Beiträge von Dommö

    Ich bin in München dabei. Die Tour wird aber mit der gleichen Show nächstes Jahr fortgesetzt. Hier mal die deutschen Termine:


    May
    5 Ludwigsburg, MHP arena, Germany
    6 Wiesbaden, Schlachthof, Germany
    8 Hannover, Swiss Life Hall, Germany
    1 Hamburg, Grosse Freiheit 36, Germany
    2 Utrecht, Tivoliredenburg, Netherlands

    Hab das neue Album jetzt einmal gehört und muss sagen, dass ich es richtig stark finde. Seine beste Soloplatte! Und es gibt überraschend viele DTH-Anspielungen: Der Anfang von 100.000 Songs erinnert mit der Straßenschlacht an Liebeslied und dann gibt es in anderen Songs noch die beiden netten Zeilen "Für FCSCP, DTH und DVL" und "Die Nordsee schlägt dir ins Gesicht und du läufst weiter nach vorn" oder so ähnlich ;)

    Ich weiß nicht, wass mich die Hosen zuletzt so überrascht haben und hocke ein wenig fassungslos vor dem Computer. Ich hatte mit einer ruhigen Akkustik-Variante wie beim ersten Unplugged gerechnet, aber nicht damit. Aber ich finds schon irgendwie geil. Ska-Punk ist eh mein Ding und daher kann ich es abfeiern.

    Keeper 1 und 2 sind wirklich großartig und für die Entwicklung des Metal wichtige Scheiben. Alles danach ist leider eher durchwachsen. Gute Songs finden sich aber auf jedem Album. Persönlich finde ich Gamma Ray aber besser

    Da ich Samstag einen privaten Termin in Hamburg hatte, bin ich Freitag mit Tageskarte aufs Hurricane gefahren. Es war für mich das erste Festival-/Stadionkonzert der Hosen seit 2008, da ich eigentlich einen Bogen um diese Termine mache. Aber das Hurricane mitzunehmen war einfach naheliegend. Ich hatte mich auch auf eine typische Festivalshow eingestellt und nach den Setlisten der ersten Festivalauftritte dieses Jahr war ja klar, was kommt. Dennoch fand ich, dass das Konzert sehr mau war, obwohl ich sogar Songs wie "das ist der Moment" abgefeiert habe und ich die Hosen 1 1/2 Jahre nicht live gesehen hatte. Ausschlaggebend waren für mich drei Punkte: 1.) Die Band wirkte auf mich arg routiniert und Campis Ansagen extrem belanglos. Gerade bei einem Festival, wo mit Sicherheit auch sehr konservative Menschen oder AFDler rumlaufen (bei fast 70.000 Personen kann es nicht anders sein), kann man vor einem Song wie Madelaine auch mal passendere Worte finden. 2.) Es war im Publikum einfach keine Stimmung. Ich muss dazu sagen, ich stand aus diversen Gründen in der zweiten Welle ganz hinten. Gefühlt war in der gesamten Welle keine wirkliche Stimmung, außer bei den ganzen Animationsparts, von denen es reichtlich gab. Songs wie Du lebst nur einmal, Liebeslied, Niemals einer Meinung oder Alles mit nach Hause kamen übrigens auch nicht schlechter an als die Midtempo-Nummern wie Alles was war, Unter den Wolken oder Madelaine. Das Publikum kannte weder die schnellen Sachen noch die Mid-Tempo-Nummern. Man hätte genausogut Verschwende deine Zeit oder den Streichholzmann spielen können. Das hätte stimmunstechnisch keinen Unterschied gemacht. Von dem ominösen "Stinkern" kamen lediglich DidM und Steh auf wirklich gut an. Und das führt zu Punkt 3) Die Setlist finde ich einfach unausgeglichen. Super Start, dann massig Midtempo-Nummern, dann etwas Tempo und wieder viel Mid-Tempo. Völlig okay, wenn man Setlisten an an das große Publikum anpasst, aber eine bessere Durchmischung von langsam und schnell wäre schön gewesen. Letztlich muss ich sagen, ich hatte ein nettes Konzert, aber dieses magische Hosenfeeling, das 2017 bei der Hallentour woeder voll da war, war für mich nicht gegeben. Schade. Für mich heißt das, in den nächsten Jahren werde ich Stadion- und Festivalkonzerte wieder versuchen zu meiden und mich auf die Hallen- und Clubkonzerte freuen.

