Anfeindungen D. Hopp

  • Nein, Personen als H****sohn zu bezeichnen ist nicht lustig, gut oder sonst irgendwie akzeptabel sondern beleidigt all diejenigen, die leider noch immer gezwungen sind diesem Gewerbe zu arbeiten.


    Nein, Personen in ein Fadenkreuz zu stellen, ist ebenso geschmacklos wie inakzeptabel.


    Aber:


    - Ohne die Eskalation am Wochenende hätte ich nicht von den Kollektivstrafen des DFB mitbekommen. Und ich denke, so geht es noch mehreren. Manchmal muss man eben zu drastischen Mitteln greifen, um Öffentlichkeit herzustellen.


    - Politikerinnen müssen sich (zumindest bis das Urteil korrigiert wird) offiziell als Stück Sch***, Drecks F****, geisteskrank etc. bezeichnen lassen. Weshalb es schlimmer sein, einen Multimilliardär wie oben beschrieben zu bezeichnen, erschließt sich mir nicht.


    - Ähnliches Unverständnis habe ich dafür, wenn bei rassistischen Bemerkungen nicht ebenso konsequent verfahren wird.



    Persönlich hat mein Interesse an Fußball in den letzten Jahren stark nachgelassen. Dies hängt auch mit der totalen Kommerzialisierung und den mafiösen Umtrieben von DFB, UEFA uns FIFA zusammen. Ein wirklicher Wille zur Selbstreinigung kann ich in allen drei Organisationen nicht erkennen.

  • Auch wenn ich mich gern aus Fußball-Themen raushalte, aber das ging auch an mir nicht vorbei.


    Ich bin ehrlich gesagt entsetzt über die eine oder andere Wortmeldung hier:

    Es ist NICHT in Ordnung, irgendjemanden derartig zu beschimpfen, oder gar mit dem Tode zu bedrohen. Egal, wie reich er ist, oder wie sehr er den Zorn irgendwelcher Fans irgendwelcher Sportgruppen auf sich zieht.


    NIEMALS hat irgendjemand irgendwo das Recht, andere zu beleidigen oder zu bedrohen. NIEMALS. NIRGENDWO!


    Herrje, ich dachte, wir sind hier ein einigermaßen tolerantes Forum. Dass hier irgendjemand schreibt, dass man das irgendwie schon mal aushalten können muss, ist extremst erschütternd!

    27 (+2)
    Narf.

  • Dem stimme ich so absolut zu. Nur muss das eben für jeden gelten und hier macht es den Anschein, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Und dieser Eindruck sollte vermieden werden, wenn man glaubwürdig sein/ bleiben oder werden möchte.

  • Dem stimme ich so absolut zu. Nur muss das eben für jeden gelten und hier macht es den Anschein, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Und dieser Eindruck sollte vermieden werden, wenn man glaubwürdig sein/ bleiben oder werden möchte.

    Natürlich muss das für ALLE gelten. Und genau deshalb darf man bei Einzelnen keine Ausnahme machen!

    27 (+2)
    Narf.

  • Welche Möglichkeiten hat der DFB außer Kollektivstrafen solange der/die Täter nicht ausgemacht werden können oder wollen? - Man hat es am Wochenende wieder ganz klar gesehe. Das Plakat wird irgendwo im Fanblock hochgehalten damit der einzelne nicht zu erkennen ist ggf. verstecken sich der oder die jenigen noch unter einer Maske und schon ist die Identifizierung schwierig bis unmöglich. Dazu kommt noch, dass viele einzelne Fans Angst von den Ultras haben, da diese teilweise auch einzelne Fans bedrohen, wenn sie den Mund etwas sagen.


    Was wollen die Ultras überhaupt? - Ein Stadion wird nie ein rechtsfreier Raum werden in dem man Pyro abbrennen darf und Plakate mit beleidigemten Sprüchen veröffentlichen kann.


    Wenn man schon protestieren möchte warum dann nicht auf eine Art und weiße, die den Verein nicht schadet. Man könnte z.B. nicht ins Stadion gehen, aber dann hätte man ja nicht die Plattform für seinen Protest.

    Narren sind bunt und nicht braun!

  • Ich würde mir in jedem Fanblock ausreißende Plakate wünschen, die zu einer komoetten Spieltagsunterbrechung in den ersten Ligen führt. :)


    Wer sich etwas zu diesem Thema noch fortbilden und Hintergründe kennen lernen möchte, kann auf vielen Fanseiten sich informieren (schwatzgelb kann man zB empfehlen).


