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rollmopspunk

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11

Samstag, 9. März 2019, 17:01

Dein Beitrag war, ist und bleibt Schrott. :thumbdown::kotz:



also Du findest es gut wenn sich Leute in die Luft sprengen...Bravo!

Zum gewerkschaftsbeitrag....alle die nicht mindestens 2 jahre Mitglied sind , denen gehört keine Lohnerhöhung...ich zahle seit meiner Ausbildung und finde es gut dass es eine Gewerkschaft gibt...auch wenn MR * Ich weiss alles besser * behauptet dass alle Gewerkschaften bis auf Eine Schrott sind!



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S-Man

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12

Samstag, 9. März 2019, 17:35

@Karl Das ist genau so eine Pauschalisierung wie es in dem anderen Teilgespräch stattfindet. Es gibt durchaus gute Gründe, warum man der Meinung sein könnte, dass Streiks unangebracht sind. Ich renne doch nicht blindlings den Massen hinterher nur weil irgendein Gewerkschaftsfuzzi meint, mal wieder was ganz Großes tun zu müssen. Habe ich vielleicht ein Recht auf eine eigene Meinungsbildung?

Dass ich dann am Ende trotzdem das Geld erhalte, steht auf einem anderen Blatt und gehört gesondert diskutiert. Aber grob: Auch da wurde ich dann nicht gefragt.

Fakt ist, dass nicht jeder Gedankenfurz eines Gewerkschafters sinnvoll und gut durchdacht ist (auf die konkreten Einzelfälle bezogen). Auch das sind keine Hellseher oder Götter.

In dem von mir angesprochenen Fall kam es einige Zeit nach der Lohnerhöhung zu vielen Entlassungen, weil der Betrieb schlicht nicht so viel zahlen konnte. Am Ende ging der Betrieb den Bach runter, da sie nun zu wenig Arbeitskräfte für das Auftragsvolumen hatte. Toll, die paar Scheine mehr. Was für ein Sieg.

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Karl Arsch

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13

Samstag, 9. März 2019, 18:43

Als ob die Gewerkschaften ständig und überall zum Streik aufrufen würden.
Als ob jemand behauptet hätte, alles und jedes was ein Gewerkschafter behaupte immer sinnvoll sei.
Fakt ist, dass hier eine Diskussion losgetreten wurde, was man denn von "den Gewerkschaften" halte, um gleich mal mit der Behauptung oder angeblichen Beobachtung von hochnäsigen Gewerkschaftern einzusteigen.
Ich stelle dem entgegen, dass hohe Organisierungsgrade gut sind, aus Arbeitersicht anzustreben und jeder Arbeiter und Angestellte, der nicht organisiert ist (zumal in gut organisierten Betrieben) unsolidarisch ist.
Die Idee und Tatsache der Gewerkschaft ist gut, richtig und notwendig, auch wenn in dem Bereich natürlich auch immer viel falsch läuft.

"Work is the curse of the drinking classes." (Oscar Wilde)

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Samstag, 9. März 2019, 19:24

ist ganz witzig, dass das Thema Gewerkschaften hier gerade diskutiert wird - meine Kollegen streiken gerade heute und in unserem Standort ist ein Großteil der Belegschaft bei Verdi. Ich streike nicht mit, da ich momentan auf eigenen Wunsch frei gestellt bin.

Ich muss sagen, dass ich eine zweigespaltene und nicht ganz klare Position zu Verdi habe. Einerseits habe ich bei den letzten Tarifverhandlungen vor 2 oder 3 Jahren auch gestreikt und konnte nicht nach vollziehen, warum es eine oder zwei Personen im Kollegium gewagt haben, trotzdem zu arbeiten. Habe ich tatsächlich etwas als unangebracht empfunden, habe das den Kollegen aber nie vorgeworfen. Es kam aber wohl im Zuge dessen durchaus zu einer Art Mobbing. Wir konnten tatsächlich mit dem Streik höhere Löhne durchsetzen, was eigentlich positiv war. Das Problem war nur, dass dann in einem Arbeitsbereich akute Sparmaßnahmen seitens des Unternehmens durchgesetzt wurden, was zur Folge hatte und hat, dass wir chronisch unterbesetzt und in Folge dessen krass überlastet sind teilweise. Ich kenne kaum einen Kollegen, der nicht irgendwie angeschlagen war/ ist von der Arbeit.

