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RackerJ

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4 211

Freitag, 14. Dezember 2018, 20:00

Was genau meinst Du mit Steuerhinterziehungsband? ?(
Dass der Weidner in Irland lebt?

NEIN :!:



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Mäc Gates

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Freitag, 14. Dezember 2018, 21:26

..und wohl ne DVD - die 4698.? :sleeping:
Naja gegen eine Dvd der 2 leipzig konzerte wär doch nix einzuwenden, warn viele sachen dabei die nie oder selten gespielt wurden.

Die Hosen bringen auch pro Tour 1-3 dvds/live cds raus, nur das bei denen bis auf die neuen Songs fast nur das gleiche drauf is wie bei den 10 letzten dvds

Mäc Gates

Schüler

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4 213

Freitag, 14. Dezember 2018, 21:29

Was genau meinst Du mit Steuerhinterziehungsband? ?(
Dass der Weidner in Irland lebt?
Anscheinend war da mal was vor paar jahren mit dem Kevin, meinte zumindest die BILD :D, wahrscheinlich spielt er darauf an

RackerJ

Cenosillicaphobiker*in

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4 214

Freitag, 14. Dezember 2018, 21:37

Google sagt dazu zB folgendes aus 2015:

Zitat

Die Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung in Mannheim hat Ermittlungen gegen Kevin Russell wegen Verdachts mehrfacher Steuerhinterziehung in Millionenhöhe eingeleitet. Im April diesen Jahres wurde sein Haus durchsucht und Unterlagen sichergestellt. Zwischen 2003 und 2014 soll er Steuern in Millionenhöhe am deutschen Fiskus vorbei geschleust haben. Geprüft werden jetzt Russells Bankkonten in der Schweiz und auf der Atlantik-Insel Madeira. Für Kevin Russell greift die 183-Tage-Regelung. Das bedeutet, dass jemand der mehr als ein halbes Jahr in Deutschland verbracht hat, hier auch seine Steuern an das Finanzamt abführen muss. Das gilt auch für den Sänger der Böhsen Onkelz.
https://burntimes.com/2468-steuerbetrug-…wird-ermittelt/

Ein Ergebnis nach diesem Verdacht ist allerdings auf dei Schnelle nicht zu finden.
NEIN :!:

pillermaik

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Freitag, 14. Dezember 2018, 21:59

na, da haste doch die antwort bezüglich reunion, die war doch 2014! :D

F!CKEN

Conse

Der Mann aus Laramie (und Marienfelde)

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4 216

Samstag, 15. Dezember 2018, 00:45

Ich hatte mich tatsächlich in erster Linie auf die Madeira Geschichte bezogen, und zwar nicht nut auf Kevins Konten, sondern dass die Band da offenbar auch eine nette kleine steuerbefreite Firma betrieben hat.... Die Quelle dazu war der Bayerische Rundfunk, nicht die Bild...

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pillermaik

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4 217

Samstag, 15. Dezember 2018, 09:45

Ich fand die Adios erheblich reifer als Memento, sowohl musikalisch als auch textlich. Viva los Tioz war gefühlsmäßig spannend. Dopamin war super, Ein böses Märchen vielleicht mein Lieblingsalbum. Bis auf letzteres sind diese Werke m.E. allesamt musikalisch reifer als Memento. Memento ist für mich tendenziell eher der Versuch, diverse Schaffensphasen der Band auf einem Album zu emulieren.
Was genau ist denn an Memento so musikalisch reif oder so besonders interessant? (Das ist keine Suggestivfrage, würde mich wirklich mal interessieren was du da in der Hinsicht siehst?)


