Die Toten Hosen nehmen Rap-Crew unter Vertrag

  • Auf Deutsch gesagt, die sind scheisse... sowohl Studio als auch Live... man war das schlecht

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Die Aluhut-Gang hat mal wieder einen sehr geilen Track zum Thema Friedensdemos, Esoterik-Querfrontlern und Reichsbürgern am Start, ohne Naidoo oder Jebsen (wie auf dem neuen Abwasser-Mix-Tape) namentlich zu nennen:


    Campi: "Jetzt muss ich mal von Amateur zu Amateur fragen: Wollen wir hier stimmen an dieser Stelle? Breiti muss die Gitarre wechseln! Das hätten wir uns früher nicht erlaubt so ne Scheiße!"
    Andi: "Früher hatte Breiti nur eine Gitarre!"


    S036, 2. September 2009

  • Das ist mir schon klar, deswegen find ich den Song ja so genial ;)


    Übrigens: ist hier wer am 16.1. in Fulda im Kreuz dabei?

    Campi: "Jetzt muss ich mal von Amateur zu Amateur fragen: Wollen wir hier stimmen an dieser Stelle? Breiti muss die Gitarre wechseln! Das hätten wir uns früher nicht erlaubt so ne Scheiße!"
    Andi: "Früher hatte Breiti nur eine Gitarre!"


    S036, 2. September 2009

  • Das Konzert in Wiesbaden war echt super, wenn auch mit 90 Minuten etwas kurz. Zu 50% war eine Band dabei, es wurde viel vom Punkrock-Bonus-Album gespielt (Goldener Presslufthammer, Stück Dreck, Anti Alles Aktion), sodass das Ganze mindestens zur Hälfte eher ein Punkrock- und kein Rap-Gig war. Gespielt wurden bis auf "Ölsardinen" und "F*** die Uni" nur Songs von den letzten drei Alben, leider gab es auch kein Medley älterer Songs, u.a. von NMZS hätte ich mir da was gewünscht. Die Stimmung war auf jeden Fall super und ich werde sie mir wahrscheinlich noch mal am 7. März in Erlangen anschauen.


    Vor dem Gig lief "Verschwende Deine Zeit" vom Tape (da hab ich wieder richtig Bock auf die Hosen bekommen) und auch "We are the champions", bevor es mit einem Anspieler von "Das trojanische Pferd", dann aber nach 10 Sekunden direkt mit "Die Kyngz sind back" losging.


    Der Support "Juse Ju" war ganz sympathisch, auch wenn ich nur sein "German Angst" kannte.


    Also unbedingt mal hingehen auf der Tour, lohnt sich!

    Campi: "Jetzt muss ich mal von Amateur zu Amateur fragen: Wollen wir hier stimmen an dieser Stelle? Breiti muss die Gitarre wechseln! Das hätten wir uns früher nicht erlaubt so ne Scheiße!"
    Andi: "Früher hatte Breiti nur eine Gitarre!"


    S036, 2. September 2009

    Einmal editiert, zuletzt von Pilsator2 ()



  • Wer sich mal einen Eindruck verschaffen will... ich war in Jena bei den Antilopen. War endlich auchmal so'n Smombie der Lieder mit dem Handy gefilmt hat.
    War grandios, hat gut gerockt.

    Ende.

  • Vor dem Gig lief "Verschwende Deine Zeit" vom Tape (da hab ich wieder richtig Bock auf die Hosen bekommen) und auch "We are the champions", bevor es mit einem Anspieler von "Das trojanische Pferd", dann aber nach 10 Sekunden direkt mit "Die Kyngz sind back" losging.


    Das geht mir auch oft so, dass wenn vor einer Band in der Umbaupause Hosen laufen, ich für einen kurzen Moment lieber bei den Hosen wäre... Obwohl es andere tolle Bands gibt und man sich vielleicht wochenlang auf das Konzert gefreut hat - die Lieder der Hosen sind irgendwie mein Zuhause und lösen dann auch Heimweh-artige Gefühle aus, vor allem, wenn schon länger keine Konzerte mehr von ihnen stattfanden.

    Wir sind übrig.

  • Im Vergleich zu Wiesbaden gab es gestern in Erlangen ein paar Änderungen im Set:
    Im ersten Drittel gab es ein kurzes Medley mit „Abwasser“-Tracks, darunter „Neoliberale Subkultur“, „Wir sind es“ und „Das Leben eines Rappers.“


    Im ersten Zugabeblock kam dann das erhoffte Medley älterer Songs, so z.B. „So ungefähr“, „Lebensmotto Tarnkappe“ und „Motto Mobbing“. NMZS wurde bei der Mucke vom Band vor dem Gig gedacht, gleich zweimal lief „Egotrip“ – sehr geil!