Ich bin selbst nicht Mitglied bei Verdi aus folgenden Gründen: 1. Ich sehe nicht ein, von meinem mickrigen Einkommen auch nur einen Cent abzudrücken für irgendeinen Verein, von dem ich nicht hundertprozentig überzeugt bin. Ich bin auch nur in meinem Nebenjob davon betroffen, und daher lohnt es sich meiner Meinung nach nicht wirklich, bei Verdi einzutreten, dafür sind mir die Rahmenbedingungen in dem Job zu unwichtig.

2. Irgendwie empfinde ich das als Art Gruppenzwang, dass bereits so viele Kollegen in unserem Haus schon für Verdi geworben wurden - ich lasse mich nicht gerne unter Druck setzen. Andererseits betonen die immer wieder, dass man mehr erreichen könne, je mehr Mitarbeiter bei Verdi sind, um wirklich Druck auf die Geschäftsleitung auszuüben. Und in dem Betrieb in dem arbeite ist das teilweise schon echt bitter nötig.

Ich habe kürzlich auch an einer Demo teilgenommen, die auch unter Mitwirkung von Verdi organisiert worden war - ich muss sagen, dass es Spaß gemacht hat und die Atmosphäre schon kämpferisch und gut war.

Also ist es eine Sache, die man so und so sehen kann.

NEVER SORRY


https://www.boredpanda.com/funny-comics-…haqLiU557Q0Pl_E


"Wenn es mit der Liebe nicht klappt, bleibt einem immer noch die Selbstverwirklichung."

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Samstag, 9. März 2019, 20:13

Dein Beitrag war, ist und bleibt Schrott. :thumbdown::kotz:



also Du findest es gut wenn sich Leute in die Luft sprengen...Bravo!


Was bist Du denn für ein Vogel?

Natürlich nicht. Ich behaupte aber auch nicht, dass irgendwelche aus der Luft gegriffen Thesen Fakt sind und erkläre alle Flüchtlinge pauschal zu Schwerverbrechern, so wie du.
"Ich warte nur auf den Regen,
Der die Flüsse überlaufen lässt
Und den Müll aus dieser Stadt endlich wegspült
Der die Falschheit und Intrigen
Und die Heuchelei mitnimmt,
Die uns jeden Tag nach unten zieht"

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S-Man

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Samstag, 9. März 2019, 20:48

@Karl: Dein zweiter Post ist absolut ok. AIch fand nur dein "Streikbrecher sind Feiglinge und fallen ihren Kollegen in den Rücken." absolut daneben. Weil eben nicht alles Gold ist was bei Gewerkschaften fabriziert wird. Streikbruch hat nichts mit feige sein zu tun sondern ggf. hat man einfach nicht die Meinung der Gewerkschaft.Wer sich mal gegen die Masse der Streikenden gestellt hat weiß zudem dass es von viel Mut zeugt, sich gegen die Kollegen zu stellen. Also alles andere als feige.

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Bonzoman84

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Samstag, 9. März 2019, 23:55

Heiliger Strohsack.. :| ...zunächst ich möchte hier NICHT die Fans unserer Liblingsband gegeneinander aufbringen...allerdings hab ich genau deshalb überlegt, ob das was bringt, hier diese Frage zu stellen.
Tja, ich wurde auch schon oft als "Streikbrecher" beleidigt, weil ich arbeiten gekommen bin und die Kollegen stattdessen für mehr Geld oder sonst was gestreikt haben. Und das obwohl das doch eine freiwillige Sache ist!?...Naja aber trotzdem lebt man eben dann unter einem gewissen Druck, weil die Wut der streikenden Kollegen auf den "Streikbrecher" dann, wie im vorigen Beitrag erwähnt, in Mobbing ausartet, wogegen die Gewerkschaften (Verdi) ja vorgehen, und sich das ja auch auf die Fahne schreiben möchten...
Bei mir im Betrieb wird jetzt das Gerücht seitens Verdi verbreitet, da mein Unternehmen aus der Tarufbindung aussteigen wird, das nur Organisierte dem normalen Lohn weiterhin bekommen, alle Nicht-Organisierten müssen einbußen hinnehmen....