Die Art der Kompositionen... Es sind eben keine Songs, die nur auf Akkorden basieren, wie es bei den Onkelz häufig der Fall war (gibt da einige Songs, die exakt gleich klingen). Es wird viel mit Halbtönen gearbeitet, was die Songs schwer zu antizipieren macht. Man verzichtet meist auf eingängige Mitsing-Refrains, weswegen viele Fans von der Scheibe enttäuscht waren. Der Klischee-Onkelz-Fan grölt auch gerne mit 4 Promille den Refrain zu "Wir ham noch lange nicht genug", "Auf gute Freunde" oder "Stunde des Siegers" mit! Fäustchen gen Himmel reckend und sich stark fühlend. Sowas ist auf "Memento" Mangelware... Genannte Alben von dir - "Viva los Tioz" oder "Dopamin" - wenden diesen Trick/dieses Stilmittel wesentlich häufiger an...
"Der Junge mit dem Schwefelholz" (auch wenns ein Rip-Off von Danzigs "How the Gods kill" ist) dauert erstmal 3 Minuten, bis überhaupt sowas wie ein Refrain kommt.
"Nach allen Regeln der Sucht" ist als Symbiose von Text und Musik kaum zu übertreffen. Geknickt, introvertiert - kaputt, traurig und gleichzeitig wunderschön. Nur eben auch halt hier wieder ohne den Trick, mit einem hymnischen Refrain noch alles rauszureissen. Der Song marschiert, läuft und steigert sich so. Top, nicht besser zu machen - ähnlich auch "Gott hat ein Problem".
"Es ist sinnlos mit sich selbst zu spassen" ist sowohl textlich als auch musikalisch sensationell!

Im Endeffekt ist es jedoch müssig über Geschmäcker zu diskutieren - dem Album jedoch musikalische Relevanz abzusprechen ist dann schon etwas gesucht oder entsteht aus purer Ablehnung.

"Markt und Moral" - sprach die Steuerhinterziehungsband, ziemlich platt das Ganze. Aber die Band hat ja auch bei ihrer Reunion 2014 schon einen Ticketpreis von 70€ damit erklärt, dass sie sich ja der Working Class so verbunden fühlen...


Naja, die Sache mit der Steuerhinterziehung - hast du dafür nun Beweise einer Verurteilung oder ist es nur eine Verurteilung von dir?
Davon ab; ich finde den Text eigentlich relativ direkt und insofern passend. Warum alles immer mit pseudeointellektueller Kunstkacke formulieren? Wem will man damit was beweisen? Beispiel: John Lennon gilt als guter Texter... Er schrieb 1969 "I want you" - als die Platte "Abbey Road" raus kam, waren Kritiker von dem Text enttäuscht und sprachen Lennon darauf an.. Er sagte: "Wenn du am Ertrinken bist, dann schreist du "HILFE" - und nicht "...könnte sich mal bitte jemand die Zeit nehmen zu berücksichtigen, dass ich untergehe und ich doch bitte Hilfe benötige?".."! Einfach rausschreien. Und unrecht haben die Onkelz mit dem Text sicher nicht. Wer die 4 Mitglieder der Band zu einer Elite zählen will, hat noch nicht erkannt, was da sonst noch so läuft, rumläuft und abläuft. Man muss nicht auf der Strasse leben um sich über Missstände echauffieren zu dürfen... Sonst dürfte hier das halbe Forum zum Thema Punk kein Wort mehr sagen. Viele Studenten oder Akademiker, die gut in die Gesellschaft eingebunden sind oder das Ziel verfolgen gut eingebunden zu sein in der Zukunft. Keiner will Unterschicht sein - es geht ja soweit hier, dass sich das halbe Forum überheblich und arrogant über die "Asi-Onkelz-Fans" lustig macht, weil sie eben häufig nicht zur Mittel-/Oberschicht gehören...! Viele Punks oder was auch immer sie sind, sind Studenten - sind als junge Menschen idealistisch, jedoch mit der aufkeimenden Karriere bleibt dann im Prinzip wenig von Punk übrig. Da wird es schnell bürgerlich, man hat keine Geldsorgen etc pp! Völlig legitim!!! Darf man dann nichts mehr sagen und nur noch die Klappe halten, weil man keine (Street-) Credibility mehr hat? Nur; wenn man es selber nicht besser macht oder anders macht, sollte man es auch nicht kritisieren.

