Beiträge von Matthes

    Habe ich genau so gemacht, aber anscheinend erkennt das Forum automatisch den Link und packt [media] davor und dahinter, so dass Spotify direkt eingebettet ist. Wenn jemand einen technischen Trick kennt, gerne dem Unbeholfenen unter die Arme greifen. ;)

    Seit Beginn des Jahres stelle ich in unregelmäßigen Abständen Playlists bei Spotify zusammen und teile diese mit Freunden und Familie. Die Ursprungsidee entstand daraus, dass ich einer Freundin ab und an einen Song für den Weg zur Arbeit zugeschickt habe. Dann dachte ich irgendwann: "Warum eigentlich nicht gleich eine ganze Playlist?" und aus dieser Spinnerei ist das Ganze entstanden. Nebenbei war es währned der Corona-Zeit auch wirklich eine schöne Nebenbeschäftigung. ;) Zum Jahresabschluss habe ich eine persönliche Best Of 2020 zusammengestellt. Warnung vorweg: Es ist ziemlich Rock / Pop-Rock lastig und dürfte vermutlich nicht jeden hier ansprechen. Trotzdem dürfte der Thread hier der richtige Rahmen sein, um es mal auch hier zu teilen. ;)


    Realize - AC/DC

    Sugar - The Dirty Knobs

    Nobody Else Will Believe You - Low Cut Connie

    Slow Down - Die Toten Hosen

    Lavatory Lil - Paul McCartney

    You Have Stolen My Heart - Brian Fallon

    Quick Escape - Pearl Jam

    Blood In The Water - Bon Jovi

    Confussion Wheel - Tom Petty

    A Ghost - Travis

    Ich, am Strand - Die Ärzte

    Sie warten auf sich - Grillmaster Flash

    Living In A Ghost Town - The Rolling Stones

    Dance Of The Clairvoyants - Pearl Jam

    Blue Moon Rising - Noel Gallagher's High Flying Birds

    For Tomorrow - Doves

    Something I Should Do - Nada Surf

    She's There - Rolling Blackouts Coastal Fever

    Backstabbers - Jesse Malin

    Help Me - Low Cut Connie

    exile - Taylor Swift feat. Bon Iver

    When You Cross Over - Ryan Adams

    If I Was The Priest - Bruce Springsteen

    Witch's Spell - AC/DC

    Never Gonna Cry For Me - The Record Company

    Bone Of Contention - Lucinda Williams

    Loaded Gun - The Dirty Knobs

    Only Children - Jason Isbell And The 400 Unit

    Something Could Happen - Tom Petty

    Ghosts - Bruce Springsteen


    Link:

    Als Ende des Sommers die Meldung kam, dass Bruce und die E Street Band wieder ein neues Album herausbringen und ebenfalls bekannt wurde, dass sie das Album praktisch live aufgenommen haben, kannte meine Vorfreude kaum Grenzen. Die ersten Reviews nährten diese Erwartungshaltung dann nochmals und was soll ich sagen: Nach den ersten Hörgängen war ich doch etwas enttäuscht. Ich fand das Album zwar in Ordnung, aber der Funke sprang nicht wirklich über, so dass ich es nach einer Woche auch erst mal zur Seite legte. In den letzten Tagen habe ich die Scheibe wieder häufiger aufgelegt und ich kann das Album mittlerweile als gutes Album genießen, das aber auch ein paar Schwachstellen mitbringt.


    One Minute You’re Here

    Erinnert mich instrumental und stimmlich an „The Ghost Of Tom Joad“ oder „Devils & Dust“ Zeiten. Als Album-Intro durchaus gelungen, wobei mich das Lied emotional nicht so abholt wie ruhigere Lieder auf den Veröffentlichungen der jüngeren Vergangenheit (bspw. „The Wall“, „The Wrestler“).



    Letter To You

    So sehr ich den atmosphärischen Einstieg mit der vorherigen Nummer mag und auch „Letter To You“ mit seiner Message als tollen Part einer Albumeröffnung sehe, so seltsam und konstruiert wirkt der Übergang zwischen den beiden Stücken auf mich. Bruce Stimme klingt im Vergleich sehr unterschiedlich und die gesamte Abmischung ist anders. "Letter To You" an sich ist gute Bruce-Standard-Kost. Besonders schön finde ich bei dieser Nummer Charlies Einsatz am Organ. Die Passage bei Minute 3:46 finde ich total gelungen – ein typischer „Bruce-Klick-Moment“ für mich – Feels like coming home. ;)


    Burnin‘ Train

    Vom Sound dienen hier die Alben „Human Touch“ und „Lucky Town“ als Referenzen, was aus meiner Sicht leider mit einer gewissen musikalischen Einfältigkeit Hand in Hand geht. Der Song hat dank Max kraftvollen Schlagzeug-Spiels einen coolen Drive, aber es passiert nichts Außergewöhnliches wie beispielsweise ein spannendes Solo. Das Lied wirkt so ein wenig, wie ein „gewollter Rock-Song“, dem dann aber doch die letzten Prozent Energie und Rauheit fehlen.