    Ich verfolge die Bundesliga nur noch in Berichten und wenn Zeit finde im Fernsehen, aber auch nur wenn ich dafür nicht zusätlich bezahlen muss. Ich habe seit Jahren weder Sky noch DAZN oder sonst einen Player und wenn es irgendwann darauf hinausläuft, dass ich gar keine Spiele mehr sehen kann ohne dafür zu zahlen, dann überlebe ich das auch.


    Fußball nur noch für die Leute die dafür bereit sind zu zahlen mache ich nicht mit.

    Dann hast Du ja auch keinen Grund, Dich zu beschweren.

    NEIN :!:

  • Die Szenen von Rummenigge & Co. rund um das Spiel Hoffenheim gegen Bayern ist an Theatralik nicht zu überbieten, wenn man letztes Wochenende im ZDF-Sportstudio den DFB-Präsidenten hört, der Paragrafen zitiert, wonach ein Spielabbruch durch einen Rassismus-Fall (Mannschaft des/der betroffenen Spieler verlässt den Platz) dazu führt, dass das Spiel am Grünen Tisch zu Gunsten der anderen Mannschaft gewertet wird.


    Davon abgesehen ist richtig, dass Hetze und Hass weder in "sozialen" Netzwerken noch in einer Fan-Kurve (beiden "Räumen" ist gemein, dass sie gerne mal als eine Art rechtsfreier Raum interpretiert werden) in irgendeiner Form akzeptiert werden. Aber die gute Nachricht ist, dass mittlerweile die Fähigkeit zur Selbstheilung in den Kurven deutlich gewachsen ist.

  • Welche Möglichkeiten hat der DFB außer Kollektivstrafen solange der/die Täter nicht ausgemacht werden können oder wollen? - Man hat es am Wochenende wieder ganz klar gesehe. Das Plakat wird irgendwo im Fanblock hochgehalten damit der einzelne nicht zu erkennen ist ggf. verstecken sich der oder die jenigen noch unter einer Maske und schon ist die Identifizierung schwierig bis unmöglich. Dazu kommt noch, dass viele einzelne Fans Angst von den Ultras haben, da diese teilweise auch einzelne Fans bedrohen, wenn sie den Mund etwas sagen.


    Was wollen die Ultras überhaupt? - Ein Stadion wird nie ein rechtsfreier Raum werden in dem man Pyro abbrennen darf und Plakate mit beleidigemten Sprüchen veröffentlichen kann.


    Wenn man schon protestieren möchte warum dann nicht auf eine Art und weiße, die den Verein nicht schadet. Man könnte z.B. nicht ins Stadion gehen, aber dann hätte man ja nicht die Plattform für seinen Protest.

    Sicherheitsdienst (oder gar eh Anwesende Polizei rein, die störenfriede rausziehen. Stadionverbot auf Lebendszeit erteilen. Deutschlandweit und Sportübergreifend. Mal 2 Tage Ordnungshaft oder so...


    Letzteres könnte man bei Pyroeinsatz machen, dass gibt das durchaus her ...


    Die meisten "Ultras" arbeiten ja irgendwo. Dem Chef erklären das man Montags nicht zur Arbeit kommen kann weil man im Knast sitzt, wird sicher lustig...

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Das sieht der Rechtsstaat zum Glück anders. Wobei die Gefährdungsansprachen über Arbeitgeber oder Nachbarn doch schon vor mind. 16 Jahren gemavht wurden. War übrigens rechtswidrig. :)


    Was hat es denn geholfen?


    Und über was reden wir hier eigentlich? Die ganzen Fankurven sind lammfromm geworden. Die Asihorden machen den Familien Platz. Rechtsradikale Gesänge sind doch nur noch Ausnahmen in den meisten Stadien.

    Wer ist von Euch eigentlich mal vor 20 oder gar 40 Jahren im Stadion gewesen?

    Und auch heute singen zehntausende über Hurensöhne etc., ohne dass zB die Dortmunder Robert Enke folgen, aber bei Hoppenheim ist das besoooonders schlimm.

  • Die BVB Fans wussten, dass bei einem weiteren Plakat in Hoffenheim eine Sperre für die Auswärtsspiele droht und trotzdem haben paar "Fans" sich nicht daran gehalten.