    Meines Wissens nach gab es da wirklich nur Kombi-Tickets. Da eines zu finden wird schwierig. Der Laden ist klein und eigentlich ja auch nur Kneipe/Restaurant. Das ganze Sommer am Kiez Festival ist etwas kurios, aber super, dass Bob soetwas veranstaltet.

    Das war doch klar, dass in Linz die Show für die Festivals geprobt wird. Alle, die etwas anderes erwartet haben, haben in den letzten Jahren nicht aufgepasst. Der Anfang ist wirklich stark, allerdings ist der Block danach mit Madelaine, Das ist der Moment, Altes Fieber, Laune der Natur und Alles passiert selbst für ein Festival sehr mau und lahmarschig. Etwas mehr Schwung wäre schon gut. Mal sehen, vielleicht gehe ich bei,m Hurricane einfach nach den ersten vier Songs ;) Übrigens, mein Lieblingskommentar von Rock im Park während Tool gespielt haben: "Tool kannte ich ja nicht wirklich, aber das ist schon geiler, als wieder Eisgekühlter Bommerlunder singen zu müssen" :D

    Ja, das tust du, aber du hast recht. Das Album ist für mich auch eher schwach. Mit Zeig dich und Puppe zwei richtig gut Songs. Dann ein paar mittlere wie Deutschland, Radio oder Diamant und ein paar richtig schwache (z. B. Ausländer, Tattoo). Ich finde es teilweise musikalisch sehr langweilig und textlich haben Rammstein noch nie so einfach und flach abgeliefert. Sehr schade....

    Ich gehe davon aus, dass es keine Fehlpressung ist. Wahrscheinlich hat man für die normalen Auflagen einfach "the kids are alt-right" als Hiddentrack mit draufgepackt. Bei denen Versionen mit Bonustrack ist einfach "The profane rights of men" hinten drangeklatscht worden, ohne nachzudenken, und schon ergibt sich die kuriose Situation.

    Die Frage wollte ich auch schon stellen. Ist bei mir also genauso. Finde ich ja eigentlich ganz gut, dass sie den Track mitliefern. Aber ob es Absicht war, keine Ahnung.
    Habe die CD jetzt zweimal gehört. Beim ersten mal war ich etwas irritiert aufgrund des scheinbar geringen Tempos. Beim zweiten hören ging sie dann aber doch gut rein. Ich empfinde sie als deutlich abwechslungsreicher als die "True North". Vermutlich wird sie noch wachsen und am Ende werde ich wirklich zufrieden mit dem Album sein. Ein wenig schade, dass "the profane rights of man" nur ein Bonustrack als Anhängsel ist. Der hätte auch gut irgendwo ins Album gepasst.

