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  • »Katastrophenkommando« ist weiblich

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Donnerstag, 5. Dezember 2013, 14:34

Viel zu spät hatte ich gesehen, dass Black Sabbath am 04.12 in Frankfurt spielen, hätte optimal gepasst, am Tag nach Ozzys und meinem Geburtstag. So war das Konzert schon ausverkauft, bevor ich davon Kenntnis bekam. Abgehakt, dann halt nicht.
Monate später und kurz vorm Datum bekam ich dann ja doch Lust dazu und wagte einen Blick in das online Auktionshaus meines Vertrauens: Karten en masse. Da boten wir doch mal mit… nur nicht zu hoch, man hätte ja tatsächlich eine Auktion gewinnen können. ;-) Aber eines Morgens schlug ich dann kurz vor Ende zu und ergatterte eine Stehplatzkarte für 45€, yeah! Wenn man bedenkt, dass sie im Vvk gut 30€ teurer waren, konnte ich mit diesem Preis leben. Der Verkäufer schickte mir das schicke, schwarze Teil auch blitzschnell zu, einzig der Zweifel, dass das Kärtchen auch echt ist, blieb noch ein paar Tage vorhanden. Man weiß ja nie…
Da die Karte zur An- und Abreise im VRM berechtigte, setzte ich mich in Bingen in den Zug und fuhr mit dem ÖPNV nach Ffm („Thank you for travelling with Mittelrheinbahn“!!), natürlich nicht ohne die obligatorische Verspätungen. Die Bahn halt. Wobei es in diesem Fall nicht ganz so schlimm war, je länger man im Zug sitzen kann, desto kürzer fällt die Wartezeit in der Kälte aus. Zum Glück wars vor der Halle nicht ganz so kalt wie ich befürchtet hatte und so vergingen die nächsten ca. 40min auch ohne großes Zähneklappern.
Trotzdem schien ich einen arg erfrorenen Eindruck zu machen, denn der nette ältere Kartenkontrolleur am Eingang zum Innenraum (i-wie sind die Kontrolleure in der Festhalle immer sehr nett) fragte mich dann, obs denn kalt draußen wär. Joa, ein bisschen schon…
Mein erster Weg führte in den vorderen WB – es gab 2 offene – um zu sehen, obs denn Bändchen gab. Das war, ob der offenen WB nicht der Fall, aber da noch viel Platz war, stand einer Visite der sanitären Anlagen nix im Weg.
Und dann begann der blödeste Teil eines jeden Konzertes: die Warterei. Etwas über eine Stunde wollten noch totgeschlagen werden. Der Griff zum (e)Buch war wie immer die Rettung, garniert mit dem Beobachten meiner Neben- und Hinterleute. Lustige Mischung aus alt und jung.
Ich hatte einen guten Platz gefunden, recht weit vorne (kurz vor der 10 Reihe) auf der linken Seite der Bühne und ich harrte der Dinge die da kommen, ob ich nicht doch panikartig das Getümmel verlassen müsse. I-wann verlagerten sich die Plätze in dieser Ecke, als eine Dame 2x zusammen klappte und heraus getragen werden musste.
Zu diesem Zeitpunkt spielte auch schon die Vorgruppe „Uncle Acid and the Deabbeats“, die pünktlich um 20h begann. Bei den ersten paar Tönen fand ich die Musik noch gut, sie lud zum Kopfnicken und Beinwippen ein, lies nach hinten dann aber kräftig nach, so dass sie in mir keinen neuen Fan fande. Damit sind sie aber in guter Gesellschaft, dass hat vermutlich noch keine Vorgruppe geschafft. Optisch erinnerten mich die 3 Frontmusiker an Bülent Ceylans „Yeti Gündaa“, nur dass ihnen die Brille fehlte – selten war deren Gesicht zu sehen und wenn, wurden schnell die Haare nach vorne gezogen. Einzig der Schlagzeuger war kurzhaarig. Lt. der HP der Festhalle hätten sie bis 20.30h spielen sollen, aber sie bekamen (leider) ein paar Minuten mehr, so dass sie gegen 20.40h (endlich) fertig waren.
Anschließend wurde ein schwarzer „Seidenvorhang“ herabgelassen, so dass man vom Umbauvorgang nur Füße oder in schwindelerregende Höhe kletternde Rowdies sag – wenn man nach oben guckte.
Um 21h erklang ein diabolisches Ozzy-Lachen aus den Lautsprechern – ob live oder vom Band war nicht auszumachen – und kurz darauf die Frage, ob man bereit sei: und wie!!
Ich habe keine Ahnung (mehr) wie die Musiker im einzeln auf die Bühne kamen, ich sah rings um mich herum nur Arme und dann gings los! Die Stimmung war vom ersten Ton an Wahnsinn und die Hütte bebte!
Nach ner viertel Stunde tobten und sprangen ein paar Metalheads unweit neben mir und ich war froh, dass zwei „ältere“ Herren neben mir standen, in denen ich einen doppelten Prellbock fand.
Mein ständiger Gedanke war: OMG, was wird das erst bei Paranoid?! Bis dahin muss ich hier weg sein.
Ozzy fegte ausgelassen über die Bühne, erst im langen, schwarzen Mantel, dessen er sich aber ziemlich bald entledigte und später klitschnass, weil er sich nach jedem Lied Wasser ins Gesicht/übern Kopf kippte. Zwischendrin kippte er auch mal die Reste des Eiswürfelwassers im Eimer in die Menge. Der Mann hatte Spaß: mal fiel er vor dem Publikum auf die Knie, mal vor Tony Iommi, dann feuerte er den mal an oder sprang sich am Mikrofonständer haltend auf und ab oder er imitierte den Ruf eines Kauzes, als die Band eigentlich mit dem nächsten Lied anfangen wollte, dazu immer mal wieder ein diabolisches Grinsen.
Wie ich schon bei seinem Soloauftritt vor 2 Jahren in Luxemburg beobachtet hatte, merkte man auch an diesem Frankfurter Abend, dass er sich zwischendrin immer mal am Mikroständer festhielt, wenn das zittern der Hand zu stark wurde.
Das Drum-Solo, dass Tommy Clufetos zu Rat Salad hinlegte, sprengte alle Grenzen! Glaubte ich bisher, bei Mikkey Dee und Motörhead den Hulk unter den Trommlern gesehen zu haben, wurde ich gestern eines besseren belehrt: was Clufetos da lieferte ist unbeschreiblich. Das Mensch und Material so was aushalten, Respekt!
Lt. der HP der Festhalle sollte der Auftritt bis 22.30h gehen, was ich zwar arg wenig Konzert für soviel Geld fand, andererseits hätte ich so ganz gemütlich meine S-Bahn um 23.09h erreicht. Nur erweckte die Band um 22.30h noch gar nicht den Eindruck, als sei gleich Feierabend. Auch um 22.40h spielten sie noch munter weiter – und ich sah bangend auf die Uhr. Um 22.45h blieb mir leider nichts anderes mehr übrig, als mich links an den Rand und von dort hinten durch das lichtere Gedränge bis auf die andere Hallenseite zu kämpfen, damit ich am Ausgang stand und von dort gleich weg kam, wenn das Konzert zu Ende war.
So stand ich dann zwar bei Paranoid nicht mehr im Getümmel, aber aus anderen Gründen wie geplant. Schade.
Mein Fazit: es hat sich auf jeden Fall gelohnt, aber so was von!! Ich geh jetzt in Konzertrente, toppen kann das nix mehr. Das Konzert reiht sich nahtlos in meine Best-off-Konzert-Doppelspitze von Ozzy solo und Rammstein ein, ich glaube es übernimmt die Führung.
Sollte an diesem Abend jemand aus der Festhalle gegangen sein, um was von „früher war alles besser“ zu meckern, dem wäre nicht mehr zu helfen.
Schräg vor mir schien jemand das Konzert aufzunehmen, dann will ich mal hoffen, dass mir die Aufnahme i-wo mal im www vor die Füße fällt.

