Beiträge von binda

    Das letzte Kapitel war dann doch wieder etwas versöhnlich und nicht so langweilig wie die Kapitel davor. Abschließend sei gesagt, dass es vielleicht besser gewesen wäre nicht die komplette Story abzuhandeln. Denn es ist doch viel dabei was nicht so interessant erzählt ist. Das heißt nicht, dass es aus diesen Zeiten nichts Interessantes zu erzählen gäbe. Aber entweder war zu wenig Zeit da oder es fand sich kein Material. Man hätte sich vielleicht auf vier oder fünf große Kapitel beschränken sollen, wo es dann wirklich sehr unterhaltsam war zu lesen: Der Beginn (vom Hell Hole bis zum Aussetzer "Into The Unkown"), Das Comeback (rund um "Suffer"), Der Zenit (rund um "Stranger Than Fiction"), Das zweite Comeback (rund um Bretts Rückkehr zur "Process Of Belief") und Das Ende der Geschichte (die Zeit der "Age of Unreason" bis in die Gegenwart). Dann hätte man sich viele Längen sparen können und eventuell später noch mal nachlegen können. So wirkt vieles unerzählt. Trotzdem eine interessante Story und Pflichtlektüre für jeden Fan.

    Also so sehr Lust am Lesen ich noch am Anfang des Buches hatte, so sehr lässt das zum Ende immer mehr nach. Ich habe das Gefühl dass es gegen Ende des Buches nur noch um das reine chronische Abhaken der Veröffentlichungen und Touren geht. Da ist ab dem Zeitpunkt der "The Process Of Belief" Veröffentlichung, als Brett wieder zurückkehrt, nichts interessantes mehr. Es zieht sich einfach nur in die Länge ohne dass es noch irgendeine interessante Hintergrundstory zu lesen gibt.


    Letztendlich sind die Highlights des Buches der Anfang der Band bis zur "Suffer", wo noch sehr viele interessante kleine Details und Stories zu lesen sind, dann die Zeit Mitte der 90er rund um die Veröffentlichung und den Erfolg von "Stranger Than Fiction", obwohl dazwischen von "No Control" bis "Receipe For Hate" auch schon alles recht trocken abgearbeitet wird, und dann wird es wie erwähnt noch mal ansatzweise interessant zur Zeit wo Brett wieder zur Band stößt. Dazwischen liest es sich eher wie ein Wikipedia Artikel, in dem alles nur relativ nüchtern abgehandelt wird.

    Buch (in deutscher Sprache) ist eingetroffen. Und die ersten Kapitel sind sehr kurzweilig. Viele nette kleine Anekdoten vom Anfang der Band. Es wird auch grob überrissen wie es zur "Into The Unknown" kam und wie dieses Album zur ersten Zerreißprobe für die Band wurde. Interessant zu lesen was vor allem Mr. Brett und Greg Graffin zu diesem Album gebracht hat und wie sehr sie unterschätzt haben wie die Punk-Hardcore-Szene in L. A. darauf reagiert. Ich habe nach den ersten Kapitel wieder extrem Spaß an den ersten Veröffentlichungen gehabt. Besonders die "Back To The Known" ist mir wieder ordentlich eingefahren. Die stellt so einen interessanten Übergang aus den rauen ersten Aufnahmen und den melodiösen Songs der folgenden Jahre dar. Richtig gut. Habe ich bisher ein bisschen zu sehr unterschätzt.


    Zur Übersetzung kann ich noch nicht viel sagen. Es liest sich so weit ganz flüssig. Allerdings sind einige Sätze etwas seltsam formuliert. Da steht man wieder vor dem Phänomen was man bei der Textübersetzung auch hat. Wenn man etwas wortwörtlich übersetzt, klingt es in deutscher Sprache ungewöhnlich, weil die Formulierungen so nicht in deutscher Sprache verwendet werden. Ich habe mir aber auch die englische Ausgabe bestellt. Werde man die entsprechenden Stellen vergleichen. Das deutsche Lektorat und "Korrektorat" stammt übrigens von Hollow Skai, der auch schon ein Buch über die Hosen geschrieben hat.

    Ich hatte mal was von 600 bis 700 Tickets gelesen.

    Also, ich habe es mal bei einer anderen Veranstaltung durchgezählt. Es scheint von der Belegung identisch zu der Veranstaltung am 18.10.2020. Zumindest wenn ich es mit dem geposteten Screenshot vergleiche. Dort sind es 627 Plätze + 94 Podiumsplätze. Die Podiumsplätze werden allerdings ohne Zwischenreihe und -plätze angezeigt. Deshalb bin ich mir nicht sicher ob die frei verkauft wurden bzw. werden.


