• ich weiß gerade nicht ob es so einen thread schon gibt (wenn ja, kann der hier ja gelöscht werden...)


    ich würde gerne eure lieblingsgedichte lesen... (oder auch eure eigenen, wenn ihr denn welche schreibt(was ich ja eher bezweifle..))


    also mein mom. fav ist


    Kennst du die trauer tief in dir?
    Die dich zerfrisst,
    doch der du dankbar bist,
    weil sie dich wissen lässt
    dass du am leben bist...

  • (Hermann Hesse)



    Im Nebel


    Seltsam, im Nebel zu wandern!
    Einsam ist jeder Busch und Stein,
    Kein Baum sieht den anderen,
    Jeder ist allein.


    Voll von Freunden war mir die Welt,
    Als noch mein Leben licht war;
    Nun, da der Nebel fällt,
    Ist keiner mehr sichtbar.


    Wahrlich, keiner ist weise,
    Der nicht das Dunkel kennt,
    Das unentrinnbar und leise
    Von allem ihn trennt.


    Seltsam, im Nebel zu wandern!
    Leben ist Einsamsein.
    Kein Mensch kennt den andern,
    Jeder ist allein.

    Wir werden siegen - irgendwann einmal.
    Und wir leben nur für diesen einen Tag
    .

  • you were my little baby girl,
    I knew all your fears,
    such joy, to hold you in my arms
    and kiss away your tears
    but now you´re gone
    there´s only pain and nothing I can do
    and I don´t want to live this life
    if I can´t live it for you


    Sid Vicious



    das ist mein lieblingsgedicht. es macht mich zwar immer traurig, aber es bringt total viel gefühl rüber.


    auch die gedichte von jim morison auf der platte an american prayer finde ich sehr, sehr ergreifend.

    "I was chatting to this guy in a bar, when I felt something hard on my thigh. I thought 'oh hello'. Then I looked down and thought 'oh no'...it was a gun." Brian Molko

  • Zitat

    Original von Kauf MICH!
    auch die gedichte von jim morison auf der platte an american prayer finde ich sehr, sehr ergreifend.


    Die CD liebe ich! Die atemberaubende Stimme von Jim Morrison und dazu die Texte und die Hintergrundmusik der Doors haben mich schon durch schlaflose Nächte gebracht. ;)

    Wir werden siegen - irgendwann einmal.
    Und wir leben nur für diesen einen Tag
    .

  • Mein Leben


    Anfang des Lebens, sah ich ganz klar.
    Ich war da, und fragte nicht warum es so war.


    Doch die Sicht wurde schlechter.
    Fragte mich warum ich da war.


    Immer tiefer ging mein Blick in die Dunkelheit.
    Die Wolke zog nicht vorbei.


    Ich wollte nicht mehr blind durch's Leben gehn.
    Blieb hoffnungslos im Regen stehn.


    Die Sonne lang nicht mehr gesehn.
    schoss die Wut in mir auf und nahm den Kampf wieder auf.


    Mit einem gewagten spung zurück ins Leben.
    Sah ich das Licht.


    Mein neues Leben!


    tine

    gib mir nur 5 min , dann bin ich sofort wieder klar.

  • Hallo,


    schade, dass der Thread nicht weitergeführt wird! Ich schreibe auch sehr gerne.
    Was genau spielt da keine Rolle, z.B. Gedichte, Aphorismen, Essays (oder so etwas in der Art) aber meistens sind es planlose Gedankengängedie, die ich gleichzeitig dokumentiere und entwickle. Themen sind sozusagen "Gott und die Welt".
    Oft ist es so, dass ich mir ein Wort aussuche, und dann geht die Reise los...


    Daraus entstehen kleine Texte, die ich dann immer mal wieder lese.
    Anhand dieser "Dokumentationen" kann ich erkennen, ob meine Einstellung sich geändert hat oder noch so geblieben ist. Ich merke auch, wie ich mich weiterentwickelt habe, welche Texte ich heute noch gern lese, und welche ich gar nicht mehr mag.
    Zum Schreiben brauche ich Zeit und Ruhe, die habe ich leider nicht so oft, dementsprechend hab ich auch noch nicht so viele geschrieben.


