• BAP....mich interessiert mal eure Meinung dazu. Auf die "Feindschaft" zwischen Köln(ern) und Düsseldorf(ern) braucht ihr nicht einzugehen, mich interessiert nur eure Meinung zur Band und deren Musik.

    Lieber 3 Punkte in München als 3 Punkte in Flensburg!


    Bunte Hunde beißen nicht.

  • Endlich mal ein sehr guter Thread, was andere Bands angeht!!! Ganz meine Baustelle!


    Das die Musik hier im allgemeinen nicht gut ankommt, ist mir schon klar, ist ja kein Punk, mit irgendwelchen Parolen. W.N. brüllt seine polit. Einstellung nicht groß raus, sondern man muß dafür zwischen den Zeilen lesen bzw. sich mit der Band befassen. Das spielt sich auf ner anderen musikalischen Ebene ab.


    Ich höre die eigentlich schon ewig, bestimmt genauso lange wie ich Musik höre. Mit BAP, DTH, Gröni und MMW begann meine Musikhörkarriere, nach NDW. Da ich zwischenzeitlich aber mehr in die Punk- bzw. Heavy-Richtung abgedriftet bin, lagen die Kölner etwas brach und ich schenkte ihnen weniger Aufmerksamkeit. Die CDs habe ich mir zwar weiterhin gekauft, um meine Sammlung zu vervollständigen, aber das wars dann auch.


    Im März 2006 war ich das erste mal nach ein paar Jahren wieder auf nem BAP-Konzert, "Back to the roots" sozusagen und ich hab mich sofort wieder in die Musik verliebt! Bei der "3x 10 Jahre"-Tour hab ich sie ingsgesamt auch 3x gesehen. Live rocken die dermaßen, man soll es nicht glauben, denn zum leichten Headbangen bzw. Kopfnicken reicht das auch! Wolfgang springt zwar nicht wie ein Campino auf der Bühne rum, aber wie er und Helmut Krumminga ihre Guitarren bearbeiten, ist ganz große Rockbühne, Werner Kopal steht ihnen am Bass in nix nach und Jürgen "Himself" Zöllner hinter der Schießbude ist sowieso ein Unikat, höchstens vergleichbar mit Vom. Auch Michael "MC Wet" Nass an den Tasten trägt wesentlich zum Gesamtbild bei.


    Nach dem Weggang von Major Heuser dachte ich zwar damals, dass von nun an das rockige Ende naht und das Effendi die Band verlies fand ich damals auch sehr schade, aber die jetztige Besetzung finde ich die beste, die es bei BAP je gab. So rockts genau richtig! Ich vermisse kein Saxophon à la Jens Streifling, kein weiblicher Gesang alias Sheryl Hackett (die ja leider nicht mehr lebt) und auf Anne de Wolff als Gastgeigerin hätte ich bei der vergangen Tour auch verzichten können. So gut sie auch war.


    Und was die Rivalität zwischen D´dorf und Köln angeht: ich finde sowieso, dass Köln die schönere Stadt ist.  8)


    Und Kuddels Frau Suis war längere Zeit die Merchandiserin von BAP, daher ist die Rivalität zw. den Hosen und Wolfgang eh nur gespielt.

    Wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!


    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Kann eigentlich so nichts zur Band sagen, aber hab ein Video zu dem Thema gefunden: ;)


    HIER KLICKEN

    Tag und Nacht denk ich nur an dich, seitdem ich weiß, das es dich gibt!


    Tag und Nacht denk ich nur an dich, weil meine Welt sich nur noch um dich dreht!

  • mhm bap........nich wirklich mein falll.......der stil gefällt mir auhc nicht.....


    Wir werden immer laut durchs Leben zieh'n, jeden Tag in jedem Jahr!



    08.12. Dortmund / 20.12. Hannover / 26.12. Düsseldorf


    Youtube Videos

  • Zitat

    Original von Wombelz
    Kann eigentlich so nichts zur Band sagen, aber hab ein Video zu dem Thema gefunden: ;)


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    Da sist ja nu nix neues ;)
    Weihnachten 93 in düsseldorf. Wolfgang Niedecken von BAP hat damals sogar mitgespielt.
    Letztens ist das Lied doch sogar noch auf irgendeinem Sampler für BAO oder so erschienen.


    ansonsten zu BAP: Hab mich mit denen nie wirklich beschäftigt, aber ich versteh einfach kein Kölsch ;)

  • Die Variante von den Hosen gefällt mir doch besser. Fetzt besser.
    Ich hab am Anfang verstanden, Verdammt lang Hartz. :D
    Naja einige Lieder von BAP sind halt Klassiker.Wenn die gespielt werden erwische ich mich schon beim mitsingen. :rolleyes:
    Sonst ist es eher nicht mein Fall.

