Beiträge von djrj

    ... und anständig bezahlt, zumindest als Hilfskraft und keine Ausbeutung


    Wenn man eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, kan man sich auch Branchenfremd bewerben, ohne eine weitere Ausbildung zu machen. Hauptsache man hat eine Lehre, so das Verständnis vieler Arbeitgeber.
    Man braucht ja auch nicht für jeden Job eine Ausbildung. Viele machen einen Job ja auch nur angelernt und wechseln mehrmals die Branche. Ob man damit Aufstiegschancen hat, kommt ganz auf den Betrieb an.

    Wenn es nichjt gerade ein Scheißbetrieb ist, sollte man jungen Leuten raten, eine Ausbildung zu Ende zu machen. danach kann man sich immer noch umorientieren. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung findet man hinterher auch leichter Jobs in anderen Branchen.


    @ Gabumon
    Ich halte das Vorgehen des Arbeitgebers für ungesetzlich. Wer mit der Arbeitskraft anderer menschen Geld verdienen will, muss auch das Risiko tragen, wenn diese ausfällt, aber auch nur sechs Wochen lang bis zum Krankengeld. Man muss als Arbeitgeber auch einkalkulieren, dass Leute Urlaub haben und einen statistischen Krankenstand von 5% sollte man auch bei der Personalzumessung einplanen. Das bedeutet weniger Gewinn, aber auch weniger Belastung für den Kollegenkreis. Mehr Arbeitsplatzzufriedenheit korreliert mit weniger Krankheitstagen, so dass sich eine gute Personalplanung statt Mangelverwaltung bezahlt macht.

    Mit befristeten Verträgen bekommt man keine Wohnung und keinen Kredit.
    Nur der Arbeitgeber hat Vorteile. Die sachgrundfreie Befristung gehört auf den Scheiterhaufen.


    In sozialen Bereich wurden eine Zeit lang nur befristete Verträge abgeschlossen, aber seit dem auch dort Fachkräftemangel herrscht, ist es schwierig befristete Stellen überhaupt noch besetzten zu können.
    Der Staat als Arbeitgeber hat das knallhart ausgenutzt, fällt nun damit aber auf die Schnauze, weil die Menschen lieber unbefristete Arbeitsverträge haben.


    Das Berufsinformationszentrum war mir damals echt keine Hilfe.

    Die meisten unterschiedlichen Erfahrungen habe ich in den Jobs gemacht, die ich neben dem Studium hatte.

    Von der Autovermietung über eine Softwarfirma, Messebau, Handwerk, Müllsortierung bis hin zu einer Versicherung habe ich ausprobiert. Da habe ich meinen ursprünglich ausgelernten Job zu schätzen gelernt, in dem ich nun heute auch noch arbeite. Geld ist nicht alles, Arbeitsplatzzufriedenheit ist eine Menge wert.
    Meine aller erste Berufswahl war aber auch nicht wirklich gut für mich und erst mit 22 habe ich mich zu einer Ausbildung in meinem jetzigen Beruf entschieden.

    Die Praktika an Schulen sind nur so gut, wie sie ausgewählt und betreut werden. Wo man Praktikum macht, sucht man sich mit 14 oder 15 doch selten selber aus. Ich habe mich damals auch nur ein einen Schulfreund dran gehängt.
    Die meisten 15jährigen Praktikanten waren auch noch nicht reif genug, um sich selbstständig Gedanken über ihre Zukunft zu machen.

    ...aber was sollen meine Eltern sagen, die mit 14 die Lehre angefangen haben.

    Ich finde es grenzwertig, vielleicht sogar gefährlich, dass das Zwangsarbeitsverbot aus dem Grundgesetz wieder aufgeweicht werden soll. Vielleicht ist es ja gut gemeint, dass sich Menschen bei einem "Zivildienst" weiter entwickeln und viel für sich lernen können. Unter dem Strich bleibt es aber ein Zwangsdienst für den Staat und eigentlich soll das Grundgesetz den Bürger vor dem Staat schützen.

    Die Verfasser des Grundgesetztes haben viele Lehren aus dem Dritten Reich gezogen, neben der Gewaltenteilung z.B. die Gewährung von Asyl für politisch oder religös Verfolgte, weil im dritten Reich viele getötet oder verhaftet worden sind, weil sie keine Chance hatten irgendwo Asyl zu bekommen.


    Das jetzige Recht des Staates, seine Bürger für öffentliche Aufgaben Zwangszuverpflichten halte ich schon für sehr weitgehend. Zum Glück finden sich meist genug Bürger, die bereit sind, solch ein Eherenamt zu übernehmen, aber es gibt schon Gemeinden, wo Menschen verpflichtet worden sind, Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr zu leisten. Nun, da geht es um das Gemeinwohl. Bei gewinnorientierten Kranken.- und Pfelgeeinrichtungen dürften vor allem die Kapitaleigner davon profitieren. das sind - anderes als früher - keine staatlichen oder städtischen Einrichtungen, sondern üblicher Weise Ausbeuterbetriebe, wobei ich die kirchlichen Einrichtungen da mit einbeziehe, weil diese auch nicht mehr in erster Linie dem Gemeinwohl verplichtet sind.


    Wer ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr oder Bundesfreiwilligendienst machen will, soll das tun, aber eine verpflichtung ist und bleibt Zwangsarbeit, die ich ablehne.