    Meistens sind diese Dinge privat, und ich gebe sie nur ausgewählten Personen zu lesen (so 2-3), denn was ich dort schreibe kommt 1:1 aus meiner Seele, könnte man sagen.


    Das Schöne daran ist, dass es für mich beim Schreiben keine Regeln gibt:
    Keiner schreibt mir vor über was und wie ich schreiben soll und wie viel Zeit ich habe. Hauptsache mir gefällt es.


    Ich sag das, weil wir gerade in Deutsch LK (12.) Barock behandeln, und da gab es ja dieses "Buch von der deutschen Poeterey", in dem ein Dichter Regeln schreibt, wie man damals zu dichten hatte... Für mich also absoluter Quatsch.


    In der letzten Zeit habe ich mich ja erstmals so richtig mit den Hosen befasst, und erfahren, dass Campi auch ein großartiger Schreiber ist und die damaligen Psychologenbesuche haben mich auch positiv überrascht (siehe Interview auf dth.de).
    Ich finde seine Texte einfach toll, und ich hab bei fast allen Texten dieselbe Meinung! Das ist ein großartiges Gefühl, und ich denke das wäre es für Campi auch, wenn er das lesen würde.
    Übrigens weiß eigentlich kaum jemand, der mich kennt, dass ich überhaupt schreibe!


    Danke für die Aufmerksamkeit - HoseVoll

    "Es passiert was, wenn man laut macht." (Breiti)
    --
    Lebe erfüllt und stirb wann du willst.
    -
    28.5.Bln|22.11.Chmntz|17.12.Bln|22.12.Brmn|15.5.Rstck|6.6. Brmrhvn|7.6.Hmbrg|20.6.Grfnhnchn|3.7.Bln|28.8.Bln


    DTH-Fanclub | DTH-Radio

    Einmal editiert, zuletzt von HoseVoll ()

  • von Edgar Allan Poe


    "To F__s O. D__"


    Though wouldst be loved
    Then let thy heart from its present pathway part not!
    Being everything which now thou art
    Be nothing which thou art not
    So with thy world thy gentle ways
    Thy grace, thy more than beauty
    Shall be an endless theme of praise
    And love -- a simple duty.

  • die steine auf dem weg zu dir.
    ich würde am liebsten alle sammeln und sie zwischen uns zur mauer bauen.
    deine stimme nicht mehr hören.
    deinen stechenden blicken ausweichen.
    immer wenn ich dich seh
    hab ich angst mich selbst zu zerreissen.
    ich hab es nicht mehr ausgehalten bin abbgehauen.
    werde die schmerzen nicht spühren.
    jahrelang dir den tod gewüscht.
    jetzt bin ich endlich weg von dir.
    ich weiss jetzt das ich dich lieb habe.
    aber die schmerzen waren zu groß
    das du nie bei mir warst.


    ja ich war so böse zu dir
    ich hoffe das vergessen wir
    mama das leben lebt.
    ich hoffe du auch?


    manche leute mussen eben ins forum kotzen sorry :kotz:

    gib mir nur 5 min , dann bin ich sofort wieder klar.

  • *gg* Hey Schwester nenn schönes Gedicht...


    so ähnlich denke ich auch. Es war vielleicht bei mir nicht so krass aber es geht eben besser wenn man Abstand hat.

    Er ist der Mann mit Gitarre Er ist der Mann mit dem Hut
    Manchmal geht es ihm Schlecht - Manchmal geht es ihm Gut
    - Der Mann mit dem Hut - Chefdenker -

  • Wenn ich sowas lese bekomm ich schon richtig Vorfreude auf morgen :s_iro:, Deutschklausur :wall:
    Müssen Gedichtvergleich machen Expressionismus und so :kotz:


    Zum Glück wertet der Lehrer nach Gesicht, da is seß glei nochmal so beschissen :think:

  • Ich beneide euch alle!!!
    Ich kann einfach keine Gedichte schreiben!!


