Beiträge von binda


    Zwar nicht so eine Vollkatastrophe wie "Hier kommt Alex" und "Liebeslied", aber trotzdem in der Version nur schwer zu ertragen. Und dabei mag ich eigentlich das "Alles Ohne Strom" Album. Aber es gibt einige Arrangements die nicht geglückt sind. Wundert mich nicht, dass es diese Version von "All die ganzen Jahre" nicht auf den regulären Player geschafft hat.


    Übrigens... zur Häufigkeit... Laut Setlist.fm liegt "All die ganzen Jahre" auf Platz 17 der am häufigsten gespielten Songs. Das dürfte allerdings vor allem daran liegen, dass der in den 90ern / 00ern so häufig gespielt wurde.

    Schade, dass der Song auf dem "Ohne Strom" Album so missglückt ist. Der hätte eine würdevollere Version verdient gehabt. Leider ist das nicht das einzige missglückte Experiment auf dem "Ohne Strom" Album.

    Das ging schnell, jetzt schon nicht mehr in M und L verfügbar.

    Also, es werden wohl immer mal wieder Verfügbarkeiten in den unterschiedlichen Größen frei gegeben. Wenn man eine Weile dran bleibt, dann sollte man auch noch Glück haben.

    Das letzte Kapitel war dann doch wieder etwas versöhnlich und nicht so langweilig wie die Kapitel davor. Abschließend sei gesagt, dass es vielleicht besser gewesen wäre nicht die komplette Story abzuhandeln. Denn es ist doch viel dabei was nicht so interessant erzählt ist. Das heißt nicht, dass es aus diesen Zeiten nichts Interessantes zu erzählen gäbe. Aber entweder war zu wenig Zeit da oder es fand sich kein Material. Man hätte sich vielleicht auf vier oder fünf große Kapitel beschränken sollen, wo es dann wirklich sehr unterhaltsam war zu lesen: Der Beginn (vom Hell Hole bis zum Aussetzer "Into The Unkown"), Das Comeback (rund um "Suffer"), Der Zenit (rund um "Stranger Than Fiction"), Das zweite Comeback (rund um Bretts Rückkehr zur "Process Of Belief") und Das Ende der Geschichte (die Zeit der "Age of Unreason" bis in die Gegenwart). Dann hätte man sich viele Längen sparen können und eventuell später noch mal nachlegen können. So wirkt vieles unerzählt. Trotzdem eine interessante Story und Pflichtlektüre für jeden Fan.

    Also so sehr Lust am Lesen ich noch am Anfang des Buches hatte, so sehr lässt das zum Ende immer mehr nach. Ich habe das Gefühl dass es gegen Ende des Buches nur noch um das reine chronische Abhaken der Veröffentlichungen und Touren geht. Da ist ab dem Zeitpunkt der "The Process Of Belief" Veröffentlichung, als Brett wieder zurückkehrt, nichts interessantes mehr. Es zieht sich einfach nur in die Länge ohne dass es noch irgendeine interessante Hintergrundstory zu lesen gibt.


    Letztendlich sind die Highlights des Buches der Anfang der Band bis zur "Suffer", wo noch sehr viele interessante kleine Details und Stories zu lesen sind, dann die Zeit Mitte der 90er rund um die Veröffentlichung und den Erfolg von "Stranger Than Fiction", obwohl dazwischen von "No Control" bis "Receipe For Hate" auch schon alles recht trocken abgearbeitet wird, und dann wird es wie erwähnt noch mal ansatzweise interessant zur Zeit wo Brett wieder zur Band stößt. Dazwischen liest es sich eher wie ein Wikipedia Artikel, in dem alles nur relativ nüchtern abgehandelt wird.

    Buch (in deutscher Sprache) ist eingetroffen. Und die ersten Kapitel sind sehr kurzweilig. Viele nette kleine Anekdoten vom Anfang der Band. Es wird auch grob überrissen wie es zur "Into The Unknown" kam und wie dieses Album zur ersten Zerreißprobe für die Band wurde. Interessant zu lesen was vor allem Mr. Brett und Greg Graffin zu diesem Album gebracht hat und wie sehr sie unterschätzt haben wie die Punk-Hardcore-Szene in L. A. darauf reagiert. Ich habe nach den ersten Kapitel wieder extrem Spaß an den ersten Veröffentlichungen gehabt. Besonders die "Back To The Known" ist mir wieder ordentlich eingefahren. Die stellt so einen interessanten Übergang aus den rauen ersten Aufnahmen und den melodiösen Songs der folgenden Jahre dar. Richtig gut. Habe ich bisher ein bisschen zu sehr unterschätzt.


    Zur Übersetzung kann ich noch nicht viel sagen. Es liest sich so weit ganz flüssig. Allerdings sind einige Sätze etwas seltsam formuliert. Da steht man wieder vor dem Phänomen was man bei der Textübersetzung auch hat. Wenn man etwas wortwörtlich übersetzt, klingt es in deutscher Sprache ungewöhnlich, weil die Formulierungen so nicht in deutscher Sprache verwendet werden. Ich habe mir aber auch die englische Ausgabe bestellt. Werde man die entsprechenden Stellen vergleichen. Das deutsche Lektorat und "Korrektorat" stammt übrigens von Hollow Skai, der auch schon ein Buch über die Hosen geschrieben hat.

    Ich hatte mal was von 600 bis 700 Tickets gelesen.

    Also, ich habe es mal bei einer anderen Veranstaltung durchgezählt. Es scheint von der Belegung identisch zu der Veranstaltung am 18.10.2020. Zumindest wenn ich es mit dem geposteten Screenshot vergleiche. Dort sind es 627 Plätze + 94 Podiumsplätze. Die Podiumsplätze werden allerdings ohne Zwischenreihe und -plätze angezeigt. Deshalb bin ich mir nicht sicher ob die frei verkauft wurden bzw. werden.


    Edit: Hatte den Post von GrauerPanther noch nicht gelesen. Da wird die Zahl 628 angegeben. Es könnte sein, dass ich mich um ein Platz verzählt habe. Scheint aber dennoch identisch zu sein.