    Die Choreos, die in den Stadien zu sehen sind, sind teilweise richtig beeindruckend und kreativ. Aber warum müssen Bengalos oder Raketen gezündet werden? - Dadurch können unbeteiligte verletzt werden. Dazu kommen die Kosten die dann der Verein zahlen muss bzw. es entsteht auch ein Imageschaden für die Vereine.


    Gerade das Verhalten der BVB Fans ist teilweise nicht in Ordnung. Wenn ich mich alleine an die Szenen vor dem Heimspiel gegen RB erinnere bei dem Familien mit Steinen beworfen wurden. Das RB ein unbeliebter Verein ist das können die meisten nachvollziehen, aber warum muss man dann die Fans angreifen? - Red Bull hat die Lizenz gekauft, weil man wie in Österreich ein Aushängeschild haben möchte. Der DFB hat es zugelassen.


    Genau da sind wir beim eigentlichen Problem. DFB, UEFA und FIFA sind nur auf eins aus immer mehr Geld zu bekommen. Wenn ich mir die neuen Spielzeiten mit Spielen Sonntags um 19:30 Uhr anschaue könnte ich schon wieder kotzen. Ist das wirklich eine Verbesserung im Vergleich zu den Montagsspielen? - Welcher Fan fährt denn an einem Sonntagabend zu einem Auswärtsspiel in Bremen, wenn er in Frankfurt wohnt oder welcher Vater geht mit seinem Sohn zu so einem Spiel, wenn klar ist das der nächste Tag ein regulärer Schultag ist? - Das ist totaler Schwachsinn. Diese Entscheidung geht wieder total an den Fans vorbei.


    Also wenn Proteste, dann gegen den DFB, die UEFA und die FIFA, denn es werden immer mehr Spiele, wodurch die Wettbewerbe immer langweiliger werden, weil es ewig dauert bis interessant wird. Die CL wird doch erst ab dem Achtfinale interessant. Welcher Bayern Fan freut sich denn über einen 5:0 Sieg gegen Belgrad. Das sind zwei Spiele die man den Spielern ersparen könnte, wenn die UEFA dadurch nicht x Millionen einnehmen würde.


    Jeder Wettbewerb wird nur noch weiter aufgebläht, sodass wir irgendwann an dem Punkt sind, dass 365 Tag im Jahr Fußball gespielt wird und die Spieler gar keine Pause mehr bekommen.


    Solange es noch genügend Leute gibt, die ins Stadion gehen oder für die Übertragung bereit sind Geld zu bezahlen wird sich daran auch nichts ändern. Genau deshalb habe ich weder Sky, noch Eurosport noch DAZN und schaue die Spiele live an die im öffentlich rechtlichen übertragen werden. Auch da schaue ich nicht alle Spiele, sondern nur die für dich ich Zeit und Lust habe. Schalke gegen Bayern habe ich gestern gesehen. Frankfurt - Bremen werde ich mir heute zu 90% nicht anschauen oder nur teilweise.

    Narren sind bunt und nicht braun!

  • Mensch, hast Du Deine tollen Ideen mal einem Ultra erzählt.

    Wenn das funktioniert, ist ja in den letzten 20-30 Jahren so einiges falsch gelaufen und keiner hat den besseren Weg gefunden.



    (....)

    NEIN :!:

  • Kapitalismus is für'n Arsch. Ob reicher Würstleverkäufer oder Mäzen, in erster Linie sollte es um den Sport gehen, und das tut es schon lange nicht mehr.


    Ein Hoch auf den Frauenfussball;)

    "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

  • Ein Hoch auf den Frauenfussball ;)

    Ein Chauvischwein, wie ich, würde sagen: Wenn das denn Sport wäre :s_iro:

    Du wartest auf die Liebe

    Und ich auf das letzte Bier

    Der Platz am Tresen neben mir bleibt heute leider leer

    Eine gute letzte Reise, zum Abschied leise winken

    Elektronische Musik kann man sich so selten schöntrinken


    Thees Uhlmann - Avicci

  • Herrlich, wie hier die Couchfraktion mal wieder das Problem der ganzen Fanszenen zusammen in Deutschland lösen kann. Und zwar am besten noch mit Kollektivstrafen, Polizeigewalt und Nacktscanner. Ich werde nach dem nächsten Hosenkonzert, angestachelt von irgendeinem Lied, dann auch mal einen antikapitalistischen Scheißhaufen setzen, ihr seid dann sicherlich damit einverstanden, wenn ihr beim nächsten Mal auch alle nicht mehr in die Waldbühne dürft, ich meine wie soll man denn der Sache sonst Herr werden??? Das Demonstrationsverbot beim nächsten G-7 Gipfel ist dann ja sicherlich auch völlig in Ordnung, nicht wahr?

