• Und warum hat man diese Band nicht als Vorband nach Deutschland eingeladen für die nun vorbeiseiende SommerTour? Hätte da etwas dagegen gesprochen?

    "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

  • Und warum hat man diese Band nicht als Vorband nach Deutschland eingeladen für die nun vorbeiseiende SommerTour? Hätte da etwas dagegen gesprochen?

    Nachher hätte jemand gesehen das die Leute auch raritäten mögen, laut Management geht das gar nicht...


    Das mussten auch erst DÄ den Hosen zeigen das man sowas problemlos bringen kann

    Es kommt die Zeit
    in der das Wasser wieder steigt...
    Es kommt die Zeit
    in der der Airport wieder brennt...

  • Und warum hat man diese Band nicht als Vorband nach Deutschland eingeladen für die nun vorbeiseiende SommerTour? Hätte da etwas dagegen gesprochen?

    Eine Coverband als Vorband? Ernsthaft? :D


    Conejos Muertos sind grossartig. Bin extra für sie früher angereist, und habe mich sehr darüber gefreut, dass ich nicht der einzige bin, der sie so hoch einschätzt.


    Ein paar Konzerte in kleinen Clubs in Düsseldorf wären sicherlich ein Erfolg. Eine Tournee in DE kann ich mir aber weniger vorstellen.

  • Das würde bei der Hauptband "Chuzpe" und echten rheinischen Humor beweisen. Besser als Addicts, Stranglers oder so wären die doch allemal. Und die TwD-Geher könnten mal ungewohnte Texte lernen und die Lieder dazu hören. Und Campino könnte mal wieder nen paar Texte "refreshen". Ganz klar, win-win.

    "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

  • Es gab mal "New Model Army & Nobody else" wo sich alle fragten welche Vorband denn bite "Nobody Else" sind. Stellte sich raus, New Model Army selbst die 30 Minuten raritäten spielten.

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  • Besser als Addicts, Stranglers oder so wären die doch allemal.

    Adicts mit einem D.


    Und was hast du bitte gegen die fantastischen Adicts? Auch die Stranglers haben mich sehr positiv überrascht.


    Nix gegen die Coverband, die ist wirklich gut, aber das Bashing großartiger Bands im selben Atemzug? Zumal Adicts und Stranglers ja auch nicht zu den "üblichen Verdächtigen" bei den Vorbands gehören, da sind ein paar deutlich inflationärer gebucht, die man eher mal aussetzen lassen könnte.


    Eine Hosencoverband im Hosenvorprogramm fänd' ich aber generell auch mindestens seltsam...

    Es hat sich vieles getan, auf Dosenbier gibt es jetzt Pfand,
    aber die meisten von uns leben noch, das war nicht immer so geplant.
    (Koyaanisqatsi)

  • Ob mit einem oder zwei "d", die Musik bleibt dieselbe.


    Als Vorband sollte man das Publikum auf Betriebstemperatur für den Hauptact anheizen, und bei den Stranglers habe ich das überhaupt nicht gesehen. Etwas Mitgesinge bei "Golden brown" von der älteren Konzertgängerfraktion (einschließlich mir selbst), das wars aber auch schon. Mit den Adicts kann ich persönlich so rein gar nix anfangen. Da fahren alle mit den Donots immer noch besser... Oder den Feine Sahnes... Oder den Beatstakes... Nicht, weil ich die gut finde, sondern weil die Meute megamäßig abgeht, soweit ich das immer sehen konnte.


    Und warum sollte eine ARG-Band mit Hosencoversongs seltsamer sein als eine klass. Streicherbegleitung auf einem "normalen" DTH-Konzi mit entsprechend arrangierten Songs? Fände ich ein spannendes Experiment; allerdings kann ich über das betriebswirtschaftliche Risiko nix sagen.

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  • Als Vorband sollte man das Publikum auf Betriebstemperatur für den Hauptact anheizen

    Das dachte ich bisher auch immer und dann wurde einem letztens "Marla & David Celia" bei Kiefer Sutherland vorgesetzt... 🥱

    Ich bin ja generell kein Freund von Vorbands, aber so gelangweilt wie bei dem Duo habe ich mich echt selten.

