Alles ohne Strom - Tour fällt komplett aus!

  • Nein, meines Wissens nicht.

    Tickets, da geht ein Großteil an die Crew, die Hallenmiete, die Reiserei, Hotels, etc. pp.

    Wieviel Prozent genau, weiß ich leider nicht. Was jedoch enorm viel Geld in die Kasse(n) spült ist das Merchandise.

    Das sind Beträge, da wird einem Schwindelig. Da bin ich mir sicher!


    "Die Toten Hosen" sind das Zugpferd für mehrere sehr gute laufende Firmen!
    kauf mich, KKT, JKP, die Verlage welche sich um GEMA etc. kümmern.


    Die Erträge der GEMA sind ebenfalls nicht zu unterschätzen.





    Quelle: https://www.wiwo.de/unternehme…nternehmer/6726522-2.html


    Aber ich schweife ab...

    BAD RELIGION - 40th +1 Anniversary Tour 2021

    01.+02.06. Wiesbaden | 14.06. Köln | 01.08. Coesfeld | 09.-13.08. Punk Rock Holiday | 16.08. Ljubljana


    "Haste 'nen Link zur Quelle für mich?" :)

  • Sascha89: Deine Haltung ist voll in Ordnung. Aber zum einen ist es rechtswidrig und da einfach drüber hinwegzusehen finde ich mindestens merkwürdig und warum kann KaufMich dann nicht einfach ein Art Spendenbutton machen wo man Teile spenden kann und klar erläutert wird WOHIN das Geld geht (bisher weiß ich das nicht wirklich)?

  • Ich habe jemanden gefragt der für das Ticketing in einem Konzertclub verantwortlich ist wie sich die VVK-Gebühr zusammen setzt:

    "Also i.d.R. setzt sich die VVK Gebühr aus diversen Gebühren zusammen: 10% vom Ticketgrundpreis reine VVK Gebühr plus 1€ Systemgebühr; dann können noch beliebig Werbekostenzuschuss oder Refundierungen drauf sein (sind i.d.R. auch so 1€, wenn die überhaupt dabei sind; oft nur bei den größeren Sachen)"




    Zum anderen habe ich einen mir bekannten Festival-Veranstalter gefragt, der hat vorallem darauf bestanden, dass die VVK-Gebühr 100% zurückgezahlt werden muss.



    Da es mich nun einfach interessiert (und ich sowas gerne aufzeige) liste ich hier mal folgendes auf...


    1x Ticket DTH 12.06.2020 Stuttgart + 1x Ticket DTH 13.06.2020 Stuttgart
    Aufgedruckter Ticketpreis inkl. CO²-Kompensation, VVS-Zuschlag und VVK-Gebühr: 59,00 EUR

    Erstattet wurden mir hier jeweils 53,80 EUR und jeweils 0,50 EUR ÖPNV (eben der VVS-Zuschlag).

    Insgesamt wurden für CO²-Kompensation und VVK-Gebühr 4,70 EUR pro Ticket einbehalten.

    Für beide Stuttgart Tickets sind das 9,40 EUR zusammen.


    1x Ticket DTH 26.06.2020 Frankfurt + 1x Ticket DTH 27.06.2020 Frankfurt

    Aufgedruckter Ticketpreis inkl. CO²-Kompensation, RMV-Zuschlag und VVK-Gebühr: 58,50 EUR

    Erstattet wurden mir hier jeweils 52,30 EUR und jeweils 0,50 EUR ÖPNV (eben der RMV-Zuschlag).

    Insgesamt wurden für CO²-Kompensation und VVK-Gebühr 5,70 EUR pro Ticket einbehalten.

    Für beide Frankfurt Tickets sind das 10,40 EUR zusammen.


    1x Ticket DTH 26.08.2020 St. Goarshausen

    Aufgedruckter Ticketpreis inkl. CO²-Kompensation und VVK-Gebühr: 58,00 EUR

    Erstattet wurden mir hier jeweils 52,80 EUR.

    Es wurden für CO²-Kompensation und VVK-Gebühr 5,20 EUR einbehalten.


    Dazu kamen beim VVK zwei Mal 6,50 EUR Versand, da ich die fünf Tickets in zwei Bestellungen bestellt habe (bzw. musste).


    9,40 EUR + 10,40 EUR + 5,20 EUR = 25,00 EUR

    Plus 13,00 EUR Versand.