Die die Setlist von Black Sabbath, laut setlist.fm:
• War Pigs
• Into the Void
• Under the Sun/Every Day Comes and Goes
• Snowblind
• Age of Reason
• Black Sabbath
• Behind the Wall of Sleep
• N.I.B. (Preceded by "Bassically" Geezer Butler bass solo)
• End of the Beginning
• Fairies Wear Boots
• Rat Salad (with Tommy Clufetos Drum Solo)
• Iron Man
• God Is Dead?
• Dirty Women
• Children of the Grave
• Encore:
• Paranoid
(Sabbath Bloody Sabbath Intro)

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  • »Katastrophenkommando« ist weiblich

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Dienstag, 11. Februar 2014, 21:21

Schräg vor mir schien jemand das Konzert aufzunehmen, dann will ich mal hoffen, dass mir die Aufnahme i-wo mal im www vor die Füße fällt.

Yes! :thumbsup:
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Mittwoch, 22. Juni 2016, 20:27

Es sind ja noch Tourdaten für 2017 aufgetaucht, davon ein deutscher Termin am 17.01.17 in Köln.
Da mir 2013 der eigentliche Ticketpreis, ich glaub es waren so 75-80€ (wenn ich das noch richtig im Kopf habe), zu teuer war, dachte ich mir, dieses mal isses mir wurscht, scheiß drauf. Nä doch nicht, bei 123€!! fürn Stehplatz Innenraum hört dann doch jegliches unbedingt hin wollen auf.
I-wo muss aber auch mal Schluß sein.
2013 habe ich kurz vorher dann ne Karte für 45€ bei ebay ergattert, das seh ich noch ein. Mal gucken, ob ich für Januar wieder Glück habe, diesmal würde ich auch 60€ hinlegen. ;)
Und wenn das ein Platin Golden Circle Meet&Greet Vip Ticket wird, isses auch nicht schlimm. :D


Aktuell läuft der Vvk nur auf ticketmaster, ich glaub ab Freitag gibts auch Karten bei eventim, sofern noch verfügbar.

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pillermaik

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24

Dienstag, 31. Oktober 2017, 08:13

Ich soll einen Kumpel in die Musik von Balck Sabbath einführen - reichlich spät dran, der Knabe. Aber besser spät als nie!

Das ergab die 2 folgenden Tonträger (ich habe nur die "echten" BS berücksichtigt):

1. Black Sabbath
2. War pigs
3. Sabbath bloody Sabbath
4. Children of the grave
5. You won't change me
6. Sabbra cadabra
7. NIB
8. Sweet leaf
9. Dirty women
10. After forever
11. Symptom of the universe
12. Changes
13. Rock n Roll doctor

1. Hole in the sky
2. Fairies wear boots
3. She's gone
4. Cornucopia
5. Paranoid
6. Megalomania
7. It's allright
8. Solitude
9. Back street kids
10. A national acrobat
11. Planet caravan
12. Wheels of confusion
13. Into the void

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