Beiträge von binda

    Das ist mir eigentlich gar nicht aufgefallen. Die sind teilweise sehr informativ und enthalten Passagen, die ich in der Form noch nicht kannte. Ich habe mich halt gefragt, ob ihr dazu den ein oder anderen Protagonisten noch befragt habt oder ob das alles aus offiziellen Quellen stammt. Ich wusste nicht, dass es so viele Infos über ZK gibt.

    An die Limitierung der AdKiG kann ich mich auch noch erinnern. Und die anderen beiden Veröffentlichungen hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Danke.

    Das kann natürlich ein Grund sein. Wobei das wirklich "nur" eine Neuauflage ist und keine "Jubiläumsedition". Ist das eigentlich die einzige Auflage der letzten 15 Jahre, die keine Limitierung hat?

    Bisher noch gar keine Jubiläumsankündigung für das 25-jährige Jubiläum (29.01.1996) von "Opium fürs Volk". 8) Nicht dass ich nach der enttäuschenden Jubiläumsedition von "Auf dem Kreuzzug ins Glück" (nur ein 24-seitiges Booklet) die Hoffnung habe, dass es etwas besonderes geben würde. Allerdings wurde doch in der letzten Zeit kein Jubiläum ausgelassen für eine Neuauflage.

    Sehr nett. Gute Idee. Allerdings hat das mit dem Link nicht so funktioniert. Wenn Du in Deiner Playlist auf Teilen gehst, verwende am Besten "Playlistlink kopieren" und füge den hier ein. ;)

    Ich würde das niemals an einigen Bands und Songs festmachen.

    Also ich finde Punk kann man an einer Band, nämlich den Sex Pistols festmachen. Von den paar Monaten des Bestehens der Sex Pistols kann man in Vergangenheit und Zukunft alles was Punk war und ist und woher er kam festmachen. Vielleicht nicht an einem speziellen Song - wenn dann wahrscheinlich Anarchy In The UK - aber schon an einem Album. Man kann den Spuren von Malcom McLaren und Jamie Reed auf den Grund gehen und herausfinden wie es zu den Sex Pistols kam. An der Stelle spielen dann Bands eine Rolle (New York Dolls, MC5, Stooges), deren Einfluss eben diese Art des Garage Rock waren. Ich finde es deshalb schon nachvollziehbar, wieso einige Experten es an diesem Sampler festmachen. Wobei bei Punk auch noch Untergrund-Bewegungen eine Rolle spielen, die nicht zwingend etwas mit Musik zu tun hatten.

    Ich weiß gar nicht mehr wie ich auf den Sampler aufmerksam geworden bin. Es gibt auch mehrere Versionen dieses Samplers (siehe Wikipedia). Ich finde man hört tatsächlich Anklänge des Garage Rock und eine deutliche Reduzierung der Musik. Vermutlich sind das Elemente, die Einfluss auf MC5, The Stooges, The Ramones und die New York Dolls hatten, bzw. später bei denen wiederzufinden sind. Und gerade die New York Dolls sind direkter Wegbereiter für die Sex Pistols gewesen.

    Aktuelle Playlist ist die 1972 in den USA erschienene Compilation "Nuggets" mit Songs, die von vielen als maßgeblich für die Entstehung der Punkmusik angesehen werden.


