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Babyblue

Anfänger

Beiträge: 5

Registrierungsdatum: 6. November 2008

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11

Sonntag, 16. November 2008, 22:04

manchmal glaube ich, dass das alles überhaupt nichts nützt. die machen doch mit uns was sie wollen. bildung für alle-----klar, wenn man sie bezahlen kann. da hat man sich jahrelang bis zum abitur durchgekämpft und dann fehlt das geld um studieren zu können. das ist doch heutzutage nicht mehr selten. oder man fängt das studium an und mittendrin merkt man, dass man studium und nebenjob durch die harten bachelor-regelungen nicht unter einen hut bekommt. und wenn man keine eltern hat, die einen finanzieren können, dann kann man ganz schnell einpacken......

wo soll das noch alles hinführen......es ist so schade, dass so viele mit den voraussetzungen, bedingungen unzufrieden sind und trotzdem boykott-versuche oft nicht klappen. an der uni hamburg wurde der boykott zweimal probiert gegen die studiengebühren. alle schimpfen über die gebühren, aber trotzdem war der boykott nicht erfolgreich. ich verstehe das einfach alles nicht.

babyblue


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  • »Glückspiratin« ist weiblich

Beiträge: 809

Registrierungsdatum: 17. Dezember 2005

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12

Sonntag, 16. November 2008, 22:30

so.. ich möchte nun auch mal kurz was zu dem thema sagen...
Ich habe mein Abitur auch in 12 Jahren gemacht bzw bin gerade eben im letzten Jahr ...
Und ich muss sagen, dass ich mich nicht beschweren kann. Bis Ende der zehnten Klasse waren wir mit dem Stoff der Klasse 11 durch und ich hatte eiegntlich nie große Schwierigkeiten. Das größte Problem daran sind wahrscheinlich die Lehrer. Hätte ich durchweg nur kompetente Lehrer gehabt, die pädagogisch auch noch gut drauf sind, dann hätte ich in manchem Fächern wohl weniger Schwierigkeiten, aber das hat wohl nichts mit Abi in 12 Jahren zu tun. Nach der zehnten Klasse wurden wir mit den "normalen" Gymnasiasten zusammengemischt zu einer Stufe 12 und die Klassen waren bzw sind alle gut durchgemischt. Und es lassen sich auch keine erkennbaren Unterschiede zwischen G8 und "normalem" Gymnasium feststellen...
Ich denke, das Problem beim "neuen" G8 sind wahrscheinlich die Lehrer, die es einfach nicht gewöhnt sind, den Stoff so schnell durchzuziehen...
Aber ich verstehe denn Sinn noch immer nicht, warum das G9 durch das G8 ersetzt wurde... !! So wird der Spalt zwischen Realschule und Gymnasium doch nur noch größer und Leute, die in der Mitte zwischen Realschule und G8 stehen, denen steht die Möglichkeit des G9 nicht offen...

Hör mir zu, ich rede mit dir!

(über Nacht wird alles anders, eine schöne neue Welt!

... bald werden Wunder am Fließband hergestellt)

  • »blacblocer« ist männlich
  • »blacblocer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 602

Registrierungsdatum: 15. Oktober 2007

Fan seit: 1996

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13

Montag, 17. November 2008, 00:12

Kinder die früher Abitur haben können schnelle gute Jobs in der Wirtschaft annehmen und das sind genaudie Jobs die unsere Wirtschaft gerade zubrauchen scheint. Alles ist immer nur nach dem Profit ausgerichtet


Pennsocke

unregistriert

14

Freitag, 12. Februar 2010, 18:55

Der Bildungsstreik ist in Bayern angekommen!
Heute ging es sowohl in Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Kempten, München sowie Würzburg auf die Straßen - trotz des bescheidenen Wetters!
In Würzburg waren es immerhin ganze 600 Gymnasiasten - wenngleich es nur 5 Schüler von unserer Schule waren...


Zitat

Unsere Hauptkritikpunkte sind:
1. Belastung durch hohe Stundenzahl

* Mindestwochenstundenzahl: in vier Halbjahren im G8 (132) rund 20 Prozent höher als im G9 (108)
* in der Praxis 34 bis 38 Wochenstunden in der Q11, d.h. Erhöhung um 30 Prozent
* nicht altersgemäße wöchentliche Arbeitsbelastung von 50 bis 60 Stunden, Fahrt- und Wartezeiten durch „Freistunden“ nicht mitgerechnet
* somit ein klarer Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz
* Nachmittagsunterricht an drei bis vier Tagen (De-facto-Ganztagsbetrieb)
* Vorbereitung für den nächsten Tag bis in die Nachtstunden
* hohe Belastung vor allem für Fahrschüler, die im Flächenstaat Bayern in der Mehrzahl sind, Rückkehr nach Hause oft erst nach 18 Uhr

