• Gibt es tatsächlich kein Thema zu Manowar?
    In der Bandübersicht habe ich sie nicht gefunden und die Suchfunktion wollte mir ebenfalls nichts zeigen.



    NEIN :!:

  • nur 35.000 Dollar Kaution?


    Das klingt eher als wäre an dem Vorwurf nicht dran, bei nem Freund von mir waren das 50.000$...

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Hab mich da mal reingelesen. Das Sexualstrafrecht in Richtung KiPo ist in den USA recht streng.
    Wenn sich ein 16 jähriger Groupie für ihn nackig fotografiert hat und ihm -ungefragt- das Bild geschickt hat ist das schon Besitz von KiPo.


    Mal abwarten was sich daraus ergibt.

    Ende.

  • Hab mich da mal reingelesen. Das Sexualstrafrecht in Richtung KiPo ist in den USA recht streng.
    Wenn sich ein 16 jähriger Groupie für ihn nackig fotografiert hat und ihm -ungefragt- das Bild geschickt hat ist das schon Besitz von KiPo.
    Mal abwarten was sich daraus ergibt.



    Das gilt schon für 17 und 364 Tage alt. Ist in Deutschland übrigens auch so, wenn dir ein 13 jähriger/jährige ein Nacktbild von sich schickt hast du ein Problem (und ja,... sowas passiert)

    Es kommt die Zeit
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  • Hierzulande ist etwas liberaler, ab 14 ist man kein Kind mehr.


    Das nennt sich dann aber Jugendpornographie. Daher sind Lehrer ja auch angehalten keinen Kontakt zu schülern per Whatsapp und co zu halten

    Es kommt die Zeit
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  • MANOWAR sind aus heutiger Sicht - zurecht - das so ziemlich peinlichste was as gibt und ein Relikt der 80er! Hat man allerdings in den 80ern Heavy Metal gehört, kam man nicht an der Band vorbei und ich muss sagen, dass ihre ersten Alben verdammt gut sind, allen voran "Into glory ride" von 1983, das ich bis heute liebe - "Secrets of steel" halte ich für einen der besten Heavy Metal-Tracks der 80er (mit Heavy Metal mein ich Heavy Metal, also nicht Thrash, Death, Power, Speed, Sleaze oder was auch immer).


    Die übertrieben maskuline Haltung der Band, die hochnotpeinlichen Texte und ihre ziemlich - ich sag mal - eigenwillige Erscheinung kann man heute nur noch mit Gelächter quittieren. In den 80ern jedoch ging das - da liefen ja alle rum wie Clowns.


    MANOWAR haben stets Pathos mit Melodie und Kraft verbunden, dabei sind einige wirklich sensationelle Tracks entstanden. Durch die peinlichen hörspielartigen letzten Alben mit Kindergarten-Attitüde und vor allem dünnem Sound aus billigen Computern, pathetischem Getue, schlechten Interviews und noch schlechterem Songwriting, haben sie ihren einst stabilen Status in der Szene eingebüsst - ernst nimmt die schon längst keiner mehr!


    Ich habe ihre Alben noch bis 1996 ("Louder than hell", das ich als gelungen empfinde) gekauft, danach war auch meine Geduld vorbei - zuviel Kasperletheater, das wirkte schon fast wie eine Heavy Metal Persiflage oder Parodie...


    Anyway, es gab einige gute Songs - hier meine Top 20, die ich so als Mix-CD erstellen würde:


    1. Metal warriors
    2. Gloves of Metal
    3. Secrets of steel
    4. Hail & kill
    5. The Gods made Heavy Metal
    6. Blood of my enemies
    7. Courage
    8. Heart of steel
    9. Thor
    10. The power of thy sword
    11. Brothers of Metal
    12. Hail to England
    13. The crown and the ring
    14. Revelation
    15. Kingdom come
    16. All man play on 10
    17. Black wind, fire & steel
    18. Kings of Metal
    19.Warriors of the world united
    20. Master of the wind

  • Oh, bei der Liste muss ich mitmachen.
    Manowar haben auf ihren frühen Alben den besten epischen Heavy Metal aller Zeiten veröffentlicht.


    1. Battle Hymn
    2. Blood Of My Enemies
    3. Bridge Of Death
    4. Hail To England
    5. March For Revenge (By The Soldiers Of Death)
    6. Mountains
    7. Thor (The Powerhead)
    8. Guyana (Cult Of The Damned)
    9. Metal Daze
    10. Kill With power
    11. Gates Of Valhalla
    12. Black Wind, Fire And Steel
    13. Sign Of The Hammer
    14. Secret Of Steel
    15. Hail And Kill
    16. Master of The Wind
    17. Revelation (Death’s Angel)
    18. Army Of The Immortals
    19. Blood Of The Kings
    20. Manowar

    Shut up, you talk too loud
    You don't fit in with the crowd

  • Ich glaube, ich kriege bei Manowar nicht mal 20 Songs zusammen. Aber


    Heart of Steel
    Kings of Metal und


    Warriors of the World
    feier ich dann doch ziemlich. Vermutlich auch noch zig andere Lieder, wo mir gerade die Namen nicht einfallen.
    Ich persönlich hab mich mit dem Manowar Pathos auch nie so wirklich schwergetan. Klar ist dieses ganze Stahl, Nordische Götter und Männlichkeitsgepose ziemlich albern. Allerdings, auch wenn die ironische Aufarbeitung die z.B. Rammstein betreiben bei Manowar fehlt, muss das ja keiner wirklich Ernst nehmen....