    1. The Electric Prunes - I Had Too Much to Dream (Last Night)

    2. The Standells - Dirty Water

    3. The Strangeloves - Night Time

    4. The Knickerbockers - Lies (are breaking my heart)

    5. Mouse and the Traps - A Public Execution

    6. The Blues Project - No Time Like The Right Time

    7. The Shadows Of Knight - Oh Yeah

    8. The Seeds - Pushin' Too Hard

    9. Barry & The Remains - Don't Look Back

    10. The Magicians - Invation to Cry

    11. Castaways - Liar, Liar

    12. 13th Floor Elevators - You're Gonna Miss Me

    13. Count Five - Psychotic Reaction

    14. Michael & The Messengers - (Just Like) Romeo & Juliet

    15. Cryan' Shames - Sugar & Spice

    16. The Amboy Dukes - Baby Please Don't Go

    17. The Blue Magoos - Tobacco Road

    18. The Chocolate Watchband - Let's Talk About Girls

    19. The Mojo Men - Sit Down I Think I Love You

    20. The Third Rail - Run Run Run

    21. Sagittarius - My World Fell Down

    22. Nazz - Open My Eyes

    23. The Premiers - Farmer John


    Zum Nachhören: Spotify Playlist

    Mir ist aufgefallen, dass im Booklet und den Interviews ein bisschen der Eindruck erweckt wird, dass ausschließlich die Liverpooler Mersey-Sound-Bands als British-Invasion in den USA erfolgreich wurden. Das ist natürlich nicht korrekt. Die Beatles waren hier wohl am erfolgreichsten, weshalb es auch die Bezeichnung Beatlemania gab. Allerdings gehörten zur British Invasion auch andere Bands, wie z. B. die Rolling Stones, The Animals und die Kinks (um nur mal die bekanntesten Bands zu nennen), die einen großen Einfluss auf die Rockmusik der nachfolgenden Jahre hatten.

    Warum Lennons Stimme so klingt, spielt hierbei keine Rolle.

    Bei der Beatles Version von Twist and Shout spielt Lennons Stimme eine gewaltige Rolle. Nur sie macht den Song wild. Ansonsten hätte man hier einen gemäßigten Abklatsch von "La Bamba". Und Lennons Stimme ist völlig untypisch wenn man sich die anderen Songs von "Please Please Me" anhört, in denen es inhaltlich hauptsächlich um Liebe geht. Mersey Beat. Gemäßigter Rhythmus. Unkritische Texte.

    Aber seis drum, ich bin nun raus.

    Schade. Und wer zieht jetzt meine geistigen Ergüsse ins Lächerlich wenn ich mal wieder einen Schub kriege?

    Ich finde das auch mehr als fair. Besonders erwähnenswert hierbei ist auch, dass die Hosen selbst das nicht an die große Glocke gehängt haben. Und das schätze ich so an ihnen. Es gibt Leute die spenden etwas und sonnen sich dabei im Rampenlicht und es gibt Leute die machen so etwas aus Überzeugung und brauchen das nicht in die Öffentlichkeit tragen.

    Jetzt widersprichst Du Dir aber total. Nachdem Du nun einen Monat oder länger darauf beharrt hast, dass es keinen Zusammenhang von Mersey Beat zum Punkrock gibt, kommst Du nun mit dieser Aussage? Dass dieses Stück von The Beatles gesanglich eine Stilvorloage für Campino sein könnte. Also muss da ja doch eine Form von Energie im Mersey Beat gewesen sein, die auf den Punkrock abgefärbt hat. Wie ich das auf den letzten Seiten bereits darstellte. Immerhin waren The Beatles der Exportschlager des Mersey Beat, das Aushängeschild des Sixties Beat. Und Campino singt auf keinem Album dreckiger als auf dem ersten Die Roten Rosen Album. Und ausgerechnet da Verweist Du nun auf "Twist and shout"?

    Ich widerspreche mir hier ganz und gar nicht. Ich habe schon ein paar mal erwähnt, dass mir das Album als Die Roten Rosen Veröffentlichung besser gefallen hätte. Mit punk-rockigeren Versionen der Songs und gerne auch etwas überzogen. Twist And Shout habe ich aufgenommen, weil Du den Song explizit erwähnt hast. Ich habe dazu geschrieben, dass der Song nur wegen Lennons Stimme so "wild" klingt. Und zwar weil Lennon heiser und erkältet war. Es ist also eine Ausnahme, die so nicht gewollt war. Ansonsten kann man hier auch sehr gut erkennen wie gemäßigt Tempo und Rhythmus im Vergleich zum Original von The Top Notes oder der Vorlage von Ritchie Valens "La Bamba" sind.

    Habe gerade etwas zu viel Zeit und mich weiter mit den Christmas Alben befasst. Aus diesem Grund wird meine Liste mit Weihnachtsalben dieses Jahr noch um folgende zwei Alben länger:


    Stephen Colbert - A Colbert Christmas: The Greatest Gift Of All

    Calexico - Seasonal Shift