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pillermaik

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Mittwoch, 11. Juli 2012, 13:50

wsv schrieb:
"casting ist natürlich absichtlich überspitzt fromuliert gewesen. sagen wir es so: es war eine bandgründung, die durch vermittlung des managers passierte."

Eben nicht - lies nochmal meinen Beitrag Nr. 47:
1973 fanden sich Jones und Cook im College und spielten zusammen, 1974 kam Matlock dazu und 1975 dann Lydon. Und so waren sie die Pistols. Vicious zählt nicht. Wäre die Band gecastet worden, hätte die Formierung nicht fast 3 Jahre gedauert.

Sagen wir es mal so: Die GANZE Punk-Sache ist kommerziell... Die Kleidung kann man kaufen, passende Schuhe und zu den heutigen "Punk"-Bands gibt es meist sofort Videoclips oder vergleichbares. Wir hier als Punrockfans gehören keiner kleinen Gruppe von Insidern an!!!

Ich weiss nicht - über wen hat sich Lydon denn abfällig geäussert? Da bitte ich um Antwort, da ich das wirklich nicht weiss.

Was Lydon und Kommerz angeht: Wie gesagt ist Punk an und für sich keine kleine Gegenbewegung mehr wie sie es mitte der 70er war - selbst das erste Clash-Album erschien 1977 schon auf einem Major, ebenso das erste Sex Pistols ALbum. Das ist also insofern auch schon Kommerz.
Lydon muss man jedoch zugute halten, dass ER als Typ, seine Äusserungen, seine Interviews und seine Haltung immer das waren, was ich unter Punk verstehe, egal wie seine Musik mit zB PIL klang. Der Typ hat sich NIE verbiegen lassen und hat immer seinen Kopf hingehalten bei dem was er sagte und bei dem was er dachte. Er ging selten mit dem konform was man von ihm hat hören wollen. Insofern verstehe ich ihn, wenn er sich über viele erhebt.

F!CKEN

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pillermaik« (11. Juli 2012, 15:19)




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wsv

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Mittwoch, 11. Juli 2012, 15:40

john lydon hat sich schon früh, bevor green day überhaupt nur ansatzweise so aufgetreten ist wie heute (das kann man wirklich kritisch sehen. broadway und der ganze scheiss), sehr negativ zu green day, aber auch zu anderen bands, geäußert. ein aktuelleres zitat:

“Many of the punk bands are cop-outs and imitators and have made it easy
for the likes of Green Peace – Green Day, who I hate. I really, I can’t
stand them.
To me, they’re like coat hangers, and haven’t earned the right, they
haven’t earned the wings, to be wearing the mantle of punk. They haven’t had to go through the violence, and the hate, and the
animosity that us chaps way back when had to put up with. We had to
fight for every single footstep.” nebenbei erwähnt er dann irgendwann, dass er lady gaga gut findet...

green day ist auch aus der punkszene herraus entstanden. die typen waren freunde und haben eben die musik gemacht die ihnen gefällt. und dabei sehr wohl ihren eigenen stil entwickelt, der vielleicht am ehesten mit den ramones und the kinks zu vergleichen ist (zumindest in den 90ern).


pillermaik

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Mittwoch, 11. Juli 2012, 16:00

Hahaha, wunderbares Zitat :-D!

Ich verstehe schon was er meint, jedoch können da die Jungs von Green Day wenig dafür: 1976 in England herrschte ein anderes Klima als zb 1987 oder so in den US of A. Green Day haben einfach die Musik übernommen, jedoch die radikale Haltung hinter den ersten Punkrockbands nicht erlebt und sind deswegen in der Tat Trittbrettfahrer. In England war es Mitte der 70er ein Statement ein Punk zu sein, es brauchte Mut sich gegen die Monarchie aufzulehnen und gegen die Regeln zu spielen.
In der USA sah das komplett anders aus, zumal Green Day in einer Zeit entstanden unter Reagen, wo es langsam ruhig und gemütlich war. Was Green Day taten, hatte keine Rebellion - böse gesagt war die Musik Spass und vielleicht Grund ein paar Girls abzugreifen. Ich denke das meint Lydon und damit hat er recht. Green Day nahmen was, das bereits funktioniert hat und wurden so bekannt. Sie hatten es leicht und eigentlich keinen Widerstand.

