Preisentwicklung

  • Okay, schaut euch Thees Uhlmann an, kostet auch 50 €. Was verlangen die Berliner? Alles Geschäft, macht keiner umsonst. Und die Produktionskosten sind auch nicht nur ein Appel und ein Ei. Müssen wir uns wohl entweder drauf einstellen oder eben Zuhause bleiben.

    Du wartest auf die Liebe

    Und ich auf das letzte Bier

    Der Platz am Tresen neben mir bleibt heute leider leer

    Eine gute letzte Reise, zum Abschied leise winken

    Elektronische Musik kann man sich so selten schöntrinken


    Thees Uhlmann - Avicci

  • Okay, schaut euch Thees Uhlmann an, kostet auch 50 €.

    Wer zahlt denn für den mehr als nen 5er? ...


    "Die Berliner" haben zufällig den gleichen Tourneeservice wie "die Düsseldorfer" daher wohl auch die gleichen Preise

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Wenn ich mir überlege, dass die Tickets für die "Alles ohne Strom" Tour bei ungefähr 60 Euro lagen, dann sind 10 Euro mehr für mich ein normales Verhältnis.


    Ja, es gab irgendwann mal die Aussage, dass Hosen Konzerte für die Fans immer bezahlbar sein sollen und ich find 68 Euro + Gebühren immer noch in Ordnung.


    Als wir bei der Laune der Natour zum Abschluss in Düsseldorf waren und als Vorbands Massendeffekt, Feine Sahne und Billy Talent da waren, da fand ich die 55 Euro schon wieder günstig. Denn für Billy Talent würdest du alleine mehr als 55 Euro zahlen.

    Narren sind bunt und nicht braun!

  • Denn für Billy Talent würdest du alleine mehr als 55 Euro zahlen.

    Also ich zahle für Billy Talent(los) sicher gar nichts... :D


    Für mich sind 70€ nicht einfach so mal eben aus dem Ärmel zu schütteln. Dafür müsste ich auch an mein Erspartes und das liegt da weil ich eine neue VIdeokamera brauche wenn die Konzerte wieder los gehen.

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
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  • Meine persönliche Schmerzgrenze liegt bei 100 Euro für die Karte. Ab diesem Betrag überlege ich mir, ob die Band mir das Geld Wert ist oder nicht.

    ch zu

    Für Metallica habe 2019 den Betrag ausgegeben und muss zugeben, dass das Konzert nicht gut genug war um den Betrag zu rechtfertigen.


    Ansonsten bin ich froh, dass ich noch nie in der Situation war mir ein Konzert nicht erlauben zu können. Ich hoffe, dass du dir eine Karte leisten kannst und das es am Ende ein gelungener Abend war.

    Narren sind bunt und nicht braun!

    Einmal editiert, zuletzt von Killer2906 ()

  • Ansonsten bin ich froh, dass ich noch nie in der Situation war mir ein Konzert nicht erlauben zu können. Ich hoffe, dass du dir eine Karte leisten kannst und das es am Ende ein gelungener Abend war.

    Keine Sorge, ich könnte mir die Karte leisten, ich nehm die 70€ allerdings und kaufe mir 5 andere Konzerttickets.


    Ich mein ich hätte schon Lust auf ein Hosenkonzert, gemütlicher Sitzplatz, der Show zugucken. Aber nicht für den Preis, dass ist es mir auch bei Die Ärzte nicht wert. Obwohl da die Chance ist das es die letzte Tour ist

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  • Es könnten bei beiden Bands die letzte Tour sein, was ich nicht hoffe.


    Die Rolling Stones stehen auch noch auf der Bühne und das im Alter von 70 aufwärts.


    Ich hoffe, dass alle Bandmitglieder gesundbleiben und wir 2032 50 Jahre Hosen erleben können und sie dann in Rente gehen.

    Narren sind bunt und nicht braun!

  • Meine persönliche Schmerzgrenze liegt bei 100 Euro für die Karte. Ab diesem Betrag überlege ich mir, ob die Band mir das Geld Wert ist oder nicht.

    ch zu

    Für Metallica habe 2019 den Betrag ausgegeben und muss zugeben, dass das Konzert nicht gut genug war um den Betrag zu rechtfertigen.


    Ansonsten bin ich froh, dass ich noch nie in der Situation war mir ein Konzert nicht erlauben zu können. Ich hoffe, dass du dir eine Karte leisten kannst und das es am Ende ein gelungener Abend war.

