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DTH Merch - EMP

Köln

Kölsch mit Leib und Seele

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41

Montag, 20. Mai 2019, 10:51

Ich liebe mein Auto und mein Auto liebt mich :rolleyes::love:
Wenn man/frau über 30 Jahre fast ausschließlich die Öffis nutzt, bei Sturm, Schnee, Hitze, Streiks, mit Kinderhorden, Kirchentagsbesuchern, auf die Schiene hüpfenden Suizidisten, vollgekotzten und bekifften Fußball- und DTH-Fans, für den/die ist Auto fahren der Himmel auf Erden ;)

Versteht mich nicht falsch, ich fahre gerne Zug, ICE ganz besonders, aber der sollte dann pünktlich sein, mein reservierter Platz sollte auch frei sein und generell sollte der Zug auch nicht komplett einfach so kurz vorher ausfallen (Vandalismus oder so). Wenn ich einen Termin einhalten muss/soll/will, habe ich keine Lust drei Stunden vorher am Zielort zu sein, nur weil der frühe Zug erfahrungsgemäss weniger voll und auch zuverlässiger ist.

Wäre ich Kanzlerin von Deutschland würde ich:

alle Busse in Hybrid oder E-Busse umwandeln
eine Pupssteuer/Methansteuer erheben (für Mensch und Tier gleichermassen)
alternative Antriebstechnologien für Autos vorantreiben/neue, erreichbare E-Ladestationen
Bonzenkarren und Flugzeuge für Politiker abschaffen (OB Geisel kriegt nen Trettroller, ohne Motor)
jeder Bundesbürger bekommt zur Geburt einen Gutschein für ein Fahrrad geschenkt
Alternative zum Flugbenzin entwickeln lassen, hatte da an Rapsöl gedacht oder Gänseblümchen...

Mein Klimabeitrag: Ich gehe sehr gerne zu Fuss, so wie früher, in der Steinzeit, nur mit dem Pupsen, da muss ich noch dran arbeiten :rolleyes:

"Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

VerschwendeDeineZeit

Waste your time motherfuckers!

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42

Montag, 20. Mai 2019, 10:57

In Grunde sollten wir alle einen persönlichen tragbaren Biogas-Speicher für unsere warme Abluft haben, dann hätten wir massenhaft Energie für Bio-Gas-Roller oder könnten die Flugzeuge mit Mischgas betanken bevor wir einsteigen.

A fallen wall becomes a bridge to connect us rather than divide. (Zeb Love)

Gabumon

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43

Montag, 20. Mai 2019, 11:15

Ich hab schon von Düsseldorf nach Köln manchmal 20 Minuten verspätung...

Selbst Bahnmitarbeiter ächzen schon über Zugverspätungen. Der Konzern gehört GRUNDSANIERT! In die Führung gehören Eisenbahner, keiner der schon mit 17 Bestochen war und einen Zug höchstens von Benjamnin Blümchen Hörspielen kennt. Ich nehm, wenn es geht aus Sicherheitsgründen

Es kommt die Zeit
in der das Wasser wieder steigt...
Es kommt die Zeit
in der der Airport wieder brennt...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gabumon« (20. Mai 2019, 11:25)


Hoernchen

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44

Montag, 20. Mai 2019, 11:38

die müssen einfach auch mal mehr Zeit bei den Stopps einplanen, dann wären die Verspätungen auch nicht so wild.
Wir sind letzte Woche zu unserer jählichen Werder- Auswärtsfahrt nach Heidelberg gefahren (Spiel in Hoffenheim, aber wer will da schon 3 Tage Zeit verbringen). Sämtliche Verspätung die wir so wohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg hatten, lag einzig und alleine daran, daß die Zeit bei den Stopps zu kurz war um alle Leute mit Koffer raus aus dem Zug und alle neuen Fahrgäste mit Koffer einsteigen zu lassen. Es summierte sich bei jedem Halt um 2-3 Minuten auf.
Ab Ruhrgebiet bis Heidelberg (bzw Rückweg umgekehrt) war es dann auf Grund der Streckenführung (kurvig) nicht möglich die Zeit einzuholen. Lediglich bis/ ab Münster konnte der Zug volle Geschwindigkeit fahren, so daß sich auf dem Rückweg die noch in Dortmund bestehende Verspätung von 20 Minuten in Bremen auf 4 Minuten reduziert hatten.


