Beiträge von Dommö

    Fit For an Autopsy sind eine Death-Metal-Band. Mehr weiß ich aber auch nicht über die, da es nicht mein Genre ist.

    TesseracT spielen Progressive-Metal- Die letzten beiden Alben gefallen mir (und wenn ich mich recht erinnere, hier im Forum auch VDZ) ziemlich gut. Allerdings passen sie für mich nicht zu den anderen dreien bei der Tour.

    Trivium sind in der Metal-Szene recht groß. Sie stammen aus dem Metalcore, spielen jedoch schon seit vielen Jahren eher sehr melodischen modernen amerikanischen Metal mit ein paar Thrash- und Metalcore-Einflüssen. Gefühlt sind die Songs zwar immer ein wenig nach demselben Muster, aber einige gute Sachen haben sie schon gemacht. Dazu haben sie ein sehr sympathisches Auftreten.


    Trivium:



    TesseracT:

    Diese Metal-Tourneen haben echt immer dicke Packages. Nun für nächstes Jahr angekündigt:

    Co-Headline Tour von Heaven Shall Burn + Trivium , mit special guests TesseracT und Fit For An Autopsy.

    HSB sind ja eher weniger meins, aber Trivium kann man sich schon geben und heimliches Highlight sind für mich sowieso Tesseract.


    Tour 2021

    16.11.2021, Saarbrücken, Saarlandhalle

    18.11.2021, Leipzig, Haus Auensee

    19.11.2021, Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle

    20.11.2021, Zürich (CH), Halle 622

    02.12.2021, Tilburg (NL), 013

    03.12.2021, Frankfurt, Jahrhunderthalle

    04.12.2021, Erfurt, Messehalle

    05.12.2021, Brüssel (BE), Ancienne Belgique

    10.12.2021, Hamburg, Sporthalle

    11.12.2021, Ludwigsburg, MHP Arena

    15.12.2021, Wien (AT), Gasometer

    17.12.2021, Berlin, Verti Music Hall

    18.12.2021, München, Zenith

    19.12.2021, Prag (CZ), Forum Karlin

    Interessant wie wenig Feedback bisher zu dem Album kommt. Bei einem regulären Studioalbum sähe das wohl ganz anders aus. Ich habe es mir jetzt einmal auf Spotify angehört. Was soll man sagen? Etwas besser als gedacht und zwei oder drei Songs machen sogar Spaß. Dennoch ist die ganze Scheibe sowas von vorhersehbar. Ein etwas flotterer Song wechselt sich immer mit einem etwas langsameren ab. Die flotte Nummer wird immer von Vom mit "1, 2, 3, 4!" eingezählt. So richtig Stimmung kommt dadurch nicht auf. Ich hätte mir auch mal zwei oder drei flotte Lieder am Stück gewünscht. Das letzte Drittel ist dann zur "Abwechslung" fast nur noch langsamer und dröge. Campino hat seine Werbung und damit ist für die Band alles gut. Aber 15 Songs in 35 Minuten mit entsprechendem Tempo würde ich mir mal wieder für eine Hosenplatte wünschen.

    Ich finde übrigens die Analyse der Zeit recht interessant. Die Tendenz ist zwar recht negativ und mir zu negativ, aber dennoch lesenswert. Zwei Zitate sind mit dabei hänhengeblieben:


    Zitat

    Der neue, zeitgleich mit Hell veröffentlichte
    Scooter-Song Fck 2020 betreibt nicht halb so viel Aufwand wie die Ärzte auf
    ihrem 14. Album, aber der verkorksten Weltlage wird der Brüller mindestens ebenso
    gerecht.

    Diese Aussage find ich schon etwas übertrieben.


    Hier noch ein Zitat zur "Woodburger"-Diskussion. Dieser Meinung kann ich mich dagegen sehr gut nachvollziehen:



    https://www.zeit.de/kultur/mus…um-hell-songs-themen-stil

    Ich muss zu geben, dass ich "Woodbürger" von Anfang gemocht habe, aber gleichzeitig ebenso kritisch sehe. Ich mag ihn, weil er Power hat und einen gewissen Ärzte-Humor. Andererseits ist die Art und Weise wie Kritik an der AFD geäußert wird sehr harmlos und platt. Die AFD besitzt innerhalb der Partei eine eigene Organisation mit homosexuellen Mitgliedern und die Vorsitzende der Jungen Alternative in Thüringen ist ebenfalls homosexuell. Die AFD vertritt ein längst veraltetes Gesellschaftsbild und ist gegen die Ehe für alle, hat im Groben aber nichts gegen Homosexualität und möchte auch nicht Paragraf § 175 zurück. Daher finde ich die Kritik schwach und für die breite Masse unverständlich. Die AFD bietet so viele Ziele. Da hätte man sich etwas ganz anderes aussuchen können. Als populistische Partei spielt sie gerne mit der Sprache und ein Herr Urlaub wäre eigentlich in der Lage, es genau so zu tun. Über "Liebe gegen Rechts" könnte man ähnlich diskutieren. Da ist etwas wahres dran, aber auf "Hell" machen es sich Die Ärzte politisch zu einfach. In der Rezension von Spiegel Online ist dies auch ganz gut ausgedrückt worden...