    Aber die Gedichte die ihr hier reingestellt habt sind echt super!! :daumen: :daumen:

    Kopf hoch Baby lehn dich an mich
    es wird es wird schon irgendwie gehn ...



    http://anne10.bboard.de <--- Mein erstes eigenes Forum =)
    Würd mich freuen wenn ihr mal vorbei schaut =)

  • Falls sich jemand in aller Besinnlichkeit langweilt, hier ein paar Gedanken zum Thema ZEIT, nicht von mir. Leider keine Quellenangabe möglich, da aus einer Sendung.


    Gedicht 1


    es gibt ein Ding
    das kommt
    erscheint
    kommt und erscheint
    so dass man beinah meint
    es würde nie und nimmer mehr verschwinden


    und schwindets
    so entsteht es doch von Neuem
    aus einem Urgrund
    niemals zu ergründen


    ich frag:
    Woher magst du gekommen sein?


    es gibt ein Ding
    das kehrt zurück und schwindet
    und schwindend dennoch keine Rückkehr findet
    und kehrts zurück
    so ist ihm nur gewehrt
    Rückkehr ins Reich
    das keine Grenzen bindet


    ich frag:
    Von wo bist du zurückgekehrt?



    Gedicht 2


    nichts unter allen Dingen ist ihr Eigen
    und doch ist alles in ihr
    und sie ist immer bei allem
    sie schafft alles
    und vernichtet alles
    aus ihr entspringt das Leben
    aber auch der Tod
    so lang sie sich in der Erwartung dehnt
    so kurz ist sie in der Erinnerung
    obwohl sie uns ständig begleitet
    bleibt sie uns immer fremd
    und obwohl es so viel davon gibt
    ist jeder Augenblick unwiderbringlich und unersetzlich



    Gedicht 3


    viel weggebrannt
    von Qualen der Zeit
    von Qualen des eigenen Leibes
    was bleibt
    scheint wenig
    Worte bleiben
    Gefühle
    Gedanken
    Wissen und Angst
    sorgen bleibt
    und Widerstand
    und keine Ruhe
    und Wünsche bleiben
    auch einfache Wünsche für Menschen
    und Hoffnungen auf eine Zukunft
    einiges bleibt nach dem eigenen Bleiben
    die ganze Welt soll bleiben
    oder bleibt nichts?

  • ich bin krank und keiner weiß es,

    ich fühl mich scheiße und keinen interessiert es.

    ich bin innerlich zerfressen,

    will nicht mehr sein.

    haben mich alle vergessen?

    oder ist es nur der schein?

    wollt ihr mich nicht sehen,

    weil ihr es nicht ertragen könnt?

    oder ist etwas anderes geschehen,

    dass ihr mir eure nähe nicht gönnt?

    kommt bitte zu mir, ich möchte wieder leben

    und ich weiß, dass ich es nur kann,

    wenn ich die um mich hab, die mich lieben!

    "mein leben ist unnütz",

    so ist es wie ich fühl mich.

    liebt ihr mich denn nicht?

    bin ich euch im moment so fremd?

    schenkt mir doch ein stückchen licht,

    sodass ich wenigstens ausmachen kann, wo der tunnel hat ein end!


    das Gedicht ist von Mara K. (aber es beschreibt meine Gefühle sehr gut...)

    (16.07.00); 03.06.05; 02.07.05; 05.08.05; 07.06.07;
    15.05.09; 03.07.09; 23.08.09; 28.08.09; 18.08.10; 26.05.12; 29.12.12
    ;
    09.08.13

    Einmal editiert, zuletzt von dth-jenny ()

  • Ich hab vor 1-2 Jahren mal mehrere Gedichte geschireben..aber wie Itzi schon geschrieben hat..waren eig mehr privat o.o

  • So, wie schon im "Geschichten schreiben" - Thread erwähnt, schreib ich auch sehr gerne Gedichte. Hab glaub ich auch mal Thread hier aufgemacht, wo ich immer mal neue von mir posten wollte.


