Hört denn hier keiner Metal? ; )

  • Ich mag auch Metal. Aber Metal sollte schon noch melodisch sein, damit es mir gefällt 8)
    Von daher stehe ich da eher auf Melodic-Metal, Power-Metal oder Symphonic-Metal ala Avantasia The Metal Opera, Nightwish, Edguy, Hammerfall, Manowar, After Forever, Within Temptation, Van Canto, Blind Guardian usw.



    Ich höre halt gerne Metal mit klaren Gesangslinien und melodischen Gitarrenriffs usw.

    Einmal editiert, zuletzt von Mustang ()

  • Wusstet ihr, dass Black Sabbath heute vor 40 Jahren ihr Debütalbum veröffentlicht hatten? Und das das auch ein Freitag, der 13. war?


    Ja, aber es war vor 45 Jahren. ;)

    29.12.2008 Köln
    19.12.2009 Düsseldorf 22.12.2009 Düsseldorf 23.12.2009 Düsseldorf 25.12.2009 Düsseldorf 26.12.2009 Düsseldorf
    23.11.2012 Düsseldorf 24.11.2012 Düsseldorf 27.12.2012 Dortmund
    01.06.2013 Bochum 29.06.2013 Köln 11.10.2013 Düsseldorf 12.10.2013 Düsseldorf
    05.05.2017 Köln

  • Ich wollte eigentlich gar keinen Bericht schreiben, aber weils wieder so gut war muss es raus…;-)


    Obwohl ich immer noch kein einziges Album der Band besitze, lediglich ein paar Mittschnitte neueren Datums (hauptsächlich aus 2012) habe ich mich sehr gefreut, als die Tourdaten der aktuellen Tour veröffentlicht wurden.
    Den Kölner Apriltermin hatte ich aufgrund Terminstress und zugunsten von Stephan Weidner ausfallen lassen, so zog es sich also bis September, bis ich fast auf den Tag genau (21.09.2014) zu meinem 2. ARP Konzert kam – an diesem angeblich heißesten 13. September der Wetteraufzeichnung…


    Die „Batschkapp“ war mir bisher unbekannt (den Namen kannte ich natürlich), somit wusste ich nicht, was mich erwartet.
    Schön zu lesen war jedenfalls, dass es eigene Parkplätze auf dem Gelände gibt, wenn auch in begrenzter Anzahl. Zwar auch mit 4€ Parkkosten verbunden, aber da ich mich nicht auskannte, behielt ich den weiteren Hinweis „Weitere öffentliche und kostenfreie Parkmöglichkeiten sind um die Batschkapp herum (Gwinnerstraße/Borsigallee) zu finden.“ mal im Hinterkopf, für den Notfall.


    Bei der Einfahrt aufs Gelände dann die erste Kuriosität: die Kofferräume der Autos wurden kontrolliert.
    Nach kurzer Irritierung meinerseits, wie denn mein Kofferraum wegen der automatischen Türverriegelung aufgeht ohne das Auto auszumachen (ich hab das Auto noch nicht soooo lang und mache ohne auszusteigen doch eher selten meinen Kofferraum auf), gab mir der Kassierer den Tipp, doch mal die Fahrertür aufzumachen…womit die Verriegelung dann rundrum gelöst wird… Öhm, ähm, ja, hamma wieder was gelernt… :D
    Allerdings sah sich der Security-Mann dann einem leichten Chaos in meinem Kofferraum ausgeliefert, da sich Bürotasche, Korb mit Wechselklamotten, aufgerissenes ebay-Päckchen und ein Rucksack drin verteilten. Aber so ist das halt, wenn man direkt von der Arbeit zum Vergnügen fährt und auf dem Weg noch seine Post aufgabelt. ;)