    Noch etwas anderes: Mir persönlich ist "Hell" übrigens zu lange. Vier bis Fünf Songs weniger hätten dem Album gut getan. Irgendwie zieht es sich hinten raus schon in die Länge....

    Das Video finde ich ganz witzig. Musikalisch ist es recht nah am Original. Das passt natürlich zum Thema, aber irgendwie mochte ich an den LE-Alben immer, dass die alten Songs etwas mehr Wumms bekommen haben. Jetzt weiß ich immer nich nicht, ob ich das Album kaufen soll...

    Ich muss sagen, dass ich eher zu den enttäuschten gehören. "Plan B", "Ich, Am Strand" und "Woodbürger" finde ich wirklich gelungen."Alle auf Brille", "EVJMF" und "Leben vor dem Tod" finde ich auch noch ganz gut. Der Rest ist größtenteils eher langweilig. Zwar gibt es teilweise ganz gute Texte, aber musikalisch dudelt das für mich alles so vor sich hin. Mir fehlen ein paar Songs, die etwas mehr Tempo oder rockigere Gitarren beinhalten. Besser als "Auch", aber letztlich auf Geräusch-Niveau und somit recht weit hinten in der Diskografie für mich.

    Das ist schon harter Tobak! Bääähhh..... Gut, dass ich die Band eh nicht mag. Aber erschreckend, dass sie hier in Deutschland in den ganz großen Hallen spielen. Irgendwie passt da Dave Mustain mit Megadeth auch gut als Vorband.... Aber existieren 5FDP eigentlich noch? Da geb es doch irgendwelche Austritte. Egal...für so einen Schmarrn habe ich jetzt echt die neue Long Distance Calling-Platte pausiert. Ich werde jetzt erstmal "Die Fuck-It-Liste" von John Niven weiterlesen. Der Roman analysiert die politischen Zustände in den USA nämlich sehr gut.

    Oder um es mit NOFX zu sagen: "I bought Suffer, then I bought a Thesaurus". Wobei ich sagen muss, als junger Jugendlicher mochte ich zuerst die Melodien. Die Texte folgten dann erst im Lauf der Zeit.

    Japp. Ganz ehrlich? Die Reime sind mindestens so schlimm wie bei "Denkt der Mann dann weil-er, ist Prospekteverteil-er"....

    Spoiler:


    Während der STF-Zeit gab es ein Mehrtagesfestival von Epitaph. Für dieses Festival gab es keine Gästeliste. Jay wollte jedoch seine Frau darauf setzen lassen. Da das nicht ging, kam es zum Steit zwischen ihm und Brett. Als Resultat daraus stieg Brett aus. Aber wie Binda schon sagte, ist das ein Zeichen dafür, dass Brett eher keine Lust mehr auf die Band hatte, sondern lieber produzieren und verlegen wollte.

    Bei Greg sieht das meiner Meinung nach anders aus. In den wichtigen Jahren für kommerziellen Erfolg 1994-1998 hat er seine universitären Ambitionen ruhen lassen. Der Abschluss seiner Promotion sowie seine Bücher waren alle in den 2000er Jahren. Musikalisch hatte man sich mit den doch eher poppigen alben TGR und No Substance doch auch auf kommerziellen Erfolg ausgerichtet. Dafür trug Greg die Hauptverantwortung. Selbst Infected von der STF war von Brett ja schon bewusst am Reisbrett geschrieben worden.


    Was mir noch etwas merkwürdig erscheint: Mike kommt in die Band und spielt ein paar Konzerte. Dann steht plötzlich abends "You" auf der Setlist und er kennt den Song nicht? Das klingt für mich etwas schief. Mehrere BR-Konzerte in Folge ohne "You" kann ich mir kaum vorstellen. Außerdem kann man doch nicht in einer Band spielen und dann immer noch nicht einen der bekanntesten Songs kennen. Auch, dass der Wechsel von Hetson zu Mike angeblich kaum aufgefallen ist, stimmt doch nicht. Hetson hatte eine ganz andere Bühnenpräsenz. Mike wirkt für mich bis heute wie ein Fremdkörper. Ganz anders übrigens als Jamie, der sich für mich gut einfügt. Hier fand ich es sehr spannend zu lesen, dass die Kritik an ihm zu Beginn dadurch kam, dass die Band wollte, dass er anders und langsamer als Brooks spielt.


