzentrum« zu betreiben. Hier führten die Nazis von 2015 bis 2018 in einem Gewerbekomplex zahlreiche Parteitreffen, Vorträge und Saufabende durch. Dies verdeutlicht, dass die NPD von Locals Räume zur Verfügung gestellt bekommt, was für den Rückhalt spricht, über den die Nazis in Millieus der Bucher Bevölkerung verfügen. Das NPD-Zentrum in Buch mag weg sein aber das AfD-Büro im benachbarten Blankenburg etabliert sich mehr und mehr zu einer berlinweiten Adresse der AfD.

Am 24. Mai in Buch auf die Straße

Auch wenn die Pankower NPD nicht müde wird Buch als »ihren Kiez« zu deklarieren, auch wenn sie sich hämisch darüber freuen das ihre Propaganda und Provokationen für uns immer wieder ein Thema sind, so ist es dennoch immer wieder gelungen die Bucher Nazis in die Defensive zu drängen. So gelang es, die Proteste gegen die Geflüchtetenunterkünfte (2014 – 2016) klein zu kriegen, einen Großteil der Pankower NPDler zu outen und zwei antifaschistische Kultur-Festivals erfolgreich in Buch durchzuführen. Und es gibt noch einen weiteren Erfolg zu verbuchen: am diesjährigen 8. Mai konnte das Gedenken an die Befreiung erstmals durchgeführt werden, ohne dass die NPD es vermochte eine Gegenkundgebung oder eine ernsthafte Störung zu organisieren. Dies ist ein klarer Erfolg, der dem langen Atem der Pankower und Berliner Antifaschist*innen zu verdanken ist. Daran gilt es anzuknüpfen.

Die anhaltende Naziaktivitäten und die hohen Wahlergebnisse der AfD in Buch machen es notwendig in Nord-Pankow aktiv zu werden. Geht darum am 24. Mai 2019 mit uns in Buch auf die Straße! Kommt zur jährlichen Gedenkdemo an Dieter Eich, der im Mai 2000 von Nazis in Buch ermordet wurde. Die Nazis haben im letzten Jahr versucht das Gedenken zu stören und die Tatsache, dass Dieter Eich von Rechten umgebracht, wurde als Lüge darzustellen. Mit derlei Provokationen ist auch in diesem Jahr zu rechnen und sich diesen entgegenzustellen. Lasst uns das Gedenken an die Ermordeten verbinden mit den tagesaktuellen Kämpfen gegen alte und neue Nazis!

Antifaschistische Demonstration
Fr. 24. Mai 2019 | 17.00 Uhr | S-Bhf. Berlin-Buch

(Bündnisaufruf für die Dieter Eich-Gedenkdemo unter http://berlin.niemandistvergessen.net/20…alchauvinismus/)

Außerdem: Protest gegen die AfD-Wahlkampfparty
So. 26. Mai 2019
| Infos unter: keinraumderafd.blogsport.eu & twitter.com/noafdberlin

Aufrufende Gruppen:
Berlin Leftist Youth (BLY)
BO merkste selba (DIE LINKE Pankow)
North East Antifa (NEA)
SDAJ Berlin
Solidarische Jugendbewegung Berlin (SJB)

webadresse: http://antifa-nordost.org

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Der die Flüsse überlaufen lässt
Und den Müll aus dieser Stadt endlich wegspült
Der die Falschheit und Intrigen
Und die Heuchelei mitnimmt,
Die uns jeden Tag nach unten zieht"

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Montag, 17. Juni 2019, 20:57

Zitat von »https://www.antifa-berlin.info/news/1608-2206-fahrraddemo-kein-kiez-fr-nazis«

22.06. Fahrraddemo – Kein Kiez für Nazis!

Spandau droht zu kippen! Ist für die meisten Berliner_innen Spandau ein etwas verschlafener Bezirk am Rande der Stadt, wird er für Nazikader, Thor-Steinar-Träger_innen, AfD-Prominenz und die Grauen Wölfe zu einem neuen Zentrum.
Doch ihnen wird am 22.06.2019 eine entschlossene Fahrraddemo in die Parade fahren! Wir werden Stätten rechter Umtriebe markieren und an antifaschistischen Widerstand erinnern.