    Es war inzwischen so 10 vor/viertel vor 7 und auf dem Gelände ging es recht entspannt zur Sache, Einlass sollte lt. Karte um 19h sein.
    Um wartend im Auto sitzen zu bleiben wars zu warm, aber schon erblickte ich die 2. Kuriosität: ne „Chillzone“ mit Liegestühlen - so lässt sich das Warten auf den Einlass doch aushalten. Ich nahm also mein Buch und machte es mir noch eine halbe Stunde dort bequem.
    Als ich so um 19.30h eine Schlange im Eingangsbereich – wo auch noch Strandkörbe aufgestellt waren – sah, machte ich mich dann doch schweren Herzens auf den Weg in die Halle. Ich hätte bei der angenehmen Temperatur noch dort sitzen können.
    Da ich auch mit den inzw. üblichen streng(er)en Taschenkontrollen rechnete, wodurch 30min mal ganz schnell zu kurz sein können, je nachdem wie lange die Schlange ist, wurde ich doch hibbelig, nix mehr mit chillen.


    Es war dann allerdings doch nicht die Schlange am Einlass – ich wusste ja nicht wo´s reingeht – sondern die vorm Essens-/Getränkestand, am Einlass war gähnende Leere und ich war in Nullkommanix drin. Zu früh.
    So konnte ich mir den Laden dann wenigstens noch angucken und kam zu dem Fazit: wenn die Akustik nicht ganz für den Arsch ist, ist das hier ne richtig schöne Location, mit allem drum rum (die Getränkeauswahl ist auch reichlich). Ok, vllt bissel zu schmal/lang, etwas breiter, dafür nicht ganz so schlauchartig wäre auch nicht verkehrt, aber man kann ja nicht alles haben.


    So musste ich dann natürlich auch wieder eine Vorband über mich ergehen lassen, allerdings eine der wirklich besseren. Auch hier – Lords of Black – wusste ich nicht was mich erwartet, aber was dann kam, war laut und hart und sogar richtig gut.
    Gut, ich werde mich jetzt nicht mit deren CDs eindecken und auch nicht zu einem Konzert rennen, so sie denn mal als Hauptact i-wo in der Nähe spielen, von mir aus hätten ARP selbst auch um 20h anfangen können, aber wenn man schon hingehalten wird, dann wenigstens auf solch erträgliche Weise.
    Um kurz vor 1/2 9 kündigte der Sänger (Ronnie Romero, seit 2016 auch die Stimme von „Rainbow“) nen „ten minutes song“ an – so kann man seine Spielzeit auch rumbringen: 3-4 zehnminuten Lieder und der Job ist erledigt. Lt. meiner Uhr warens aber keine 10min und es war auch nicht der letzte Song es kam noch was, bis ~ 20.45h.
    Und dann – fast schon Kuriosität Nr. 3 – spielte die Band sogar noch ne einzelne Zugabe. Das kommt mMn dann doch eher selten vor, dass ne Vorband auch die Zeit hat, die geforderte Zugabe zu spielen. Zu meinem Leidwesen verschob sich dadurch natürlich der Beginn von ARP, obwohl gegen Ende der Umbauzeit die Bühne wie üblich gute 10min leer stand, bevors losging.


    Ich nutze diese Pause zu einer Runde WC und konnte anschließend ganz gemütlich meinen alten Platz wieder einnehmen. Was einerseits daran lag, dass sich das Publikum noch in alle Winde verstreut hatte, andererseits war es aber so entspannt und vor allem so gemischt, wie es gemischter nicht sein könnte – so machen Konzerte Spaß!
    Was mir noch auffiel und was mich erstaunte war, als ich vom WC zurück in die Haupthalle kam, hatte ich eigentlich damit gerechnet, gegen eine aufgehitzte, muffige Wand zu stoßen, aber fast das Gegenteil war eigentlich der Fall. Das Klima war ganz angenehm.