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Und warum sollte eine ARG-Band mit Hosencoversongs seltsamer sein als eine klass. Streicherbegleitung auf einem "normalen" DTH-Konzi mit entsprechend arrangierten Songs?

    Weil es seltsam ist, wenn eine Coverband die Songs des Hauptacts spielt, bevor der Hauptact anfängt. Auch wenn in dem Fall vermutlich keine Dopplungen bei den Songs passieren würden (und somit das Argument "die spielen uns die Songs weg" nicht zieht), ist das nichts, was eine Band für das eigene Vorprogramm ernsthaft haben wollen kann.



    Mit den Adicts kann ich persönlich so rein gar nix anfangen.

    Geht mir beispielsweise mit den Donots so, die kommen aber immer gut an, also haben die anscheinend ihre Daseinsberechtigung im Vorprogramm.

    Die Adicts haben diese Daseinsberechtigung allein schon durch ihren Einflussfaktor auf die Hosen. Darüber hinaus ist das auch eine großartige (Live-)Band, auch wenn natürlich bei 40.000 Zuschauern nicht jedeR das so sehen mag.


    Als Vorband sollte man das Publikum auf Betriebstemperatur für den Hauptact anheizen

    Kann man so sehen. Auf der anderen Seite werden aber auch manchmal Bands so einem größeren Publikum vorgestellt und da ist dann die Vorband weniger "Dienstleister" als in deiner Definition. Gerade bei der Vorband-Auswahl der Hosen ist der Anheizer-Punkt denke ich nicht der alleinige Gedanke.

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    (Koyaanisqatsi)

  • Auch wenn wir mit dem Thema Vorbands gerade mega of topic sind. ;)


    Bei den meisten Konzerten kenne ich die Vorbands nicht. Ich erfahre oftmals den Namen erst in der Halle, wenn es nicht vorher bereits von den Bands bekanntgegeben wird.


    Eine Vorband sollte dafür sorgen, dass bereits Stimmung im Publikum ist und die Wartezeit etwas verkürzen. Wenn eine Band mich überzeugt hat, dann passiert es häufig, dass ich mich danach intensiver mit der Band befasse.


    Ich bin mir auch nicht sicher, ob eine Coverband als Vorband wirklich funktioniert. Da fände ich es besser, wenn die Hosen als Rote Rosen auftreten würden und dann eine halbe Stunde alte Sachen spielen. Subway to Sally hat das zum Beispiel bei ihrem 20 jährigen Jubiläum gemacht. Die sind als erste Band aufgetreten haben eine halbe Stunde alte Sachen gespielt, dann kamen zwei weitere Bands und dann wieder Subway mit neuen Sachen und den Hits.

    Narren sind bunt und nicht braun!

  • Eine Vorband sollte dafür sorgen, dass bereits Stimmung im Publikum ist und die Wartezeit etwas verkürzen

    In der Theorie sieht das mMn anders aus, als in der Praxis: es ist dann eine halbe Stunde einigermaßen Stimmung, so lange die Vorband spielt (je nach dem, wer es ist und wie gut sie ist), danach setzt sich das ganze aber wieder, weil erst mal noch ne halbe Stunde Umbaupause ist und sich evtl. auch das Publikum durchmischt (die einen gehen aufs Klo/Getränke holen, die anderen stoßen jetzt erst dazu, weil sie die Zeit der Vorband noch am Getränkestand oder draußen verbracht haben).

    Von daher sehe ich in dem Konzept Vorband einfach keinen Sinn (außer evtl. kleineren Bands mal ne große Bühne zu bieten).

    Ich bin mir sicher, ein Hosenkonzert würde auch ohne Vorband funktionieren, da wäre direkt Stimmung in der Bude.

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  • Ich bin mir sicher, ein Hosenkonzert würde auch ohne Vorband funktionieren, da wäre direkt Stimmung in der Bude.

    Das tut es natürlich, war ja dieses Jahr im Astra zum Beispiel so. Trotzdem fand ich es eher schade, dass keine Vorband angesetzt war.