Zuletzt ist eine rasante Zunahme rechter Aktivitäten zu verzeichnen: Seit 2017 versuchen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Spandau ein jährliches Gedenken an den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess zu etablieren. Im März 2019 hat am Brunsbüttler Damm ein Thor-Steinar-Laden eröffnet, der nicht nur Nazis in Spandau, sondern auch in Berlin und Umland mit Nazi-Nickis versorgt.
Zahlreiche Sprühereien gegen Antifaschist_innen oder kurdische Genoss_innen verdeutlichen rechte Aneignungsversuche im öffentlichen Raum.

Schnappt euch eure Räder, Freundis und werdet Teil des antifaschhisischen Fahrradkorsos!

22. Juni 2019 // 15:00 Ernst-Reuter-Platz // 16:00 U7-Zitadelle Spandau

Erstveröffentlichung auf Antifa Westberlin(http://antifa-westberlin.org/1107/) am 5. Juni 2019
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"Ich warte nur auf den Regen,
Der die Flüsse überlaufen lässt
Und den Müll aus dieser Stadt endlich wegspült
Der die Falschheit und Intrigen
Und die Heuchelei mitnimmt,
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Montag, 29. Juli 2019, 05:46

Zitat von »https://inforiot.de/wannwennnichtjetzt-am-3-8-in-cottbus/«

WannWennNichtJetzt am 3.8. in Cottbus

Marktplatztour

Cottbus ist eine Stadt, die vor allem in den letzten Monaten immer wieder Negativschlagzeilen machte: So zog u.a. die AfD als stärkste Kraft in die Stadtverordnetenversammlung ein. Es kam zu Razzien bei Fußballhooligans und der völkische Verein Zukunft Heimat betreibt gemeinsam mit der AfD ein Büro mitten in der Cottbuser Altstadt. Aber es gibt auch ein anderes Cottbus, das bunte, laute und unangepasste Cottbus. Wir sind nicht mehr, aber wir sind hier: Auch in Cottbus sind Menschen aktiv, die sich zur Wehr setzen gegen Diskriminierung, Kriminalisierung und Ausgrenzung. Wir – das ist ein Zusammenschluss von Menschen unterschiedlicher Geburtsorte und Prägungen, mit und ohne Fluchterfahrungen, verschiedener geschlechtlicher Identitäten, unterschiedlicher Arbeit, unterschiedlicher Hautfarbe, mit und ohne Kinder. Was uns eint, ist die Idee, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind und sie nicht allein lösen können und wollen.

Das Wahlergebnis der Kommunalwahl macht nochmal deutlich, wie wichtig #WannWennNichtJetzt auch in Cottbus ist und wie sehr der Name Programm ist: Um den Menschenfeinden in blau und braun etwas entgegensetzen zu können, gilt es, sich zu vernetzen, schon bestehende Bündnisse zu stärken und neue zu knüpfen, gerade für die Zeit nach der Landtagswahl. Umso schöner, das bei einem so bunten Fest wie dem am 03.08. auf dem Erich-Kästner-Platz zu tun. Denn wir dürfen uns nicht die Freude an dem nehmen lassen, was wir tun, besonders nicht das. Jetzt erst recht und trotz alledem: Es gibt viel zu tun, gemeinsam. So macht‘s bekanntlich am meisten Freude.

+++Programm+++

- open Stage Bühnentheater “Von ganz tief unten”
— Workshop „Argumentationstraining gegen rechte Parolen“
— Vortrag „Kommunikationsguerilla“
— Workshop „ORGANIZE! — Selbstbestimmt und kollektiv Aktionen am Arbeitsplatz, in Schule, Uni oder Kiez organisieren“
— Vortrag „Kämpfe im Gesundheitswesen“
— Vortrag “Angreifen statt Mitreden — Warum wir keinen Bock auf
eine Bühne für Faschismus haben“
— Podiumsdiskussion: 30 Jahre nach dem Aufbruch des Herbst ́89
— Stadtführung „Trauriges Herz – Von blühender Landschaft zum Schandfleck“
— Filmzelt „DEFA Filmschätze neu entdeckt“

+++Konzerte ab 18 Uhr+++

u.a. mit Pöbel MC, Tice, Unbekannt verzogen und Berlin Boom Orchestra

..sowie anschließender Aftershow-Party im Chekov


Weitere Infos unter: http://www.wannwennnichtjetzt.org/
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