Beiträge von Katastrophenkommando

    So, habe das Buch nun durch.

    Fazit: Es ist ziemlich "special interest", aber um was es geht, sagt ja schon der Titel.

    Von daher schön, dass es mal nicht um die Band geht, sondern die etwas andere Frege'sche Familiengeschichte aus einer etwas anderen Zeit parallel mitaufarbeitet.

    Wer so gar nix mit Fußball anfangen kann, kann die Leidenschaft auch nicht nachvollziehen und wird sich evtl. kapitelweise langweilen.

    Aber alles in allem hatte ich viel Freude beim Lesen und war wie so oft bei Büchern die in England spielen, gedanklich vor Ort dabei.


    Unnützer Funfact: seit Corona kann ich im Büro nicht mehr aus meiner LFC-Tasse trinken, weil sie zu hoch ist und nicht unter den Kaffeeautomaten passt, ohne an den "Nubsi" zu stoßen, aus dem der Kaffee kommt. Auch wenn der regelmäßig gereinigt wird, möchte ich die Berührung vermeiden.

    Das Leben kann so hart sein... 😄

    Ich hab ein Indoor-Konzert am 14.11. (grad noch RLP, kurz vor NRW) auf der Agenda stehen (verlegt von Mrz). Die Oktoberkonzerte der Band sind bereits alle abgesagt/verschoben, ich hatte gehofft, dass auch der November ausfällt und nach 21 verschoben wird.

    "Leider" wird das Konzert - Stand jetzt - aber stattfinden, nur wsl in eine andere (größere?) Halle verlegt. Es ist zwar glaub von vornherein bestuhlt ausgelegt (was ich bei der Musik ohnehin schon doof finde), allerdings weiß ich nicht, ob ich der Sache trauen soll. X/

    So, das Konzert wurde nun doch in den Mai 2021 verschoben, uff. Müssen die Lords halt nochn Jahr mit der Rente warten. :D


    Stattdessen kann ich jetzt den Comedy-Termin wahrnehmen, der am gleichen Tag stattfindet und der wieder gesplittet wird.

    Diese Karte hatte ich als Solidaritätsspende nicht zurück gegeben, als der Termin auf den gleichen Tag wie das Konzert verlegt wurde. Nichts ahnend, dass ich sie doch nochmal gebrauchen kann.

    Du schweifst auch ein bisschen ab in dem Du versuchst zu erklären, dass Punk von den Beatles beeinflusst wurde. Und dass deshalb die Hosen eigentlich nicht vom Punk, sondern von den Beatles beeinflusst wurden.

    Ich habe kürzlich "Grosse Freiheit" von Rocko Schamoni gelesen.

    U. a. wird darin von der Zeit erzählt, als die Beatles nach Hamburg kamen und wer sonst noch zu der Zeit oder davor auftraten und wie es im Saal abging.

    Ich kannte s/w Auftritte der Beatles bisher nur mit kreischenden Damen im an sich gesitteten Publikum (Nein, da war ich noch nicht dabei :D) und Erzählungen von reihenweise Ohnmachtsanfällen, im Buch wird aber von fast pogo-ähnlichen Szenen und Schlägereien erzählt, die sich zur Anfangszeit abspielten.

    Gut, es ist ein Roman, inwiefern er sich genau an die Realität gehalten oder künstlerisch übertrieben hat, sei mal dahin gestellt, aber wenn es so war, war es doch etwas wilder, als hysterisch schreiende Teenies. Insofern kamen mir da beim Lesen eher Punks/Punkkonzerte in den Sinn, als in Pepita-Twinsets gekleidete junge Fräuleins.

    Dank einer Reaktion auf diesen Facebook Post der Hosen, weiß man jetzt auch mehr über den Ansager. Demnach ist das Rocko Schamoni, der eine Ansage von Wilhelm Wieben vor dem ersten Beat-Club vom 25.09.1965 nachspricht und abwandelt.

    Das hab ich zwar eben in Fb auch gelesen, aber nicht wirklich registriert.

    Wilhelm Wieben? Der Tagesschausprecher (Gott, bin ich alt =O)? Ach, guck an.


    Jepp, sagt wiki auch:

    "Im Fernsehen debütierte er als Ansager 1963. Unter anderem sagte er die erste Sendung des Beat-Clubs an."

    Der Tanz wäre doch was für Konzerte in Corona-Zeiten: man kann super mit 2 Meter Abstand rum hoppeln und "verhalten singen". Wer braucht schon Pogo und Crowd-Surfing, wenn man das hat :D

    Beim Tanz musste ich an die "grandiosen" Fantasy Girl-Zeiten denken. :D

    Auf der Suche nach nem brauchbaren Referenzvideo hats mir regelrecht in den Beinen gejuckt, durchs Wz zu tanzen. 💃

    Achtung, das Video ist nur bis 0:15 erträglich. 🙉


    Zum Hosen-Video:

    herrlich, sowohl optisch, als auch musikalisch (also das Lied als solches)!