    Ansonsten ist es zunächst mal genau so, wie RackerJ es beschreibt. Im Fußball entgleist nichts, es wird auch nichts immer schlimmer - das ganze Phänomen ist in den letzten Jahren immer harmloser, friedlicher und sanfter geworden. Was vor 10-20 Jahren noch völlig normal war, ist heute sofort einen Medienskandal wert. Ich muss die Asischlägereien und die Zugrandale auch nicht wieder haben, aber das sollte man fairerweise zunächst mal eingestehen. Auch offener Rechtsradikalismus war früher im Fußball erheblich mehr verbeitet, als das heute der Fall ist.


    Dass das Vokabular im Stadion dennoch nicht dem einer Klosterschwester entspricht, mag stimmen, aber wenn Söhne von Frauen im ältesten Gewerbe der Welt, Feuerkontakt mit dem Schiedsrichterparkplatz, der Plan den Schiri ans Brandenburger Tor zu hängen oder das Infragestellen der klischeehaften Männlichkeit von Offiziellen oder Spielern jetzt in Zukunft immer mit Spielabbruch belohnt werden soll, kann ja nun auch nur ein schlechter Witz sein. Eine Kollektivstrafe für ganze Fangruppierungen auf Jahre hinweg ist ja wohl auch mit "überzogen" noch wohlwollend umschrieben. Von der wunderbaren Möglichkeit, dass ich in Zukunft nur noch ein Hopp Plakat brauche, wenn wir mas Ergebnis meiner Mannschaft nicht passt, mal ganz zu schweigen.


    Herrn Hopp kann all dieses Gewese eigentlich recht egal sein, dort wo seine persönlichen Rechte verletzt worden sind, steht es ihm natürlich zunächst mal frei, strafrechtliche Konsequenzen einzufordern. Gefallen lassen muss er sich nix, aber ein psychologisches Trauma dürfte er auch nicht davontragen.


    Ist dieser Protest, abgesehen von der Wortwahl vielleicht, nun aber legitim? Ist er - auch wenn ich inhaltlich durchaus teilweise anderer Meinung bin. Hopp ist kein Scheich, der sich mal eben wie in anderen europäischen Ländern so einen Verein als Spielzeug gekauft hat. Es ist wahr, dass er viel in die Region investiert und auch sehr breit in verschiedene Sportarten dringend benötigtes Geld reinbuttert. Dieses Mutter Theresa Geblöke geht aber dennoch am Thema vorbei, weil hier sein Fußball Engagement auf dem Prüfstand steht. Und dass dieses die in Deutschland gültige 50+1 Regel mehr oder wengier aushebelt, ist durchaus ein Grund für Protest. Wer den Fußball eine Weile verfolgt, weiß auch, dass Leverkusen und Wolfsburg dafür schon in der Kritik stehen und dass Leipzig da noch einen Schritt weitergegangen ist -das Thema ist mitnichten neu. Hopp aber hat schon früh seine Person genutzt, um Meinungsäußerungen, auch ohne Beleidigungen, im Stadion einzudämmen. Gerade auch bei Dortmund sei auch an diesen liebreizenden Vorfall erinnert:

    https://www.tagesspiegel.de/sp…-gaestekurve/4499558.html


    Dass für diese Thematik jetzt Rechtsextremismus und terroristische Akte zum Vergleich herangezogen werden ist nicht nur überzogen, sondern absolut geschmacklos und nebenbei auch noch sehr zynisch, wenn doch echte rassistische Vorfälle (oder auch Entgleisungen wie der "Bombenvorfall" von Pauli gegen Dresden - wo war da denn die Aufregung hier im Forum) eher folgenlos geblieben sind. Da war wohl kein Milliardär im Spiel.

    Untersm Strich haben wir hier wieder einen der häufiger auftauchenden "Also ich weiß ja nicht, aber da war doch was im Fernsehen und das ist doch furchtbar und wie seht ihr das" Threads....

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  • Herrlich, wie hier die Couchfraktion mal wieder das Problem der ganzen Fanszenen zusammen in Deutschland lösen kann. Und zwar am besten noch mit Kollektivstrafen, Polizeigewalt und Nacktscanner.


    (...)