    Janey Needs A Shooter

    Der erste der drei Tracks, die Bruce bereits Anfang der 70er-Jahre geschrieben hat. Nicht nur textlich äußerst kreativ und wortgewaltig, wie man es vom jungen Bruce kennt, sondern auch musikalisch mit dem Spirit ausgestattet, den ich mir von der Liveaufnahme mit der Band erhofft hatte. Spätestens mit Einsatz der Mundharmonika schaltet die gesamte Band in den höchsten Gang. Stevie (oder Nils) spielt tolle kleine Fills und glänzt mit seinen Backing Vocals. Im Outro zeigen dann Max und Roy ihre ganze Klasse.


    Last Man Standing

    Thematisch ist der Song nah dran an der Single „Ghosts“ und ich finde diesen Track sehr gelungen. Der einsame, nachdenkliche Bruce, der während des Intros nur mit Akustikgitarre singt: „Faded pictures in an old scrapbook / Faded pictures that somebody took / When you were hard and young and proud / Back against the wall running raw and loud”. Das ist wieder so ein Part, den nur Bruce so bringen kann wie Bruce. :) Insgesamt hat dieser Track einen schönen Aufbau und eine tolle Melodie. Auch wenn das Lied seinen Ursprung im Tod der anderen ehemaligen Bandmitglieder seiner Schülerband „The Castiles“ hat, ist der starke Saxophone-Einsatz hier vermutlich kein Zufall und schlägt aus meiner Sicht auch nochmal die Brücke zu Clarence.


    The Power Of Prayer

    Sprach man nicht im Vorfeld von einem Rock-Album mit der E Street Band? ;) Für „Power” im Titel kommt der Song recht seicht und beliebig daher. Vielleicht ist das ja Power-Pop? ;) Der Text ist teilweise schön geschrieben, holt mich aber leider nicht ab. Zudem stört mich die extreme Ähnlichkeit zu der (schönen) Melodie von „Last Man Standing“. Back to back wirkt das dann doch etwas einfallslos.


    House Of A Thousand Guitars

    Ein schönes Ablenkungsmanöver einen Song mit solch einem Titel mit einem ausgedehnten Piano-Intro zu starten, welches dann auch noch mit einigen Jungleland-Referenzen gespickt ist. Emotional fällt der Song natürlich auf fruchtbaren Boden und wärmt das Herz, wenn man sich in Gedanken in hoffentlich ein, zwei Jahren wieder auf Konzerten sieht. Neben dieser hoffnungsvollen Melancholie muss man aber auch festhalten: Musikalisch ist der Song leider recht unspektakulär. Vielleicht hätte ein schönes, melodisches Gitarren-Solo am Ende den Song auf ein anderes Level gehoben?


    Rainmaker

    Dieser Song klingt für mich nach einer anderen Aufnahme-Session. Irgendwie sprang mich direkt beim ersten Hören der Gedanke nach „The Rising“ an. Ich habe den Doku-Film zu den Aufnahmesessions nicht gesehen. Aber kam „Rainmaker“ im Film vor? Vielleicht kann ein Insider mal berichten. ;) Bruce Stimme gefällt mir hier sehr gut und der Song hat viel Kraft im Refrain, welche den vorherigen Songs teilweise etwas abging. Auch die Metaphorik finde ich sehr gelungen.


    If I Was A Priest

    Mein Favorit der Platte. Band und Bruce verschmelzen hier in Perfektion. Jede gespielte Note untermalt Bruce Gesang während er eine ziemliche abgedrehte Szenerie beschreibt: "And Jesus is standing in the doorway / In a buckskin jacket, boots and spurs so fine / Says, "We need you, son, tonight up in Dodge City / 'Cause there's just too many outlaws / Tryin' to work the same line". Auch in diesem Song glänzen Roy und Max wieder auf besondere Weise. Ebenfalls ein schöner Moment ist, als die Band im Chor für die letzten Refrains mit einsteigt.


