Beiträge von Campi1995

    Müsste ich überlegen, ich fand alle Konzerte auf ihre Art und Weise großartig.


    Berlin/Astra: Erstes Hosenkonzert seit dem Black Devils Gig, dieses Set und alle die Menschen wieder zu sehen - war großartig!

    Köln: Brachiale Stimmung im Stadion. Im Set waren die Hosen leider so mutig, wie im weiteren Verlauf (Konzert war trotzdem super!)

    DDorf1: Da war fast unsere gesamte Truppe endlich mal wieder zusammen. Es hat unfassbar Spaß gemacht, dazu dann noch ein wirklich starker Auftritt der Donots.

    DDorf2: Wo ich ursprünglich nicht hinwollte, hat sich dann aber zu einem Abend entwickelt, den ich nie vergessen werde.

    Hamburg: Was zählt, Farbe Grau, Alles wird gut (bestes Set der Tour für mich). Dafür war die Stimmung extrem seltsam.

    Mannheim: Abgesehen von der Hitze, war der Tag schlichtweg perfekt. Grüße an Markus B. !

    Bremen: Nach einer Odyssee auf der Hinreise, wurde die Rückfahrt leider komplett zur Katastrophe. Dafür war das Konzert an sich auch wieder überragend. Nichts bleibt für die Ewigkeit bleibt mein Highlight der Tour!

    Minden: Tourabschluss, leider viel zu voll gewesen! Dafür eine unfassbar gute Zugabe!



    Kann mich für keine Reihenfolge entscheiden.

    Astra wahrscheinlich auf eins, Ddorf2 auf 2. Aber dann wirds schwer

    Bei die Ärzte am Samstag in Konstanz gab es eine schöne, mir unbekannte Variation bei "Ist das noch Punkrock?":


    "Ihr solltet euch immer fragen,
    Was würde der Breiti sagen?"


    Hat mich spontan an meine Lieblingsszene aus Düsseldorf erinnert, als Farin und Breiti nebeneinander "Blitzkrieg Bop" zockten. Nach dem Motto: 2 Welten treffen aufeinander. Unterschiedlicher könnten 2 Punkrockgitarristen nicht sein 😂

    Was glaubt ihr? Was würde Michael "Breiti" Breitkopf denn sagen?


    Bei der Stelle in Düsseldorf, bin ich echt geschmolzen. Farin neben dem großen Breiti - einmalig!

    Zur Problematik in der ersten Welle: So voll war auf der gesamten Tour keine Welle, zumindest dort wo ich war. Es war ein richtiger Kampf zur Theke. Kam überhaupt erst durch, weil nen Freund dort stand. Woanders kam ich nirgends ran.

    Von unseren Parkplatznachbarn hab ich dann noch erfahren, dass die zweite Welle extrem leer gewesen sein muss und man massig Platz zum tanzen hatte (das haben die erzählt, bevor ich von der ersten Welle erzählt habe).

    Allgemein hatte ich den Eindruck, dass die erste Welle sehr schmal war.

    Ohne Dir ernsthaft zu Nahe zu treten, aber ich finde irgendwo ist jetzt auch ne Grenze erreicht. Ja, wir sind Fans. Aber mich interessiert es null, welche Schuhe welches Bandmitglied wann trägt ( wen interessiert das überhaupt? Das sind fucking Schuhe ), ebenso interessiert es null, wann A/B/C/K/V wen wann angucken ( außer Breiti guckt in meine Richtung <3 ). Ich meine, wir sind ein Fan - Forum, kein Groupie - Forum.
    Das ist schon echt krass, herauszuschreiben, was wann wo war.

    Einige werden denken, lass ihn doch schreiben, musst nicht drauf antworten. Doch, wenn man noch irgendwas in diesem Forum retten will, sollte man das.

    Ich weiß, die Außenwirkung ist eh schon im Arsch; das hat das Forum in den letzten Monaten von ganz alleine geschafft. Aber, dass es jetzt auch noch so ins Groupiehafte geht, ist dann doch ein Schritt zu viel. Selbst Kuddel Fan 97 ist nicht so crazy :s_iro:.

    ...jedem das seine...

    Bitte das Zitat nochmal googeln, hat in dem ganzen Kontext einen üblen Beigeschmack (das ist null als Angriff zu werten!)


    Ich habe mit Kevin auch meine Probleme. Der Typ hat sich schon sehr viel geleistet. Was mich, nachdem ich mich jetzt ein paar Tage damit mal auseinander gesetzt habe, mehr stört als zuvor ist dieses "wir sind doch alle Brüder". Den Onkelz muss bewusst sein, was und wen sie mit all dem immer wieder ansprechen. Kameradschaft, Bruderschaft etc., darauf baut die rechte Ideologie unter anderem mit auf. Wir gegen alle anderen.

    Auch, wenn ich an den Sinneswandel der Onkelz glaube, ist sowas einfach Futter für jeden rechten Vollspacken. Sie fühlen sich aufgehoben, respektiert und akzeptiert - und das weiß die Band und spielt damit. Und solange das geschieht, halte ich die Band für gefährlich. Ich sehe es bei mir im direkten Umfeld. Die Leute, die die Onkelz hören, haben eine rechtere Einstellung, als die, die es nicht tun im Verein. Klar, es sind nicht alle, aber es sind überproportional viele.

    Abgesehen davon, finde ich den Gesang von Russell eh nicht gut und würde mir dann band auch nicht anhören ^^

    Tja, eigentlich ist es ja natürliche Selektion. Am meisten leidet wohl der arme Lokführer, der wegen dieser grenzenlosen Dummheit wohl nie mehr ruhig schlafen kann.

    Menschen, die so verzweifelt sind und sich vor einen Zug schmeißen, als "grenzenlos dumm" zu bezeichnen, ist leider sehr traurig. Ja, der Lokführer ist traumatisiert. Aber, wenn Menschen den Tod als letzten Ausweg sehen (den Ausweg aus etwas, was wir "gesunde" Menschen, uns nichtmal in unseren kühnsten Träumen vorstellen können) , sollte man schon ein wenig mehr Empathie zeigen. Ich will es nicht schön reden, dass der Zugführer jetzt leidet, aber die zwei Menschen haben jetzt keinen Anschlag verübt und so ihren Tod gefunden.

    Ja, man kann sich anders umbringen, leiser. Das werden auch die Menschen gewusst haben. Wie verzweifelt muss man also sein, um sich dann vor einen Zug zu schmeißen?

    Bitte darüber mal nachdenken und nicht immer mit der Moralpredigt von oben kommen, danke!