    Finde die Beat(les)-Parodie großartig und Kuddels "ela-stiche Beine" erst... :D

    Das ist mit ein Grund, warum ich mit Hörbüchern nix anfangen kann. Abgesehen davon, dass ich es oberlangweilig finde, jemandem zuzuhören, der mir da was vorliest, bekäme ich auch nicht alles mit, weil ich entweder einschlafe (wenn ichs im Bett höre) oder nach kurzer Zeit mit den Gedanken abschweife, weil mir entweder langweilig wird (wenn ich währenddessen auf der Couch liege und sonst nix mache, sofern ich nicht einschlafe) oder man gleichzeitig seine Sinne noch woanders braucht (besonders wenn ichs im Auto hören würde). Da bleib ich lieber oldschool bei Büchern.
    Wobei im Auto eigentlich noch der einzige Platz ist, bei dem ich mich besser drauf konzentrieren kann, weshalb ich neue CDs (oder Musik generell) erstmal im Auto höre.


    Ich höre derzeit ziemlich viele Podcasts, den ein oder anderen musste ich auch schon mehrmals hören, weil ich eingeschlafen bin und 3 Podcasts später wieder wach wurde. Ist dann immer ziemlich nervig die Stelle wieder zu finden, ab der man weg war.
    Aber da das immer nur Unterhaltungen zw. 2 Personen sind, die vom Hundertsten ins Tausendste kommen, finde ich es da nicht so schlimm, wenn man mal kurz mit den Gedanken woanders war.

    Ich habe gestern Abend die ersten beiden Kapitel gelesen und bin gerührt.
    Ich hab mich so ziemlich 1:1 wieder erkannt, auch ohne englischen familiären Background.

    - die Liebe zu London :love: und dass es so einen Platz nur einmal auf der Welt gibt (auch wenn es woanders auch sehr schön ist)

    - der Schwermut der Mutter beim (Rück)Blick auf die Kreidefelsen: mir konnte es auf der Fähre (oder in den Tagen vorher) noch so beschissen gehen, sobald auch nur ein Hauch der Felsen am Horizont auftauchte (besonders geil bei gleichzeitigem Sonnenaufgang), blühte ich auf und alles war vergessen. Es war ein Gefühl, wie "ich kam nach Hause".
    Sogar als ich einmal am Tag vorher aus heiterem Himmel von meiner Kündigung erfahren habe. Die Kollegen/innen hatten mir später sogar zum Abschied einen We-Trip nach London geschenkt.
    Umgekehrt wurde mir dann das Herz schwer, wenn die Felsen bei der Heimfahrt am Horizont verschwanden.
    - dass man als Fußballfan schon mal zu völlig sinnlosen Spielen fährt und dass man in der fußballlosen Zeit schon mal zu nix zu gebrauchen ist.
    - das Gruppengefühl, wenn man mit einer Horde gleichfarbig gekleideter (bei mir ja auch rot) fremder Personen durch die (fremde) Stadt singend zum Stadion zieht
    - die Erfahrung, dass man irgendwo im Stau steht und Angst hat, nicht rechtzeitig zum Anpfiff (oder anschließend, zum Bus/Zug nach Hause) zu kommen (ja, auch das gehetzte Irren duch Londoner Straßen in der Hoffnung, an der nächste Ecke einen Bus zu finden, kenne ich in diesem Zusammenhang)
    - zumal ich als LFC-Sympathisant obendrein bei seiner "Vereinswahl" ja etwas mitfühlen kann.


    Alleine die beiden Kapitel trugen schon dazu bei, meine ganzen England/London-Erlebnisse mit einem Seufzer Revue passieren zu lassen. Schön war die Zeit!

    Ich hätte in meiner London-Hochphase auch alles stehen und liegen lassen und wäre Engländer geworden oder wenigstens hin gezogen. Ich rede auch immer noch von "wir" und "uns", wenns um EM/WM-Spiele der engl. Nationalmannschaft geht (was immer wieder zu Diskussionen führt).
    London wird immer einen besonderen Stellenwert bei mir haben.

    In diesem Sinne: God save the queen, ynwa!

    Edit sagt: die Queen hat mir zwar noch nicht gewunken, dafür hab ich aber mal Prinz Philipp bei der Generalprobe zu "Trooping the Colour" (damals noch) hoch zu Ross gesehen. :D

    [...] aber momentan Konzerttickets kaufen?

    Nee, ich nicht.