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vampyrella

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45

Montag, 20. Mai 2019, 13:36

Es gibt schon viel Bahn-bashing in letzter Zeit, das stimmt schon. Aber es ist schon auch gerechtfertigt. Wenn ich mit der Bahn in den Urlaub fahre und zwei Stunden später am Ziel ankomme, dann ist das in den seltensten Fällen ein großes Problem. Bei Geschäftsreisen ist die Zuverlässigkeit schon auch ein wichtiger Faktor. Wenn ich eine Bahnfahrt mit 20-minütiger Umsteigezeit buche, dann komme ich schon ins Schwitzen und das kann eigentlich nicht sein.


maddin

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46

Montag, 20. Mai 2019, 16:29

Nur mal so als Beispiel: laut Analyse des SWRwaren in den letzten 5 Tagen in Frankfurt nur 64% aller Starts und Landungen pünktlich. Das sollte sich die Bahn mal erlauben. Eines unter vielen Beispielen, wie hier meines Erachtens mit 2erlei Maß gemessen wird.


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S-Man

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47

Montag, 20. Mai 2019, 16:54

Ich liebe dieses Thema und finde es gut, dass es angesprochen wird. Auch wenn wir alle sicherlich nicht viel Neues dazu sagen können, ist es wichtig, dem Thema so viel Präsenz zu geben, wie möglich. Und ich finde es gerade unter uns unheimlich gut, dass wir darüber diskutieren. Gerade durch das Verhalten vieler User hier (mich eingeschlossen) wird ein durchaus ein hoher individueller Verkehr geschaffen: Wir fahren/fliegen zu jedem möglichen Konzert. Hören ggf. den gleichen Kram wie gestern, vorgestern oder letzte Jahr und dennoch verzichten wir nicht auf diese Reise. Gleiches gilt für viele andere Leute mit anderen Leidenschaften: Fußballfans, Geocacher, Trainspotter, etc. Ein Bewusstsein dafür zu schaffen, auch ein kollektives, kann aus meiner Sicht nichts Unvernünftiges sein.

Kurz zu mir:
- Ich bin leidenschaftlicher Bahnfahrer. Ja, die DB hat ziemlich ätzende Punkte, das Management ist kaputt. Gebe ich allem komplett Recht. Dennoch fahre ich gern Bahn, weil es mich unglaublich entspannt. Ich habe kein Problem damit, eine Stunde länger als geplant unterwegs zu sein. Ich kann in der Bahn Lesen, Filme schauen, Bier trinken, mich gut unterhalten... Alles nur eine Frage der Vorbereitung. Gesetzt ist natürlich kein Termindruck. Wenn es geht, plane ich aber immer genügend Puffer ein. Wenn es geschäftlich ist, dann... tja, Pech. Möchte sehen, dass man mir kündigt, weil die DB einen Fehler gemacht hat.
- Ich kann fliegen nicht ausstehen. Ich hasse einfach alles daran: Den oft ekligen Transfer zum Flughafen, den Security-Bullshit, die Gepäckbegrenzung (und Gängeleien bzgl. Flüssigkeiten, Taschenmesser, etc.), die Luft im Flugzeug, oftmals den Flug an sich (ein bissel Flugangst spielt da mit rein), das grauenhafte Vollgequatsche am Start, die Verkaufsgespräche unterwegs (Wenn man sich als Steward*in ausbilden lassen hat, ist das dann nicht irgendwie ein bissel unter seiner/ihrer/dessen Würde?), die Klimafeindlichkeit, die Nicht-Besteuerung. Rechnet man das alles zusammen, sind Zeitersparnisse bei Inlandsflügen schon nicht mehr häufig. Und auch in Flughäfen habe ich schon häufig mehrere Stunden gesessen wegen irgendwelcher Verspätungen. Das zählt für mich also nicht.
- Bahnfreund bin ich durch berufliche Umwege geworden, arbeite und promoviere mittlerweile im Bereich ÖPNV- bzw. ÖPNV-Zulieferer. Das Thema Energieeffizienz und Klima ist für mich schon länger ein Thema
- Ich habe mein Auto abgeschafft und setze vollständig auf CarSharing, wenn sich ÖPNV wirklich mal gar nicht anbietet (Reisen ins Umland, Transporte, ...), aber da bin ich natürlich als Berliner sehr verwöhnt, das weiß ich :)