  • So, war mal im hintersten Eckchen des Forums diesen Thread hervorholen... ;)
    (Wenns im Moment auch noch weniger interessiert als sonst)


    Ich war gestern abend mal wieder bei BAP - an der Spiellänge können sich die Hosen mal eindeutig eine Scheibe abschneiden!! Nach 2h 20 das erste mal von der Bühne, da standen Campino & Co. am Fr in Mannheim schon (fast) unter der Dusche. Insgesamt dauerte das Konzert 3 1/4h, die alten Herren uss Kölle sind einfach ihr Geld wert! :daumen:


    Und sie verstehen, die Kapazität des Sticks auszunutzen. :] Außerdem ist sowohl der Stick als auch die Box (vor allem die!) viel schöner. Der Stick ist silber-metallic und die Box ist eine schöne Blechbox (ähnl. wie die Schmuckdinger von esprit, Fossil o.ä.). Kostet zwar auch 20 Euronen, macht aber mehr daher, als dieses typische Gewollt-aber-nicht-gekonnt-Ding von den Hosen. :rolleyes:


    Der einzige Nachteil bei BAP-Konzerten ist das Publikum... :think: Da gehts teilw. zu, wie bei Tokio Hotel Konzerten, obwohl der Altersdurchschnitt doch etwas höher ist. :down:

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  • Hab mir heute ein Kombiticket für die beiden BAP-Konzerte Ende Mai in Köln bestellt.



    Am meisten freu ich mich auf den Freitag, das Konzert mit der wdr Big Band (wenns auch anreisetechnisch etwas knapp und stressig werden könnte, bei der frühen Einlasszeit.) :daumen:

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  • Die Band meiner Jugend schlechthin.
    Unvergessen ihre Konzerte u. a. im Rockpalast. Weit über zwei Stunden.
    Die Besetzung mit Heuser und Büchel war aber für mich besser als die Jetzige.
    Der Major an der Gitarre ein Traum.
    WN ist nun auch in die Jahre gekommen aber die Erinnerung bleibt.
    BAP gehören zur deutschen Rockmusik einfach dazu.
    Egal ob sie aus Köln kommen.Gute Rockmusik eben. Und ihr gesellschaftliches Engagement ist auch sehr lobenswert.

  • Zitat

    Original von hartunro
    Unvergessen ihre Konzerte u. a. im Rockpalast. Weit über zwei Stunden.


    Ist ja heute noch so, Konzertlänge um die 3h.
    Ich frag mich grad, wie ich das 2 Abende hintereinander durchhalte - hab Rücken. Fürs Big Band Konzert hätte ich liebern Sitzplatz gehabt, aber das Komiticket gibts nur als Steh.


    Was die Besetzung angeht: also mir gefällt die Aktuelle sehr gut (eigentlich am besten), weil (teilw.) rockiger denn je. Klar, Major und Effendi warn schon i-wo Kult, aber H. Krumminga versteht sein Handwerk auch, "MC Wet" nicht minder. Und zum Glück ist die Phase mit Jens Streifling am Saxophon (lange) vorbei. Nix gegen den Musiker, aber ich vermisse das Saxophon keinesfalls.

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  • Ich entdeckte BAP für mich 1987 oder so, nachdem "Time is cash, time is money" bei uns in der Schweiz öfters im Radio lief... Man kannte "Verdammp lang her".


    So legte ich mir dann ende der 80er/anfangs der 90er ein paar Scheiben zu. Besonders "Vun drinne.." sagte mir zu und ist bis heute meine Lieblingsscheibe von BAP - "Wellenreiter", wenn auch sehr dylanesk, ist grossartig, "Koot vür Aach" ist sensationell, "Kristallnaach" ist umwerfend - doch am meisten berührt, ja gar zu Tränen gerührt, hat mich damals "Ahn ner Leitplank"!! Ich war geplättet - ich wünschte, ich könnte diesen Song nochmals zum ersten mal hören!!! Gänsehaut pur!!


