Merkel als Abofalle

  • Den IS kannst du bei 9/11 getrost streichen, die gab es in der Form vor 2003 noch gar nicht.


    Die "Inside Job"-These, die du da anführst, ist auch eine heikle Sache und vor allem bei rechten Verschwörungstheoretikern sehr beliebt...


    Als ob nur Rechte diese Meinung hätten. Man hat diese Meinung, weil die Leute, die in der Bush-Regierung (Rumsfeld, Cheeney) waren, es 1 Jahr bevor sie in die Regierung kamen, selbst auf die Homepage ihres Thinktanks
    (https://en.wikipedia.org/wiki/…_the_New_American_Century)
    geschrieben haben, dass sie ein neues Pearl Harbour brauchen, um den Fuss weiter in den Nahen Osten zu stellen und ein Terroranschlag die einzige Möglichkeit ist, dass es von den anderen Ländern akzeptiert wird. Wer sucht findet das Originaldokument sicher noch im Netz. Es gibt ja genug 9/11 Seiten, die alles darüber dokumentieren.
    https://www.newstatesman.com/node/192545

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    "Wenn Eltern sich freuen, dass ihre Kinder zu unseren Konzerten kommen, höre ich auf"
    Campino

  • Was hier an Halbwissen rumgeistert und alternativen Fakten rumgeistert...
    Wie auch immer: Wenn man bei der RAF, insbesondere bei deren frühen Generationen, eine Bildungslücke hat, sollte man sie dringend schließen. Dazu gibts nun wirklich genug Material in verschiedensten Formen vom Buch zur Doku bis hin zum Spielfilm (wobei ich den Baader-Meinhof Komplex erst mit ein wenig Vorwissen empfehlen würde).
    Was allerdings zutrifft ist, dass in vielen deutschen Lehrplänen die RAF zu wenig bis gar nicht vorkommt - übrigens auch so wie die DDR.


    Baader Meinhof Komplex ist nur die halbe Wahrheit, aber die Doku (nicht der Spielfilm) ist wegen der Original-Archivaufnahmen sehr sehenswert.
    Der Film "Stammheim" ist gut, weil da nur Orignal-Prozessprotokolle gesprochen werden, also nichts verfälscht wurde. Außerdem sieht man was für ein genialer Anwalt Otto Schilly früher mal war. Heute kaum zu glauben.

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    Campino

  • Zitat

    Ich selbst sympathisiere in keinster Weise mit dem System der DDR, aber ich finde es trotzdem problematisch, dass man als Schüler die moralische und praktische Bewertung schon vorgekaut bekommt. Wenn Schüler durch Abwägung ein kritisches Urteil über die DDR fällen, ist mir das nur recht, aber dass kaum ein Lehrer eine offene Diskussion zulässt und zahlreiche Lehrkräfte die "Einverleibung" der DDR durch die BRD als einzige logisch folgerichtige und noch dazu fehlerlose Prozedur darstellen, ohne den Prozess vorher dialektisch betrachtet zu haben, erscheint mir dann doch eher oberflächlich.


    Geschichte wird eben von Siegern geschrieben.


    Lehrer müssen nicht neutral sein, das wird gerne immer wieder behauptet und erwartet, aber alleine, dass sie die Demokratie fördern müssen, macht es nicht neutral.
    Bevor der Vorwurf kommt: ich bin für die Demokratie.

    Ende.

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