Beiträge von djrj

    Es hängt halt sehr vom Hygienekonzept ab, ob man an seinem Platz ohne Maske aufstehen darf oder nicht.
    Wenn der mangelnde Mindestabstand durch erweiterte Nachverfolgung per Sitzplan erfolgt, ist aufstehen ohne Maske verboten (Don't Panic, Resonanzwerk NRW). Sind die Sitze nur im Mindestabstand zueinander, hängt es vom jeweiligen Konzept ab, ob man aufstehen darf oder nicht, aber in der Regel ist es ohne Maske verboten, so habe ich es bis jetzt im Druckluftbiergarten, bei einfach Kultur in Oldenburg oder am Viehofer Platz erlebt. Dann gibt es noch die Konzepte mit großzügigen "Besucherinseln," wo man mit bis zu Zehn Leuten zusammen innerhalb seiner " Insel" sich frei bewegen kann (Tralafitti Essen, Überseefestival Bremen, Dritte Wahl beim Strankorbkonzertl). Letztere Form ist mir eigentlich am liebsten, auch wenn es mir in meinem Alter nichts ausmacht, zwei Stunden zu sitzen, im Gegenteil... 8)

    Heute spielen zwar die Jamheads coolen Haardrock auf dem Viehofer Platz, aber das ist mir bei 34 Grad im Biergarten zu heiß, zumal ich keinen Bock auf Schienenersatzverkehr habe, um dort hin zu kommen und ich eh' erst um 19 Uhr Feierabend habe.


    Also Morgen Dritte Wahl in Mönchengladbach im Strandkorb.

    Wenn es dann irgendwann einen wirksamen Impfstoff gibt, könnte ich mir vorstellen, dass auch Veranstalter sagen: "Ohne Impfung bleibst du draußen."


    Ich weiß noch nicht, was ich davon halten würde.

    Ich würde mich impfen lassen, aber ich würde mich dabei nicht vordrängeln wollen.
    Wenn so wieder mehr Konzerte im stehen in kleinen Locations ohne Abstand und Maske möglich wären, würde ich dann wirklich hingehen wollen... ?


    Ob dann Veranstaltungen wirklich sicher sind?
    Ist das Personal wirklich durch geimpft?
    Ist das Virus irgendwann mutiert und ist der Impfstoff dagegen noch wirksam?
    Verlangen dann irgendwann Veranstalter auch Grippeschutzimpfugen?

    Nur mal theoretisch: Was passiert, wenn man Karten für zwei Personen hat (aus dem gleichen Haushalt) und einer von beiden krank wird und nicht zum Konzert kann. Dürfte ich dann alleine gehen oder mit jemandem aus einem anderen Haushalt?

    Zwei Leute aus verschiedenen Haushalten durften sich in allen Bundesländern treffen, verstehe das Problem nicht. Wer sagt, dass die in einer Box/in einem Strandkorb in einem Haushalt leben müssen? Dann dürfte ich ja mit niemandem zum Konzert gehen. Haben das Veranstalter in ihr Hygienekonzept geschrieben?


    Es dürfen sich in NRW sogar zehn Personen aus verschiedenen Haushalten in der Gastronomie an einem Tisch treffen. Beim Weststadthallen Open Air waren wir neun Leute, die zwischen ihren nebeneinander liegenden Feldern in der letzten Reihe auch tauschen durften.


    Wenn einer aus einem Haushalt an Covid 19 erkrankt, werden die Kontaktpersonen, also selbstverständlich auch die Mitbewohner, unter Quarantäne gestellt. Wer dann noch zu einem Konzert geht, sollte ein sehr hohes Bußgeld zahlen, das ist an Fahrlässigkeit kaum zu überbieten.

    Es ist nicht der Staat der Konzertveranstalter, der alle Personen gleich behandeln muss. Private Veranstalter haben Vertragsfreiheit. Niemand wird gezwungen zwei Tickets zu kaufen.

    Veranstalter müssen sich nicht "gerecht" verhalten und dürfen zuerst an den Umsatz denken, nach den Hygieneregeln natürlich.


    Ich habe aber trotzdem zwei tickets gekauft (für Butterwegge im Biergarten Vierlinden) und es war überhaupt kein Problem eine zweite Person zu finden, das hat samt Ticketversand keine fünf Minuten gedauert und hat meinen Kumpel glücklich gemacht.


    Die Weststadthale hat ein gutes open air Konzept und die Clubs am Viehofer Platz in Essen haben sich mit drei Biergärten zusammen geschlossen und machen da jeden Dienstag und Donnerstag Singer Songwriter für'n Hut. Da funktioniert ganz wunderbar und macht Spaß. Der Hut ist auch immer gut gefüllt. Selbst als da eine Band gespielt hat, hat das Konzept sehr gut funktioniert. ich denke, es kommt darauf an, wer spielt und dann kann das ganze wirklich gut sein. Ich bin eh`zu alt für Pogo.


    Allerdings habe ich auch schon die Platzhirsch-Festival-Alternative für mich beerdigt, weil da nichts spielt, was ich gut finden würde. Das geht mir bei einigen Konzertreihen so, die jetzt stattfinden.

    Naja, zu Kopfecho lohnt es sich schon zu gehen. Blöd nur, dass man dafür die Eintrittspreise für Planlos bezahlen muss. 1000 Kilo Herz wären ja auch besser als Planlos gewesen, aber die machen ja nun 20220 eine eigene Tour.

    Zusammen ist schon eine geile Persiflage und Parodie. Das wird in dem Video auch gut umgesetzt. man kann da so einige Bands und Klischees wiedererkennen.

    Slime sind ja schon beim Rodeowochenende ohne Dirk aufgetreten, nicht als Slime, aber ich vermute, dass Dirk das trotzdem nicht so toll fand, weil er sich keinem Risiko aussetzen will und natürlich den Anspruch hat(te), dass Sime nur mit ihm vollständig ist.