    Wie ähnlich schon gesagt: Wer zur Charakterschulung irgend einen Dienst braucht, soll ihn machen dürfen, aber schade, dass Eltern und Bildungssystem diese Aufgabe nicht ausreichend bewerkstelligen.

    Aber eine Eintrittskarte hast du dir schon besorgt?

    Das Einfach Weiter Ticket kostet inzwischen 6,80 und gilt nur im VRR, VRS und AVV. Im Münsterland zahlt man den Westfalentarif bzw. NRW-Tarif.

    Du kommst mit dem Ticket 2000 oder Zusatzticket bis Wulfen und dann kostet es noch einmal 10,80 €. Die Rückfahrt ist teuerer, weil man über Dülmen oder Münster fahren muss.
    ... und wie gesagt: 22 Uhr am Bahnhof sein zu müssen, ist für ein Punkkonzert unideal, wenn man nicht die Hälfte verpassen will. Ich würde ja gerne mit der Bahn fahren, aber es funktioniert einfach nicht - aber für dich auch nicht, Gabumon.

    Dann kennst du mich nicht. Das war soetwas von überflüssig und gesundheitsgefährdent. War eine Scheißzeit, die mir im späteren Leben in keinster Weise zu Gute gekommen ist. Das war gestohlene Zeit!


    Der BUND war ein Dreckshaufen. Zivilversager waren deine Ausbilder, haben die Leute getrietzt, aber immer so, dass man ihnen nichts nachweisen konnte. Wer keine Kippe in der Hand hatte, wurde in der Rauchpause zu Sonderaufgaben genötigt, nur um ihre Macht auszuüben.

    Dumpfer gehorsam ist nichts für freie Individuen.

    Zwangsarbeit ist scheiße, auch wenn einige meinen, es könnte mehr Sozialkompetenz gelernt werden. Das muss auch ohne Zwangsarbeit gehen.
    Warum beherrschen die Schulen diese Aufgabe nicht ausreichend?

    Ich fahr mit der Bahn. Kostet ja nur 6€ von Köln

    Mit Bahncard 50 oder wie machst du das?
    ... und vor allem: wie kommst du von Coesfeld nach Hause, wenn der letzte Zug sonntags um 22:05 Uhr fährt?

    Die haben sicher ihr bestes gegeben, aber die Halle ist halt kacke, besonders, wenn man eine schwache Blase hat. Hinten ist die Akustik meist auch mies und vorne ist es zu voll.

    Warum glaubt ihr den Hosen nicht, die in jedem Interview beteuern, so lange spielen zu wollen, wie es geht?

    Wir haben doch schon so manche Jahre Tourpause ohne nennenswerte Konzerte erlebt und haben es auch überlebt.


    Wenn Medien daraus "Angstartikel" machen, beweist das nur, dass man diese Medien meiden sollte, denn dann bleibt das Leben schön.


    PS. Diese ganzen Spekulationen über Abschiedskonzerte gehen mir auf den Sack, auch von Usern im Forum.

    Palladium? Was für eine schlechte Idee, ein Punkkonzert in einem langen Schlauch mit lauter Säulen dazwischen zu geben. Ich mag das Palladium nicht. Ich überlege nach Barcelona zu fliegen.

    In Dresden war ich auch schon bei den Hosen und da war es in der ersten Welle, die offen war schon sehr heftig, was Drängeln anging. Rücksichtnahme gab es da keine, so wie ich es von anderen Hosenkonzerten gewohnt war. Dem habe ich mich auch entzogen.

    Wenn es ein kostenloses Konzert ohne Zugangsbeschränkung gäbe, wäre das m.E. unverantwortlich, aber selbst mit beschränkter Ticketanzahl kann eine Masse Menschen eine ganz eigene Dynamik entwickeln, siehe Loveparade. da muss man verdammt gut vorbereitet sein, damit Besuchermassen beherrscht werden können, so dass es erst gar nicht zu drängeln kommt, auch außerhalb des eigentlichen Konzertgeländes.
    Ich sag ja nicht, dass es unmöglich ist, ein Konzert so aufzuziehen, aber wenn viele unerfahrene Schaulustige drängeln, kann leicht etwas schief gehen. Die Hosen ziehen halt inzwischen Massen an.

    Das ist ein Artikel, der schon ein paar Wochen alt ist und es ist ja nur ein Wunsch des OB.


    Die Hosen springen nicht über jedes Stöckchen, das ihnen hingehalten wird.

    Dieses Jahr sind in NRW Kommunalwahlen, da sagen Politiker immer das, was die Leute gerne hören.

    Schon deshalb sollten die Hosen den Wunsch des OB nicht aufgreifen, das könnte als Wahlkampfhilfe verstanden werden - es sei denn, sie wollten wirklich Wahlkampf machen, was ich aber nahezu ausschließe.


    So schlecht ist die Idee mit den Rheinwiesen nicht, aber dann bitte aus eigenem Antrieb. Logistisch stelle ich mir das aber sehr, sehr schwierig vor, weil die Zahl der Besucher bzw. Zaungäste unberechenbar ist. Mir wäre das Risiko zu groß, dass da was passiert und Menschen im Rhein ertrinken, überrannt werden oder Absperrungen überwinden.


    Die Polztei- und Feuerwehrpressemeldungen kann man übrigens kostenlos lesen:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/l/nordrhein-westfalen