    Ghosts

    Ein weiterer Kracher und fungiert im direkten Übergang mit dem „alten Material“ deutlich besser als die Songs zu Beginn des Albums. Dies liegt vermutlich daran, dass „Ghosts“ von den neuen Songs der Energiegeladeneste ist. Noch besser als zuvor bei „Last Man Standing“ funktioniert die Verbindung zwischen Melancholie und Energie. Ein echter E Street Band Song und mit Garantie ein Dauergast in zukünftigen Setlists.


    Song For Ophrans

    Von den alten Songs, der Song, der mich aktuell am wenigsten fesselt. Auch hier ist Bruce wieder wortgewaltig unterwegs und es drängt sich der Vergleich zu Bob Dylan auf. Der instrumentale Mittelpart weiß zu gefallen.


    I’ll See You In My Dreams

    „I’ll See You In My Dreams“ bildet mit “One Minute You’re Here“ einen schönen Rahmen für das Album und führt den inhaltlichen Faden von dem Opening Track über „Letter To You“, „Last Man Standing“ und „Ghosts“ zu Ende. Ein schöner, hoffnungsvoller Ausklang des Albums.


    Insgesamt ist es ein gutes Album geworden und ich war vielleicht selber ein wenig schuld mit zu hohen Erwartungen an die Scheibe heran gegangen zu sein (Anfängerfehler ;)). Für mich kommt bis zu „Last Man Standing“ wenig Spielfluss auf und das Album wirkt ziemlich zusammengeschustert. Seltsamerweise sind dann gerade die folgenden neuen Songs „Last Man Standing“, „The Power Of Prayer“ und „House Of A Thousand Guitars“ von ihrer Machart her fast schon wieder zu ähnlich und wenig abwechslungsreich. Vielleicht war die Zeit fürs Schreiben der neuen Songs (eine Woche) und für die Aufnahmen (fünf Tage) doch etwas zu kurz gewählt.


    Einer der Hauptgründe für meine etwas gedämpfte Euphorie dürfte allerdings auch sein, dass die Platte für mich überraschenderweise keinen guten Sound hat. Durch die „Wildflowers“-Wiederveröffentlichung von Tom Petty, die einen überragenden Klang hat, hatte ich auch hier mit einem ähnlichen Klangerlebnis gerechnet. Leider zeichnet sich das Album durch wenig Dynamik und so gut wie keine Räumlichkeit aus (der User Andibuss hat das im deutschen Springsteen Forum sehr gut beschrieben). Ich dachte im Vorfeld etwas naiv: "Just in dem Moment, in dem ich mir einen Plattenspieler anschaffe, veröffentlicht Bruce ein live eingespieltes Album mit der E Street Band – das muss gut werden." Wurde es leider in diesem Aspekt nicht.


    Was mir viel Freude bereitet, ist wie sehr Roy Bittan und Max Weinberg auf diesem Album aufspielen dürfen. Gerade Mighty Max finde ich überragend auf diesem Album. Er hält die Songs zusammen und spielt zeitgleich sehr schöne Nuancen. Auf der anderen Seite muss man aber auch fragen, wo Nils Lofgren teilweise abgeblieben ist. Er ist aus meiner Sicht das einzige Bandmitglied, das fast gänzlich unbemerkt auf der Platte mitspielt, was aufgrund seiner phänomenalen Fähigkeiten sehr schade ist.


    Nochmal sei betont, dass es unterm Strich eine gute Scheibe geworden ist und ich sehr froh über die Veröffentlichung bin. Insbesondere mit „If I Was A Priest“ und „Ghosts“ sind zwei echte Knaller vom Laster gefallen, mit denen und insbesondere deren Energie man im Spätherbst der Karriere nicht unbedingt rechnen kann.

    Auf jeden Fall haben sich Kuddel und Breiti neue Gitarren gegönnt. Ich bin allerdings kein Fachmann, um soundtechnisch etwas davon ableiten zu können. ;)

    Nach den letzten Postings zu urteilen, waren sie vor ein paar Wochen im Proberaum. Jedoch wäre das für Hosen-Verhältnisse für ein gesamtes Album doch verdammt schnell.