Und doch:
- Fliege ich auch privat natürlich. Beispielsweise nach Brüssel nächste Woche, Polen die Woche darauf und von Wien die Woche darauf. Dafür gibt es Gründe und die sind eigentlich immer: Kalkulierte Zeitersparnis. Urlaub ist bei mir das knappste (knapp bemessendste?...) Gut. Zweimal 10-12h Bahnreise von und nach Brüssel für 2 Tage Spaß, noch mehr für Krakau? Das ist mir wirklich zu viel, da will ich lieber den Urlaub als solches genießen. Ich denke, das wurde hier schon mehrfach gesagt: Jeder wird für sich seine Argumente finden, warum er lieber zum Flug greift als zur Bahn. Ich kann überfüllte Wagen sehr gut nachvollziehen. Schlimm finde ich auch die sehr hohen Preise gegenüber allen anderen Modi (Auto zählt erst ab Mehrfachbesetzung), da müsste meines Erachtens nach viel mehr gegengesteuert werden. Und wenn man die Bahnpreise nicht senken kann (klar, die Technik, Betrieb, Personal, Energie kosten nun einmal Geld), dann soll man von mir aus die Flugpreise drastisch erhöhen. Es könnte zwar passieren, dass ich dann immernoch fliege, aber es tut noch mehr weh. Eventuell verzichte ich dann aber auch auf die gesamte Reise.

Aus meiner Sicht gibt es an der Stelle nichts schön zu reden. Es ist eben so. Ich persönlich versuche allerdings außerhalb vom Urlaub/Konzertspaß keine Inlandsflüge zu machen bzw. im Alltag vollständig auf Autos zu verzichten.

Auf einzelne Aussagen möchte ich dennoch gern eingehen:

Wäre ich Kanzlerin von Deutschland würde ich:

alle Busse in Hybrid oder E-Busse umwandeln
...
alternative Antriebstechnologien für Autos vorantreiben/neue, erreichbare E-Ladestationen
...
...
Alternative zum Flugbenzin entwickeln lassen, hatte da an Rapsöl gedacht oder Gänseblümchen...

Das Thema Elektromobilität ist ein sehr sehr großes Thema für sich. Ich persönlich bin der Meinung, dass Elektromobilität, wie man sie aktuell versteht (als Akkubetriebene Fahrzeuge) definitiv nicht die Lösung sind:
1. Die Anschaffung der Fahrzeuge ist immens teuer. E-Busse gehen also sehr stark zulasten eh schon klammen Kommunen
2. Die Produktion der Akkus benötigt Rohstoffe wie Kobalt, Lithium, die aktuell vor allem in Gebieten wie dem Kongo geschürft werden und die dortigen Warlords reich machen. Finde ich nicht unterstützenswert
3. Es gibt bislang keine vernünftige Strategie der Akku-Entsorgung. Erste Systeme wurden zwar bereits entwickelt, allerdings arbeitet keines bislang wirtschaftlich. Momentan verseuchen wir als Menschheit die Erde mit kaputten Li-Ion-Akkus ohne das giftige Zeug angemessen zu recyclen. Ich persönlich habe darüber mit hochrangigen Vertretern aus Verkehr und Wissenschaft geredet. Aktuell ist die Standardantwort: Keine Ahnung, müssen wir prüfen, haben wir ja noch Zeit. Das gleiche wurde vor 70 Jahren über Brennstäbe gesagt.
4. Elektrobusse müssen massig Akkus durch die Gegend schleppen. Die sind groß und schwer. Die Personenkapazität pro Bus sinkt dadurch. Um den gleichen Durchsatz zu generieren, braucht es mehr Fahrzeuge.
5. Der Feinstaub die Reifen- und Bremsenabrieb bleibt.
6. Der benötigte Strom ist nicht sauber. Klar, wird am Ort des Geschehens nichts mehr verbrannt, aber bei der Stromerzeugung. Aktuell gibt es ein großes Problem im Energiesektor: Es gibt keine großen Energiespeicher für überschüssige Energie aus alternativen Energiequellen. Ergo wird alle produzierte Öko-Energie direkt ins Netz gegeben. Ergo ist bereits alle verfügbare Öko-Energie bereits im Netz. Alles Mehr, was an Energie benötigt wird durch ein Mehr an Verbrauchern (Fahrzeuge) kann nur durch das Zuschalten von herkömmlichen Kraftwerken (Kohle, Atom) gewonnen werden. Wir brauchen also mit steigenden Verbrauchern auch mehr Öko-Stromkraftwerke. Allerdings sind diese auch nur auf den ersten Blick eine Top-Idee: Wasserkraftwerke im Sinne von Staudämmen zerstören die umliegenden Biotope, Windkrafträder bestehen z.T. aus Materialien (bspw. Kunststoffen), die auch nicht wirklich recyclebar sind, Solarpanels haben hier kaum Wirkung, bedürfen also schwierig zu errichtender Langstreckenübertragungen, etc. Will sagen, das ganze Thema Energieerzeugung elektrischer Energie hat überall Schwierigkeiten und steckt überall in Kinderschuhen. Hier bedarf es erst einmal massiver Forschung.
7. Elektrobusse lösen das Problem verstopfter Straßen, Abgase, etc. nicht. Nur zum Vergleich: In Berlin hat die BVG 1700 Busse im Einsatz. In Berlin gibt es ca. 1,5Mio. PKW, Touris nicht eingerechnet. In der Gesamtbilanz ist es vollkommen wurscht, was der Elektrobus da ausstößt. Es sind die PKW an die man ran muss. Von dir als Kanzlerin würde ich mir also neben teureren/besteuerten Flügen die unbedingte Verteuerung des PKWs, insbesondere unterbesetzten, vor allem in Gegenden mit gutem ÖPNV wünschen!

