Beiträge von BzbE

    Zu RaR: Ich kann mir die Hosen da 26 nur sehr sehr schwer vorstellen.


    Die Esch-Terminierungen zeigen ja, dass es offensichtlich nicht geplant war. Also allenfalls so, dass man nachträglich irgendwie bei RaR noch eingesprungen wäre - aber 4 Tage am Stück und vor der eigenen Stadiontour? Sehe ich nicht. 2027.

    Da hatte der Ersteller aber ganz wenig Ahnung ;)


    Lieberbergs Konzertagentur, der Veranstalter von RaR, wurde mit seinem Willen bereits 2000 von Eventim übernommen. Er hat RaR im Nachgang aber weiter für Eventim organisiert - und dabei bereits nahezu sämtliche Kommerzialisierungsschritte des Festivals eingeleitet.


    2015 ist Lieberberg dann freiwillig zu LiveNation, also dem größten Veranstaltungskonzern der Welt, gewechselt um dort CEO zu werden. Eventim bedauerte das (s. Artikel), behielt aber die schon lange übernommene Konzertagentur und richtet RaR nach kurzem Übergang in Kooperation seit nach der Pandemie über Dreamhaus aus.


    Dass der Ablauf in der Anzeige als kalte Übernahme von RaR durch Eventim/Dreamhaus dargestellt wird, ist da schon ziemlich verzerrend. Und dass Lieberberg als Gegenstück zum großen Konzern aufgebaut wird nicht weniger.


    Ich bin ja echt so gar kein Eventim-Fan - aber verglichen mit LiveNation sind sogar die der kleine Veranstalter von um die Ecke.

    Breiti "kann das natürlich". :)

    Andi, Breite, Kuddel und auch "der neue" Vom bekommen das musikalisch auch hin. Durch proben, proben, proben. Bei manchen Liedern muss man das mehr, bei anderen weniger bis sie diesen wieder zusammen spielen können.
    Campino dagegen hat, m.M.n., oftmals leider echt Probleme sich die Texte der Songs wieder drauf zu schaffen. Die Standard-Songs kann er, aber selbst ältere Single-Auskopplungen wie 'Was zählt' muss er ablesen. Mir persönlich macht es dann etwas weniger Spaß, dann lieber einen Song denn die gesamte Band frei – ohne Spickzettel – spielen kann und dieser sitzt.

    Schaut man sich dieses Video von 'Seelentherapie' in Brüssel 2025 an, finde ich es schade, dass da die Energie die durch den Aufbau des Songs entstehen könnte durch die Patzer der Band verloren geht.

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    Sehe ich anders.


    Das tiefgehende Einstudieren war ja bei einem nach den Proben aufgekommenen Fan-Wunsch nicht die Alternative, sondern nur, dass sie es gar nicht bringen.


    Ich lieb sie gerade dafür, dass sie sowas dann trotzdem bringen, obwohl sie wissen, dass es auch schiefgehen kann. Wenn ich irgendwas auf einer Punkrock-Show nicht brauche, dann technische Perfektion - da würde ich immer die Abwechslung und die spontanen Aktionen vorziehen.

    Kleiner verspäteter Bericht zu Paris:


    Für mich war das von vornherein ein besonderer Abend, weil ich den Trip mit meiner Schwester gemacht hab. Mit der hab ich die Hosen vor jetzt schon mehreren Jahrzehnten kennen und lieben gelernt und sie war bei den ersten Touren stets meine Begleiterin. Bei mir wurde es dann irgendwann nochmal mehr - aber wenn es heute ab und zu noch gemeinsam klappt, dann ist das immer ein persönliches Highlight. :love:


    An Besonderheiten hats dann ja bei Paris auch sonst nicht groß gemangelt: Niemand wusste eben so richtig, was in der Nacht und am nächsten Tag passiert - und das hat man auch irgendwie gemerkt. Und es hat dem Abend gut getan. Einfach eine ganz besondere Stimmung, so ein bisschen Gefahrgemeinschaft-Feeling.


    Und dann - es war mein erstes Konzert der Tour - kam die Band in einer Form, wie ich sie echt schon jahrelang nicht mehr wahrgenommen habe.

    Eine Wahnsinnspräsenz von allen Fünf, ein Campino, der jeden Zentimeter der Bühne im Griff hat. Man konnte jedem Einzelnen ansehen, wie viel Bock sie auf diese Tour haben - richtig richtig richtig geil. Selbst Kollege Breitkopf hat ab und zu gegrinst.

