Beiträge von BzbE

    Das kann man nicht vergleichen. Der Ticket-VVK wird nicht über die Hosen, sondern über den Dienstleister in Altenmarkt übernommen. Für diese Dienstleistung will der DL Geld. Die DL hat er bracht , daher nimmt er dafür Geld. Die VVK ist nicht Teil des Kaufvertrages zur Veranstaltung, sie wird auch nicht gesondert auf der Rechnung ausgewiesen.


    Sollten die Hosen nicht einen Oldschool Vorverkauf an der eigene Haustür starten (wir müssen jedes Mal nach Düsseldorf zum Ticketkauf direkt bei der Band, nette Idee aber naja...) wird ein DL das übernehmen, der dafür entsprechen Geld will.


    BTW: Wenn die Ärzte Tour dann demnächst abgesagt wird, wird es sich genauso verhalten, weil der DL aus Altenmarkt das auch übernommen hat.


    Ja gut, aber - vorausgesetzt es stimmt, was die WiWo damals schrieb - sind die Hosen mehrheitliche Gesellschafter des "Dienstleisters". Das wird rechtlich einen Unterschied machen, ja.


    Aber die tatsächliche Wertung "Der Dienstleister will eben Geld [von den Hosen]" bricht schon in sich zusammen, wenn "der Dienstleister" mehrheitlich den Hosen gehört. Jedenfalls in der Bewertung des Verhaltens wirds durch den rechtlichen Unterschied nicht besser, eher dreister.

    Hier wird ja gerade lustig über den Einbehalt der vvk Gebühr gestritten. Ich hab bezüglich eine andere Frage. Man hat ein Ticket von einem anderen abgekauft, wurde persönlich abgeholt. Zum Originalpreis von 60 Euro. (Ticket 59 Euro gekostet, 60 gegeben.) Die Tour ist abgesagt. Man hat Gott sei Dank noch die Nummer von demjenigen und er verspricht dir das Geld zurückzuzahlen. Allerdings nur das, was er zurückbekommt. Also die 53,80 Euro. Er behält quasi die Vvk Gebühr ein, die ich ja auch gezahlt habe. In Ordnung oder wie seht ihr das? Verluste macht er ja schon, das er die Versandkosten von Kaufmich nicht bekommen hat. Wie habt ihr das gehandhabt, wenn ihr jemanden Tickets verkauft oder gekauft habt?


    Ich versteh ehrlich gesagt gar nicht den Ansatz, wieso ein privater Vekäufer dann privat die Differenz erstatten sollte? :/ Wäre gar nicht auf die Idee gekommen, das zu verlangen.


    Als "fairen" Tickethandel unter Fans wird doch immer verstanden, dass übriggebliebene Tickets einfach weitergegeben werden, ohne dass jemand daran im Vergleich zum eigenen Kauf im Shop verdient. Genauso sehe ich das auch bei Rückerstattungen.


    Der Endkäufer würde bei dir im Vergleich zum eigenen Kauf aber Gewinn machen:
    Er hätte auch beim Selbstkauf nicht mehr zurückbekommen. Wenn überhaupt, kann er vielleicht darauf drängen, dass der Erstkäufter bei KM Druck macht, um die Gebühren zurückzukriegen.


    Dass der Erstkäufer dem Endkäufer aber mit seinem Privatvermögen die VVK-Gebühren erstatten soll, empfinde ich als völlig unfair. Zumal der Erstkäufer schon vorher so fair war, das Ticket zum Originalpreis weiterzuverkaufen, was leider nicht Standard ist.


    Anders würde man ja einen Anreiz schaffen, um Tickets mit Aufschlag zu verkaufen, nur um im Falle einer Rückabwicklung von dem Aufschlag die VVK-Gebühr privat zu erstatten.

    Insgesamt bin ich recht zufrieden. Zumal KaufMich bei mir bisher bei auftretenden Problemen immer sehr kulant war, will ich da auch nicht zu streng sein.


    Hoch anzurechnen ist den Hosen auf jeden Fall, dass
    a) gar nicht erst mit dieser Gutscheinlösung herumlaviert wird

    b) keine Ticketrücksendung verlangt wird, was wieder deutliche Kosten gewesen wären.

    c) Das Ganze unkompliziert und ohne Begründungen etc läuft und man einfach nur aktuelle Bankdaten eingibt und schon die Erstattun erhält.