    Ich könnte mir eine EP gut vorstellen. Drei, vier Songideen schnell aufgenommen und ala "Friss oder Stirb" als Zwischen-Menu. Ich bin mal gespannt. ;)

    Die Dropkick Murphys haben ein Konzert aus dem Fenway Park in Boston gestreamt:



    Bei ca. 1:55 Stunde Spieldauer wird übrigens Bruce Springsteen dazu geschaltet. ;)

    Im Moment hat man ja ein wenig mehr Zeit. Ich habe zu Gigaton mal eine Kritik verfasst. ;)


    Pearl Jam - Gigaton

    Zwei Dinge lassen eine halbwegs unbefangene Kritik von mir eigentlich nicht zu. Erstens ist dieses Album das erste neue Stück Musik, das ich im Jahr 2020 in den Händen halte. Wer mich kennt, weiß, dass die Durststrecke für mich bis Ende März sehr lang gewesen ist. Zweitens ist es das erste Pearl Jam Album nach fast sieben Jahren Wartezeit. Dementsprechend hatte ich zugegebenermaßen doppelte Vorfreude – mal abgesehen, dass Musik in Zeiten wie diesen wie für so viele auch für mich noch wichtiger als sonst ist.

    Mit Who Ever Said startet das Album unkonventionell. Klassische Songstruktur, warum? Der Refrain wird zwar immer wieder eingebaut, aber der gesamte Song ist eine Achterbahn. In den ersten rund 20 Sekunden ertönen irreführende Keyboard-Klänge bevor zackige Gitarrenriffs das Album laut eröffnen und wie Eddie die ersten Wörter „Drowning in their dissertations“ singt, lässt einen wissen, dass man hier auf dem richtigen Weg ist. Superblood Wolfmoon tritt das Gaspedal weiter durch. Hier ist das Gitarrensolo von Mike McCready besonders hervorzuheben. Mit Dance Of Clairvoyants folgt die erste Single und der elektronischste Song des Albums. Wobei angemerkt sei, dass die Drum Machine, die man vermutet, keine ist, sondern dass Matt Cameron die Drums selbst eingespielt hat. Mir gefällt der Song mittlerweile sehr gut, weil er so viel beinhaltet. Für einige ist er tanzbar, für andere ist das Lied durch die 80er Jahre beeinflusst, die nächsten mögen die funkigen Gitarrenparts oder den kanon-artigen Gesang gegen Ende. Quick Escape ist ein wahrer Rock-Brocken. Die Lyrcis sind ungewöhnich und handeln von der Flucht auf den Mars „to find a place Trump hadn’t fucked up yet“. Die Musik passt genau zu dieser Art Reise und die letzten rund 90 Sekunden sind instrumental wirklich spektakulär. Mike feuert ein Wahnsinns-Solo ab und Jeff Ament am Bass sowie Matt Cameron am Schlagzeug bilden die großartige Grundlage dafür. Insgesamt sind beide auf diesem Album in Topform. Genauso wie die großspurige, aber jederzeit klare und teils verspielte Produktion.

    Ruhigere Töne werden mit Alright angeschlagen. Grundsätzlich recht simpel gehalten und von einem Beat getragen, gibt es mit guten Kopfhörern jede Menge Feinheiten zu entdecken. Ein Song wie geschrieben für die aktuelle Zeit in häufiger Isolation: „It's alright to be alone / To listen for a heartbeat, it's your own / It's alright to quiet up / To disappear in thin air, it's your own”. Der Grower des Albums ist für mich bislang Seven O’Clock. Mit über 6 Minuten Laufzeit startet dieser Song sphärisch und auch hier sucht man vergeblich nach einer typischen Verse-Refrain-Struktur. Eddie gibt mit wirklich tollen Lyrics den Geschichtenerzähler („Moved on from my despondency and left it in the bed / Do I leave it there still sleeping or maybe kill it, better yet / For this is no time for depression or self-indulgent hesitance / This fucked-up situation calls for all hands, hands on deck”) und dafür benötigt er keinen Refrain. An dieser Stelle sei gesagt: Wer mit Eddies Stimme bislang nicht warm geworden ist, wird es auch mit diesem Album nicht schaffen. Er singt seinen eigenwilligen Stil an vielen Stellen sehr charakteristisch und insbesondere bei diesem Track kommt dies deutlich durch. Das Outro des Songs ist übrigens ganz großes Kino. Der Song öffnet sich im wahrsten Sinne des Wortes und „uplifting“ ist die wohl beste Beschreibung (ein passendes deutsches Wort fällt mir gerade nicht ein. ;) ). Never Destination ist dann wieder deutlich rockiger und man kann den Song ein wenig unter „Pearl Jam Stangenware“ verbuchen, wobei andere Bands solches Material gerne als Stangenware bezeichnen würden. Weiterhin rockig, aber interessanter ist Take The Long Way. Das passiert eben wenn man den Drummer einen Song schreiben lässt. Ein nervöser Beat, der den ganzen Song treibt, der nur durch den etwas zurückhaltenden Pre-Chorus gebremst wird. Interessanterweise sind hier ein paar weibliche Backing Vocals von Meagan Grandall von der Band Lemolo zu vernehmen.