    Und auch das Publikum. Irre, wie rutschig so ein edler Holzboden (wir sprechen ja von einem alten Theater) eigentlich werden kann, wenn er mit Bier geflutet wird. Zum überragenden Set wurde ja schon viel gesagt, aber das tat natürlich sein Übriges: Spätestens bei Glückspiraten war klar, dass das noch ganz besonders wird.


    Und das wurde es dann ja auch. Habe viel gelesen über "Gibt es noch einen zweiten Zugabenblock?". Wenns nur der gewesen wäre. Man ist ja danach auch noch auf die „Mehr davon“-Rufe eingestiegen. Ein absoluter Gänsehautmoment: Alle gingen ja nach der zweiten Zugabe eigentlich eher vom Konzertende aus. Man wusste null, ob sie überhaupt und falls ja mit was sie wieder kommen - dann steigt einfach plötzlich aus dem Nichts Vom mit dem Drumbeat von Mehr davon ein und alles rastet aus. Das kam in dem Moment natürlich nochmal viel heftiger als am nächsten Tag in Amsterdam, weil es - wie auch die anderen ganzen Premieren - in Paris noch völlig überraschend war. Das geht natürlich nur einmal (fragt meine Freunde RackerJ und Svetislav!). Selbst Breiti92 war geflasht - und den sollte eigentlich echt nix mehr überraschen. :)


    Das eigentliche Highlight für mich kam dann aber nach dem Konzert.
    Wir wollten unbedingt morgens noch durch Paris flanieren und waren daher unter den wenigen, die auf die Zugverbindung gesetzt haben. Also auch unter den wenigen, die überhaupt noch über Nacht in Paris geblieben sind. Ich dachte mir dann "Lass am Kiosk einfach mal bissl Bier kaufen und auf die Verkehrsinsel vor der Location hocken". Die Szenerie aus uns nassgeschwitzen Menschen mit unseren Sixpacks, aber stetigem 5-Sterne-Blick auf Montmartre zwischen den Häusern, war an sich schon absurd genug. Der Kreis ist dann aber vor allem auch ziemlich schnell gewachsen - erst um die ersten Hosenfans (hallo ericdraven99 ), dann um pianostein mit seinem Akkordeon und einigen weiteren Konzertbesuchern. Es folgte der ein oder anderen Pariser Passant, der das Konzept des Bierkreises am Boden zwar nicht kannte aber mochte, schließlich noch zwei sehr nette Pariser Punks. Einer von denen hatte noch zwei ebenso liebe kleine Huskys am Start, die wirklich bestens erzogen und fast anhänglich waren, allerdings immer dezent ausgerastet sind, wenn sie Blaulicht sahen. Aber das war nur eine der zahlreichen kleinen Absurditäten der Nacht.


    Da dann bis 3 Uhr gehockt, einen wirklich überaus schlechten Döner gegessen und sackglücklich ins Hotel gefallen. Ziemlich zeitgleich hat sich unser Schweizer Mittrinker (Hallo Christian!) noch spontan entschieden, am nächsten Morgen mit nach Amsterdam zu fahren - die Zeit zum Nachdenken ergab sich wohl, weil er nicht ins Hotel kam, weil sein Pförtner eingeschlafen war. :D


    Ach und um das Ganze perfekt zu machen: Der Zug am nächsten Tag ist auch gefahren - obwohl es nach einem sehr ruhigen Morgen in Paris gegen Mittag dann doch noch spannend wurde am Gare du Nord. Und in Amsterdam sind wir auch rechtzeitig angekommen - aber das gehört in einen anderen Thread.
    Will das Thema auch gar nicht wieder aufmachen, aber soviel: Menschen sind halt verschieden - ich fand die Ungewissheit darüber, was am Folgetag passiert eher spannend, anderen hätte sie den Abend versaut, alles davon ist völlig okay - alle mal bisschen runterkommen. :)


    Abschließend zu Paris:

    Ich hab mit den Hosen schon das ein oder andere erlebt und viele ganz wunderbare Leute über sie kennen gelernt - aber das hier war echt irgendwie magisch und nochmal einer der besten DTH-Abende, die ich bisher hatte.


    :s_thanks: Hosen, dass ihr sowas noch macht, echt Danke. <3

    Nein, da hört man draußen absolut gar nichts.


    Sonst hätte es da Stress mit den Nachbarn..