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  • Spätestens bei Textzeilen wie "Other bands play, Manowar kill" dürfte mit dem Ernstnehmen Schluss sein :D


    Die "Kings of Metal" habe ich als eine Art "guilty pleasure" im Regal, die Scheibe kann schon was, auch wenn das ganze Kriegs-/Nordische-Götter-/Männlichkeits-Geschwurbel schon fast so schwer erträglich ist wie die Ästhetik der Band insbesondere in den 80ern.
    Das Cover der "Sign of the hammer" finde ich ebenfalls sehr unglücklich...

    R.T.B.A.M.

  • ich möchte euch dieses tolle meisterwerk eines videos nicht vorenthalten - besser geht es kaum..! :D



    ABER: topsong!!
    zum ersten mal ende der 80er gehört/gesehen bei headbangers ball, aufgenommen auf vhs und unzählige mal gehört! faszination für das *hüstel* „brutale“ video und viel liebe für den song - heute noch! „into glory ride“ war damals schwer zu kriegen als vinyl, kein plattenladen führte um 1989 diese scheibe von 1983 - ich meine ich habe sie wie - so viele lps - beim HELLION shop in itzehoe geordert (wie auch x metal-shirts).
    unbezahlbare erinnerungen.

    Einmal editiert, zuletzt von pillermaik ()

  • :) Hab auch mal meine Top 20 in die Tasten gehämmert . Manowar haben teilweise schon so ziemlichen Käse veranstaltet :D Wurde ja schon genug zu geschrieben..aber dennoch immer wieder gute Songs geliefert.




    1. Hail and Kill
    2. The Gods made Heavy Metal
    3. God or Man
    4. El Gringo
    5. Swords in the Wind
    6. Thor
    7. Battle Hymn
    8. The Power
    9. Touch the Sky
    10. The Power of Thy Sword
    11. King of Kings
    12. Thy Kingdom Come
    13. Let the Gods Decide
    14. Dawn Of Battle
    15. Warriors of the World United
    16. Master of the Wind
    17. King
    18. Fight until we Die
    19. Hymn of the Immortal Warriors
    20. Gods of War

    En El Principio Fue El Ruido

    Einmal editiert, zuletzt von JoeydeMaio ()

  • Manowar haben mit "Herz aus Stahl" und einem (zumindest bei mir gefühlten) deutschen Pathos damals auch ganz gut das rechte Lager abgegrast. Das war vor 20 Jahren eine Band, bei der man sich in der Schnittmenge traf.


    Die besondere Betonung von "Back To The Glory Of Germany" in Blood of the Kings fanden die Nazis in den örtlichen Metalkneipen zumindest vor 20 Jahren voll dufte, um die rechte Achsel zu belüften.

    NEIN :!:

  • Die besondere Betonung von "Back To The Glory Of Germany" in Blood of the Kings fanden die Nazis in den örtlichen Metalkneipen zumindest vor 20 Jahren voll dufte, um die rechte Achsel zu belüften.

    Stimmt, die Zeile gab es da ja auch noch, ich erinnere mich... "Hail & Kill" eignet sich für das Klientel und den Zweck natürlich auch sehr gut, aber gerade diese "Glory"-Stelle ist schon schwierig unverfänglich auszulegen...

    R.T.B.A.M.

  • Naja, das Pack nimmt sich ja alles, was es irgendwie für sich zweckentfremden kann... Motörhead, Slayer, Rammstein, Bathory, Sepultura, Celtic Frost, Type O Negative, Tiamat, Paradise Lost - und halt auch Manowar!


    Leider gab es in den frühen 90ern dann durch die 3. Welle des Black Metal, die sich übertrieben auf ihre Wurzeln berief - weg vom auferlegten Christentum - viele Bands, die dann wirklich nationalsozialistische Inhalte transportierten. Allen voran der Oberdepp Varg Vikernes mit Burzum - das zog diese Verlierer an und so wurde die Metal-Szene definitiv vom brauen Pack unterwandert, die davor schon anfällig war... Mitunter ein Grund, warum ich mich um 1993 aus der Szene verabschiedete!


    Manowar hatten in Deutschland eine grosse Fan-Gemeinde, da Deutschland in den 80ern sehr Metal-affin war... Mnn dankte es ihnen mit der deutschen Version von "Heart of steel" (ich meine, da hat sogar einer vom Metal Hammer oder Rock Hard, sicher keine rechtslastige Blätter, beim Übersetzen mitgeholfen).