    Dann folgt das letzte, sehr zurückgenommene Drittel des Albums. Das von Stone Gossard geschriebene Buckle Up würde fast als Lounge-Musik durchgehen. Es ist eine interessante Note auf der Platte, aber gepackt hat mich das Stück noch nicht. Comes Then Goes ist eine Solo-Ballade von Eddie, die er nur mit akustischer Gitarre ausgestattet spielt. Die starke Performance wurde laut Producer Josh Evans praktisch live mit dem ersten oder zweiten Take eingespielt. Thematisch verarbeitet Eddie, ohne es klar zu benennen, den Selbstmord von Chris Cornell (“Where you been, can I find / A glimpse of my friend / Don't know where or when one of us left / The other behind”). Das folgende Retrograde hat mich bislang noch nicht so abgeholt, wobei ihnen auch bei diesem Song ein tolles Outro gelungen ist. Da merkt man einfach, dass Mike, der das Stück geschrieben hat, wie schon auf dem Vorgängeralbum bei „Sirens“, ein Faible für große Rock-Balladen im Stil der 80er und 90er hat. Mit River Cross schließt das Album sehr stimmungsvoll. Zurückhaltend und trotzdem spannend instrumentalisiert, entlässt uns Eddie mit dem Mantra „Share the light / Won't hold us down“.

    Alles in allem hat sich nach knapp einer Woche meine Vorfreude in Freude über ein tolles Album verwandelt. Ich glaube, dass ich auch auf lange Sicht viel Spaß mit dieser sehr facettenreichen Scheibe haben werde. Die Songs klingen abwechslungsreich, energiegeladen und einfach erstklassig produziert. Gleiches liebevolle Detail wurde auch auf das Album Artwork und das Booklet gelegt und rundet für mich die ganze Sache ab. Wenn ich aktuell einen Kritikpunkt äußern müsste, dann wäre es, dass vielleicht ein wenig mehr Krach bzw. Schmiss dem letzten Albumdrittel gut getan hätte.

    Mein erster Eindruck ist ähnlich. Eine tolle Platte mit wenigen Füllern, aber viel Leidenschaft und großartigen Zeilen. Ich finde, dass er ein gutes Maß zwischen Nachdenklichkeit und Leichtigkeit gefunden hat. Hoffe, der zweite Blick wird mein Urteil verfestigen.
    PS: Mal sehen, wann sie Katy Perry unter Vertrag nehmen werden. ;)

    Auch wenn die Abmischung im Livestream irgendwie seltsam ist, habe ich selten so ein lahmes Publikum gesehen. Der passiert ja überhaupt nichts - selbst bei den Klassikern.

    Die Rotation sollte bitte nicht darin bestehen, dass „Far away“ wieder ausgepackt wird...!


    Aber gut: „Alles was war“ ist nicht mehr Standard! :thumbup:

    Das würde das Set ja noch weiter Richtung Ballast verschieben. ;) Ich dachte eher an "Was zählt", "Ich bin die Sehnsucht in Dir", "Ertrinken", "Alles wird gut", "1000 gute Gründe", "10 Gebote", usw. Von Kalibern wie "5 vor 12" oder "Seelentherapie" möchte ich gar nicht anfangen. ;)


    Was man natürlich auch nicht vergessen darf: Ein Teil der Abwechslung während der Winter-Tour bestand aus ruhigen Songs wie "Böser Wolf" oder "Alles ist eins". Diese Songs funktionieren in einer Halle einfach besser als auf einer Open Air Wiese.

    Sieht sich auch gerade jemand die Foo Fighters im Live-Stream von Rock am Ring an?
    Daves Stimme ist vollkommen hinüber. Unglaublich, dass er das Konzert trotzdem spielt. Allerdings auch im Sinne von unglaublich dumm... ich kann mir nicht vorstellen, wie er die nächsten Konzerte überstehen soll. Dagegen klingt Campino ja engels-gleich...

    Nein. Ende. Campino hat keinen Bock mehr auf YNWA und Hey Jude. Deswegen ist Schluss... ;-)
    Ernsthaft: Ich gehe mal davon aus, dass das Netz weg ist und es deswegen kein Update mehr bei DTH DTA gibt. Oder es gewittert und alle sind in der Halle. ;-)