    Vielleicht schwanke ich da auch inzwischen... ich lass mich ja belehren.

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  • Dafür dass sich die Hosen in letzter Zeit meistens den Arsch für uns abgespielt haben und super Performances gegeben haben könntet ihr aber auch mal nen bisschen freigiebiger sein:]

    "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

  • Ehrlicherweise weiß ich jetzt immer noch nicht was für Kosten KaufMich (oder Firma X aus dem Hosen Geflecht) als Veranstalter UND Tickethändler entstanden sind. Wenn wie vor 30 Jahren der Besitzer seines Kartenhäuschens Betrag X kriegt ist das nachvollziehbar.


    Klar, die Planung hat Personal gekostet, für Verträge mit Hallen dürften keine Stornierungsgebühren anfallen, ob DTH die Gastmusiker und Roadies entschädigt? (wenn dem so wäre bitte kommunizieren, wäre ja toll)


    Der VVK wurde mit dem Ärzte VVK kombiniert, sodass man mit Aushilfen für ein paar Wochen ausgekommen ist. Die Kosten sind effektiv entstanden, ebenso der Druck der Hardtickets. Bei geschätzten 50.000 × 6,50 Porto, sollte das aber bereits bezahlt sein.

  • Hier wird ja gerade lustig über den Einbehalt der vvk Gebühr gestritten. Ich hab bezüglich eine andere Frage. Man hat ein Ticket von einem anderen abgekauft, wurde persönlich abgeholt. Zum Originalpreis von 60 Euro. (Ticket 59 Euro gekostet, 60 gegeben.) Die Tour ist abgesagt. Man hat Gott sei Dank noch die Nummer von demjenigen und er verspricht dir das Geld zurückzuzahlen. Allerdings nur das, was er zurückbekommt. Also die 53,80 Euro. Er behält quasi die Vvk Gebühr ein, die ich ja auch gezahlt habe. In Ordnung oder wie seht ihr das? Verluste macht er ja schon, das er die Versandkosten von Kaufmich nicht bekommen hat. Wie habt ihr das gehandhabt, wenn ihr jemanden Tickets verkauft oder gekauft habt?

  • Ehrlicherweise weiß ich jetzt immer noch nicht was für Kosten KaufMich (oder Firma X aus dem Hosen Geflecht) als Veranstalter UND Tickethändler entstanden sind. Wenn wie vor 30 Jahren der Besitzer seines Kartenhäuschens Betrag X kriegt ist das nachvollziehbar.

    (...)


    Die kauf mich GmbH ist nicht der Veranstalter der Tournee.

    Veranstalter und Tourneeleitung der Tour ist die KKT GmbH.

    Zwei paar verschiedene Schuhe.


    Die kauf mich GmbH bekommt für den Verkauf der Tickets eine VVK-Gebühr, diese setzt sich (wie oben geschrieben) aus folgenden zusammen:
    - 10% vom Ticketgrundpreis reine VVK Gebühr

    - plus Systemgebühr

    - beliebiger Werbekostenzuschuss

    - ggf. Refundierung



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  • ...so habe jetzt mal 2 Mails wegen Rückforderung Gebühren von 6,60 EUR (Versand 6,50EUR hab ich als Spende deklariert) pro Karte fürs Konzert in München am 30.06.2020 gemacht.

    2 x mal die Standardantwort erhalten mit gelöschtem Anhang meiner Feststellung:


    "Lieber Kunde,


    vielen Dank für Ihre Email.


    Von der neuen Möglichkeit zur Erstattung mittels Gutscheins, der bis Ende 2021 eingelöst werden könnte, haben alle Beteiligten abgesehen.


    Wir erstatten den Ticketpreis exklusive entstandener Gebühren. Diese Gebühren sind Entgelte für Leistungen, die bereits durch kauf mich bzw. den Veranstalter erbracht wurden.


    Die Gebühren beinhalten auch die Vorverkaufsgebühr, die Höhe variiert pro Ticket zwischen 5,00 und 6,00 Euro. Diese wird nicht erstattet und beim Erstattungsbetrag in Abzug gebracht.


    Aufgrund von COVID-19 sind nahezu alle Veranstaltungen behördlich untersagt. In dieser dramatischen Situation mit den sehr hohen Rückläuferzahlen können wir leider keine Kulanz anbieten. Mit diesem Vorgehen unterstützen wir die Veranstalter und damit die kulturelle Vielfalt und die deutsche Live-Kultur.