    Versand einbehalten find ich völlig okay (schön wäre aber, auch zu den kassierten Versandpreisen zu verschicken!). VVK-Gebühr einbehalten kann ich verstehen, soweit Kosten bereits angefallen sind. Auch wenn das rechtlich vielleicht anders aussieht (ich weiß es selbst nicht) - die Verkaufsleistung wurde ja erbracht, das komplett zurückzufordern, dürfte an vielen Stellen für mE ungerechtfertigte Entpässe sorgen.


    Fragwürdig find ich hier aber schon, wie viel das sein soll: 5€ angefallene Kosten pro Ticket (!)?

    An der bloßen Zuordnung und Abwicklung meiner drei Bestellungen (Ohne Versand, der ja extra abgezogen wird!) mit jeweils einigen Karten für Kumpels hat KaufMich jetzt über 80€ verdient - glaubt doch niemand ernsthaft, dass sich das mit den durch meine Tickets anteilig entstandenen Kosten deckt.


    Das ist jetzt aber kein wirkliches KaufMich, sondern ein generelles Problem der prozentualen Festsetzung von VVK-Gebühren: Die Dienstleistung des Verkäufers ist ja bei einem 100€ Ticket nicht 10 mal so teuer als bei einem 10€ Ticket, da wird dann einfach ab einem gewissen Punkt satter Gewinn gemacht. Grundsätzlich kein falscher Ansatz - mit einer Pauschale würden Tickets kleinerer Bands schließlich auch unverhältnismäßig verteuert. Der Einwand greift bei KM aber nicht, das die eben nur DTH vertreiben.
    Generell find ich das Konstrukt VVK-Gebühr immer etwas schief, da das ja eigentlich für den Fall erdacht ist, in dem der Verkauf über lokale Dritte läuft. Bei den Hosen kann man Tickets seit Jahren aber de facto nur (wenn auch über eine eigene Firma) bei ihnen selbst bekommen.

    Ich glaube mit der Rücksende-Ansage wollten die erstmal nur verhindern, dass jetzt ungeordnet tausende Briefe mit Tickets bei ihnen eingehen.


    Bin wirklich gespannt, wie sie mit privaten Ticketverkäufen umgehen. Wenn ich das juristisch richtig sehe, hat den Rückerstattungsanspruch der tatsächliche aktuelle Eigentümer des Tickets. Wie das organisatorisch gehen soll, ist aber wirklich nicht ohne:


    Bilder hochladen hat ja z.B. auch seine Schwächen: Ein Bild hat man als Verkäufer in der Regel auch gemacht, sodass das - jedenfalls ohne Aufstellung genauer Anforderungen an das Foto - noch nicht einmal ein sicherer Indikator dafür ist, wer jetzt wirklich die Karte bei sich zu Hause hat. Da könnten ja auch mehrere Fotos der selben Karte eingehen. Zusätzlich ist aber auch "die Karte noch bei sich zu Hause haben" (und einsenden können!) kein sicherer Indikator dafür, wer mittlerweile wirklich ihr Eigentümer ist.


    Von daher spricht - aus organisatorischer SIcht - wirklich einiges dafür, als KaufMich-Shop einfach an der eigenen Verkaufsverbindung anzusetzen und die Leute ihre Erstattungen privater Käufe grundsätzlich selbst regeln zu lassen. Letztlich wird KaufMich jedenfalls realistischerweise bei hunderttausenden Tickets nicht Polizei spielen und Facebookchats auf für die Eigentumsverhältnisse relevante Aussagen auswerten können. Dann müssten private Ticketkäufer wohl selbst aktiv werden und ihre Ansprüch ggf. gegen die Schwarzmarkttypen durchsetzen, was leider wohl - wie hier bereits geäußert - dazu führen wird, dass einige Schwarzmarkttypen faktisch doppelt verdienen werden. So richtig einzelfallgerecht wird man das Ganze egal mit welchem Ansatz nicht hinkriegen. Wenn es keinen praktisch durchführbaren sicheren Indikator für den Anspruchsinhaber gibt, wird man bei der Masse an Tickets eine Lösung fahren müssen, bei der manche im Streitfall leider selbst rechtlich aktiv werden müssen.