    Im grossen und ganzen finde ich die ersten 4 Studioalben sensationell - mit "Zwesche Salzjebäck un Bier" ging ihre "Jungfräulichkeit", ihre Naivität etwas verloren - so wirkt das Album auf mich sehr kalt, während die Vorgänger diesen warmen, umarmenden touch hatten.
    Komischerweise mag ich den umstrittenen, zum Bandsplit führenden Nachfolger "Ahl Männer" dann wieder lieber - besonders wegen dem Burner "Endlich allein", das soviel auf den Punkt bringt. Musikalisch zwar nah an "Frau ich freu mich" dran, doch wen kratzt es? Genanntes "Time is cash.." ist ein typisches Niedecken-Werk mit bitterbösem Text - treffend!!


    Leider ging es dann mit "Da Capo" und "X für e U" komplett den Bach ab (sterile, kalte Produktion), wenn auch "Fortsetzung folgt" an gewissen Stellen (Melodieführung der Gitarre) viel von dem vorweg nimmt, was die Hosen dann in "Willkommen in Deutschland" aufgegriffen haben.
    Mit "Widerlich" auf "Pik Sibbe" kam nochmal ein hammerharter Kritiksong um die Ecke, doch zu der Zeit ebbte mein Interesse an BAP schon etwas ab.



    Dennoch; RESPEKT vor BAP, Respekt davor, dass sie weiterhin touren, wenn auch far away von Originalbesetzung (was mich zum wegbleiben der Konzerte zwingt). Ich kaufe mir zwar keine neuen Scheiben mehr der band, doch wie gesagt; ihre alten Alben bis 1986 sind grossartig, wenn ich als Dylan Fan natürlich immer wieder grinsen muss, wie sehr Niedecken versucht auf Bob zu machen. Springsteen + Dylan = BAP.
    ich höre mir die Scheiben "Kölsche Leeder" bis "Ahl Männer" sehr gerne an und verbinde damit viele Erinnerungen.


    Ich erlaube mir an dieser Stelle mal eine Top 10:


    1. Ahn ner Leitplank
    2. Endlich allein
    3. Do kanns zaubre
    4. Ne schöne Jruss
    5. Fuhl ahm Strand
    6. Hundertmohl
    7. Sendeschluss
    8. Müsli Män
    9. Et letzte Leed
    10. Kristallnaach

    Einmal editiert, zuletzt von pillermaik ()

  • @ pillermaik:


    Da du ja auch im DP-Thread sowas (ähnliches) geschrieben hast, muß ich auch hier noch etwas dazu sagen:
    es käme MIR niemals in den Sinn, eine Band zu "boykotieren", weil sie nicht mehr in Urbesetzung auftreten. Ein Band definiert sich für mich über den Sänger und solange der noch mit an Bord ist, ist für mich alles ok.


    Queen ohne Mercury macht keinen Sinn, Genesis mit Ray Wilson am Micro fand ich merkwürdig (obwohl ich mit der Band nix am Hut habe), mit Nightwish beschäftige ich mich auch nur zu oberflächlich, als das ich sagen könnte, dass Tarja Turunen fehlt - um nur ein paar Beispiele zu nennen - aber solange WN noch bei BAP für den Gesang zuständig ist, passts. Ob sich Gillans Stimme bei DP verändert hat, kann ich nicht sagen, da müßte ich mir die Musik höchstens ganz genau anhören und selbst dann, würde ich wohl nur nen Unterschied erkennen, wenn er von Sopran auf Bass umsteigt - andere Nuancen fehlen in meinem Musikverständnis. ;)
    Und ob da jetzt John Lord an der Orgel steht (den ich bei meinem 1. DP-Konzert auch noch sehen durfte) oder Don Airey, macht bei mir keinen Unterschied.


    Genau wie bei BAP: ob der Major die Gitarre zupft oder Helmut Krumminga - Gitarre ist (für mich) Gitarre.
    Wie gesagt, solange die Original-Stimme dabei ist, kann an den Instrumenten von mir aus der Organist und der Gitarrist der FFW Quetschemembach stehen. ;)
    Aus diesem Grund mag ich auch keine Coverbands, vor allem von Bands, zu denen ich nen Bezug habe, wie DTH, BO oder R+. Wenn ne Kirmesband sämtl. Rockklassiker hoch und runtercovert, ist das noch vertretbar, wenn sich aber eine Band speziell an den Liedern der genannten vergreift, krieg ich die Krise! (Ich will an dieser Stelle Alex von HKA diesbezgl. auch nicht zu Nahe treten, aber sorry, die Hosenlieder von ner Frau gecovert, geht gar nicht. Habs nie gehört, werde mir das aber auch niemals antun. Wenns ihr und dem Publikum Spaß macht, bitte, für mich ist das nichts.)