    edit: Hab gerade mal gesucht und den Thread gefunden, ich poste da einfach mal weiter. Klick mir!



    edit2: Da man hier Lieblingsgedichte posten soll, hier eins von Erich Kästner, was ich ausgesprochen gut finde:


    Als sie einander acht Jahre kannten,
    (und man darf sagen: sie kannten sich gut),
    kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
    Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.
    Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
    versuchten Küsse, als ob nichts sei,
    und sahen sich an und wußten nich weiter.
    Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.
    Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
    Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
    und Zeit, irgendwo Kaffe zu trinken.
    Nebenan übte ein Mensch Klavier.
    Sie gingen ins kleinste Café am Ort
    und rührten in ihren Tassen.
    Am Abend saßen sie immer noch dort.
    Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
    und konnten es einfach nich fassen.

    Der Weg ist das Ziel

    2 Mal editiert, zuletzt von pondo ()

  • Hmm, ich las erst das Gedicht.. dann deinen Zusatz am Ende des Postings, und während ich das Gedicht las, fiel mir eigentlich sofort "Lebt wohl & Danke sehr" von den Hosen ein. Vielleicht war davon auch etwas in deinem Hinterkopf?! Ich mag das Lied sehr gerne. Das Gedicht auch. ;)

    "When everyone’s so sensitive it’s easy to be tougher than the rest" - NMA

  • Ja, danke =D' ja, ich musste sinngemäß auch daran denken, als ich das schrieb (das war übrigens in meinem vorletzten LinA-Tutorium, als ich mir endlich sicher war mein Studiengang wechseln zu wollen [Mathe zu Germanistik])

    Der Weg ist das Ziel

    Einmal editiert, zuletzt von pondo ()

  • das hat lange zeit sehr auf mich zugetroffen.
    finde es immer noch toll....


    Wie gern würd ich schreien,
    ganz lange und schrill,
    doch ich sag nicht ein Wort,
    bin wieder nur still.
    Wie gern würd ich lachen,
    ganz ohne Bedenken,
    doch es fällt mir schon schwer,
    Dir ein Lächeln zu schenken.
    Wie gern würd ich lieben,
    ohne das Denken an morgen,
    doch ich kann nicht vergessen,
    werd beherrscht von den Sorgen.
    Ich würd Dir gern sagen,
    wie sehr ich Dich mag,
    dass Dein Lächeln mir Kraft gibt,
    auch am dunkelsten Tag.
    Doch ich werde nichts tun,
    werde wieder nur schweigen,
    denn ich hab nie gelernt,
    meine Gefühle zu zeigen.


    das hier finde ich auch nicht schlecht


    Niemand
    Warum spricht niemand es an?
    Kommt vor als könne niemand darüber reden.
    Nur Niemand.
    Allen ist es doch scheiß egal.
    Niemand ist sensibel.
    Es kann nicht unausgesprochen bleiben.
    Möchtest du nichts dazu sagen?!
    Niemand denkt es könne durch reden gelöst werden, geklärt werden, diskutiert werden...
    Niemand versteht manchmal die anderen.
    Jeder hat den gleichen Wert.
    Niemand hat Recht.
    Alle sind zu stolz zum Reden.
    Alle wollen jemand sein.
    Alle verlangen zu viel.
    Niemand möchte alleine sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Kaddl ()

  • Los, nach vorn´ mit diesem Thread, bevor man ihn vollkommen übersieht,
    er hätt´ dies Schicksal wirklich nicht verdient!

    ;)


    Seit einigen Tagen, schreibe ich wieder Gedichte, es folgt eine Kostprobe:


    Bestürzt bin ich auf einmal sehr,
    so viele Gedanken kommen nun daher.


    Ich sitz´ nicht mehr allein´ Daheim,
    nun krieg´ ich Hilfe, dass darf sein!


    Blut und Schmerz, dass war mal mein,
    ein Kick, der feinsten Sorte, muss jetzt sein.