    Interessant. Metallica sind für mich eine der wenigen Bands, wo ich weiterhin absolute Schweinepreise bezahlen würde. Aber bei denen gibts neben den von Gabu genannten Faktoren Produktion, Ausländersteuer, etc. auch noch den Faktor, das nahezu jedes Konzert eine gewisse Einmaligkeit hat und man sich nie mit einem reinen Best-Off Set zufrieden geben muss...


    Edit: 70€ für die Hosen sind sicherlich nicht der oberste Level der Preisspirale, trotzdem ist es alles andere als ein Sozialpreis und auch Corona dürfte hier nicht alleine ein Faktor sein. Man erinnere sich an die extrem positiven Bilanzen der letzten Jahre. Man braucht hier also nicht so zu tun, als würden die Hosen Geschenke verteilen.


    Es ist legitim, dass sie ihre Millionen vermehren möchten und auch auf dieser Tour wieder Rekordsummen einsacken möchten. Aber von sozial kalkuliert braucht da auch keiner mehr zu reden.


    Gespannt sein darf man aber zumindest bei den Vorbands. Schon bei der Ärzte Tour hab ich mich gefragt, wie hoch die Motivation für teure gute Bands ist, wenn man die Bude eh schon ausverkauft hat, aber mal abwarten.


    Und ich hätte sehr gerne Billy Talent als Vorband erlebt ^^

  • Schon bei der Ärzte Tour hab ich mich gefragt, wie hoch die Motivation für teure gute Bands ist, wenn man die Bude eh schon ausverkauft hat, aber mal abwarten.

    Die kriegen die großen Dinger ja gar nicht voll.




    Je größer die Konzertarenen werden, desto teurer werden die Tickets und im gleichen Maßstab der Location-Größe sinkt mein Interesse an Konzerten.

    Warum soll ich mehr bezahlen, obwohl viel mehr Leute da sind und ich von allem weniger mitkriege dadurch?


    Meine Grenze waren mal 50 €.

    Davon musste ich mich verabschieden. Inzwischen ist mir das Geld egal. Ich bin halt reich. Prostitution zahlt sich aus.


    Im Verhältnis zu anderen Künstlern mag der Preis bei DÄ und DTH ok sein. Ist mir aber auch egal, weil ich die anderen Künstler in dem Bereich ohnehin nicht sehen möchte.

    NEIN :!:

  • Ich finde die Preise für Konzerttickets (genauso aber auch für andere Veranstaltungen wie Theater oder Kabarett) mittlerweile generell recht hoch. Unter 30 Euro pro Ticket spielt sich bei den meisten Bands, die mich so interessieren, praktisch gar nichts mehr ab, im Schnitt muss ich wohl so um die 40 Euro pro Ticket rechnen. Da kommt dann schon einiges zusammen, wenn man mehrere Konzerte pro Jahr besuchen will.


    Die 70 Euro für die Hosen finde ich trotzdem noch in Ordnung (viel teurer sollten sie allerdings nicht mehr werden), für andere Bands in der Größenordnung zahlt man auch nicht weniger, meistens sogar noch mehr. Ich habe z.B. vor kurzem zufällig gesehen, dass die Prinzen (die ich in meiner Teenagerzeit tatsächlich sehr häufig gehört habe, jetzt allerdings schon lange nicht mehr) nächstes Jahr auf Jubiläumstour gehen und dabei auch in der Krieau in Wien (wo eben auch das Hosen-Konzert stattfinden wird) spielen werden. Da dachte ich, der alten Zeiten will könnte ich mir da doch ein Ticket holen und das Konzert spaßhalber mitnehmen. Aber dann habe ich die Preise gesehen und damit war das Thema dann auch schon wieder erledigt. 82 Euro für einen normalen Stehplatz sind mir defintiv zu teuer dafür und das sind noch die billigsten Karten.

    Von Bands wie Rammstein will ich gar nicht anfangen, da sind die Preise ja auch jenseits von Gut und Böse, trotzdem gehen die Tickets aber weg wie die warmen Semmeln.

    Ein anderes Beispiel ist Guns N´Roses, da bin ich auch am Überlegen, zum Wien-Konzert nächstes Jahr zu gehen, aber 119 Euro für einen normalen Stehplatz sind schon sehr heftig. Bis jetzt konnte ich mich jedenfalls noch nicht dazu durchringen, zuzuschlagen, zumal ich jetzt auch kein Riesenfan der Band bin. Ich denke, es wird auch dabei bleiben, da kaufe ich mir um das Geld lieber andere Tickets für Bands, die mir wichtiger sind.