2. Zu hohes Leistungsniveau

* versprochene Kürzung der Lehrplans um 1/9 de facto nicht erfolgt
* mehr Stoff in kürzerer Zeit
* zu hohe Anforderungen in den geplanten Abituraufgaben
* wegen zu wenig Vorbereitungszeit und hoher Klausurendichte kaum zu bewältigender Leistungsdruck
* teilweise unkalkulierbares Anforderungsniveau in Klausuren sowie unzureichende Vorbereitung auf Aufgabenstellungen der Oberstufe
* Festlegung auf Abiturfächer (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache), für die unter Umständen keine Neigung und Begabung vorhanden ist
* zusätzliche zeitliche Belastung durch Seminare zur Berufsorientierung
* damit insgesamt erschwerte Bedingungen gegenüber der jetzigen K12, dem Konkurrenzjahrgang im Kampf um die Studienplätze
* kaum Freizeit und Zeit für soziales Engagement, Sport, Musik oder den Führerschein

Unsere Forderungen und Verbesserungsvorschläge:
Sofort:

* Überarbeitung der Lehrpläne und Reduzierung der Stofffülle
* mehr Lehrer und kleinere Kurse
* bessere Vorbereitung auf die Anforderungen der Oberstufe
* gerechte Abituraufgaben (Grundkursniveau) und Chancengleichheit im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang
* bessere räumliche Voraussetzungen (Aufenthaltsräume)
* bessere Busanbindungen für die Schüler im ländlichen Raum
* ausreichend Studienplätze im doppelten Abiturjahrgang 2011

Für die nachfolgenden Jahrgänge:

* Mehr Zeit für Bildung
* Wahlfreiheit zwischen G8 und G9
* weniger Stunden in der Oberstufe, z.B. durch Abschaffung der wenig effektiven und teuren Intensivierungsstunden und damit mehr Fachstunden in Unter- und Mittelstufe
* dafür mehr Lehrer und kleinere Klassen
* mehr Wahlfreiheit in der Oberstufe bzgl. der Abiturfächer
* Umstellung des Systems auf echten Ganztagsschulbetrieb mit entsprechender räumlicher und personeller Ausstattung
* damit mehr Zeit für musische, sportliche und soziale Angebote an den Schulen



Quelle: http://q11.bildungsstreik-bayern.de


Und zumindest die bayrischen Medien kannten heute kein anderes Thema mehr ;)

Gabumon

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15

Freitag, 12. Februar 2010, 19:42

les ich das richtig das schüler für WENIGER unterricht demonstrieren?..

wie soll man denn dann noch was lernen? Wieso bin ich für mehr stoff UND mehr stunden?

Es kommt die Zeit
in der das Wasser wieder steigt...
Es kommt die Zeit
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gabumon« (12. Februar 2010, 19:43)


Pennsocke

unregistriert

16

Freitag, 12. Februar 2010, 19:58

Nein, wir fordern mehr Zeit für den Stoff, der im Unterricht behandelt wird. Wir sind gegen Bulemie-Lernen. In vielen Fächern ist keine Zeit mehr für Diskussionen über einzelne Unterrichtsthemen - es werden nur noch Fakten präsentiert, die man auswenidig lernt, aber nicht verinnerlichen kann.

Es kann einfach nicht möglich sein, dass Schüler nur noch als Maschinen funktionieren, die morgens bei Dunkelheit die Schule betreten und diese erst wieder in den Abendstunden, in denen die Sonne schon wieder untergegangen ist. Es bleibt im Gegensatz zur G9-Oberstufe kaum noch Zeit für Freizeit - im G9-Jahrgang sind die Schüler ein ganzes Jahr älter. Ein Jahr kann viel bedeuten...in einem Jahr kann eine Menge an Erfahrung sammlen - Erfahrung die uns fehlt! Ein Jahr unserer Jugend, das ausbleibt!

Die Forderung beinhaltet auch eine Wahl zwischen G8 und G9 - man ist also durchaus breit ein ganzes Jahr mehr in der Schule zu verbringen! Denn das ist die Zeit, die uns u.a. zum Vertiefen fehlt!!


wsv

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17

Freitag, 12. Februar 2010, 20:32

auf gesamtschulen ist doch g9? du hast also die wahl zwischen g8 (gymnsium) und g9 (gesamtschule), oder?


Gabumon

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18

Freitag, 12. Februar 2010, 20:45

ah mehr zeit für den aktuellen stoff?

Ok, aber das beisst sich gleichzeitig mit weniger stunden..

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Pennsocke

unregistriert

19

Freitag, 12. Februar 2010, 22:29

Zitat

Original von wsv
auf gesamtschulen ist doch g9? du hast also die wahl zwischen g8 (gymnsium) und g9 (gesamtschule), oder?


Die Möglichkeiten sind was das angeht aber ziemlich begrenzt - bei mir gibt es im möglichen Umkreis zum Beipiel keine einzige!

@Gabumon
Seltsamerweise ist das im G9 möglich und mit dem G9 hätte man deutlich weniger Stunden pro Woche - demnach genau das, was gefordert ist!

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