    Wobei, Schmerz, der gute Freund,
    ist mir ein treuer Helfer, auch noch heut´.
    Dass dacht´ ich bis vor kurzem noch,
    doch nun, ich weis nicht, wo er sich verkroch.


    Der Verstand, der mag ihn gar nicht sehr,
    denn Schmerz schleppt so viel Trauer hinterher.


    Der Tschick* brennt sich in den Unterarm,
    der ganze Körper, der wird lahm.


    Schmerz wieso kommst du denn jetzt nicht?!
    Der Tschick, er verbrennt mich und ich spür´ es nicht.


    *Zigarette



    Es war nicht genug, ich brauche mehr,
    denn innerlich fühl´ ich mich, ab und zu, so leer.


    Schluß, aus, vorbei, es war die letzte Selbstverletzung,
    die mich teilt in zwei.


    Doch, es kommt wieder, das Verlangen,
    hällt die Vernunft schon bald gefangen.


    Ich werde schwach, ergebe mich,
    mein Körper schreit:" Bitte, verletz´ mich nich!"


    Erbarmen gibt es keines, der Körper wird geschunden,
    es gibt wieder, neue, tiefe Wunden.


    Die Konsequenzen sind of harte Brocken,
    doch während ich mich selbst verletz´ können sie mich nicht schocken.



    Es wird wieder unangenehm,
    die Scham sie kommt und will nicht wieder geh´n.


    Erklären muss ich, warum ich es tat
    und die Wunden dann verbarg.


    Ich merke doch, ihr habt es geahnt,
    euch geekelt und dann nach dem Grund gefragt.


    Es tut mir leid, ich war noch nicht bereit,
    den dunklen Pfad zu verlassen und alte Gewohnheiten bleiben zu lassen.


    Eine Mauer wird gebaut, Stein auf Stein,
    bald komm ich nicht mehr raus und ihr nicht rein,
    dann werd´ ich ganz alleine sein.



    Viele Tränen rinnen mein Gesicht hinab,
    jede eine Geschichte hat.


    Von Schmerz, Verzweiflung und Rahtlosigkeit,
    ist mein Leben voll derzeit.


    Ich weis, davon befreien, kann ich mich nur selbst,
    aber wie vertreib ich all das Leid,
    welches so undurchdringbar erscheint.


    Bin ich überhaupt schon dazu bereit,
    es fühlt sich nicht so an derzeit.


    Wann höre ich auf, mich selbst zu quäl´n
    und beginne wieder nach vorne zu geh´n.


    Die Zeit wird kommen, dass ist mir klar,
    doch momentan ist mir zum fürchten, ganz und gar.

    Ein Tag wie jeder andere,
    doch für mich ist er nicht gleich.
    Ich fühle mich heute seltsam gut, denn ich weiß, es ist soweit.
    Ein Leben, das zu Ende ist, und eins das neu beginnt.
    Durch die Tür nach draußen gehen,
    es gibt kein Zurück.

  • Mein erstes selbstgeschriebenes Gedicht vor 12 Jahren, das ich Campino gewidmet hatte. In der Zwischenzeit sind es schon über 30 neue Gedichte geworden.



    Seit ich dich zum ersten Mal sah,
    bist du mir in Gedanken so nah.
    Es ist als wärst du ein Teil von mir,
    dabei bist du so fern von hier.


    Beim letzten Konzert -
    da ist es geschehn.
    Ich kann mich seitdem
    selbst nicht verstehn.


    Die Luft war schwül, es war sehr heiß.
    Doch ich, ich wollt dir ganz nah sein
    um jeden Preis.


    Dein Blick von der Bühne
    traf mich mitten ins Herz.
    Seitdem spür ich mit dir
    Freude und Schmerz.


    Auch ich hab mir wie du
    so manche Nacht
    über den Sinn des Lebens
    Gedanken gemacht.


    Deine Lieder helfen den Menschen
    sich zu verstehn
    und die Welt mit besseren Augen
    zu sehn.


    Du kannst sie führen
    durch deine Musik.
    Gib ihnen die Kraft
    auf dem Wege zum Glück.

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