    Um 21.20h ging´s dann weiter (ohne Zugabe der Vorband wär´s sicher 21.15h gewesen) und sofort ging Johnny Gioeli (der Sänger) in die Vollen. Ich fragte mich ständig, wie der´s bei den ständigen Pirouetten und Drehungen noch schafft, die Orientierung zu behalten, wo jetzt vorne und hinten auf der Bühne ist. Wie ein Derwisch fegt(e) er wieder über die Bühne, das hat mich beim letzten Konzert schon so fasziniert.
    Wenn die Band in Action ist, weiß man gar nicht, wo man hingucken soll: auf das wehende Haar von Herrn Pell (ob sich Steve Morse und er über die besten Ventilatoren austauschen?), auf den tobenden, grinsenden Gioeli oder auf die Grimassen schneidenden Herren Doernberg und Krawczak am Keyboard bzw. Bass? Der kaugummikauende Bobby Rondinelli am Schlagzeug ist eher unspektakulär.
    Jedenfalls, es macht auch ohne kennen der Alben tierisch Spaß!
    Das Publikum feierte zwar, trotzdem war´s immer noch sehr entspannt in den Reihen: genug Platz, kein Gedränge, kein Pogo, es standen die Blümchenkleid-und-Strickwesten-tragende Riemchensandalenfrau neben dem in schwarz gekleideten, gepiercten und tätowierten Hard-Rocker und ließen sich vom Treiben auf der Bühne mitreißen.
    So ging das bis etwa knapp vor 23h, als die Band für einen kurzen Moment die Bühne verließ, um sich zur kurzen Zugabe wieder nach vorne zu begeben. Die Zugabe fiel allerdings wirklich kurz aus, ich glaube es war nur 1, vllt auch 2 Lieder (die Setlist wird’s zeigen, sobald eine auftaucht).
    Der schweißgebadete Sänger hatte sich seine Dusche nun redlich verdient. Wohl dem, der nen Gitarristen mit wallend Haar und Ventilator auf der Bühne hat, da kann man sich hin und wieder mal abkühlen… ;-)


    Die Ausfahrt vom Gelände verlief dann besser wie gedacht, einige hatten schon überpünktlich das Gelände verlassen, die meisten parkten eh außerhalb auf der Straße (das werde ich beim nächsten Mal wohl auch machen), so dass einem nur die vielen Fußgänger in die Quere kamen.


    Fazit: bei der nächsten ARP-Tour bin ich definitiv wieder am Start und auch die Batschkapp wird mich nicht zum letzten Mal gesehen haben.


    Hab jetzt mal grad meinen Bericht vom letzten Konzert gelesen: Stimmung, Laune und Art des Publikums deckungsgleich. :daumen:

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Keine Ahnung, das frage ich mich heute immer noch.
    An Terrorvorsorge habe ich zwar im ersten Moment auch gedacht, aber das ist mMn wie mit dem neuen Verbot des Rucksackmitnehmens: es braucht weder nen Rucksack, noch nen (mit Gewehren/Terroristen) beladenen Kofferaum, um etwas anzustellen.
    Und selbst wenn man da ne Person oder ne Kiste Bier mit rein "geschmuggelt" hätte: spätestens am Eingang wäre die Person ohne Karte eh aufgeschmissen und die Kiste käme auch nicht durch.


    Mit fällt wirklich kein plausibler Grund ein.

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  • Vielleicht hatten die ne Wette laufen: wessen Kofferräume sind vollgemüllter: die der Frauen oder die der Männer :whistling:


    :D


    So, ich hab der Batschkapp mal ne Mail geschrieben und investigativ nachgefragt. Mal gucken, ob ne Antwort kommt.

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  • Des Rätsels banale Lösung:

    Zitat

    Weil man im Kofferraum Gegenstände auf das Gelände schmuggeln kann die da nichts zu suchen haben.
    Und was eine Terrorist so macht oder auch nicht ist reine Spekulation. Wir jedenfalls verringern die Möglichkeiten von solchen Leuten so gut wir können.


    Der Terroristensatz bezieht sich auf meine Anmerkung, dass ein potentieller Terrorist sein Equipment wohl sicher nicht offen im Auto transportiert und da wsl andere Lösungen finden dürfte.


    Ganz abgesehen davon, dass man solche Gegenstände auch unterm Sitz, im Handschuhfach oder einfach in der Handtasche transportieren kann. Fällt mMn also in die Kategorie "Unsinn".

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    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Mmmh. Also doch tatsächlich Angst vor Terror. :(


    Ok, ob man durch Kofferraum-Kontrollen wirklich irgendwas verhindern kann, sei dahin gestellt.


