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RackerJ

Cenosillicaphobiker*in

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Donnerstag, 1. November 2018, 06:25

DtH auf Facebook: "Wir lesen mit!"

Guten Tag zusammen,

auf den Seiten der (Un-) Sozialenmedien breitet sich bei einer politischen Positionierung der Band regelmäßig ein Shitstorm gegen sie aus, auf den nicht reagiert wird. Ich kriege auch nicht mit, dass dort moderiert oder Beiträge gelöscht werden.

Gestern wurde etwas zum Horrorschau-Jubiläum gepostet:

Zitat

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag: Auf den Tag heute vor 30 Jahren erschien das Album „Ein kleines bißchen Horrorschau“!
Viele Lieder dieser Platte begleiten uns bis zum heutigen Tag. „1.000 Gute Gründe“ ist ein gutes Beispiel dafür. Diese schmutzige Melodie war die zweite Singleauskopplung der Scheibe, dem Text haben wir bis heute nichts hinzuzufügen. Die 30 Jahre - Jubiläumsausgabe von „Ein kleines bißchen Horrorschau“ gibt es noch bei einigen ausgewählten Plattenhändlern, online ist sie überall ausverkauft. Die ebenfalls sehr aufwendige 25-Jahresedition gibt's hier https://JKP.lnk.to/fWKCx zu kaufen und zum streamen.
Wo wart Ihr im Herbst 1988?


Zur frühen Stunde heute reagierteder Bandaccount dann doch mal auf die verfassten Beiträge:

Zitat

Leute, mega Eure Kommentare, gebt uns mehr. Wir lesen mit!



Wer ist denn "Wir"? Wer betreibt die DtH-Facebookseite?

Schon häufiger habe ich mich gefragt, ob es einen besseren Weg gibt, mit dem politisch anderen Lager umzugehen als die Kommentare unter seinen Beiträgen totzuschweigen bzw. nicht zu kommentieren. Kann/ sollte man den krudesten Müll ggfs. klarstellen oder wird man dann nur in Diskussionen mit Idioten verwickelt.

Oder darf der Internetredakteur das gar nicht, weil die Beiträge mit xy abgesprochen werden müssen?
Dies sollte uns aber nicht vergessen lassen, dass Al Bundy 1966 VIER (!) Touchdowns in einem Spiel gemacht hat und den Polk High School Panthers damit zur Stadtmeisterschaft verholfen hat.



Tickets - Laune der Natour

pillermaik

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Donnerstag, 1. November 2018, 07:39

Ist ein heikles Thema - bei den Onkelz wird häufig reagiert und es wurden sicher auch schon Leute entfernt. Aber ist das der richtige Weg? Ich weiss es ehrlich nicht.

Klar könnten die Hosen bei FB kommentieren - oder eben der Admin der Seite, wird wohl kaum Campino sein - aber was bringt das?
Man kann Leute entfernen und sperren - doch was bringt/ändert das?

Wichtiger wäre zu jeder Zeit in der Öffentlichkeit Stellung zu beziehen, sich immer und immer wieder zu positionieren und durch Aktionen eine klare Sprache zu sprechen!!
Iiiiirgendwann merkt das Heinzchen Doof und wird sich selber von der Fanseite entfernen. Ansonsten muss man vielleicht über solchen Deppen stehen, i really don't know!

Leider haben die Hosen das - obwohl mit "Europa" ein Topsong am Start - zur Ballast-Zeit versäumt. Sie schwammen auf der Welle des Erfolges mit und genossen es. Twd zog x Menschen an, die eigentlich mit dem wofür die Hosen stehen nichts am Hut haben... Die Hosen haben zugeschaut, waren handzahm und haben alles aufgesogen. Ein grosser Fehler, denn da kamen Massen von Menschen dazu, die eben eigentlich nicht unbedingt Hosen-Follower sein sollten.
Mit grenzdebilen Auftritten wie bei "Wetten dass" oder Campinos saudoofer Aktion beim Oktoberfest bediente man zusätzlich diese Fan-Spezies.

Sie haben es gemerkt und jetzt während der Laune der Natur-Ära ist man wieder bissiger und ungemütlicher - versucht wieder mehr Profil zu zeigen.. Doch die Geister die man rief wird man nur schwer wieder los!

Auf FB zu zensieren halte ich für einen mittelprächtigen Weg.

F!CKEN

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Donnerstag, 1. November 2018, 08:05

Auf FB zu zensieren halte ich für einen mittelprächtigen Weg.
Zumal das dann leider auch ein Stück weit Wasser in die Mühlen der Zensierten wäre... der klassische Wutbürger verwechselt ja bereits Kritik an seiner Meinung mit Zensur, bei entfernten Beiträgen wird dann vermutlich gleich eine Verschwörungstheorie ausgepackt...

Wobei ich das Entfernen von Beiträgen aus diesem Lager für sinnvoller halten würde, als darauf explizit einzugehen. Eric Cantona hat da mal einen passenden Satz in einem Interview geäußert, der zumindest auf soziale Netzwerke bezogen zu 100% passt.
Die Hoffnungslosigkeit stirbt zuletzt.

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Donnerstag, 1. November 2018, 09:15

Eric Cantona hat da mal einen passenden Satz in einem Interview geäußert, der zumindest auf soziale Netzwerke bezogen zu 100% passt.

Wie war denn der Satz?
"Ich warte nur auf den Regen,
Der die Flüsse überlaufen lässt
Und den Müll aus dieser Stadt endlich wegspült
Der die Falschheit und Intrigen
Und die Heuchelei mitnimmt,
Die uns jeden Tag nach unten zieht"

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Donnerstag, 1. November 2018, 09:18

"Mit Rassisten diskutieren, das ist, wie mit einer Taube Schach spielen: Egal wie gut du bist, egal wie sehr du dich anstrengst, am Ende wird die Taube aufs Spielfeld kacken, alles umschmeißen und umherstolzieren, als hätte sie gewonnen."