    Vielen Dank für Ihr Verständnis.


    Code
    -- Mit freundlichen Grüßen IHR kaufmich Team
    *****************
    kauf mich GmbH
    Wasserburger Straße 4
    D-83352 Altenmarkt
    Telefon +49-(0)8621-64640
    Telefax +49-(0)8621-646459 Geschäftsführer: Wolfgang Huber
    Sitz der Gesellschaft: Altenmarkt
    Amtsgericht Traunstein HRB 12733

    ...Kulanz das ich nicht lache, das ist rechtlich per Gesetz vom 20.05.2020 festgelegt.

    Solch ein dreistes Handeln werde ich nicht Hinnehmen und weitere Schritte einleiten um an mein Geld für die bezahlten Gebühren zu kommen welche mir von Gesetzes wegen zustehen.

    Gut wenn sich mehrere zusammen tun.

    LG Thomas

    Anhang Gesetzestext:

    BGBl_Covid19_Veranstaltungsvertragsrecht.pdf

  • Naja Kulanz schon, Kulanz für die Millionäre ...


    Und ja, die Band ist an dem Ding beteiligt, mit Stimmrecht...


    (nehmen wir Vom hier mal aus, der ist ja nur Angestellt)

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Ich hab bezüglich eine andere Frage. Man hat ein Ticket von einem anderen abgekauft, wurde persönlich abgeholt.


    Das sehe ich das grösste Problem.


    Wird auch viel Stress und Ärger geben.


    Egal, ob es den Schnäppchenjäger (Ticket billig besorgt über irgendweine Plattform) oder den halbprofessionellen Ticketverkäufer trifft: beide müssen zusammenkommen und die Sache ausmachen. Das kann im Laufe der Zeit Probleme machen, wenn zB die Kommunikation zum Thema gelöscht wurde. Dann viel Spass !


    Die Knete von Kaufmich bekommt der originale Käufer. Und wenn dieser das Ticket verkauft hat (Grund ist jetzt egal), hat dieser doppelt kassiert.


    Alles ohne Strom - Ticketrückabwicklung

    Hier kommt der Diktator!
    wer ihm nicht folgt, der wird verbannt.
    Er verlangt absoluten Gehorsam
    von seiner kranken Anhängerschaft.

    _________

    Meine Marktplatz-Artikel

  • Mich würde es eher interessieren, ob ihr es in Ordnung findet, das der Verkäufer nur den Preis weiter gibt, den er von kaufmich zurück bekommt? Also nicht das volle Geld zurück zahlt.

  • Mich würde es eher interessieren, ob ihr es in Ordnung findet, das der Verkäufer nur den Preis weiter gibt, den er von kaufmich zurück bekommt? Also nicht das volle Geld zurück zahlt.


    Gute Frage, die ich mir so noch nicht gestellt habe. Vermutlich auch weil ich selten Tickets bei Dritten kaufen und dann auch nicht über dem Originalpreis.


    Ob's rechtlich in Ordnung ist, keine Ahnung. Aber moralisch find ich's nicht in Ordnung.
    Wenn ich als Verkäufer ein Ticket mit Aufschlag weiterverkaufe, das Konzert dann ausfällt, ich meine gezahlte Kohle vom Ticketkauf wieder bekomme, dann sollte auch mein Käufer der das Ticket bei mir gekauft hat seinen vollen Betrag wieder bekommen.

    Empfinde ich als fair.


    Allerdings muss man hier vielleicht auch unterscheiden, ist nicht einfach Schwarz-Weiß.

    Gewerbliche Verkäufer vs. private Verkäufer.

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    "Haste 'nen Link zur Quelle für mich?" :)

  • Mich würde es eher interessieren, ob ihr es in Ordnung findet, das der Verkäufer nur den Preis weiter gibt, den er von kaufmich zurück bekommt? Also nicht das volle Geld zurück zahlt.

    Wenn du direkt von KM das Geld wieder bekommen würdest, würdest du ja auch nur den Betrag X (also Gesamtpreis abzgl. xyz, so wie´s grad diskutiert wird) zurück bekommen.
    Und da du die Nutznießerin dieses Tickets gewesen wärest, musst du mMn auch mit dem Abzug leben - so wie bei der direkten Erstattung.
    Dass der Käufer damals mehr und du das mehr an ihn bezahlt hast, ist mMn das gleiche, wie das mehr, dass "wir" an KM bezahlt haben und nicht zurück bekommen.
    Ob das fair ist, steht (beides) auf nem anderen Blatt.