    Mein Stapel für nächstes Jahr wächst und wächst. Vllt finden sie alle auch übernächstes Jahr statt, wer weiß das jetzt schon.
    Ich gebe die Hoffnung jedenfalls nicht auf und kaufe nach wie vor Tickets (wenn auch nicht für TG).

    Ich habe gemerkt, dass ich im Büro wesentlich produktiver arbeite als zu Hause. Ich lasse mich zu Hause einfach mehr ablenken als im Büro.

    Das lese/ höre ich nun tatsächlich das erste Mal von jemandem.

    Ich kenne es ehrlich gesagt nur so, dass jeder (erstmal) sagt, er lässt sich zu Hause mehr ablenken, als im Büro.

    Zu Beginn der Coronawelle wurden uns im Büro eigtl. bereits aussortierte PCs und Laptops HO-tauglich gemacht.
    Ich habs dann allerdings auch nur mal 2 Tage ausprobiert, an denen ich ein Webinar schauen wollte, weil ich zu Hause auf 1000 andere Gedanken komme, wenn ich eigtl. arbeiten sollte. Im Büro sinds wenigstens nur halb so viele...
    Ständig gabs was ausm Fenster zu gucken (obwohl ich in ner Sackgasse wohne), oder ich habe mich durch Musik gescrollt, die ich hören wollte (im Büro höre ich keine Musik), oder es kam die Lust irgendwas zu essen (im Büro hab ich nur das in Reichweite, was ich in der Mi-Pause esse) oder ich habe nebenbei aufm Tablet gesurft (ist ja mein privates, da kann man ja auch während der Arbeit mit und drauf machen was man will...), etc. pp.
    Davon abgesehen ist es bei uns eh schwierig, die Arbeit am Telefon abzustimmen/durchzugehen, das geht nun mal besser, wenn man beide aufs gleiche Papier guckt.

    Und jetzt im Winter dreh ich beim arbeiten lieber die Heizung im Büro hoch, als zu Hause meine eigene - ist billiger. :D

    Als im Juli die Rückkehr ins Büro beschlossen wurde, hab ich den Krempel umgehend wieder ins Büro verfrachtet, das war mir zu Hause nur im Weg.
    Hab das Zeug dann hier (im Büro) noch rum stehen, mal schauen, ob ichs (im November) mal wieder mit nehme. :rolleyes:

    Ich bin vor ein paar Jahren von AOL zu Web. de umgezogen, da konnte man die E-Mails jedenfalls rüberholen.

    Ich weiß aber nicht mehr, wie das ging und ob das generell bei jedem Anbieter so geht.

    Hast du mal gegoogelt nach "E-Mails von Provider X nach Y übertragen"?

    272 Seiten ist jetzt nicht gerade viel. Ob ich dafür wirklich 22€ ausgeben möchte? :/ Hm, ich glaube, ich kann auf die TB Ausgabe warten.

    Ach, in der Vorankündigung wars nochn Stück dünner. Bei 358 oder 368 Seiten kann man die 22€ natürlich investieren. :D
    Ich konnte nun doch nicht aufs TB warten (sofern es das denn geben wird) und hab mirs gestern (gebraucht) bestellt.

    In Essen hat Campino nebenbei angemerkt, dass er sich testen lässt.

    Ist das nicht evtl. sogar Voraussetzung bei Auftritten, wenn der vorherige (bei ihm wohl Berlin) in einem Risikogebiet stattfand?

    Ich weiß nämlich, dass Jochen Malmsheimer kürzlich nicht in RLP auftreten durfte, weil er 2 Tage vorher in München (Risikogebiet) gespielt hat, aber dann keine Testkapazität frei war, weshalb der Auftritt wenige Stunden vor Beginn abgesagt wurde.
    Gab noch nen weiteren Auftritt (von mir unbekannten Personen), der ebenfalls nicht stattfinden durfte/konnte (Gründe weiß ich aber nicht).

    Leider nur eine MP3-Daten-CD mit 128 kBit/s MP3s...

    [...]
    Auf der MP3-CD sind es 35 Tracks inkl. der Songs, bei der Streaming-Version sind es 406 Tracks inkl. der Songs. Beim Streaming sind die einzelnen Kapitel noch zig mal unterteilt...

    Laut MediaMonkey (mein Mediaplayer) und Windows dauert die CD-Version 9 Stunden 24 Minuten 58 Sekunden, die Streaming-Version dagegen 9 Stunden 21 Minuten und 41 Sekunden.

    Und dann gibts noch den Thalia-Hörbuch-Download, der hat ebenfalls 406 Tracks, ist mp3 mit unterschiedlichen kBit/s (von 59 bis 151) und dauert lt. VLC-Player 9:25:28.

    Noch jemand was im Angebot? :D