    Edit: Hatte den Post von GrauerPanther noch nicht gelesen. Da wird die Zahl 628 angegeben. Es könnte sein, dass ich mich um ein Platz verzählt habe. Scheint aber dennoch identisch zu sein.

    Hat mal jemand gezählt oder anders erfahren, wie viele Tickets verkauft wurden?

    Es sind auf jeden Fall extrem viele Plätze frei geblieben. Ich nehme mal an, dass das aufgrund der Corona Pandemie vorgegeben ist. Ich habe mal einen Teilausschnitt als Screenshot hochgeladen. Die Plätze mit dem Sternchen sind nicht verkauft worden. Ausschließlich die, die jetzt komplett grau sind, wurden verkauft. Das wird also - Stand heute - eine kleine Runde im großen Saal.

    Also, ich freue mich über jeden Beitrag zu Songs, Veröffentlichungen, Konzerten, Mitschnitten, anderen Bands und allgemeinen Themen, die zur konstruktiven Diskussion anregen. Deshalb vermisse ich aber niemanden oder bin der Ansicht, dass es mal so werden soll wie es früher war. Das neue Design des Forums gibt es übrigens auch schon acht Monate und es gefällt mir nach einer anfänglichen Gewöhnungsphase tausend mal besser als das alte Design.

    Jetzt weiß ich auch warum ich hier nur noch selten reinschaue, früher (war alles besser, früher war alles gut....) haben wir Listen geschrieben mit unseren Lieblingssongs, haben dadurch neue Musik kennengelernt. Heute: Unsere Hass-Songs, sagt mal Leute, geht's noch?

    Ach herrje... Also, vorab... dieser Thread interessiert mich null und es ist eher Zufall, dass ich hier reingelesen habe. Aber Dein Post ist sowas von unnötig. Wenn Du Listen mit Deinen Lieblingssongs schreiben möchtest, dann mache das doch einfach in den entsprechenden Threads und trage etwas bei, dass es wieder "so wie früher" wird.


    Tja, die Initiatoren dieser ganzen tollen Themen sind nicht mehr da... daran merkt man z.B. deutlich, wie das Niveau nachgelassen hat.

    Noch so eine versnobte Aussage, die sich niveaumäßig über andere erhebt. Ich würde mal behaupten, dass Du und Deine Posts nicht niveauvoller sind als meine Beiträge in diesem Forum. Und welche Initiatoren, die "ganz tolle" Threads erstellt haben, meinst Du eigentlich? Ich vermisse hier niemanden!

    Absolut. Und das ist vermutlich auch ein (kleiner) Teil des Problems: das recht schwache Tempelhof-Konzert wäre einem vermutlich etwas weniger schwach vorgekommen, wenn man nicht kurz vorher dieses wirklich hervorragende Konzert im Huxleys gehabt hätte. Da konnte das große Open Air ja nur enttäuschen.

    Das empfand ich genau andersrum. Wie enttäuschend wäre das Tempelhof Konzert ohne die Erfahrung im Huxleys gewesen? Das Huxleys Konzert hat noch sehr stark auf das Tempelhof Konzert nachgewirkt. Die Standard Setlist war mir so was von egal. Ich war immer noch voller Eindrücke, das Wetter war top und das wichtigste war mit Freunden auf einem Konzert zu sein. Glücklicherweise erlebte ich alles in der ersten Welle. Dort war die Stimmung richtig gut. Ich habe also durchaus positive Erinnerungen an den Tempelhof Gig.

    Hmmm.. auch ein interessanter Ansatz. Religion steht im Refrain für Glauben. Dementsprechend könnte man hier auch eine sinngemäße Übersetzung wählen.


    Wo es auch eine Auffälligkeit zwischen wörtlicher und sinngemäßer Übersetzung gibt, ist der Ausspruch "sister bleeding heart". Wörtlich übersetzt würde man sagen "Schwester blutendes Herz". Allerdings hat der Ausspruch "bleeding heart" im amerikanischen eine spezielle Bedeutung.


    bleeding heart" <american english> a person regarded as too sentimental or too liberal in dealing with social problems


    Jetzt kann man aber für die Übersetzung nicht die komplette Beschreibung verwenden. Deshalb habe ich daraus "barmherzige, verständnisvolle Schwester" gemacht. Es hätte sicher auch nur "barmherzig" oder "verständnisvoll" gereicht. Ich fand aber beide Wörter im Verbund beschreiben besser was damit gemeint ist. Und der Textflow bleibt etwas erhalten.