    Auf der einen Seite wirkt es wie ein eher hilfloser Versuch IRGENDWAS zu tun. Auf der anderen Seite: es schadet nicht und wenn tatsächlich was passiert, ist das Geschrei "warum habt ihr nicht kontrolliert" groß.


    Von daher würde ich sagen, wäre das für mich dann wohl in Ordnung meinen Kofferraum vorzuzeigen. Aber sicherer würde ich mich dadurch kein bisschen fühlen


    So, genug Off-Topic

  • Auf der einen Seite wirkt es wie ein eher hilfloser Versuch IRGENDWAS zu tun. Auf der anderen Seite: es schadet nicht und wenn tatsächlich was passiert, ist das Geschrei "warum habt ihr nicht kontrolliert" groß.


    Von daher würde ich sagen, wäre das für mich dann wohl in Ordnung meinen Kofferraum vorzuzeigen. Aber sicherer würde ich mich dadurch kein bisschen fühlen


    Eben, ganz nach dem Motto "ist ja nicht so, als hätten wir nix gemacht" und weh tut die Kontrolle auch keinem.


    Und wenn man deshalb "normale" Umhängetaschen oder Rucksäcke (an dem Abend auch gesehen) mit in die Halle nehmen darf, solls mir recht sein.

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  • Ich wollte jetzt keinen neuen Thread aufmachen, da es hier ja nur wenige Metalhörer gibt, aber mal fragen, ob hier jemand Machine Head hört? Machine Head sind einer meiner absoluten Lieblingsbands. Zwei sehr interessante und für den Metal wichtige erste beiden Alben, dann vielleicht etwas zu viel Nu-Metal-Einschlag, aber ab der "Throurh the ashes of empire" eine herausragende Band. Am Samstag habe ich sie das vierte Mal live gesehen. Ich war etwas skeptisch, da ich das neue Album "Catharsis" für Machine Head-Verhältnisse nur durchschnittlich findet (was aber immernoch bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Bands sehr ordentlich bis gut ist). Das Konzert hat mich dann aber doch total geflasht. Ich wusste ja, dass sie eine hervorragende Liveband sind, aber das war wirklich der Hammer. Sie haben 2:50 Stunden gespielt plus ca. 10 Minuten Verabschiedung. Die Setlist war sehr ausgewogen und hat mächtig aufs Tempo gedrückt. Am meisten hat mich aber die Energie, die von der Band kam, fasziniert. Das war der Wahnsinn. Vergleiche sind immer schwierig, aber wenn ich alte Videos von Metalbands (z. B. Metallica Seattle 88) sehe, bin ich von der Energie und dem Metalrausch selbst vor dem Fernseher begeistert. Bei Machine Head fühlte ich mich so, als wäre ich in mitten in einem dieser legendären Konzert. Ich hoffe, dass die Band auf diesem Niveau noch einige Jahre weitermachen kann. Gibt es hier noch mehr Fans?

  • Leider nein, aber aus irgendeinem Grund bin ich seit einer Weile immer wieder an diversen Metal-Bands interessiert. Richtig gefesselt hat mich bisher keine. Vielleicht ja Machine Head?...

    BAD RELIGION - 40th +1 Anniversary Tour 2021

    01.+02.06. Wiesbaden | 14.06. Köln | 01.08. Coesfeld | 09.-13.08. Punk Rock Holiday | TBA Ljubljana


    "Haste 'nen Link zur Quelle für mich?" :)

  • sascha
    Dann hör mal rein. Zum Einstieg und wenn man eher weniger mit Metal am Hut hat, würde ich wohl die "Through the ashes of empire empfehlen". Allein der Opener "Imperium" ist einer meiner absoluten Lieblingssongs, nicht nur von Machine Head, sondern generell.


    S-Man
    Wie kommt's? Machen Machine Head nicht dein Metal-Genre? Würd mich einfach interessieren, da es bei mir im Umfeld eher keine Machine Head-Kritiker gibt (mal abgsehen von der Standardkritik an der Nu-Metal-Phase von ihnen ;) )

  • Hab ich mal live gesehen, fand ich nicht gerade toll. Für mich klingt der atonal geröhlte Metal einfach immer sehr austauschbar....

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