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Donnerstag, 1. November 2018, 09:32

Stimmt und sehr passend.
Diskussionen mit denen sind letztlich sehr müssig, zumal die allermeisten von denen so verdammt festgefahren und verbohrt sind. Sie weichen keinen Millimeter von ihrer "Meinung" ab und beharren darauf, dass sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben und nur ihre "Meinung" die richtige ist.
Aber es ist unglaublich wichtig und richtig, zu jeder Zeit Position zu beziehen.

"Ich warte nur auf den Regen,
Der die Flüsse überlaufen lässt
Und den Müll aus dieser Stadt endlich wegspült
Der die Falschheit und Intrigen
Und die Heuchelei mitnimmt,
Die uns jeden Tag nach unten zieht"

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Donnerstag, 1. November 2018, 11:16

bin nicht bei facebook...
finde aber, kommentare kommentieren oder wegmoderieren heißt schon dass man sich das thema von irgendwelchen mehr oder weniger anonymen leuten setzen lässt. das wäre grundverkehrt. fußnoten zur fußnote sozusagen. richtig ist meines erachtens die eigene position möglichst klar zu formulieren und ruhig repetitiv und redundant zu kommunizieren. diskutiert werden kann

A fallen wall becomes a bridge to connect us rather than divide. (Zeb Love)

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Freitag, 2. November 2018, 20:24

Kann Mike nur zustimmen!

Auch wenn so mancher Post nur schwer zu ertragen ist - besonders krass fand ichs nachdem Hosen Posting zu Pro Asyl vor wenigen Tagen - bringt diskutieren im Internet rein gar nichts. Mache das auch nicht mehr, außer hier im Hosen Forum, aber da ist die Sachlage ein wenig anders. Von reiner Zensur halte ich im übrigen auch nichts.
Wie Mike schrieb: Die Hosen müssen einfach immer wieder Stellung beziehen. Sei es durch die Veröffentlichung politischer Songs, spielen bei politischen Sachen (Anti Pegida, Anti Rechts Festivals) oder Unterstützung von Pro Asyl oder Oxfam

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Freitag, 2. November 2018, 23:10

man muss ja aber dazu sagen, dass da einige afd'ler (und auch programmierte bot netzwerke) schreiben, die die hosen noch nie gut gefunden haben. die hosen sind mittlerweile als hauptvertreter links grün versiffter gutmenschen in diesen kreisen bekannt.... und die faschisten sammeln sich halt dann entsprechend um bei der kleinsten gelegenheit ihren müll abzulassen und stimmungen zu beeinflussen. der wenigste teil dieser posts kommen von leuten, die je ne hosen cd besessen haben oder auf einem konzert waren. das muss man sich imemr bewust machen, sonst fällt man auch als gegner dieser vollhonks auf deren strategie rein. sie machen sich sichtbarer, als sie es tatsächlich im realen alltag sind. sie wollen einschüchtern, ein gefühl erzeugen, dass sie die mehrheitsmeinung vertreten... einfahc auf wahlergebnisse schauen, zum glück sind wir da noch längst nicht.

auch wenns schwer möglich ist, davon noch nichts zu wissen, aber wer noch nix von diesen bot netzwerken gehört hat, ein relativ einfacher einstieg dazu:


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Samstag, 3. November 2018, 08:05

Das gibt es, in der Tat - ob das jetzt bei den Hosen die Mehrheit ist wie du sagst, wag ich jedoch zu bezweifeln.
Natürlich gibt es das, sowie auch 13-jährige Kollegah-Fans und ähnliches, die ihr Feindbild haben und Kommentare platzieren...

Ganz ehrlich; die sind fast das kleinere Übel als "reale" Menschen, die Hosen hören (und kaufen) und dann rechten Schrott absondern. Das finde ich weitaus tragischer und ich wage zu behaupten - genauso wenig wissend wie du - dass das die Mehrheit ist.

Aber anyway, untermauert meine These, dass man nicht diskutieren soll!
Leute die wissen wer sie sind fühlen sich in ihrer politischen Haltung zusätzlich gestärkt, wenn da unsachlich-braune Kommentare kommen. Inhaltlich habe ich jedenfalls selten was gelesen bei den FB-Kommentaren der Hosenseite, das irgendwie gut genug ist um Massen zu bekehren. Natürlich kann das funktionieren.... Ich denke da dann aber eher an die Tagesschau-FB-Seite oder so.

Übrigens sind wir online alle sichtbarer als wir es im realen Leben sind... leider...
Als in Zürich die "Wir sind mehr"-Solidemo mit Leipzig der JUSO war, entnahm ich im Vorfeld von x (!!!) Leuten auf FB die die Veranstaltung geteilt haben, dass sie interessiert sind... Ich war dann tatsächlich da und vielleicht 300 andere Leute. In Zürich!!! Niemand den ich kannte war da. Aber im Vorfeld bei FB sich selber inszenieren und produzieren - geht also auch andersrum, bei echten Leuten. Die man kennt. Leider!
Ich war mir unsicher, ob ich bereits am Bahnhof von Nazipack abgefangen und verprügelt werde - oder spätestens auf der Quaibrücke, die zum Veranstaltungsort (Bürkliplatz) führte, wo man weder nach rechts, noch nach links ausweichen konnte - ich war allzeit bereit... Aber ich sah 0,0000 ersichtliches Nazipack! Auch von denen kam keiner.

F!CKEN

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