Was Lady Gaga angeht; ich denke an ihr mag er die Provokation und dieses Kamäleon-artige, dieses Wandelbare, das man nicht greifen kann. Irgendwie ist das auch punk, auch wenn sie natürlich keine Aussage hat (ok, sie setzt sich für Homosexuelle ein) und für nix steht. Ihr schrilles Auftreten ist in etwa so punk wie Madonna 1983 auch punk war... Hmm,also eigentlich gar nicht :-D!

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Samstag, 14. Juli 2012, 12:28

Das Cover des Albums ist dran schuld, dass ich es nicht sonderlich mag. (Daher hab ich auch wenig Zug zu Motoerhead und Iron Maiden, weil ich deren komische Beaster scheußlich finde)
Ich finde dieses Essenschaos einfach nur eklig - sorry, aber mein Auge isst hört mit.

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Gabumon

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Samstag, 14. Juli 2012, 16:36

daher hab ich auch nur die US Version des Albums, nicht die Deutsche :P

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Samstag, 14. Juli 2012, 18:30

Stimmt, die habe ich ja auch. Das wär ne Aternative. Gut, dass wir mal drüber geredet haben. :D

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Dienstag, 17. Juli 2012, 20:17

Habe durch die "Learning english..." auch diverse Platten in meinem Regal, die ich ohne die Hosen sicher nicht gekauft bzw. überhaupt kennengelernt hätte. :)

Weil Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!

Johno

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Sonntag, 10. November 2013, 20:49

Do you remember
Carnival in Rio
If the Kids are united

Zwischendurch höre ich das Album mal ganz gerne, bei mir aber kein Dauerbrenner


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Dienstag, 22. September 2015, 22:09

learning english war als sie rauskam für mich der ausstieg aus der hosen geschichte. ich fand es völlig bescheuert eine platte zu machen die nur coverversionen hat. fehlende kreativität, ende der geschichte. altes zeugs rauskramen und auf englisch und diese unsagbar platte story a la sprachlern-kurs. das alles zusammen hat damals für mich dazu geführt mich genervt und enttäuscht von den hosen abzuwenden. ich habe die scheibe bis heute nie ganz angehört und irgendwie reizt sie mich nach wie vor nicht.

schade aus heutiger sicht, also nicht wegen dem album, aber es wurde ja wieder besser und ich bin erst zu "in aller stille" wieder eingestiegen.

A fallen wall becomes a bridge to connect us rather than divide. (Zeb Love)

valdezz

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60

Dienstag, 22. September 2015, 22:26

Da ich ja über die Hosen erst den ganzen alten 70er Jahre Punkrock aus GB kennengelernt hab (so mit 13/14), war diese Platte eine Offenbarung für mich. Ich fand das Teil absolut genial, als ich mit das irgendwann um 2002 (ich kam so um 2000 zu den Hosen) zugelegt habe. Auch heute finde ich die Platte noch super, da sie einfach einige wunderbare Songs enthält.
Meine Alltime-Favourites auf dieser Platte:
Carinval in Rio
Born to lose
Do you Remember
Brickfield Nights

Gefolgt von:
Nasty Nasty
Dirty Pictures

Seit dieser Platte höre ich auch sehr gerne The Boys. Wie gesagt, kam erst über die Hosen zu dem ganzen Uk-Punk Zeugs.

04.06.04 Rock im Park/ 11.12.04 FFM/ 27.05.05 Würzburg/ 13.08.05 Open Flair/ 10.09.05 Düsseldorf/ 06.06.08 Rock im Park/ 26.12.08 FFM/ 12.05.09 Bamberg/ 09.08.09 Taubertal/ 23.08.09 Highfield/ 19.12.09 Düsseldorf/ 02.06.12 Rock im Park/ 18.11.12 FFM/ 20.07.13 Schweinfurt/ 12.10.13 Düsseldorf/ 06.06.15 Rock im Park / 02.06.17 Rock im Park/ 09.07.17 Ludwigsburg/ 01.12.17 FFM/ 20.05.18 Braunschweig

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