    Was ich bei den Hosen aber trotz des Preisanstiegs defitniv noch sehr postiv finde, ist, dass es bei ihnen - im Gegensatz zu vielen anderen Bands ihrer Größenordnung - nach wie vor nur normale Stehplätze und keine so blödsinnigen Unterteilungen wie Golden Circle oder Front of Stage gibt, wo man noch mal extra zur Kasse gebeten wird, nur um ganz vorne an der Bühne sein zu können. Hoffentlich bleibt das auch in Zukunft so, zumal ich von dieser Entwicklung kein allzu großer Fan bin.

  • Mein erstes Hosen-Konzert hat mich damals 19,90 DM gekostet... Und das war auch ein Hallen-Konzert und kein kleiner Club. (Da war schon der offizielle Parkplatz bei der letzten Hallen-Tour teurer als seinerzeit das Konzert-Ticket. Nun ja.)


    70 Euro sind in meinen Augen für die meisten der angekündigten Locations ein mieses Preis-Leistungs-Verhältnis. Für ein kleines Club-Konzert, ja selbst für eine "normale" Halle, ok. Aber entweder steht man dann im nächsten Jahr ab Vormittag am Eingang um sich noch einen Platz in der 1. Welle zu sichern oder aber man steht irgendwo in Reihe 125 und sieht außer von den Bildschirmen gar nix mehr (sofern man nicht mindestens 1,90 m groß ist...) Von der oft eher lauen Stimmung im hinteren Bereich bei Konzerten dieser Größenordnung will ich mal noch gar nicht sprechen.


    Insofern gilt hier wohl der LIDL-Werbeslogan: "Kann man machen, muss man aber nicht."

  • Naja, Tempelhof haben die Ärzte jetzt 2x ausverkauft und ein drittes Mal im Verkauf, so schlecht scheint das nicht zu laufen. Ansonsten sehe ich das aber zunehmend ähnlich. Je größer es wird, desto weniger spannend finde ich das und ich würde auch tendenziell eigentlich für ein "kleines" Konzert lieber mehr zahlen als für eine große Nummer (okay, Rammstein und Metallica sind für mich zwei Ausnahmen)....

  • Die Tempelhof-Konzerte wurden eben im Rahmen der Berlin-Tour veröffentlicht. Wer keine Clubticktes ergattern konnte, musste eben dort zuschlagen.

    Die Konzerte der danach folgenden Riesengigs sind weniger begehrt.

    Naja, ist es nicht immer so, dass die Konzerte in den Heimatstädten der jeweiligen Bands schneller und doppelt (oder dreifach) ausverkauft sind, als sonstwo? Egal, welche Größe.

    Ich hab das Tourverfahren der Ärzte nicht verfolgt, aber bei den Hosen ist Ddorf und Köln ja (wie immer) auch schon sold out, während es für woanders noch Tickets gibt (zumindest nach grobem Blick auf die Tourübersicht, wie's einzeln aussieht, hab ich nicht geguckt).

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Corona lasse ich als Ausrede für den doch massiven Preisanstieg nicht gelten


    Kleine Konzerte, kosten immer noch genau so viel/wenig wie vor Corona. Da machen sich eher die großen die Taschen voll...

    Ich möchte hier mal als "Frau aus der Branche" loswerden, was glaube ich hier gern übersehen wird:


    Während Corona haben viele (viele!) ihren Job in der Branche aufgegeben. Und nicht immer waren es die schlechtesten Leute. Viele Tontechniker, Stage-Hands, Messebauer, Securitys oder Lichtler haben sich im Laufe des Jahres umorientiert hin zu Jobs mit mehr Sicherheit und oftmals auch besserer Bezahlung.

    Einige sind auch Mutter geworden.


    Was wir in den nächsten Jahren erleben werden ist ein knallharter Kampf um "die besten" für eine Tournee.

    Was hat das zur Folge: weniger Wettbewerb = höhere Preise.


    Wir reden jetzt nicht von Leuten wie Max Mustermann, der für sein Wald-und -Wiesen-Jugendzentrum ein bisschen an den Reglern dreht, sondern von Leuten, die du auch auf eine Tournee verbindlich mitnehmen kannst - die arbeiten jetzt nicht mehr für 450€/Abend, sondern für 750.

    Das gleich gilt für die Lichtler*innen.

    Für die Tour-Köch*innen.

    Für die Bühnenbauenden... und und und. Alle werden höhere Preise nehmen MÜSSEN, auch, weil viele der staatlichen Corona- Hilfen anteilig zurückgezahlt werden müssen.

    Achja, Benzinpreise, Lebensmittelpreise - alles gestiegen und wird weiter steigen, weil ohne Sinn und Verstand letztes Jahr Geld gedruckt und verteilt wurde.