    Untersm Strich haben wir hier wieder einen der häufiger auftauchenden "Also ich weiß ja nicht, aber da war doch was im Fernsehen und das ist doch furchtbar und wie seht ihr das" Threads....


    Absolut richtig.

    Die Diskussion mit den Beteiligten hier ist einfach für die Tonne und erinnert mich an Politikdiskussionen mit AFDlern. Daher erspare ich mir hier auch lange, begründete Posts.


    Ist aber auch nicht tragisch, schließlich ist das ein Musik- und kein Fußballfanforum.

    NEIN :!:

  • Ganz gut, was da so ein Bayernfanclub in der Zeit sagt:

    https://www.zeit.de/sport/2020…etmar-hopp-dfb-bundesliga

    Aus dem Interview:
    "Hopp selbst teilte am Sonntag mit, sich von den jahrelangen Beleidigungen nicht von seinem Engagement abbringen zu lassen. "Ich lasse mich von diesen Chaoten in meinem Handeln weder sportlich noch gesellschaftlich beeinflussen und vertreiben, obwohl mir von Dortmunder Seite am 20. Dezember gewünscht wurde, dass das zurückliegende Weihnachtsfest mein letztes sein möge"[...]"

    Da muss man sich echt an den Kopf fassen, wes Geistes Kinder da rumlaufen.

    Die Szenen von Rummenigge & Co. rund um das Spiel Hoffenheim gegen Bayern ist an Theatralik nicht zu überbieten,

    Das steht außer Frage.


    Und über was reden wir hier eigentlich? Die ganzen Fankurven sind lammfromm geworden. Die Asihorden machen den Familien Platz. Rechtsradikale Gesänge sind doch nur noch Ausnahmen in den meisten Stadien.

    Wer ist von Euch eigentlich mal vor 20 oder gar 40 Jahren im Stadion gewesen?

    Ich habe es zwar in den letzten Jahren umzugs- und interessebdingt schleifen lassen, bzw. aufgegeben, war aber von Anfang/Mitte der 90er bis ca. 2011/12 relativ oft (teilw. jedes We) im Stadion.
    Dass rechtsradikale Gesänge weniger geworden sind, ist ja schon mal gut, wenngleich ich außer dem U-Bahn-Lied auf Anhieb keins wüsste, was ich aus diesem Repetrtoir jemals im Stadion hören musste.
    Aber ansonsten empfand ichs zumindest in den letzten Jahren bei Auswärstfahrten schlimmer, als vor 20 Jahren. Weshalb ich meine Anreisen auch nur noch selbst durchgeführt habe und nicht mehr wie in den 90ern, mit den Fanbussen gefahren bin.
    Es reichte mir, mit dem Klientel in einem Block bzw. Stadion stehen zu müssen, darauf, auch noch einige Stunden zusammen im Bus verbringen zu müssen, habe ich "im Alter" dann gerne verzichtet.
    Die Gesellschaft ist in den letzten Jahren generell nicht besser geworden, warum sollte das ausgerechnet im Fußball/Stadion, wo nicht unbedingt die hellsten und zartesten Kerzen rum laufen, so sein?



    Am We wurde übrigens auch ein Spiel wegen Rassismus abgebrochen, wenn auch "nur" in der A-Klasse:
    https://www.swr.de/sport/fussb…bbruch-in-liga-9-100.html

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Ich sehe aber hier auch die Vereine in der Pflicht was gegen ihre Chaoten zu unternehmen. Daher müssen auch die empfindlich bestraft werden mit Geisterspielen etc...


    Man könnte ja sagen "Pro Hassplakat 1 Millionen Euro an gemeinnützige Vereine".. Da wäre Herr Hopp sicher sofort mit Einverstanden

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • ich finde es eine sehr interessante Diskussion, bei der ich auch mal die Gegenseite kennenlerne. Danke an alle beteiligten. Schön das man in diesem Forum sachliche diskutieren kann.


    Kollektivstrafen können nicht die Lösung dafür sein, dass ein paar Chaoten sich daneben benehmen. Da werden alle Fans in einen Sack gesteckt und drauf geschlagen. Man wird schon den richtigen treffen.


    Gleichzeitig sollte sich aber etwas ändern und dazu müssen sich die Ultras mit dem DFB zusammensetzten und klären wie es in Zukunft ablaufen soll.


    Gut das endlich mal ein Spiel wegen Rassismus abgebrochen wurde. Das müsste viel häufiger passieren damit sich auch da etwas bewegt.

    Narren sind bunt und nicht braun!

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