    Und was die Alben betrifft, sowohl DP als auch BAP: ich fände es schade, wenn sich ne Band nicht entwickelt, sondern alle Alben gleich klängen. Besatzungswechsel bringens nun mal mit sich, dass neue/andere Ideen eingeflochten werden und sowas lehne ich keineswegs ab.

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    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Man kann natürlich nicht immer einer Meinung sein :)!


    Bei mir ist das Problem, dass ich es einfach nur noch als eine Hülle ansehe - grad bei Deep Purple - wenn Musiker Songs "covern"; was anderes ist es nicht, wenn Morse/Airey "Smoke on the water" oder was weiss ich was intonieren: grad genannter Song - kannste im Text exakt nachvollziehen - lebt von dieser Erzählung, der Vorkommnissen damals in Montreux. Diese Geschichte können neue Musiker nur nachäffen, da sie nicht dabei waren.
    Blackmore und Lord waren Gründungsmitglieder und haben in erster Linie die Songs geschrieben, mit IHREN Emotionen, mit ihrer Fantasie - entstanden in kreativen Jams, Proben - ausgeklügelt durch Spannungen der damaligen Besetzung (Gillan vs. Blackmore - legendär) etc.! Es ist für mich dann einfach eben das was du sagst, magst du nicht; eine Coverband.
    Schon 1974 als Coverdale und Hughes zu Deep Purple kamen und sich der Stil dadurch veränderte, hätte sich die Band umtaufen sollen. Blackmore wollte damals eine neue band gründen, doch da Paice und Lord an Purple festhielten, blieb Blackmore dann halt auch, änderte die Musik der band aber dahin was er "Solo" hätte machen wollen... Ist es dann noch Deep Purple? Respektive das was man unter Deep Purple verstand?


    Achja - zu Gillan; hörst du nicht, dass seine Stimme keine Kraft mehr hat, die Höhen nicht erreicht werden und wenn, dann ganz ganz dünn? Seine markdurchdringenden Schreie die zum Markenzeichen wurden klingen heute wie schwache Hilferufe... Logisch, Stimmbänder sind wie Muskeln und deren Leistungen lassen im Alter naturgegeben nun mal nach. Das ist nicht schlimm und das werfe ich Gillan 0,00 vor - nur müsste man dann vielleicht besser aufhören.


    Aber hier geht es ja um BAP :D!
    Klar, Wolfgang ist das A und O der band - doch wenn ich diesen etwas älteren Mann sehe und nebendran 12 jährige Musiker, passt das einfach 0,00 zusammen - das Gesamtbild stimmt nicht. Zudem; wie will ein so junger Musiker in der Lage sein etwas nachzuvollziehen, was vor 30 Jahren ein Anderer geschrieben und mit Gefühl gespielt hat? Mir fehlt es da an Authentizität.


    Aber das ist im Endeffekt mein Problem. Solange sie spielen - sei es Deep Purple oder BAP - können die hingehen, die daran Freude haben. Und ich als Nostalgiker habe ja die alten Scheiben, die ich währenddessen anhören kann. :rolleyes:

    Einmal editiert, zuletzt von pillermaik ()

  • Zitat

    Original von pillermaik
    Klar, Wolfgang ist das A und O der band - doch wenn ich diesen etwas älteren Mann sehe und nebendran 12 jährige Musiker, passt das einfach 0,00 zusammen - das Gesamtbild stimmt nicht. Zudem; wie will ein so junger Musiker in der Lage sein etwas nachzuvollziehen, was vor 30 Jahren ein Anderer geschrieben und mit Gefühl gespielt hat? Mir fehlt es da an Authentizität.


    Naja, soviel jünger sind die anderen auch nicht, bis auf Nass und Krumminga:
    WN - Bj. 51
    Krumminga - Bj. 61
    Zöller - Bj. 47
    Kopal - Bj. 56
    Nass - Bj. 66
    Selbst der Major und Effendi waren 6 jünger als WN.