    Nach der geplanten letzten Zugabe „Verliebt“ sowie „F*** die Uni“ gab es dann spontan noch „110 (Slime Cover Bullenschweine)“.


    Insgesamt ist mir bei dem Gig noch mal verstärkt aufgefallen, dass sie im Set versuchen, ein Gleichgewicht zwischen ruhigen und melodischen Pop-Nummern (Tindermatch, Ölsardinenindustrie, Verliebt) sowie Punkrock herzustellen. Denn die Band im Hintergrund begleitete wieder 2/3 des Sets, vom Bonus-Album „Atombomben auf Deutschland“ gab es zum Beispiel den Goldenen Presslufthammer, Stück Dreck oder Anti Alles Aktion.


    Das E-Werk in Erlangen ist übrigens eine geniale Location, erinnerte mich etwas an die alte Frankfurter Batschkapp. Allerdings mit dem Unterschied einer Empore an den Seiten sowie einer Tribüne im Hintergrund. Die Studentendichte war angesichts der hohen Turnbeutel- und Club-Mate-Anzahl wie zu erwarten sehr hoch. Gelungener Abend!

    Campi: "Jetzt muss ich mal von Amateur zu Amateur fragen: Wollen wir hier stimmen an dieser Stelle? Breiti muss die Gitarre wechseln! Das hätten wir uns früher nicht erlaubt so ne Scheiße!"
    Andi: "Früher hatte Breiti nur eine Gitarre!"


    S036, 2. September 2009

  • Zitat

    Heute vor 5 Jahren erschien „Beate Zschäpe hört U2“. Der Song nahm einige aktuelle Entwicklungen vorweg, wie etwa das Attentat von Halle und den Mord an Walter Lübcke: „Heute dreschen sie noch Stammtischparolen, doch morgen haben sie Sprengstoff und scharfe Pistolen“. Sogar Nazi-Rap ist mittlerweile tatsächlich in den deutschen Charts vertreten. Und was mit der AfD passiert ist, wisst ihr alle. An dem Tag, an dem wir das Video zu dem Song drehten, gab es in Köln Krawalle bei der deutschnationalen Demo der „Hooligans gegen Salafisten“, eine Woche zuvor hatte in Dresden die erste Pegida-Demo stattgefunden. Die dritte Strophe von „Beate Zschäpe hört U2“ behandelte die damals durch die sogenannten Montagsmahnwachen und Friedensdemonstrationen ebenfalls massiv an Zulauf gewinnenden antisemitischen Verschwörungstheorien. Zu dem Thema gibt es mittlerweile zahlreiche Lieder, aber damals war dieser Irrsinn noch nicht sonderlich verschrien und ging auch in verschiedenen linken Kreisen als Gesellschaftskritik durch. Ken Jebsen versuchte bekanntlich, „Beate Zschäpe hört U2“ zu verbieten und bescherte uns mit seiner Klage eine beispiellose Promokampagne. Bis heute erreichen uns Nachrichten von Leuten, die durch unser Lied auf den Trichter kamen, dass bei Jebsen was nicht stimmte. Dennoch: Wir würden uns wohler damit fühlen, wenn sich das Lied als weniger prophetisch erwiesen hätte.


    The easiest thing to do.


    Just say fuck you.

  • Und was schreibt JKP dazu?


    Ich kenne den Inhalt des Liedes nicht, aber man könnte "hit" auch als "Treffer" übersetzen und somit wäre es "Ein Treffer ist ein Treffer", qausi wo sie recht haben haben sie recht oder ein Treffer ins Schwarze.


    (Hab grad deinen Kommentar auf Fb gesehen und auch, dass Fb da auch die Übersetzung zum "Hit" im Sinne vom musikalischen Erfolg wählt).

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Sie haben praktisch vor 5 Jahren schon prophezeit wie Pegida, AfD und Co. die Gesellschaft verändern wird. Besonders die Zeile mit den Stammtischparolen hat sich ja spätestens mit Halle erfüllt.

  • Naja, da war das ja schon alles längst am tun, gross prophezeit ist da nix. Genannte Stammtische gab es schon 1978.
    Die Musik ist einfach nur schrecklich. Schrecklich!!



    Das schlimme ist, ich hab von denen mal 3 Songs Live ertragen müssen.. ;(

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

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