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Zitat

    Am Mittwoch kommen die Regierungschefs der Bundesländer in Berlin zusammen, dabei soll es auch um die weiteren Schritte im Kampf gegen die Pandemie gehen.


    Wie immer bei diesen Treffen haben sich vorab die Staatskanzleichefs mit Kanzleramtsminister Helge Braun verständigt und eine Beschlussvorlage für die Konferenz erarbeitet. Das Papier liegt dem SPIEGEL vor. Zuerst hatte RTL darüber berichtet.
    Demnach sollen Großveranstaltungen grundsätzlich noch mindestens bis Ende Oktober verboten bleiben. Alternativ wird sogar eine noch längere Frist diskutiert: bis Jahresende. Ausnahmen soll es geben, wenn bei bestimmten Veranstaltungen die Kontaktverfolgung und Einhaltung von Hygieneregelungen sichergestellt ist.


    Quelle: Spiegel.de

    War eigentlich zu erwarten, denke ich. Zumindest könnte ich mir immer noch nicht vorstellen, ab 01.09. wieder unter Menschenmassen in Hallen zu stehen.
    Wobei je länger das Verbot dauert, desto komischer wird das umdenken und sich wieder dran gewöhnen, sein...
    In Berlin sind Veranstaltungen über 5.000 ja eh schon länger noch bis Mitte/Ende Oktober untersagt, von daher dürfte es nur ne Frage der Zeit sein, bis die auf ab September verlegten Konzerte wieder verlegt werden.

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Hier wird ja gerade lustig über den Einbehalt der vvk Gebühr gestritten. Ich hab bezüglich eine andere Frage. Man hat ein Ticket von einem anderen abgekauft, wurde persönlich abgeholt. Zum Originalpreis von 60 Euro. (Ticket 59 Euro gekostet, 60 gegeben.) Die Tour ist abgesagt. Man hat Gott sei Dank noch die Nummer von demjenigen und er verspricht dir das Geld zurückzuzahlen. Allerdings nur das, was er zurückbekommt. Also die 53,80 Euro. Er behält quasi die Vvk Gebühr ein, die ich ja auch gezahlt habe. In Ordnung oder wie seht ihr das? Verluste macht er ja schon, das er die Versandkosten von Kaufmich nicht bekommen hat. Wie habt ihr das gehandhabt, wenn ihr jemanden Tickets verkauft oder gekauft habt?


    Ich versteh ehrlich gesagt gar nicht den Ansatz, wieso ein privater Vekäufer dann privat die Differenz erstatten sollte? :/ Wäre gar nicht auf die Idee gekommen, das zu verlangen.


    Als "fairen" Tickethandel unter Fans wird doch immer verstanden, dass übriggebliebene Tickets einfach weitergegeben werden, ohne dass jemand daran im Vergleich zum eigenen Kauf im Shop verdient. Genauso sehe ich das auch bei Rückerstattungen.


    Der Endkäufer würde bei dir im Vergleich zum eigenen Kauf aber Gewinn machen:
    Er hätte auch beim Selbstkauf nicht mehr zurückbekommen. Wenn überhaupt, kann er vielleicht darauf drängen, dass der Erstkäufter bei KM Druck macht, um die Gebühren zurückzukriegen.


    Dass der Erstkäufer dem Endkäufer aber mit seinem Privatvermögen die VVK-Gebühren erstatten soll, empfinde ich als völlig unfair. Zumal der Erstkäufer schon vorher so fair war, das Ticket zum Originalpreis weiterzuverkaufen, was leider nicht Standard ist.


    Anders würde man ja einen Anreiz schaffen, um Tickets mit Aufschlag zu verkaufen, nur um im Falle einer Rückabwicklung von dem Aufschlag die VVK-Gebühr privat zu erstatten.

    "Mit 15 schrieben wir noch Parolen an die Wand,
    die keiner von uns damals...so ganz genau verstand."

  • Die VVK Gebühr einzubehalten ist ok, der Ticketversandhändler hat Personaleinsatz, das (lächerliche) Porto, Systemkosten etc. gehabt um die Karten an den Fan zu bringen und muss jetzt sogar Mehraufwand leisten, wegen der Rückerstattung.

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