    München hat gestern richtig Spaß gemacht. Hat mir besser gefallen als Stuttgart letztes Jahr. Das Konzert bestand wieder aus zwei Teilen. Erster Teil Klassiker und einige Raritäten. Der Teil sah aber anders aus als letztes Jahr. Eher selten gespielte Songs waren z. B. "Them and us", "Struck a nerve", "Flat earth society" und natürlich "The Dichotomy". An neuen Songs kamen "chaos from within", "the paranoid style" und "my sanity". Die ersten beiden kamen live richtig richtig gut. "Chaos" ist ein klasse Opener. Die Stimmung war sofort da. Bei "My Sanity" haben sie sich am Anfang voll verspielt ;) Der zweite Teil bestand dann auch der kompletten "No Control". Das hat mir am Stück viel besser gefallen als letztes Jahr die "Suffer". "No Control" ist einfach so ein unfassbares Brett. Beim Publikum kam es aber nur schwankend an. Mal sehem, ob sie nächstes Jahr dann die komplette "against the grain" bringen oder mal wieder normale Konzerte spielen. Ich muss sagen, eine normale Setlist würde mir mal wieder gefallen. Das neuere Zeug aus diesem Jahrtausend kommt aktuell einfach zu kurz. Vielleicht erwähnenswert: Wie schon letztes Jahr, gab es auch dieses Jahr keinen PunkRockSong. Fand ich gut! Njur warum alle "Fuck you" so abfeiern,w erde ich nie verstehen. Der gehört für mich in dieselbe Kategorie ;) aber wie gesagt, war wieder ein richtig guter Abend! Komplette Setlist gibt es bei thebrpage.net

    Auch wenn das Konzert nicht vollständig ist, machen die Scheibe mir Spaß. Sehr rauer Sound mit einem ungewohnt lauten Bass. Der Artikel ist auch gut gemacht, besonders die Sztory über "the positive aspect about negative thinking" ist sehr unterhaltsam. Besonders schön ist das Zitat von Brett: "Die Punkbewegung ist alt, ihre Fans sind alt. Und wenn Leute alt werden, werden sie tendenziell konservativer. Ich glaube, viele einst haltungsstarke Punkbands haben heute Anmgst, ihre halbe Fanbase z uvergrauelen, wenn sie was gegen Trump, Bolsonaro, Le Pen und all diese Pisser sagem. Ich sage: Scheiß auf diese Fans! Ich mache keine Musik für Faschisten. Keiner Faser meines Seins war je konservativ." Schön, dass er klar Stellung bezieht und es passt sehr gut zu einem, Facebook-Post, auf dem Brian ein T-Shirt der Dmokraten trägt und dafür in den Kommentaren angefeindet wird. Die üblichen Probleme.... Ähnliche Reaktionen gab es auch zu "the kids are alt-right" Brians Kommentar dazu": "Wenn sich unsere Hörer schon bei einer gesonderten iTunes-Single Gedanken um unsere Gesinnung machen, ist der Beweis erbracht, dass Bad Religion in dem eingeschränkten Rahmen, in dem Musik gesellschaftliche Veränderung bewirken kann, zumindest die richtigen Menschen erreicht. Es geht ja auch nicht darum, offene Türen einzurennen, sondern den Kampfgeist all derer anzufeuern, die dem weltweit ausbreitenden Rassismus, Fasdchismus und Nationalisdmus noch viel zu gleichgültig gegenüberstehen. Bad Religion haben schon immer den Soundtrack zu dieser Form des gesellschaftlichen Wandels geschrieben. Aber es liegt an den Hörern, ihn voranzutreiben. Die Musik allein kann das nicht." Einfach mal wieder sehr kluge Worte dieser Band!!

    Ich sehe es ähnlich wie Conse. Passt schon, ist aber nichts herausragendes. Die Platte fängt leider jedoch überhaupt nicht das ein, was ich bei den Konzerten 2017 empfunden habe. Dazu ist einfach zu wenig Tempo drin, der Sound zu glatt und die Setlist teilweise merkwürdig. Was mir besonders auffällt, sind mal wieder die unendlich vielen Mitsing- und Mitklatschteile. Gruselig. Ganz drastisch ist es, wenn man die beiden Versionen von "Liebeslied" aus Düsseldorf und Berlin vergleicht. In Berlin hatte der Song einfach so viel mehr Druck und Ausstrahlung- Das Album sind halt die Stadionhosen von 2018. Leider....

    Am Kiosk gibt es die Zeitschrift erst ab morgen. Ist aber nicht das komplette Konzert, sondern sind nur 10 Songs. Werd es mir nachher mal anhören, da ich als Abonnent die Zeitschrift gestern schon bekommen habe.