"Irgendwas für nichts" kann man ganz gut mit "Überstimuliert" vergleichen.... Da ist m.E. klar zweiteres besser, aber damals hat Gonzo auch noch keine Bademeister Goldkettchen getragen, wie er es jetzt so gerne tut.


Pure Geschmacksache! Und wenn man nun immer noch rumlaufen muss als wäre man immer am Existenzminimum nur um authentisch zu sein - naja, finde ich albern. Wir alle wissen, dass die 4 Onkelz oder die 5 Hosen keine armen Menschen sind und es wäre peinlich, wenn sie so tun würden als ob. Finde es dennoch ok, dass sich die Band Themen annimmt, die ihre Fans beschäftigen und ihnen vielleicht ein gutes Gefühl geben, auch wenn die Onkelz diesbezüglich nicht dieselben Sorgen haben.

"Auf die Freundschaft" ist für mich von den ganzen bierseligen Pathossongs der bislang schlimmste.


Das ist für mich wiederum das mega anbiedernd-billige "Danke" von deinem Lieblingsalbum ;). Widerlicher Song. "Auf die Freundschaft" finde ich allerdings auch nicht gut - neben "Wo auch immer.." wohl der 2. grosse Ausfall.

"Jeder kriegt was er verdient" - gibt es eigentlich überhaupt noch irgendeine Plattform, die sich da angesprochen fühlen muss? Seit der Reunion ist selbst die Bildzeitung Hofberichterstatter. Das hat was von Don Quijote...."


Ich kenne die Bild-Kritiken nicht, da ich dieses Blatt nicht lese... Aber es ist doch immer noch so, dass die Medien die Onkelz erstmal ablehnen und nicht sonderlich lieben. Und selbst wenn man ihnen mittlerweile wenigstens eine kleine Chance einräumt, war das jahrzehntelang anders. Und guck doch hier - wieviele User kommen noch 2018 mit "das sind Nazis" etc pp!
Ich gehe mit dir konform: "...wisst ihr wie breit der Arsch ist, an dem ihr uns vorbei geht" ist natürlich etwas peinlich... Wenn es an ihnen vorbei gehen würde, wäre der Song nicht notwendig.

Gepose und Lässiggetue, Geprolle und Breitbeinigkeit etc gehört zu den Onkelz. Sie wollen die starken Männer markieren - da unterscheiden sie sich von den Hosen. Und du weisst ja selber wie das ist - wenn du für dich was machst, wirst du es anders machen, als wenn du es mit deinen Kumpels machst. In der Clique agiert man oft "verhaltensauffälliger" als allein (soviel zu Weidner).

Wie ernst man das nimmt, ist einem selber überlassen. Ich sah die Onkelz nie als Religionsersatz oder sowas - ich nahm stets das was ich gut fand mit und vergass das was ich schlecht fand. Und "Memento" finde ich alles andere als schlecht.
F!CKEN

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »pillermaik« (15. Dezember 2018, 10:55)


pillermaik

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Mittwoch, 19. Dezember 2018, 08:30

Was bei den Hosen geht, geht auch bei den Onkelz.
Studioalben von gut bis weniger gut!

1. Es ist soweit
2. Viva los Tioz
3. Weiss
4. Memento
5. Böse Menschen, böse Lieder

(1 - 5; Topalben mit nur minimalen Ausfällen)

6. Schwarz
7. Onkelz wie wir
8. Heilige Lieder
9. Dopamin
10. Wir ham noch lange nicht genug
11. Hier sind die Onkelz
12. Kneipenterroristen
13. Mexico

(6 - 13; gute Alben, doch etwas mehr Füllmaterial)

14. EINS
15. Ein böses Märchen...
16. Adios
17. Der nette Mann

(14 - 16; grösstenteils langweilig!)
(17 ganz zuletzt, weil es für rechte Vollspacken nach wie vor ein Kultalbum ist. Musikalisch und textlich ist es auch nicht das Wahre)

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