    Wenn alle höhere Preise in Rechnung stellen wird sich das langfristig auf die Ticketpreise auswirken.

    Bei den Hosen gibt es so einen Quatsch wie Front-Of-Stage-Zuschlag nicht, das ist bei anderen Künstlern, die diese Dimension an Hallen und Zuschauern bespielen längst normal.



    P.s.: Wir werden in den nächsten 2 Jahren eine wahre Fülle an (nachgeholten) Terminen für Konzerte haben - dann wird das zusammengeschrumpfte Angebot der Arbeiter sich nochmal auf den Preis auswirken, denn:

    Hast du die Wahl bei den Ärzten/Hosen auf Tour zu arbeiten oder für z.B. FsF/ Beatsteaks/Donots , dann entscheidest du dich natürlich für Die Ärzte/ DTH , weil es dort mehr Geld zu verdienen gibt.

    Das wird auch die Preise bei kleineren Shows erhöhen.

  • Ich leg nochmal einen drauf:


    Habt ihr euch gefragt, warum viele Vinyl-Pressungen, die in letzter Zeit auf den Markt kamen verspätet ausgeliefert worden sind?

    Die Rohstoffe zur Herstellung sind teurer und knapper geworden - und einige Presswerke haben während der Pandemie schließen müssen.


    Machen wir uns also auch ready für steigende Preise im Vinyl-Sektor.

    Ende.

  • Die Presswerke die es gibt sind zudem absolut ausgelastet.


    Da kanns du als kleine Bands mit Lieferzeiten von nem Jahr rechnen.


    Die Probleme haben selbst Labels wie Sony, daher dauern wohl auch die Die Ärzte Neuauflagen mittlerweile deutlich länger. Aktuell will scheinbar jede Schülerband wieder Vinyl machen, dazu hunderte neuauflagen von ollen kamellen etc etc.

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    in der das Wasser wieder steigt...
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  • dazu hunderte neuauflagen von ollen kamellen etc etc.

    Die sind das eigentliche Problem... Nachpressungen von Platten, die man für 5 EUR im Second Hand Laden bekommt, die sich viele dann, ohne die Folie zu öffnen, nur ins Regal stellen...

    Oder -gerade ja wieder aktuell- die Record Store Day-Geschichten... da wird dann das 100. Tape mit einer Bowie-Liveaufnahme ausgegraben, das es unbedingt auf Vinyl geben muss...

    R.T.B.A.M.

  • Die Presswerke die es gibt sind zudem absolut ausgelastet.


    Da kanns du als kleine Bands mit Lieferzeiten von nem Jahr rechnen.


    Die Probleme haben selbst Labels wie Sony, daher dauern wohl auch die Die Ärzte Neuauflagen mittlerweile deutlich länger. Aktuell will scheinbar jede Schülerband wieder Vinyl machen, dazu hunderte neuauflagen von ollen kamellen etc etc.

    Achso, ich vergaß, ein Mann der nicht in der Branche arbeitet weiß grundsätzlich immer alles besser als eine Frau aus der Branche.

    Ende.

  • Die sind das eigentliche Problem... Nachpressungen von Platten, die man für 5 EUR im Second Hand Laden bekommt, die sich viele dann, ohne die Folie zu öffnen, nur ins Regal stellen...

    Oder -gerade ja wieder aktuell- die Record Store Day-Geschichten... da wird dann das 100. Tape mit einer Bowie-Liveaufnahme ausgegraben, das es unbedingt auf Vinyl geben muss...

    Das nervt so sehr, oder irgendwelche Demos die genau so klingen wie der fertige Song als A.) seite und dann noch ne Live B.) seite.... dann noch 20€ dafür haben wollen, genau so kennt man Plattenfirmen


    Kein wunder das die Presswerke voll sind. Genau wie die zigste Vinylauflage "unseres dritten Albums" aufgrund von "Fanwünschen" obwohl es das Teil gebraucht für 3€ gibt... und eigentlich niemand danach gefragt hat. Die echt seltenen Sachen werden dann natürlich nicht nachgepresst...


    Würde Sony wenigstens auch die Ärzte Singles z.b. nachpressen... die sind teilweise rar und teuer.


    Oder so Schuber mit dem Album und dann auch die nachgepressten Singles. Da würd ich auch 50€ Pro Album zahlen, aber dieses hingerotzte "Hier die xte Neuauflage" die dann auch noch Tippfehler hat... oder gar ein Track fehlt weil man das CD Master genommen hat...

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