Hmmmm..


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Sonntag, 10. März 2019, 07:05

Gewerkschaften sind wichtig. Bin mit 18 aus Überzeugung in Ver.di eingetreten und habe schon während meiner Ausbildung eng mit denen zusammengearbeitet.
Und natürlich wird als Mitglied unter Kollegen irgendwann verbittert. Wer zahlt denn Gebühren an die und geht auf die Straße. Wir die Mitglieder. Da wird man auch öfters von den Kollegen belächelt oder darf sich anhören wie doof wir sind. Zur Tariferhöhung halten sie aber alle die Hand auf. Daher bin ich auch für ne Tariferhöhung exklusiv für Mitglieder...

Und lieber Gebühren an Gewerkschaften und Co., als Kirchensteuer an die "Wir-LIEBEN-Kinder"'-Kirchen.
Man hat übrigens durch die Mitgliedschaft auch ne Rechtsschutz. Kenne einige Kollegen die dadurch schon Probleme leicht lösen konnten.

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19

Dienstag, 12. März 2019, 10:20

Zitat

Streikbrecher sind Feiglinge und fallen ihren Kollegen in den Rücken. Genauso wie die Leute, die gegen Gewerkschaften wettern, aber die Lohnerhöhungen, die die Gewerkschaften erkämpfen, gerne mitnehmen.


Isso!

Ich bin Ver.di Mitglied aus Überzeugung.
Ohne Gewerkschaften hätten wir den selben Spaß, wie ihn die Leute aus Österreich mittlerweile erleben müssen: täglich bis zu 12h Schichten und Streichung von Feiertagen.
Von alleine sind die Arbeitnehmerrechte nicht gekommen, die Arbeitgeber verschenken sie nicht. Die müssen mühsam erkämpft werden und es bleibt ein Kampf diese zu behalten.

Jeder sollte Mitglied werden. Ich habe schon einige Male gegen ehem. Arbeitgeber geklagt und dank Verdi musste ich dafür kaum Aufwand betreiben.

Zitat

Tja, ich wurde auch schon oft als "Streikbrecher" beleidigt, weil ich arbeiten gekommen bin und die Kollegen stattdessen für mehr Geld oder sonst was gestreikt haben. Und das obwohl das doch eine freiwillige Sache ist!?...Naja aber trotzdem lebt man eben dann unter einem gewissen Druck, weil die Wut der streikenden Kollegen auf den "Streikbrecher" dann, wie im vorigen Beitrag erwähnt, in Mobbing ausartet, wogegen die Gewerkschaften (Verdi) ja vorgehen, und sich das ja auch auf die Fahne schreiben möchten...


Als Streikbrecher bist du derjenige, der mobbt, und zwar auf eine sehr feige Weise. Ist dir das eigentlich klar?



Grade in der Pflege sieht man, zu was es führt, wenn Arbeitnehmer nicht richtig wirksam streiken KÖNNEN, weil sonst Menschenleben in Gefahr sind. Die werden weiterhin ausgenutzt und deren Arbeitsbedingungen ändern sich nicht. In jeder anderen Branche wäre so etwas nicht möglich.
Ende.

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Gabumon

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20

Dienstag, 12. März 2019, 10:52


Ohne Gewerkschaften hätten wir den selben Spaß, wie ihn die Leute aus Österreich mittlerweile erleben müssen: täglich bis zu 12h Schichten und Streichung von Feiertagen.


Das bekommt man halt wenn man rechtes gesockse wählt... :D Sollten sich gewisse AfD Wähler schon mal angucken...

Hat nicht eine Gewerkschaft mal eine Demo vor dem Haus eines Mitglieds der Kohlekommision gemacht die für einen raschen ausstieg war? Sowas geht gar nicht. Lustig war aber als die GDL Streikte und gerade Axel Springer Scheisshauszeitungen massiv gegen Gewerkschaften und ins besondere den Gewerksschaftschef vorgehen wollte. Dann aber Probleme bekam von betroffenen irgendwelche negativen ausssagen zu kriegen. :D
Es kommt die Zeit
in der das Wasser wieder steigt...
Es kommt die Zeit
in der der Airport wieder brennt...

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