    Sowohl das o.g. Nicht-Nachvollziehenkönnen, als auch das bei DP (Smoke on the water) hast du dann aber auch bei den Fans, dann dürften ja keine neuen (Nachwuchsfans) hinzukommen.
    Wenn ich (36 J.) von DP rede, fragt mich meine Mutter (60 J.), wieso ich so alte Männer höre. Wenn ich dann aufm Konzert ebenso alte Männer mit Kindern und Kindeskindern sehe, frage ich mich, was die 3 Generationen später mit der Musik anfangen können, zumal die Ereignisse von Montreux ja sogar vor meiner Zeit liegen.



    Zitat

    Original von pillermaik
    Blackmore und Lord waren Gründungsmitglieder und haben in erster Linie die Songs geschrieben, mit IHREN Emotionen, mit ihrer Fantasie - entstanden in kreativen Jams, Proben - ausgeklügelt durch Spannungen der damaligen Besetzung (Gillan vs. Blackmore - legendär) etc.!


    Ja aber nur weil die Ihre Emotionen einbrachten, muß das ja nicht das Non-plus-ultra des Songs sein. Es waren eben zufällig die beiden Musiker die da am Werk waren, ob jetzt die 70er, 80er oder 2000er Version eines Songs die richtige ist - wer will das festlegen?



    Zitat

    Original von pillermaik
    Aber das ist im Endeffekt mein Problem. Solange sie spielen - sei es Deep Purple oder BAP - können die hingehen, die daran Freude haben. Und ich als Nostalgiker habe ja die alten Scheiben, die ich währenddessen anhören kann. :rolleyes:


    Eben. ;)



    Zitat

    Original von pillermaik
    Man kann natürlich nicht immer einer Meinung sein :)!


    So siehts aus, das wär ja langweilig. ;)



    Ich kann dich aber auch andererseits in gewisser Weise verstehen, denn Vom ist und bleibt für mich ein Fremdkörper bei den Hosen. Er mag gut integriert sein, die Lieder drauf haben, Spaß bringen usw. - aber er hat mit der Entstehung der Hosen nix, aber auch rein gar nix zu tun. Es ist zwar "nur" der Schlagzeuger, aber seit dem Aufhören von Wölli bestehen die Hosen für mich nicht mehr aus 5 Typen, sondern aus 4 + 1.

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    Nr. 5 lebt - wir sehen uns wo die eisernen Kreuze stehen...

  • Also ich sehe das nicht so eng wie Katastrophenkommando und schon gar nicht so wie pillermaik
    Dann dürfte man ja in klassischer Musik ja gar keine echten emotionen mehr vermuten....
    Komposition und iNterpretation muss man zusammen betrachten, auch wenn sie von verschiedenen leuten stammt.
    Unter dem Strich muss es gefallen und wenn nicht, dann höre ich es mir halt nicht an.


    Es gibt genug Musiker, die die Musik nur interpretieren und gar nicht selber geschrieben haben. Wo ist das Problem?
    Gute Musiker zeichnet aus, dass sie die Intention des Komponisten mit ihrer eigenen Interpretation verbinden und dem Zuhörer Zugang vermitteln; nicht nur durch technisches bedienen der Musikinstrumente, sondern durch ihre ganze Persönlichkeit.


    Bei BAP war neben WN der Major wohl die herausragendste Persönlichket.
    BAP war das erste große Livekonzert für mich, damals 1985 in der Rhein Ruhr Halle.
    Nach dem Weggang vom Major war aber für mich irgendwie die Luft raus.
    Die musikalischen Experimente wurden weniger und die Musik war nicht mehr so meine.
    Gut, ich war auch damals 16 und orientierte mich auch neu.
    Ton Steine Scherben bzw. Rio Reiser, Ina Deter, Spliffund auch Herbert Grönemeyer wurden interessanter. Liedermacher wie Konstantin Wecker fingen an mich zu begeistern und meine Nena-LP fing an im Schrank zu verstauben. Lokale Bands wie Jimmy Keath and his shocky Horrors brachten mich auf den Geschmack und auch die Toten Hosen habe ich bei irgend einer Wahlmotivationsparty gegen die Kohlregirung lieben gelernt.
    BAP wurden mir einfach zu langweilig.
    Während mich Ahl Männer, aalglatt 1986 noch begeisterte, war ich bei der Da Capo 1988 schon BAP entwachsen. Es reizt mich nun gar nichts mehr, auf ein BAP-Konzert zu gehen.

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