    Eventuell kannst Glück haben und Leute mit Tickets tauchen nicht auf, oder das Leute von der Gästeliste nicht auftauchen das man noch 2-3 Leute mehr reinlässt. Nur die Chance ist nahezu null

    Kann ich mir auch nicht vorstellen.


    Vielleicht wenn da 5 Leute stünden, aber das werden ja viel mehr werden und dann kommt keiner rein. Denke die Tür wird hart sein und genau kontrolliert werden.

    Liest hier zufällig jemand mit, der noch bis 1-2 Uhr auf der Straße saß? Wir haben ein Handy liegen lassen und vielleicht findet es sich ja auf diese Weise wieder.

    Wenn du den Sitzkreis meinst - da war ich dabei (das war super schön!).

    Aber haben am Ende noch aufgeräumt und dabei leider kein Handy gesehen.

    Also ich überlege Wagen zu mieten und hätte dann zwei oder drei Plätze frei.
    Allerdings ist das nicht billig. Alleine der Parkplatz kostet fast 40 €, dann Sprit und Maut und Miete.
    70 Euro für die Fahrt bis Duisburg oder auf dem Weg müsste ich schon haben. Das ist deutlich günstiger als die Bahn.

    ja, ticketswap.de steht auf dem Ticket.

    Höö, wo steht auf dem Ticket was von Ticketswap? Ich ging davon aus, dass der Name egal ist, konnte bei der Bestellung auch keine anderen eingeben?

    Moin in die Runde!

    Hat irgendwer schon näheres Infos bzgl. 10.9.?

    Ich habe mich nochmal eingelesen, aber so richtig schlau wird man nicht aus den Artikeln.

    Wird sich das Ganze erst am 8.9 mit der Vetrauensfrage im Franz. Parlament entscheiden?

    Bin hin und her gerissen. Muss am 10.9. unbedingt zurück nach Deutschland kommen.

    Die einzige recht sichere Info, die man haben könnte, wäre eigentlich die negative, dass die Bestreikung für konkrete Züge/Busse ("Eurostar wird komplett blockiert") angekündigt oder ggf vom Betreiber selbst benannt/gecancelt wird.


    Andersrum gilt das aber leider nicht, weil die Streikenden ja ihre Pläne nicht vollständig konkret veröffentlichen werden, weil sie Umplanungen gerade erschweren wollen. Dass der Zug/Bus fährt, wird man daher realistisch erst wissen, wenn er in Holland angekommen ist.


    Ausnahme, dass der Streik komplett abgesagt würde oder definitiv erst morgens ab X Uhr beginnt - aber damit rechne ich nicht.

    Ich find die Stimmung hier ehrlich gesagt ein bisschen übertrieben.


    Natürlich ist in Frankreich bei einem Generalstreik vieles wilder, als man das aus Deutschland kennt – aber die lebensgefährlichen Kriegszustände, die hier teils an die Wand gemalt werden sehe ich jetzt auch nicht kommen. Man sollte sich eben vom Triumphbogen, dem Place de la Republique, Bastille und La Défense fernhalten und klar, wenn es blöd läuft fällt der Zug und/oder Bus aus.


    Ich habe aber auch gar nicht den Anspruch, dass die Hosen irgendwelche Termine verschieben, damit auf keinen Fall irgendeine Weiterreise schief geht. Die allermeisten haben die Folgetage eh frei, weil sie nach Amsterdam wollen. Und wer am nächsten Tag wirklich zwingend irgendwo sein muss, ist doch immer noch ein erwachsener Mensch, der selbst entscheiden kann, ob man trotz Streikankündigung hinfährt oder eben darauf verzichtet. Oder halt auf den Nachtbus setzt.


    Mit ein paar Hosenfans in Paris zu stranden hielte ich jetzt auch nicht für einen Weltuntergang – glaube eher das könnte auch ein ziemlich guter Abend werden. Am längsten erzählt man doch immer die Geschichten, in denen irgendwas schiefging und nicht die, in denen der Plan reibungslos durchgelaufen ist.


    Verstehe natürlich auch jeden, dem das zu heikel ist oder bei dem die Abwägung anders ausgeht. Aber von einer Band, die unter anderem dafür berühmt ist, sich früher in die DDR geschmuggelt zu haben, zu fordern, deswegen das Konzert abzusagen...find ich etwas too much. Gibt ja sicher auch in Paris ein paar Fans, die sich extrem darauf freuen.