Ich persönlich bin ein großer Verfechter von Wasserstoffantrieben/Brennstoffzellen. Nutzfahrzeuge, auch Busse werden bereits prototypisch gebaut und getestet. Auch der erste Personenzug ist mit Wasserstoff unterwegs (Coradia iLint).

Rapsöl als Antriebsalternative wurde lange diskutiert, subventioniert und endete in einem flächendeckenden Anbau von Monokulturen. Diese wiederum haben heimische Pflanzenarten verdrängt und damit die örtlichen Biotope zerstört. Auch nicht das Wahre, meiner Meinung nach.

die müssen einfach auch mal mehr Zeit bei den Stopps einplanen, dann wären die Verspätungen auch nicht so wild.

Da stimme ich dir voll zu, allerdings ist das Thema sehr politisch motiviert und liegt keineswegs an der DB (allein?). Verkehrspolitiker erwarten immer Beschleunigungen und rühmen sich damit, auf einer bestimmten Strecke wieder 2 Minuten gespart zu haben. Da wird irgendein Verkehrswissenschaftler genommen, der eine theoretische Bestzeit ausrechnen soll, die wird dann für voll genommen und die DB sitzt unter Druck. Es werden dann Fahrpläne geschrieben, die mindestens für Stoßzeiten komplett unwirksam werden. Ein weiteres Ding ist, dass Passagiere sich Dinge merken wollen, wie: Immer zehn Minuten nach Um kommt der und der Zug. Es muss also ein Fahrplan existieren, der jede Stunde die gleichen Uhrzeiten aufweist. Nun benötigt man aber zu Stoßzeiten andere Haltezeiten als nachts. Am Ende wird dann irgendetwas gemittelt. Richtig interessant wird es dann bei dieser - wenn man mich fragt - Schnapsidee von wegen Deutschlandtakt. Da werden dann die Uhrzeiten nicht nur vorgegeben - es löst sich eine Kettenreaktion von Anschlussproblemen aus, wenn die nicht eingehalten werden. Ich bin gespannt, wie dieses Problem angegangen wird. Das Vorlagenmodell dazu ist ja die SBB (Schweizer Bundesbahn), die ja seit Jahren im Taktfahrplan fährt. Der Unterschied: Verglichen mit Deutschland hat die Schweiz ein Regionalnetz, nicht größer vielleicht als das von Baden-Württemberg. Die Abstände zwischen den nicht sehr vielen Knoten sind gering und das Netz ist weniger... netzförmig sondern geradliniger. In dem Maßstab kann man wunderbar so takten, dass man alle Stunde in einem Knotenpunkt einfährt. Und das sieht wirklich sehr beeindruckend aus, Parallelausfahrten aus dem Züricher Hauptbahnhof zu beobachten. Doch Deutschland ist viel dichter, größer, verzweigter. Da wird es etliche - schon mathematische - Probleme geben. Anzumerken ist auch, dass die SBB rigoros alle Züge mit einer gewissen Mindestverspätung (ich bin nicht sicher, wie die ist, war aber keinesfall höher als 15 Minuten) aussetzen, die Passagiere gern mal im Kaff aussteigen lassen und dann eine Stunde dort auf den nächsten Zug warten lassen. So wird sicher gestellt, dass Züge nicht außerhalb des Taktes fahren. Das möchte ich mal in Deutschland erleben...
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Narf.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »S-Man« (20. Mai 2019, 17:32)


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Montag, 20. Mai 2019, 19:48

Ich kann fliegen nicht ausstehen. Ich hasse einfach alles daran: Den oft ekligen Transfer zum Flughafen, den Security-Bullshit, die Gepäckbegrenzung (und Gängeleien bzgl. Flüssigkeiten, Taschenmesser, etc.), die Luft im Flugzeug, oftmals den Flug an sich (ein bissel Flugangst spielt da mit rein), das grauenhafte Vollgequatsche am Start, die Verkaufsgespräche unterwegs (Wenn man sich als Steward*in ausbilden lassen hat, ist das dann nicht irgendwie ein bissel unter seiner/ihrer/dessen Würde?), die Klimafeindlichkeit, die Nicht-Besteuerung. Rechnet man das alles zusammen, sind Zeitersparnisse bei Inlandsflügen schon nicht mehr häufig. Und auch in Flughäfen habe ich schon häufig mehrere Stunden gesessen wegen irgendwelcher Verspätungen. Das zählt für mich also nicht.