    Noch ein kleiner Fehler: Irgendwo sagt Jay, dass sie grundsätzlich keine Songs von neuen Alben spielen, bevor sie veröffentlicht werden. Dies sei nur etwas für Fans von Pearl Jam. BR haben soetwas aber auch hin und wieder gebracht, z. B. 2004 bevor TESF rauskam.

    sascha

    Puh, da hast du natürlich recht. Aber wann habe ich zuletzt in die Booklets geschaut und das dann aucch noch in Zusammenhang gebracht. Soweit reicht mein Groupietum dann doch nicht :D


    binda

    Ich bin mir nicht sicher, ob es nur daran lag, dass sie nicht alles auf Bad Religion gesetzt haben. Greg hat sein Promotion ja auch zeitweise wegen BR ausgesetzt. Für mich sind weitere wichtige Punkte, dass die beiden kommerziellen BR-Songs (Punk Rock Song, Raise Your Voice) eher politisch ausgerichtet sind und BR grundsätzlich komplizierte Texte haben. Wenn man dagegen die Texte von Self Esteem, Pretty Fly oder Basket Case anschaut, ist das eine ganz andere Richtung. Außerdem sind BR bei weitem nicht die Sunny Boys wie Noodles oder Dexter Holland. Bei Green Day muss man ja aber auch sagen, dass sie 1994 sehr erfolgreich waren, dann ging es stark Berg ab und erst mit den Pop-Alben ab American Idiot wurden sie richtig groß.

    Die Biografie habe ich nun auch durch. Insgesamt hat sie mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Ein paar Punkte, dir mir aufgefallen sind:


    - Schön, dass von jedem Album einige Songs kurz erklärt werden. Wenn dann "No Control" Bezug auf irgendeinen Geologen nimmt, dann ist das doch überraschend.


    - Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie ein bisschen ihr eigenes Vermächtnis sowie ihre Bedeutung darstellen wollten. Aber sie sagen ja selbst, dass sie daran zu knacken hatten, nicht ganz so erfolgreich wie beispielsweise The Offspring geworden zu sein


    - Endlich mal Aussagen, warum Hetson und Brooks nicht mehr dabei sind. Ich trauere beiden immer noch nach. Bei Brooks war es aber abzusehen. Der war einfach unterfordert (v.a. wenn man hört wie vielfältig er beim aktuellen A7X-Album spielen darf). Bei Hetson kann ich es nun zum ersten mal verstehen. Hetson selbst scheint die Rauswurd noch nicht verkraftet zu haben, wenn er nichtmal für Interviews bereitstand


    - Hinten raus hatte ich das Gefühl, dass es ab und an zeitliche Fehler über die Abfolge der Touren gab


    - Super spannend zu lesen, dass sie Ende der 80er Jahre die Alben schon immer ein Jahr vor Veröffentlichung fertig hatten.


    - Sehr schade, dass die Kritik an No Substance und New America fast gar nicht thematisiert worden ist.


    - Sie sind stolz auf den Sound von Stranger Than Fiction? Mir persönlich ist die Platte etwas zu drucklos, obwohl ich viele Songs von ihr mag.


    - Hinten raus ist es wirklich etwas mau und wirkt wie abgehakt


    Dennoch hatte ich viel Freude und habe dadurch angeregt wieder eine BR-Platten gehört. Außerdem habe ich gerade mal noch Tickets für die beiden Konzerte in Wiesbaden geschossen. Hoffen wir mal, dass sie stattfinden :)

    Ich habe nun auch mal reingehört und finde es öde. Fast die gleiche Tracklist wie beim ersten und es wirkt immer noch nicht rund. Insgesamt viel mäßiges oder bekanntes. Überzeugt haben mich so spontan nur The Unforgiven III und vor allem The Iron Foundry und das nun noch mehr verwirrende Pulling Teeth. Aber Orchester und Metal mixen können andere Bands definitiv besser....

    Oh man. Sehr schade. Die Band war ja gerade auf dem aufsteigenden Ast. Letztes Jahr habe ich sie im Park verpasst, die Show mit Kreator ist ja auf nächstes Jahr verschoben worden und nun das. Mal sehen, wie es mit der Band weitergehen wird. Es ist ein herber Verlust.

    So ein Übersetzungsbuch würde ich auch gut finden. In "I want...." würde ich beispielsweise "religion" nie mit Religion übersetzen, da es für mich nicht genug Sinn ergibt. Ich wäre eher bei Einstellung oder Attitüde.

    Schade, aber die einzig vernünftige Variante. Ich denke, dass vor nächsten Herbst nichts möglich wäre und Robb die nächste Tour lieber mit neuem Album angehen möchte.