    Ich vermute daher die buchen einfach jedem Käufer aus dem eigenen Onlineshop das Geld - vermutlich abzüglich Versandpauschale - zurück.


    Langfristig könnte sich die Sache dennoch durchaus auch gegen Schwarzmarktkäufe von unbekannten Händlern auswirken. Wenn die Leute jetzt sehen, wie die drauf sind und wie die Kohle auch bei Absagen weg sein kann, sehen sie von solchen Käufen vielleicht in Zukunft ab. Ob Originalpreis oder nicht ist ja doch ein ziemlich gutes Indiz dafür, ob der Verkäufer Gewinn maximieren der wirklich nur eine übrig gebliebene Karte ehrlich loswerden will und daher wohl auch die Rückerstattung "freiwillig" weitergeben würde.

    Sehr sehr schade. Versuche seit 15 Jahren, die Jungs unplugged zu sehen, und irgendwie soll es nicht sein.


    Bezüglich Rückerstattung bin ich gespannt, kann mir bei den Hosen eigentlich nur Geld zurück vorstellen. Wobei das sicher ein krasser Verlust mit schon angefallenen Kosten wäre. Vielleicht auch mit Abzug/Spende, man darf gespannt sein. Vorkaufsrecht kann ich mir in der Größenordnung nicht vorstellen, da wäre ja nahezu die ganze nächste Tour mit ausverkauft.


    Spannend wird auch, ob es irgendwelchen inoffiziellen Ersatz gibt: Sprich Festivals wie RaR 2021 oder so.

    Mit der Absage werden DTH ohne Strom ja mit einem mal vom bei RaR teilweise als Zusatz-Latenight-Special gehandelten "Ohnehin-Überall-Spieler" zu einem extrem raren Act, den hunderttausende enttäuschte Tourticketinhaber nachholen wollen.

    Völlig krank, was da bei Facebook für Reaktionen kamen.

    "Ihr schadet der Band" - WTF? ^^

    "Es gibt Leute, die verdammt früh raus müssen. Bäcker zum Beispiel..." - Ja die können doch ins Bett!? :/


    Wahnsinn, was in den sozialen Netzwerken für Empörungswellen bei völlig nichtigen DIngen losgehen :huh:

    War doch jetzt wirklich ziemlich offensichtlich. Als hätte es je eine Ankündigung - und schon gar keine so große - gegeben, die über deine Forumsfanpage, nicht aber über den DTH-Account bekanntgemacht wurde.

    Was ihr alle immer die Ballast der Republik so verteufelt?! So schlecht wie die hier bei einigen wegkommt, war und ist die nicht. Es gibt schlimmeres, bspw. die Zurück zum Glück.

    Hab ich nicht.
    Ich hab nur gesagt, dass es hoffentlich nicht wieder "zu einer zweiten verkrampfenden Ballast-der-Republik-Situation führt". Mir klang das im Oehmke-Buch beschriebene Verkrampfen augrund des nahenden und bereits als Release festgelegten Jubiläumstermines nicht nach einer förderlichen Arbeitsweise.

    Die Pause haben die Jungs sich jedenfalls redlich verdient. Kaum eine große Band hat annähernd so viele Shows innerhalb 4 Jahren gespielt.


    Denke auch wenn es noch ein Album gibt, dann sehr wahrscheinlich 2022. 5-Jahres-Rhytmus und 40-jähriges.


    Bleibt allerdings zu hoffen, dass das nicht zu einer zweiten verkrampfenden Ballast-der-Republik-Situation führt - gerade wenn es zunehmend das letzte sein könnte. Ich vermute, dass ein nicht an Jubiläen gekoppeltes Studioalbum qualitativ stärker ausfallen würde.

    Klar, aber das kann trotzdem den Spaß dran zerstören.
    Ich wäre dafür, dass


    - Rollmops, wenn außerhalb dieses Threads Campino/Alk erwähnt wird



    - Gabumon, wenn außerhalb von mir aus eines eigenen Threads die "Rollmops->AFD"Schiene kommt
    durch Andy auch einfach mal ne gute Zeitlang gesperrt wird.


    Witze schön und gut, aber man muss hier auch nicht gezielt die Diskussionen kaputtmachen.