- Fliege ich auch privat natürlich. Beispielsweise nach Brüssel nächste Woche, Polen die Woche darauf und von Wien die Woche darauf. Dafür gibt es Gründe und die sind eigentlich immer: Kalkulierte Zeitersparnis. Urlaub ist bei mir das knappste (knapp bemessendste?...) Gut. Zweimal 10-12h Bahnreise von und nach Brüssel für 2 Tage Spaß, noch mehr für Krakau? Das ist mir wirklich zu viel, da will ich lieber den Urlaub als solches genießen. Ich denke, das wurde hier schon mehrfach gesagt: Jeder wird für sich seine Argumente finden, warum er lieber zum Flug greift als zur Bahn.


Means, wenn man dann was macht wo die Freizeit dran glauben muss, der hart erarbeitete Urlaub wo es an's Eingemachte geht und man nicht nur eine Stunde länger unterwegs ist wegen Verspätung, ist dann alles auch scheissegel, Hauptsache man kann das Geplante so erleben wie man möchte... Mit wenig zeitlichem Aufwand und dafür Zeitgewinn für das Privatvergnügen. Das meinte ich mit Heuchelei! Wenn man dieses Verhalten für seine "Egotrips" selber an den Tag legt - was wollte man mochmal angehen, kritisieren oder beanstanden..?

Aus exakt dem Grund ist die Diskussion hier komplett nutzlos! JEDER guckt zu seinem Vorteil, auch wenn er noch so auf die Bahn oder das Fahrrad schwört - wenn er was will das ihm wichtig ist, werden grosse Prinzipien auf einmal relativ klein.

Beispiel S-Man: Er hasst es zu fliegen, fliegt nie - aber dann 3x in Folge? So häufig bin ich in den letzten 10 Jahren geflogen.. Und wofür stehst du nun nochmal ein??

Diskussion ist hier doch echt für nix. Klar sollte man sich darüber unterhalten - aber das betrifft dann eher Menschen, die jeden 2. Tag fliegen für jeden Scheiss, sicher nicht uns hier, die 1x im Jahr oder seltener mal das Flugzeug nutzen. Darum: Hier komplett nutzlos. Oder geht es doch etwas darum sich zu profilieren?

Wie ich sagte: Jeder schreibt nur für sich wie er es handhabt - einen Austausch oder eine Diskussion erkenne ich in diesem Thread nicht.
F!CKEN

S-Man

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Montag, 20. Mai 2019, 20:20

1. Kritisiere ich hier nirgendwo irgendwen.
2. Hab ich nirgends geschrieben, dass ich nie fliege. Ich fliege hin und wieder, geschäftlich und privat. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich es absolut nicht leiden kann. Heißt nicht, dass ich es nicht mache. Abgesehen davon fahre ich ein vielfaches Mehr mit der Bahn.
3. Ja es ist Heuchelei und das hat hier auch niemand bestritten. Dennoch kann man sich über die Ansichten austauschen. Wenn dir die Diskussion nichts bringt, zwingt dich keiner, sie zu beachten.
4. Ja wenn es um den hart verdienten Urlaub geht, spielt der Zeitfaktor eine Rolle. Beispielsweise wenn man zu den Zeitpunkt nicht mehr Urlaub bekommt, um einen Tag mit Bahnfahren zu verbringen. Ja, dann muss man sich entscheiden, ob man eher Fan oder eher Klimaschützer ist. Und das ist eine Entscheidung, die muss jeder für sich allein treffen. Beschönigen möchte ich es dennoch nicht und habe ich nie. Ich bin mir sehr wohl bewusst, welche Konsequenz welche Entscheidung hat.

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Montag, 20. Mai 2019, 21:05

Boah Pillermaik, gehts noch?Meine Fresse! Eigentlich wollte ich den Abend damit verbringen, ein paar #foodPorn Insta-Fotos von meinem Mango-Kiwi-Papaya Müsli mit chilenischen Super-food toppings zu machen, aber ich kann die Kamera nicht stillhalten, weil ich dank Pillermaik so wütend bin. Ich gucke jetzt Frank Plasberg und gehe trotzdem nicht wählen. Ach Mist, läuft nicht, heute geht auch alles schief.


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