    Eine Vorband kann aber fürs Publikum durchaus eine Bereicherung sein, wenn man beispielsweise eine coole Band entdeckt, die man vorher nicht kannte oder vielleicht mal eine Band sehen kann, die man in Deutschland sonst nicht so oft vor die Nase bekommt.

    Eine Band, die für mich sogar beide Aspekte erfüllt, sind The Living End. Bevor ich die im Hosenvorprogramm gesehen habe, waren die mir nur namentlich ein Begriff. Großartige Band! Und da hatte ich seither noch nicht wieder die Gelegenheit, die in zumutbarer Entfernung zu sehen.

    Coole Vorbands können einen Abend noch runder machen und eine schwache Vorband hat mir bis jetzt auch noch nie den Abend versaut.


    Für die Bands kann das ohnehin sinnvoll sein; Arnim von den Beatsteaks hat beim Open Air in Bremen beispielsweise noch erzählt, dass die Konzerte im Vorprogramm der Hosen zur Unterblich-Tour deren erste richtig große Konzerte waren. Die Reichweite, die man damit gewinnen kann, sollte nicht unterschätzt werden.

    Rein interessehalber: Wie stehen eigentlich die Leute, die Vorbands grundsätzlich doof finden, zu Festivals? Da wird das Potpourri ja noch deutlich größer.

    Es hat sich vieles getan, auf Dosenbier gibt es jetzt Pfand,
    aber die meisten von uns leben noch, das war nicht immer so geplant.
    (Koyaanisqatsi)

  • Rein interessehalber: Wie stehen eigentlich die Leute, die Vorbands grundsätzlich doof finden, zu Festivals? Da wird das Potpourri ja noch deutlich größer.

    Das ist ein Grund warum ich noch nie bei einem Festival war. Die Anzahl an Bands die mich interessieren steht nicht im Verhältnis zu den Bands die mich nicht interessieren. Außerdem spielen die meisten Bands ein anderes Set wenn sie auf Tour sind als bei einem Festival, weil da das Publikum ein ganz anderes ist.


    Dazu kommt noch, dass ich Zelten nicht mag, weil ich da immer wach bin wenn es hell wird.

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  • In der Theorie sieht das mMn anders aus, als in der Praxis: es ist dann eine halbe Stunde einigermaßen Stimmung, so lange die Vorband spielt (je nach dem, wer es ist und wie gut sie ist), danach setzt sich das ganze aber wieder, weil erst mal noch ne halbe Stunde Umbaupause ist und sich evtl. auch das Publikum durchmischt (die einen gehen aufs Klo/Getränke holen, die anderen stoßen jetzt erst dazu, weil sie die Zeit der Vorband noch am Getränkestand oder draußen verbracht haben).

    Von daher sehe ich in dem Konzept Vorband einfach keinen Sinn (außer evtl. kleineren Bands mal ne große Bühne zu bieten).

    Ich bin mir sicher, ein Hosenkonzert würde auch ohne Vorband funktionieren, da wäre direkt Stimmung in der Bude.

    Man kann sich während dem Umbau mit den Leuten um einen herum auch über die Vorband unterhalten und meistens wird versucht durch entsprechende Musik die Stimmung auf einem guten Level zu halten.


    Bei Hosen Konzerten merkt man das immer sehr deutlich. Die zumeist gute Stimmung, die nach der letzten Vorband herrscht wird durch entsprechende Musik oben gehalten.

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  • Dazu kommt noch, dass ich Zelten nicht mag, weil ich da immer wach bin wenn es hell wird.

    Nimm nen Hotel, tue ich auch.


    Vorbands sind mittlerweile auch vermehrt welche die im gleichen Vertrieb/Plattenfirma wie die Hauptband ist um diese zu puschen, wenn die da plötzlich vor 30.000 Leuten spielen statt vor 300, dass wirkt sich auf die Verkaufszahlen aus.


    Oder glaubt jemand, irgendwer würd die Beatsteaks noch kennen hätte man die nicht mit DTH und DÄ zusammen spielen lassen?

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