  • Naja, das Pack nimmt sich ja alles, was es irgendwie für sich zweckentfremden kann...

    Das stimmt natürlich, aber "Back to the glory of Germany" erfordert da schon sehr wenig Transferleistung als beispielsweise "Angel of death" von Slayer. Bei letzterem muss der gemeine NSler schon etwas mehr ausblenden, wenn er seine Ideologie bestätigt sehen will...

    R.T.B.A.M.

  • Das stimmt natürlich, aber "Back to the glory of Germany" erfordert da schon sehr wenig Transferleistung als beispielsweise "Angel of death" von Slayer. Bei letzterem muss der gemeine NSler schon etwas mehr ausblenden, wenn er seine Ideologie bestätigt sehen will...


    naja, da muss man schon den ganzen text hinzuziehen - er besingt ja diverse länder, auch die neutrale schweiz. das jetzt auf die nazizeit zu beziehen erschliesst sich mir nicht, grad auch mit der verbindung zum text von „kings of metal“ und dem cover mit diversen flaggen.
    glory ist ruhm - nun empfinde ich aber das was die nazis gemacht haben und wie es endete nicht gerade als ruhmreich! das pure gegenteil ist der fall; krieg „verloren“, volk betrogen, land in schutt und asche. was soll daran glorreich sein? deswegen verstehe ich auch nicht, warum patriotische deutsche, die ihr land so lieben, oft an ideologien der nazis festhalten, die das land mit ihren geschichtsträchtigen bauten etc komplett zerstört haben. ergibt null sinn.
    deutschland gab es vor den kriegen und auch danach.. warum nehmen viele deutsche automatisch an, dass wenn man ihr land besingt man die zeit 1933-45 meint? wie wäre es mit dichter und denker? oder dem wirtschaftswunder der 50er, wo sich ein zerbombtes land wieder hochgearbeitet hat? DAS ist glory - nicht die naziverlierer!


    manowar sagen auch „hail to england“ - england war teil der alliierten, die deutschland von den nazis befreiten! warum nicht so den zusammenhang erstellen? man kann immer alles negativ auslegen..! manowar besingen ihe fans, königreiche und mythen etc! sie haben meines wissens nie die nazizeit besungen! sie haben dank der fantreue ein liebevolles verhältnis zu deutschland, weil ihre fans da besonders passioniert sind. deswgen taucht deutschland immer wieder besonders auf.


    „angel of death“ hingegen handelt konkret von den machenschaften der nazis in auschwitz - „blood of the kings“ nicht.

  • glory ist ruhm - nun empfinde ich aber das was die nazis gemacht haben und wie es endete nicht gerade als ruhmreich!

    Das sehen Nazis ja nun aber naturgemäß anders und wenn jemand vom "Ruhm" der deutschen Nation spricht, gehen da in Deutschland schon Alarmglocken an. Da ist man dann schnell bei Geschichtsrevisionismus.


    Auch die Aufzählung diverser Länder entschärft den Umstand da nur bedingt, da alle anderen Länder normal genannt werden und nur bei Deutschland der Ruhm ins Spiel kommt. Dass da ein klarer NS-Bezug vorliegt, behaupte ich nicht, aber es ist zumindest unglücklich und bietet natürgemäß Anschluss für das rechte Lager. Dass da entsprechenden Personen der Arm hochgeht, ist dann zumindest erwartbar, wenn auch nicht gezielt hervorgerufen.


    "Hail to England", jo stimmt, kann man aber auch (wenn man es ernst nimmt) als übersteigerten Nationalismus auslegen, und die Post-45er-Nazis sind mit europäischem Nationalismus generell einverstanden, insofern ergibt das für den NSler keinen zwingenden Widerspruch.


    Wie gesagt, ich werfe Manowar keine NS-Verherrlichung (nicht einmal die Thematisierung dessen an sich) vor, diverses spricht aber auch nicht für ein wahnsinnig reflektiertes und (Achtung!) politisches korrektes Auftreten. Da finden dann auch Wirrköpfe Anschluss.
    Das mag alles anders gemeint sein (gehe ich sogar fest von aus, hat bei denen ja alles eher so einen Mythen-Charakter), mir ging es aber vor allem darum, wie es beim Empfänger ankommt. Gerade weil du von "Vereinnahmung" sprichst, die sehe ich da nur bedingt, wenn ich Formulierungen bediene, die auch davor schon sehr beliebt in dem Lager waren.


    Und das von mir angeführte Beispiel von Slayer: richtig, das widmet sich explizit den NS-Verbrechen. Aber der Anfang mit "Auschwitz, the meaning of pain, the way that I want you to die" ist für Extremisten erst einmal anschlussfähig. Der selbe Texte befasst sich dann im weiteren aber negativ mit den Verbrechen. Das passiert bei "Kings of Metal" nicht, da kann sich ein Nazi einfach die Zeile rauspicken, über die er sich freut, ohne dass das dann direkt in Frage gestellt wird.

    R.T.B.A.M.

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