    Alles andere, was man vielleicht gelungener oder nerviger findet ist für mich reine Geschmackssache und da soll auch niemand Qualitäts- oder Humorpolizei spielen. Aber wenn es in einem Beitrag gezielt nur noch ums Nerven der Community geht, dann muss man aus meiner Sicht auch keine Plattform bieten. Schon gar nicht, wenn dadurch viele alte Nutzer keinen Bock mehr aufs Forum haben.

    Sollte nur der Begriff unseren Dissenz begründet haben, lagen wir ja mal erstaunlich nah beieinander. :D


    Eine einzig richtige Definition des Begriffes gibt es mE nicht. Wenn ich mir die im Duden aufgeführten Synonyme ansehe, reicht das von für näher an meinem Verständnis liegenden Worten wie "berauscht", "alkoholisiert" bis zu "stockbesoffen" und "voll wie eine Strandhaubitze", was wohl dein Verständnis ist.
    Ich denke da ist also ein gewisser Bedeutungsspielraum in dem Begriff angelegt und wenn man den mit in den Blick nimmt, bewerten wir Campis Zustand zumindest weniger verschieden als gedacht. 8)

    Noch mal, gerade auf Gigs mit mehr als 100 Zuschauern wird genau DAS nicht passieren. In KEINEM Fall. Da steht immer noch ein Manager bei der das aktiv verhindern wird. Wir reden hier jetzt nicht von 1-2 Bier, obwohl ich selbst da zweifel habe das auf der Bühne/daneben überhaupt Bier getrunken wird. Höchstens zu Showzwecken um die angenippten Dosen ins Publikum zu geben.


    Um "Besoffen" zu sein braucht Campino so einiges mehr als 1-2 Bier nebenbei auf nem Gig. Und das lässt sicher weniger Orth als auch die anderen Bandmitglieder zu


    Zunächst mal werden deine Aussagen nicht überzeugender, wenn du Großbuchstaben verwendest.
    Zu "in KEINEM Fall" bei Gings "mit mehr als 100 Zuschauern": Aber sowas von, 2017 in Argentinien zum Beispiel. In Wiesbaden 2014 hab ichs auch als deutlichst bemerkbar empfunden. Das waren beides keine großen Hallen und kein Stadion. Aber es waren jeweils erheblich mehr als 100 Zuschauer.


    Klar kannst du "Besoffen" so definieren, dass es nie passt. Er konnte immer stehen, es wurde kein Konzert abgebrochen, er kam nicht zu Konzertbeginn besoffen und ihm ist auch das Publikum nicht entglitten. Er nimmt seine Verantwortung wahr. Wenn der Ausfall hierbei Voraussetzung für "besoffen" ist, hast du recht - das gabs nicht mehr soweit ich es verfolgt habe.


    Zu deutlicher Bemerkbarkeit der Alkwirkung hats aber gegen Ende der Show - und auch das Showende spielt sich "auf der Bühne" ab - selbst bei von mir besuchten Konzerten schon gereicht. Und mein erstes war erst 2005.


    Stört mich im Übrigen auch überhaupt nicht - find ich je nach Gig und Konzertverlauf sogar sehr passend. Meine Kritik bezog sich ja auf was anderes.

    Dass es "Campi besoffen auf der Bühne" garnicht mehr gibt, würd ich bestreiten - es ist nur sehr selten geworden, passiert aber auch mal. Aber natürlich nicht mehr so, dass er nicht mehr weiterspielen kann.


    Was das Kokettieren damit angeht: Mir selbst ist bei den ganzen Fragenblöcken in den letzten Wochen auch unangenehm aufgefallen, wie oft mMn von der Band das Thema auf "man was waren wir hart früher" und die Drogen und Alk-Storys, "kann mich nicht an die 90er erinnern" etc gelenkt wurde.
    Das wirkte mir manchmal auch bissl nach Midlife-Crisis. ;-) Oder zumindest aufgesetzt. Auf jeden Fall steht das Thema Alk gerade deutlich über das sonstige "Salute!" und Bier reinwerfen hinaus im Mittelpunkt.


    Dass das dann auch hier immer wieder aufkommt, hängt nicht nur an einzelnen Usern - das bringt die Band schon selbst bei jeder Gelegenheit aufs Tablett gerade.